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Rennbericht Gründau

Die Deutsche Autocross – Meisterschaft und der Deutsche Autocross Pokal des DAV gingen in Gründau in die vierte Runde. Es gab spannende Rennen und natürlich auch den einen oder anderen Unfall – Gründau ist halt nicht ohne.

So nun aber der Blick in die Klassen:

Klasse 1a – Petschel dreht auf

Auch die Junioren kämpften in Gründau verbissen um Punkte für die Meisterschaften. Richtig fliegen ließ es hier Max Petschel. Musste er sich im Pflichttraining noch hinter Samuel Drews einordnen, drehte er in den Vorläufen auf und gewann alle drei Qualifikationsläufe. Das Training also eine Beute von Samuel Drews vor Max Petschel und Janik Baumgärtner. Die Plätze 4 – 7 belegten Yasmin Richert – Lilli Heinrich – Jonas Müller und Finn-Lukas Kaiser.
Mit drei Siegen war die Vorlaufwertung klar für Petschel entschieden. Janik Baumgärtner fuhr als 2. in die Wertung vor Samuel Drews, der sich von Lauf zu Lauf steigerte. Auf Platz 4 landete Jonas Müller, der im ersten Lauf mit Defekt aufgeben musste. Auf den weiteren Rängen kamen Yasmin Richert, Fin-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich in die Punktewertung. Im Finale ist Petschel wieder vorne, Samuel Drews und Janik Baumgärtner machten aber Runde für Runde Druck und so flogen die Jungs dann innerhalb einer Sekunde über die Ziellinie – starke Leistung der Junioren.  Die weitere Reihenfolge lautete Yasmin Richert – Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich und Jonas Müller.


Klasse 1b – Liam Müller – Auf und davon

Im Pflichttraining setzte Liam Müller die Bestmarke vor Ben Heinrich und Hannah Gumm. Die drei Piloten lagen nur minimal in den Zeiten auseinander, Platz 4 -5 und 6 gingen an Lukas Weikl – Eric Grosse und Xenia Richter. Liam Müller war dann in den Vorläufen nicht zu bezwingen – 3 Starts – 3 Siege. Platz 2 und 3 belegten  Ben Heinrich und Eric Grosse, vor Xenia Richter, Lukas Weikl und Hannah Gumm. Hannah Gumm musste direkt im 1. Vorlauf einen Überschlag einstecken, fuhr die Veranstaltung aber tapfer zu Ende! Nach der Vorlaufwertung gewann Liam Müller souverän das Finale und holte sich damit 30 wertvolle Meisterschaftspunkte ab.  Eric Grosse und Lukas Weikl kamen fast gleichzeitig über die Ziellinie gefahren.  Eric Grosse musste hart kämpfen um den 2. Platz ins Ziel zu fahren, denn Weikl lies nie locker. Ab Runde 4 knabberte Weikl Runde um Runde am Vorsprung von Grosse, dieser behielt aber die Nerven und konnte sich somit über Platz 2 freuen. Hannah Gumm kam auf Platz 4 in die Wertung vor Xenia Richter und Ben Heinrich.


Klasse 2a – Tim Kulikowski erfolgreich

Für Tim Kulikowski war es ein Top - Wochenende. Pflichttraining erfolgreich mit   Bestzeit beendet und anschließend alle drei Vorläufe gewonnen. Jan Baltzer musste sich mit Platz 2 im Training begnügen, vor Timon Dohnke. Die Plätze 4 – 8 belegten im Training ein stark fahrender Sebastian Detzer, vor Philipp Zolda – Lea Nattermann – Tamara Futterknecht und Timo Pittroff. Wie erwähnt, sicherte sich Kulikowski auch die Vorlaufwertung vor Jan Baltzer, der unbedingt Punkte für die Meisterschaft benötigte. Sebastian Detzer landete auf Rang 3, vor Philipp Zolda und Tamara Futterknecht. Timo Pittroff, Lea Nattermann und Timon Dohnke folgten auf den weiteren Plätzen. Im Finale das gleiche Bild, Tim Kulikowski holt sich den Sieg vor Jan Baltzer und Sebastian Detzer. Philipp Zolda kommt vor Tamara Futterknecht in die Wertung, auf den folgenden Plätzen fahren Lea Nattermann, Timon Dohnke und Timo Pittroff in die Wertung.


