Smartphone App

 

Autocross Live Info is now available as smartphone app. Click on the icon for Android or Apple


Visitors: von 0 zur ersten Million Marc Galal

 

 





 

 


Vorbericht  Autocross DM und DAV – Cup  2019

Volle Klassen beim MSC Höchstädt

Der MSC Höchstädt lockt auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Starterfeld an den    KTM – Ring. Alleine die große Anzahl an Nennungen zum DM Lauf zeigt, dass es nicht immer eine Rennstrecke mit hartem Boden, langen Geraden usw. sein muss, wenn das Drumherum stimmt, dann kommen auch die Fahrer. Seit Jahren veranstaltet der MSC Höchstädt Top – Rennen, der ganze Verein ist bemüht und das merken auch die Fahrer, hier fährt man gerne, hier will man dabei sein. Noch ist nicht einmal der Termin zum vorläufigen Nennungsschluss erreicht und es liegen bereits 98 Nennungen vor. Man kann davon ausgehen, dass bis zum absoluten Nennschluss die 100er Marken durchbrochen sein wird.

Jetzt aber erst einmal der Blick in die einzelnen Klassen:


Klasse 1a und 1b – Junior Buggys

Bis jetzt liegen dem Veranstalter schon 13 Nennungen vor und zwar 7 in der Klasse 1a und    6 in der Klasse 1b. In der Klasse 1a wird der Deutsche Vizemeister der Junior Buggys ins Lenkrad greifen und auf Punktejagd gehen. Samuel Drews musste sich im letzten Jahr noch Vanessa Mandel beugen, man kann davon ausgehen, das Drews es in diesem Jahr wieder versuchen wird den Titel einzufahren - er gehört auf alle Fälle zum engeren Favoritenkreis.
Aber seine Klasse ist sehr stark besetzt, Joans Müller, Max Petschel, Yasmin Richert,      Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich, sie alle wissen wie man so einen Buggy schnell bewegt, es wird spannend.
Eine Klasse höher in der 1b das gleiche Bild, auch hier ein starkes Fahrerfeld mit Liam Müller, Ben Heinrich, Hannah Gumm, Xenia Richter, Lukas Weikl und Eric Grosse – alles junge Leute, die wissen wo das Gaspedal sitzt und wo es hingehört  und zwar auf den Boden. Wer als Zuschauer vor Ort ist, schaut euch die Junioren an, sie haben es verdient.


Klasse 2a – Serientourenwagen Junioren

Auch diese Klasse ist, genau wie in den letzten Jahren, wieder gut besetzt. Die meisten Starter in dieser Klasse haben bereits viele Rennen in der Deutschen Meisterschaft bestritten, aber es sind auch einige neue Piloten dabei, z.B. Luka Korte oder Timon Dohnke und Jan Baltzer. Luka Korte war in 2018 bereits am Matschenberg dabei, anscheinend hat es ihm in der DM gefallen, hoffen wir einmal, dass er in dieser Saison das eine oder andere DM Rennen mehr bestreiten wird. Jan Baltzer ist  umgestiegen und startet jetzt in der 2a, schauen wir einmal, wie er sich hier schlagen kann, auch Timon Dohnke werden wir  im Auge behalten.  Diese Klasse ist sehr ausgeglichen besetzt, man darf gespannt sein, wer am Ende des Tages oben auf dem Podium stehen wird.


Klasse 2b – Serientourenwagen

Auch diese Klasse kann sich über Neuzugänge freuen, z.B. Steffi Geiger, mehrfache Vizemeisterin bei den Junioren, wird nun in dieser Klasse versuchen Punkte einzufahren.
Mit Andre Fölz geht ein Fahrer an den Start, der immer gutes Material einsetzt, ein ganz schneller Mann. Fölz konnte die Saison 2018 auf Platz 3 in der Meisterschaft beenden, doch die Konkurrenz in seiner Klasse steht ihm nicht viel nach. Hier nur eine kleine Auswahl, da wären Andres Gebhardt, Stefan Schneider, Klemmens Schramm usw. ebenfalls schnelle Fahrer – die Klasse ist jetzt schon mit 10 Fahrern gut besetzt – am Ende des Renntages werden wir sehen, wer den ersten Klassensieg in der 2b einfahren konnte.