Klasse 2b – Schneider und Pittroff machen Druck

Das Pflichttraining wurde eine Beute von Stefan Schneider. Er konnte Andre Fölz auf Platz 2 verwaisen. Platz 3 sicherte sich Frank Pittroff vor Stefanie Geiger, und Tim Müller. Diese 5 Fahrer lagen alle innerhalb einer Sekunde – was will man mehr – Spannung lag in der Luft. Platz 6 erkämpfte sich Wolfgang König, dann folgten Kai Petto, Thomas Lutz und Dirk Frankenberger. Es ging in die Vorläufe und dort kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Andre Fölz – Stefan Schneider – Tim Müller und Frank Pittroff.  Das glücklichere Ende dann für Andre Fölz, er holte sich die 10 Punkte der Vorlaufwertung ab. Platz 2 erfuhr sich Stefan Schneider noch vor  Tim Müller und Frank Pittroff. Die Plätze 5 bis 9 sahen wie folgt aus: Kai Petto – Thomas Lutz – Stefanie Geiger – Wolfgang König und Dirk Frankenberger. Andre Fölz suchte im Finale dann in der Flucht nach vorne sein heil, doch die Konkurrenz blieb dran und machte ordentlich Druck. Fölz muss sich ständig den Angriffen von Schneider  erwehren und dieser wiederrum von   Frank Pittroff. Im Ziel trennen den Sieger Fölz nur knapp 0,5 Sekunden von Pittroff, der auf Platz 3 ins Ziel kommt. Dazwischen fährt Schneider über die Linie – Herzschlagfinale. Kann Fölz die Beiden beim nächsten Lauf in Schlüchtern noch auf Distanz halten, oder wird seine   Siegesserie dort beendet? Auf Platz 4 fährt Tim Müller ins Ziel, vor Kai Petto und Stefanie Geiger, die wieder eine gute Leistung ablieferte. Es folgen in der Wertung Wolfgang König, Dirk Frankenberger und Thomas Lutz.


Klasse 3a – Volles Haus

Die Klasse 3a war durch die Gaststarter sehr gut besetzt. Hier mussten die DM Teilnehmer sehen, dass sie möglichst unbeschadet durch die Rennen kommen und so gut es geht, Punkte mitnehmen können. Die Top 5 nach dem Pflichttraining hießen: Alexander Langer, Marco Paulowitsch, Heiko Heinrich, Michael Jenning  und Andreas Braun. In den Vorläufen kam es auch hier zu dem einen oder anderen Unfall, am schlimmsten erwischte es Heiko Heinrich, nach einem schweren Überschlag ist sein BMW wohl ein Totalschaden. Die Vorlaufwertung wurde dann von Alexander Langer gewonnen, vor Tobias Weigel und Michael Jenning. Marek Goldbohm wird guter Vierter, vor Marco Paulowitsch, der ebenfalls unbedingt Punkte für die DM benötigt. Im Finale sofort Langer vorne und klarer Sieger in dieser Klasse. Dahinter aber hauen sich Goldbohm und Paulowitsch die Zeiten nur so um die Ohren, mit besserem Ende für Goldbohm. Goldbohm damit Platz 2 vor Paulowitsch auf Platz 3. Die Plätze 4 und 5 belegen Tobias Röth und Michael Jenning. Platz 6 – 10 gehen an Steve Haentges – Janos Grau – Tobias Weigel – Andreas Teske und Andreas Braun.


Klasse 3b – Gipfeltreffen

In der Klasse 3b trafen drei Fahrer aufeinander, von denen Jeder die Chance auf den Sieg in Gründau hatte. Das waren der amtierende Deutsche Meister Christian Tauber – Andreas Fürst und Carsten Pietsch, der seine erste DM Saison fährt.  Mit Außenseiter Chancen auf den Sieg Oliver Günthner, der eine tolle Saison bisher gefahren ist. Im Training legt Tauber die Messlatte hoch, doch Andreas Fürst – Carsten Pietsch – Oliver Günthner und Alexander Hiss konnten das Tempo mitgehen. Alle 5 lagen innerhalb von 1,1 Sekunden. Dann folgten Michael Petschel und Tobias Mosler. Die Vorlaufwertung holt anschließend  sicher Tauber vor Pietsch und Fürst, damit sind die 3 Favoriten im Finale auch in der ersten Startreihe beisammen  - Spannung macht sich breit. Platz 4  geht an Oliver Günthner vor Michael Petschel, dann Alexander Hiss und Tobias Mosler. Das Finale wird gestartet und Tauber verschläft anscheinend etwas den Start. Fürst schießt sofort mit einem Blitzstart in Führung, Pietsch hinten dran, dann erst Tauber. Fürst macht vorne sofort Meter und versucht sich abzusetzen, er weiß ja wer hinter ihm fährt. Tauber schafft es immer näher an Carsten Pietsch heran zu fahren. Pietsch kommt mit seinem BMW etwas zu quer, Tauber nutzt dieses aus und geht vorbei. Jetzt setzt Tauber nach und knabbert am Vorsprung von Andreas Fürst. Nach kurzer Zeit ist er am Quattro von Fürst dran und geht vorbei – Tauber damit in Führung. Im Schatten von Tauber konnte sich auch Carsten Pietsch an Fürst heran fahren und schafft es ebenfalls, am Quattro vorbei zu kommen. So ist dann auch der Zieleinlauf, Tauber – Pietsch – Fürst, dann  Günthner vor Hiss und Petschel. Nun folgt der nächste Lauf in Schlüchtern, mit einem etwas anderen Belag – Schotter und Asphalt im Wechsel – kann Tauber hier wieder gewinnen, oder werden die Karten neu gemischt? – Spätestens beim Lauf in Sachsenberg wird man sehen, wer auch auf losem Untergrund, also auf einer richtigen Autocross Strecke, die Nase vorn haben wird.