Klasse 3a – Spezialtourenwagen ( 2WD)

Raiser is back – Philip Raiser wird sicherlich im Mittelpunkt in dieser Klasse stehen. Er bringt einen nagelneu aufgebauten VW Polo an den Start, man darf auch hier gespannt sein, wie Raiser mit dem neuen Arbeitsgerät zu Recht kommen wird. Er hat allerdings starke Konkurrenz, ein großer Gegenspieler wird Marco Paulowitsch sein, der ebenfalls einen piekfein aufgebauten Ford Fiesta  an den Start bringen wird. Jürgen Fick ist auch immer flott unterwegs, oder Frank Heinrich –Kai Köhler; diese Liste lässt sich leicht fortsetzen,  eine spannende Klasse mit bereits 13 Nennungen schon vor dem vorläufigem  Nennungsschluss!


Klasse 3b – Spezialtourenwagen (4WD)

Hier treffen sie aufeinander, der amtierende Deutsche Meister Christian Tauber im Subaru, Andreas Fürst auf Audi Quattro, Jens Baltzer  mit seinem Skoda und Carsten Pietsch im BMW. Dazu gesellen sich weitere sehr schnelle Piloten, wie Tobias Mosler mit seinem V8 Quattro, Oliver Günthner, Markus Geier, Siegfried Krucker und Michael Gautsch. Man kann davon ausgehen, dass diese Klasse zu den Publikumslieblingen zählen wird. Die Fans warten förmlich auf das Aufeinandertreffen dieser Fahrer mit ihren Allrad und teilweise mit Turboladern angetrieben Tourenwagen. Die Piloten werden mit Sicherheit Top – Autocross Sport bieten – wer am Ende vorne sein wird, das kann man bei dem Fahrerfeld nicht vorher sagen.


Klasse 4a – Cross Buggy bis 650 ccm - 2WD

Auch diese Klasse kann sich über neue Starter freuen und was für welche, Marco Fürst, Julia Baltzer und Vanessa Mandel. Marco Fürst bereits seit Jahren im Autocross erfolgreich dabei, Julia Baltzer, Deutsche Meisterin 2018 bei den Junior Tourenwagen, Vanessa Mandel ihres Zeichen  Deutsche Meisterin 2018 bei den Junior Buggys und nun treffen sie hier aufeinander und dazu in einer Klasse, in der kein Millimeter Boden verschenkt wird. Weil dieses  alles noch nicht reicht – Sven Richter gibt sein Comeback im Autocross, genau in dieser Klasse 4a, hier - wo mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren wird. Zu diesen bereits erwähnen Piloten gesellen sich aktuell laut Nennliste noch weitere 11 Starter, das heißt, diese Klasse wird man in 2 Gruppen teilen müssen und im Finale treffen die Schnellsten dann  aufeinander und kämpfen um den Klassensieg. Mit Toni Hoyer (Deutscher Vizemeister 2018), Maximilian Betz, Sebastian Witt, Claus Altendorf, Marcel Schmidt usw. – die Liste ist lang, treffen Fahrer aufeinander, die es wissen wollen. Zu erwähnen ist noch, das neben Julia Baltzer und Vanessa Mandel, zwei weitere sehr schnelle Damen an den Start gehen und zwar Manja Klopp und Natalie Straub – hier könnte man fast eine extra Damenwertung einführen.


Klasse 4b Cross Buggy über 650ccm – 2WD

Endlich, der MSC Höchstädt hat es geschafft und 6 Fahrer an den KTM Ring gelockt. Diese Klasse war in den letzten Jahren immer sehr mau besetzt, eher fast gar nicht. Daher muss man besonders Samira Stieghan erwähnen, die immer mal wieder bei ausgesuchten Rennen in dieser Klasse genannt hat. Großes Lob an Samira! Im letzten Jahr gesellte sich bei 2 Rennen dann Florian Grote hinzu und versuchte sein Glück und zwar erfolgreich. Florian fasste den Entschluss, 2019 planen wir einmal eine ganze Saison DM zu fahren - in dieser Klasse. Jetzt stehen in der Nennliste plötzlich 5 Namen, Samira Stieghan – Florian Eitner – Fabian Jahn – Florian Grote und Gerd Lüchau. Damit könnte die Klasse bereits alleine fahren und müsste nicht mit der Klasse 4a zusammengelegt werden. Man munkelt, dass auch Florian Schäfer noch genannt hat und nur noch eine Startnummer zu geteilt bekommen muss – dann wären es 6 Fahrer. Nun haben die Fahrer es selber in der Hand, ob sie am Sonntag alleine fahren können oder nicht. Bedeutet, wenn man bereits am Samstag am Pokal teilnehmen möchte, dann sollte jeder Fahrer aus dieser Klasse sein Fahrzeug auf Händen tragen, damit am Sonntag dann wieder gestartet werden kann  und die Klasse 4b endlich einmal alleine ins Rennen geschickt werden könnte.