Klasse 4a/b – Heimsieg

Maximilian Betz ließ es auf Heimischer Strecke richtig fliegen. Im Pflichttraining zauberte er eine super Zeit auf die Bahn, die kein anderer Fahrer mehr unterbieten konnte. Allerdings mit nur 0,01 Sekunden Vorsprung auf Sven Klingelhöfer.  Die ersten 7 im Zeittraining waren eh nur knapp eine Sekunde auseinander – da wusste man sofort was heute Sache ist– es wird rund gehen. 19 Starter hatten genannt, wobei es für Toni Hoyer und Dylan Donat bereits im Training ein frühes Aus gab – schade. Die drittbeste Zeit stampfte Marcel Schmidt auf die Bahn, vor Rene Krüger - Jörg Conrad -  Marco Fürst und Maik Eckardt – diese Piloten lagen alle innerhalb der erwähnten Sekunde. Aus der 4b war nur Florian Eitner  am Start, der sich auf Platz 11 in die Liste eintrug.
Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen sah die Vorlaufwertung wie folgt aus: Maximilian Betz vor Marcel Schmidt und Marco Fürst. Es folgten Sven Klingelhöfer, Nico Berndorfer, Jörg Conrad, Claus Altendorf, Natalie Straub, Rene Krüger und Sven Richter – sie bildeten die Top Ten.
Bevor es ins Finale gehen konnte, musste noch ein B – Finale ausgefahren werden. Hier siegte Rene Krüger vor Maik Eckardt, damit waren die Beiden für das A – Finale gesetzt. Pech hatte Manja Klopp, sie wurde auf Platz 11 gewertet und konnte damit nicht mit ins A – Finale aufsteigen. Platz 12 – 16  sicherten sich Sven Richter – Michael Mengele – Michel Müller -  Florian Eitner und Vanessa Mandel. Der Sieg im A – Finale war hart umkämpft zwischen Betz und Schmidt. Am Ende hatte Betz die Nase vorne und zwar um  0,2 Sekunden – Wimpernschlag – aber gewonnen. Platz 3 sicherte sich Sven Klingelhöfer vor Nico Berndorfer und Marco Fürst. Die Plätze 6 – 10 hatten folgende Fahrer unter sich ausgemacht: Rene Krüger, Maik Eckardt, Natalie Straub, Jörg Conrad und Claus Altendorf hieß die Reihenfolge im Ziel.

Klasse 5a/b – 2, 8 Sekunden

Die Klasse 5a und 5 b machten in Gründau zum ersten Mal in dieser Saison wieder gemeinsame Sache. Da in der 5b nur 3 Fahrer ihre Nennung abgegeben hatten, musste man zusammen mit der 5a fahren. Im Training zeigte der amtierende Meister Martin Fürst, dass er gekommen ist um zu gewinnen. Er benötigt dringend gute Ergebnisse, um in der DM Wertung wieder den Anschluss zu finden. Im Training setzte er die Bestzeit, vor Rene Freisberg und Patrick Krüger. Auch Martin Haselhorst war wieder dabei und zeigte sofort, dass er es wissen will – Platz 4 im Training, vor Henrik Bundesmann, diese Piloten bildeten die Top 5 nach dem Zeittraining. Auf den weiteren Plätzen folgten Michael Straub – Andre Kunkel –Nico Spindeldreher –Micha Dollinger – Markus Klopp – Felix Klüßmann und Meena Pietsch. Bereits im 1. Vorlauf kam  dann das Aus für Meena Pietsch – Motorschaden. Auch  Andre Kunkel musste aufgeben, er überschlug sich mehrfach, damit waren zwei der drei 5b Piloten bereits out. Die Vorlaufwertung der 5b war damit entschieden – die 5a Vorlaufwertung sicherte sich Martin Fürst vor Rene Freisberg und Nico Spindeldreher, die Beide eine starke Vorstellung in Gründau boten. Platz 4 holte sich Patrick Krüger vor Martin Haselhorst, Henrik Bundesmann, Micha Dollinger, Felix Klüßmann und Markus Klopp. Den Finalsieg holte sich anschließend Michael Straub knapp vor Martin Fürst. Beide trennten im Ziel nur 0,4 Sekunden. Auf den Plätzen 3 – 6 fuhren Nico Spindeldreher, Rene Freisberg, Martin Haselhorst und Patrick Krüger über die Ziellinie. Straub und Krüger trennten im Ziel, nach 6 Runden nur 2,8 Sekunden – das zeigt, wie eng es im Finale zur Sache ging. Die Verfolgergruppe wurde angeführt von Markus Klopp, der vor Henrik Bundesmann, Micha Dollinger und Felix Klüßmann ins Ziel fuhr.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Jan Hohmeier, der uns wieder mit News direkt von der Rennstrecke versorgte.
Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Karlheinz Geiger, der sofort am folgenden Tag sich die Mühe gemacht hat und uns schöne Bilder vom Rennen gesendet hat – Danke!

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
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