Klasse 5a – Spezialcrossbuggy bis 1600ccm

Hier läuft einem fast das Wasser im Mund zusammen! Mit Martin Fürst, amtierender Deutscher Meister und Martin Haselhorst, dritter in der DM 2018 stehen schon einmal zwei Fahrer in der Startliste, die auch in dieser Saison wieder den Titel ins Auge gefasst haben. Aber bei der Konkurrenz in dieser Klasse wird es in Höchstädt mehr wie spannend werden.  Eigentlich haben fast alle Spitzenfahrer genannt, wie z.B. Patrick Krüger, Rene Freisberg, Nico Spindeldreher, Marcus Klopp und Gerhard Münchmeier – man kann nicht alle Piloten aufzählen – schaut Euch auf www.autocross-deutschland.de die Nennliste an – herrlich. Nicht dass das schon reichen sollte, z.B. wird Ingo Wiggering seinen DM Einstand geben und aus der Europameisterschafft gesellen sich sogar noch Henrik Bundesmann, Willi Lüders, Folker Andre Lange und Timo Pähler aus den Niederlanden hinzu – was will man mehr???


Klasse 5b – Spezialcross Buggy über 1600ccm

Auch hier reibt man sich die Augen. In den letzten Jahren eher mäßig besetzt, stehen jetzt schon 10 Fahrer in der Nennliste und diese bringen teilweise ehemalige Fahrzeuge aus der Europameisterschaft an den Start – also ein schon sehr hohen Niveau in dieser Klasse. Mit Michael Straub geht wohl der erfahrenste DM Pilot der letzten Jahre ins Rennen, dazu gesellt sich sein größter Konkurrent aus der letzten Saison, Klaus Gräfen, auch kein Unbekannter. Mit Karsten Krängel geht ein Fahrer an den Start, der letzte Saison nur einmal DM Luft schnuppern wollte und dabei direkt 2 Siege einfahren konnte. Aus dem hohen Norden gesellen sich dieses Jahr Meena Pietsch und Matthias Kehn hinzu, Kehn mit einem Subaru Motor im Heck, also eher etwas Selteneres. Andre Kunkel bringt einen Hosek Buggy  an den Start, ebenso wie Armin Pfalz. Dann haben wir noch Holger Gocht, Torsten Zimmermann und Sven König dabei - König auf einem A&P Buggy, auch ein interessantes Fahrzeug. Man sollte davon ausgehen, wenn diese Klasse auf der Startplatte steht, da brennt die Luft. Wer am Ende den Sieg holen wird – abwarten bei dem Fahrerfeld.

Wir von www.Buchse.de wünschen allen Fahrern viel Glück und denkt daran, ein Rennen wird nicht in der ersten Kurve entschieden, es gibt 3 Vorläufe und ein Finale – also nicht mit Gewalt in der ersten Kurve alles riskieren – es ist eure Gesundheit und die Saison ist noch lang.

Sollte der eine oder andere Teilnehmer nicht erwähnt worden sein, nlmmt es uns nicht krumm – es würde den Bericht sprengen und über die Saison versuchen wir, immer mal jeden Fahrer zu erwähnen.

Ansonsten, wer Ende April Zeit hat – auf nach Höchstädt, denn es geht nicht nur die DM an den Start, nein – es wird auch noch zusätzlich um den Höchstädt Pokal gefahren. Mehr Autocross geht nicht! Der endgültige Nennungsschluss ist der 24.04.2019, wer noch dabei sein möchte – es kann noch genannt werden. Der Veranstalter hofft auf bzw. wünscht sich unfallfreie – saubere und faire Rennen, es soll jeder Fahrer gesund nach Hause kommen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!! Stand Nennliste 14.04.2019 – 10:00 Uhr

www.buchse.de - die Seite für den Autocross Sport !!

P.S. Es kann schon für den DM Lauf in Ortrand genannt werden.

 


Andre und Frank Tieben – Es fehlt die Zeit…

Durch seinen Bruder Frank, kam Andre ca. 2007 zum Autocross. Beide Brüder fuhren erst auf einem Honda Civic in der Jugendklasse des DRCV und des NWDAV, später erfolgte dann der Umstieg auf einen Eigenbau. Der erste Eigenbau war ein Peters Rahmen mit Opelmotor und Allradantrieb. Diesen Buggy teilten sich Andre und sein Bruder, mal fuhr der eine mal der Andere. Im Jahre 2012 folgte dann der nächste Umstieg und zwar auf den heutigen JVDC – Rahmen mit Hayabusa Aggregat im Heck.

2016 entschloss man sich zu folgendem Schritt, Andre fährt und Frank übernimmt das Schrauben und weiterentwickeln des Buggy.  Auf den Rennplätzen werden die Beiden natürlich immer von ihrem Club, dem MSC Rütenbrock unterstützt – der MSC sei wie eine große Familie sagen die Beiden. Über den Winter wird das Fahrzeug natürlich stets verbessert und verfeinert, damit man dann  in der nächsten Saison wieder vorne mitfahren kann- die Konkurrenz schläft nicht, also wird auch im Team Tieben der Buggy immer auf dem neusten Stand gehalten.

Ein großes Problem haben Andre und Frank allerdings jedes Jahr, da sie einen Kfz Betrieb betreiben, fehlt es meistens an der Zeit eine Meisterschaft komplett zu bestreiten. In den letzten Jahren war man trotz aller Zeitprobleme erfolgreich im ADAC NAX Cup unterwegs. Für die Saison 2019 wird man diesen auch wieder ins Auge fassen und evtl. noch hier und da, je nach Zeit – Lust und Laune das eine oder andere Rennen in anderen Serien fahren. Schön wäre es, wenn Andre und sein Bruder Frank dann auch am DM Lauf im August in Uelzen teilnehmen könnten, vom Speed her werden sie sicher vorne dabei sein – warten wir es einmal ab.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!!

 


Eric  Grosse  – Familienteam

Bevor Eric in den Cross Sport wechselte, war er bereits im Kart Sport aktiv. Bei dem Besuch einer Autocross Veranstaltung durfte Eric in der Mittagspause einmal zum Spaß einen Tourenwagen fahren, dieses reichte aus um den Entschluss zu fassen, das probieren wir auch einmal. Wir, das sind Vater Roy und Mutter Nicole, die Eric immer bei den Rennen unterstützen – ein reines Familienteam wenn man so möchte. Erste Rennen im Autocross bestritt Eric mit einem 600ccm Cross - Kart, das noch im selben Jahr erstanden und eingesetzt wurde.

Daraufhin entschied sich Familie Grosse komplett in den Autocross Bereich zu wechseln, man fand Gefallen an den Abläufen beim Autocross – mehrere Sprintrennen an einem Tage, auch das Miteinander im Fahrerlager gefiel und bezahlbar war der Sport auch noch. 2018 wollte man den Sport etwas professioneller betreiben und so wurde ein Yellow-tec Cross Kart gekauft. Mit diesem Junior Buggy (Cross-Kart) erfolgte dann der Einstieg in die Deutsche Autocross Meisterschaft. Zum Saisonbeginn hatte man mal größere – mal kleinere Probleme mit der Technik, auch waren die Strecken für Eric alle neu, also vorsichtig herantasten hieß die Devise. In Höchstädt und beim 2. DM Lauf in Ortrand verfehlte Eric das Treppchen nur knapp, das änderte sich aber bei den letzten 3 DM Rennen der Saison, Eric fuhr dreimal in Folge auf das Podium. Zwei dritte Plätze und ein Finalsieg konnten eingefahren werden und durch diese Erfolge schaffte Eric noch den Sprung in die Top – Ten in der DM Gesamtwertung bei den Junioren.

In der kommenden Saison soll die DM nun komplett bestritten werden, da man die Erfahrungen aus dem letzten Jahr nun umsetzen möchte erhofft man sich auch einen Sprung in der Tabelle nach vorne. Der Buggy wurde über den Winter leicht verbessert, ist aber im Grunde immer noch der gleiche wie vor 15 Jahren, so alt ist er nämlich schon und hat damit bereits etliche Rennen auf dem Buckel. Das drum herum in der Deutschen Meisterschaft gefällt Familie Grosse  gut, immer andere Strecken, das ganze Umfeld halt, hier möchte man weiterhin aktiv bleiben. Freuen würde sich Familie Grosse natürlich auch über einen Sponsor, der ebenfalls Interesse an dieser Motorsportdisziplin hat, ansonsten soll der Fahrspaß am Autocross für Eric im Vordergrund stehen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr !

www.buchse.de – die Seite für den Autocross - Sport

 

Vanessa Mandel – Durchgesetzt

Vanessa Mandel saß bereits mit zwei Jahren zum ersten Mal in einem Kart und drehte ihre Runden. Durch die familiäre Vorbelastung, beide Opas sind Autocross gefahren, Mutter und Vater ebenso, eigentlich war sie von Kindesbeinen an auf den Rennplätzen in Deutschland zu Hause. So fasste Vanessa 2015 den Entschluss – ich möchte auch fahren. Was ein wenig verwundert - sie musste erst Ihre Eltern überreden, doch diese wurden weich gekocht und gaben schließlich ihr OK. Über den Winter 2016 baute man das erste Cross - Kart und damit stand dem Einstieg in die Autocross DM 2016 nichts mehr im Weg.
Jetzt machen wir einen kleinen Sprung und zwar in die Saison 2018. Vanessa fuhr in der Saison 2018 wie der Teufel. Schnell konnte sie sich in der Tabelle oben festsetzen, allerdings ließ die Konkurrenz nie wirklich locker, sie musste stets konzentriert fahren und durfte sich keine Fehler erlauben. Sie startete furios in die Saison 2018 mit 4 Finalsiegen am Stück. Es folgte ein kleiner „Durchhänger“, aber beim vorletzten Lauf im Kesseltal machte sie den Sack so gut wie zu. Das i – Tüpfelchen war dann noch der Sieg beim Endlauf am Matschenberg. Vanessa hatte sich - Durchgesetzt – die Deutsche Meisterin bei den Juniorbuggys 2018 hieß Vanessa Mandel. Zu erwähnen ist noch, dass Ihr Team Mandel Motorsport seit 2018 mit dem Team Drews – Racing zusammen arbeitet. Samuel Drews war in der Saison 2018 auf dem EX – Kart von Vanessa unterwegs und zwar sehr erfolgreich– Vizemeister 2018. Außerdem unterstützt Mandel Motorsport noch das Team ihres Freundes Sebastian Witt, auch hier wird eng zusammen gearbeitet.

Für die Saison 2019 ist ein Wechsel in die Klasse 4a geplant. Voraussichtlich wird Vanessa aber nicht die volle Saison fahren, ihr fehlt dafür die Zeit. Dort wo sie an den Start gehen wird steht vor allem eines im Vordergrund, das neue Fahrzeug kennenlernen. Da sie nicht alle Rennen fahren wird, hat sie auch nicht den Druck der Titelverteidigung und kann daher locker an die neuen Aufgaben heran gehen.
Ein großes Dankeschön von Vanessa geht an Ihre Sponsoren und an Ihr Team, das ihr immer zur Seite stand.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
www.buchse.de – die Seite für den Autocross – Sport.


Martin Haselhorst – Nachgelegt

In der Saison 2018  zählte Martin Haselhorst bis zum letzten Rennen zum engsten Kreis der Titelfavoriten. Am Ende der Saison wurde es dann Platz 3 in der Deutschen Autocross  Meisterschaft und Platz 2 im DAV – Autocross Cup.  Martin Haselhorst will es in der anstehenden Saison noch einmal wissen, mit seinem Team möchte er wieder die komplette Deutsche Autocross Meisterschaft bestreiten. Sein Ziel ist natürlich der Titel in der Deutschen Autocross Meisterschaft 2019 und um dieses Ziel zu erreichen wurde im Team Haselhorst  kräftig nachgelegt. Mit einem komplett neuem Fahrzeug aus dem Hause JVDC will man an den Start gehen. Im Heck wird wieder ein Hayabusa – Motor seinen Dienst verrichten. Der Motor stammt von Wegner Motorsport, damit kann Martin sicher sein, das genügend Leistung vorhanden ist.

Das neue Fahrzeug wurde konsequent weiter entwickelt und wird im Vergleich zum Vorjahresauto leichter sein, auch wurde im Bereich der Achsgeometrie etwas verändert. Demnächst soll es zu den ersten Testfahrten gehen und dann will man zusammen mit dem Fahrwerksspezialisten Nico Groot das Fahrzeug nach Martins Wünschen einstellen.  Das Team Haselhorst Motorsport steckt bereits voll in der Planung und Vorbereitung der Saison 2019.  Zum Saisonstart in Höchstädt wird man dann fast ein 2. Fahrzeug nur an Ersatzteilen, vom Fahrwerk bis zum Motor, immer im Rennbus dabei haben. Man sieht also, Martin Haselhorst will es wissen. Zu seinem Team gehören Hubert Haselhorst (Teamchef) – Gerd Schlüter (Antriebstechnik) – Matthias Schlüter (Mechaniker) – Stefan Wegner (Motorenbau) und Sophia Ruhr (Catering). Wenn es in der anstehenden Saison nach Plan läuft, dann möchte Martin noch ein oder zwei Rennen zur Europameisterschaft bestreiten.
Ein großes Dankeschön von Martin an alle Sponsoren und Helfer des Teams.

Wir von www.buchse.de  drücken dem Team Haselhorst für die Saison 2019 die Daumen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport !!

 


Stefanie Geiger – Klassenwechsel

Stefanie Geiger fährt seit Jahren erfolgreich in der Autocross DM und im DAV – Cup vorne mit, im letzten Jahr trat man im Team Geiger etwas kürzer. Man ging bei „nur“ 5 DM – Läufen an den Start, fuhr aber 4mal auf das Podium. Im letzten Rennen hauchte ihr Gefährt dann allerdings sein Leben aus. Trotz der nur 5 Starts belegte Stefanie am Ende der Saison noch den 5. Platz in der Meisterschaft. Ihre Erfolgsbilanz der letzten Jahre kann sich sehen lassen. Seit 2014 ist Steffi im Autocross-Sport aktiv dabei, 2015 – 2016 und 2017 hieß der Junioren –Vizemeister immer– Stefanie Geiger. Für die Saison 2019 wird nun ein neues Fahrzeug über den Winter vorbereitet und zwar ein Peugeot 206. Mit diesem Fahrzeug wird Steffi dann in die Klasse 2b wechseln, zu den „Erwachsenen“ und hier auf Punktejagd gehen. Man ist sich im Team natürlich bewusst, das Stefanie sich erst einmal auf das neue Auto einschießen muss und das die Gangart in der 2b evtl. doch etwas härter sein könnte wie bisher.

Von daher wird es sicherlich interessant werden, ob und wie Steffi sich in der neuen Klasse in der anstehenden Saison durchsetzen wird. Neben ihrer Familie, auf die sie sich immer verlassen kann, stehen ihr die beiden Mechaniker des Teams, Benjamin Frank und Daniel Gnugesser, zur Seite.
Für die Saison 2019 drücken wir von www.buchse.de auch Stefanie Geiger und ihrem Team die Daumen und hoffen natürlich, dass uns Karlheinz Geiger auch weiterhin als Fotograf die Treue hält.
 
Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross – Sport!!

 


Dennis Schöning – Nordlicht im Autocross

Dennis Schöning ist im Autocross bereits einige Jahre aktiv dabei. Sein Vater, Ewald Schöning, war ebenfalls viele Jahre als Fahrer im Autocross unterwegs. Die ersten Gehversuche im Autocross unternahm Dennis im Jahre 2010 noch als Tourenwagenfahrer (VW Polo) und das recht erfolgreich, mehrere Meistertitel konnte er im Nachbarland (Dänemark) erringen. Doch Dennis wollte mehr – Spezialcross (Buggy) hieß sein Ziel – und so kaufte er sich den alten Fast & Speed Rahmen von Folker Andre Lange. Mit diesem Fahrzeug stieg er in die damalige IDC Serie, dem heutigen ADAC NAX Cup, ein. Es folgte ein Büchl (Nachbau) und mit diesem Fahrzeug ging es dann schon weiter in Richtung Podest Plätze. Sein bisher größter Erfolg war der Vizetitel in der Klasse 7 im Jahre 2016.

Das Jahr 2017 wurde als Pause genutzt, doch diese war nicht von langer Dauer. Bereits 2018 beendete er sie und ein neues Fahrzeug wurde angeschafft. Dennis erwarb das alte Fahrzeug von Willi Lüders. Dieses wurde dann zu Hause komplett überholt – verbessert und für den ersten Testeinsatz in 2018 vorbereitet. Im Oktober 2018 ging es dann zum ersten Mal auf die Rennstrecke und zwar beim Endlauf des ADAC -  NAX Cup in Uelzen. Hier wurden einige Erfahrungen mit dem Fahrzeug gesammelt, die Dennis nun über den Winter nach seinen Vorstellungen ändern möchte. Zum Fahrzeug – es ist  ein Buggy aus dem Hause von Wegner Motorsport, verbaut ist ein Motor von Tibs Racing, das Fahrwerk stammt von Wollering Dämpfer Service – also, es sind schon sehr gute Komponenten verbaut.

Für die anstehende Saison sind noch keine festen Pläne ausgearbeitet, Dennis möchte eigentlich mal hier und da fahren – wo er gerade Lust zu hat, alles ist möglich. Was bisher fest steht – Hoope (ADAC - NAX Cup) – der DM Lauf in Uelzen, evtl. Klosterfelde (ILP) und ein weiterer Lauf in Uelzen sind eingeplant – alles andere wird kurzfristig im Laufe der Saison entschieden, da Dennis auch beruflich sehr eingebunden ist.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr !!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!!

 

 


Florian Grote goes DM

Florian Grote  plant für die Saison 2019 die Deutsche Autocross Meisterschaft komplett zu bestreiten – wie es dazu kam, schildern wir kurz in diesem Bericht.
Bereits in der abgelaufenen Saison wagte Florian erste Schritte in der DM. Die Saison begann zwar recht unglücklich und zwar mit einem Getriebeschaden bei Tests in Extertal, dennoch wagte das Team einen Start beim ersten DM Lauf in Höchstädt. Nach kurzer Zeit war man überzeugt, obwohl Florian mit seinem Fahrzeug in der Klasse 4a starten musste , das macht Spaß, wir können das Tempo mitgehen – mal sehen wo wir am Ende landen. Im Finale fuhr Florian dann auch direkt auf einen Podestplatz –Platz 3 – was will man mehr? Das Team war zufrieden und überlegte, wagen wir noch einen Start in der DM 2018 – am Saisonende evtl.??


Das Team Grote / Wegner entschloss sich für einen weiteren Start und zwar in Cunewalde. Auch auf dieser schnellen Bahn konnte Florian immer das Tempo in der Klasse 4a mitgehen. Er musste zwar aus einem Klasse 4b Buggy alles heraus quetschen, war aber in jedem Vorlauf unter den Top 3. Im anschließenden Finale lief es fast nach Plan, bis zur letzten Runde konnte Florian den 4. Platz halten, dann der Ausfall – Pech – auch das gehört zum Motorsport.


Beim letzten Lauf zum ADAC NAX Cup war man wieder am Start und auch hier brauchte man sich nicht verstecken. Bei einem wirklich starken Fahrerfeld in Uelzen kam Florian auf Platz 2 ins Ziel.


Florian Grote selbst ist schon seit 2009 im Autocross aktiv, angefangen mit einem Audi 80 Quattro, jetzt auf einem Buggy. Für Team Grote / Wegner war es die erste Saison mit einem Buggy (JVDC – HondaXX), von daher kann man mehr als zufrieden sein.


Man muss den Hut ziehen vor Florian Grote bzw. Team Grote/Wegner, sie sind das erste Team, das mit einem Buggy der Klasse 4b, eine volle DM Saison bestreiten möchte – dafür Daumen hoch!! Das Team hatte bei den 2 DM Rennen Blut geleckt, nun möchte man mehr, wir von ww.buchse.de wünschen Euch für die anstehende DM Saison viel Erfolg!!

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross - Sport


Autocross in der Familie Pietsch


Mit diesem Bericht möchten wir die Serie Rückblick und Vorschau 2019 fortsetzen. Nach Karsten Krängel, Sören Ronge, Samira Stieghan sowie dem Autocross Team Klopp, nun also Familie Pietsch.

Familiensache

Autocross ist in der Familie Pietsch  fast schon Tradition. Carsten Pietsch und seine Tochter Meena sind beide im Autocross aktiv. Meena wurde quasi in den Cross Sport hinein geboren, Opa – Onkel – Vater – alle vom Cross Virus befallen. Familiäre Unterstützung  erhalten Carsten und Meena natürlich auch von Viola Pietsch, Ehefrau und Mutter, sonst kann man so ein Hobby kaum betreiben.

Carsten Pietsch – Angriff auf die DM 2019?
Durch seinen Vater ist Carsten Pietsch früh zum Autocross gekommen. Der Vater war in den 70iger Jahren aktiv und somit Carsten bereits vorbelastet. Carsten fuhr ab 1986 erfolgreich Kart und stieg 1993 in den Autocross Sport ein. Hier waren auch schnell die ersten Erfolge eingefahren. 1995 und 2013 hieß der Divisionsmeister in der Div. 2 – Carsten Pietsch. Carsten startete  in Uelzen (DC – Cup) sprich dem heutigem ADAC - NAX Cup. In der Saison 2018 brachte Carsten Pietsch einen BMW an den Start, der es in sich hatte.  Der BMW E46 M3  ist mit Sequentiellem Getriebe ausgestattet und die Leistung des Motors ist ebenfalls nicht ohne, hier schweigt man sich allerdings aus. Am Anfang der Saison mussten nach Tests in Uelzen erst noch einige Kinderkrankheiten am BMW beseitigt werden. Doch dann wollte Carsten es wissen, man nannte zum DM Lauf in Siegbachtal.

Ein Start in der DM war schon lange sein Ziel, jetzt hatte Carsten ein Auto am Start mit dem er vorne mitfahren konnte, man war gespannt im Team Pietsch.  Das Ende des Renntages in Siegbachtal ist bekannt: Carsten fuhr beim ersten DM Start direkt auf das Podium - Sieg. Danach ging Carsten noch in Mölln und in Uelzen, bei den Läufen zum ADAC – NAX Cup, an den Start. In Uelzen hieß der Sieger ebenfalls Carsten Pietsch. Zum Saisonabschluss startete das Team Pietsch noch einmal in Oschersleben auf einer Rallycross Strecke und auch hier hieß der Sieger Carsten Pietsch auf BMW. Über den Winter soll das Fahrzeug weiter verbessert werden,  man hat noch ein paar Ideen die einfließen sollen. Für das Jahr 2019 sind mehrere DM Starts geplant – genau genommen 10 – sprich die komplette Saison. Im Motorsport kann man ja nie wirklich fest planen, schnell ist etwas passiert usw., dann muss man ein oder zwei Rennen aussetzen. Sollte es aber klappen und auch Christian Tauber  und Andreas Fürst fahren wieder DM – dann werden wir in der Klasse 3b bei den DM Rennen ein Trio am Start sehen, das wird dann Autocross vom aller Feinsten. Warten wir es ab, man darf gespannt sein.

Meena Pietsch – In den Fußstapfen des Vaters
In der Autocross Szene ist Meena kein unbeschriebenes Blatt mehr. Meena war von 2010 bis 2013 in der Jugend des NAX Cup am Start. Hier gewann sie 2011 den Titel des Jugendmeisters und war zusätzlich 2010 – 2011 und 2013 beste weibliche Fahrerin in dieser Serie. Seit 2013 ist Meena nun im Buggy, sprich Spezialcross, am Start. Am Anfang gab es noch große Schwierigkeiten, immer wieder Probleme und Ausfälle. Doch in der Saison 2018 ging es schließlich Step by Step voran. Ihr Fahrzeug, ein Engel –Eigenbau mit VW Motor und Meena mussten erst Freunde werden. Auch ist ein Umstieg vom Tourenwagen der Jugend in einen Buggy mit Allrad, nicht gerade ein leichtes Unterfangen.

Hinzu kommt, das Meena mit ihrem Fahrzeug im NAX Cup in der Klasse 7 an den Start geht und das ist eine Klasse in der geht es zur Sache, da werden keine Gefangene gemacht. In der abgelaufenen Saison 2018 dann doch erste kleine Erfolge, z.B. beim ersten Lauf in Uelzen, trotz leichter Schwierigkeiten Platz 7!!! Beim Rennen in Mölln Platz 4 im Klassenfinale und Platz 5 im Superfinale. Auch der letzte Lauf in Uelzen konnte mit einem 6. Platz erfolgreich beendet werden.  Meenas Fahrzeug wird nun über den Winter auf Herz und Nieren geprüft und für die Saison 2019 vorbereitet. In der Saison 2019 möchte Meena zusammen mit ihrem Vater an der Deutschen Autocross Meisterschaft teilnehmen und startet hier, nach einigen Änderungen, in der Klasse 5b. Unterstützung erhält Meena natürlich immer von ihrem Freund Patrick Brandt, der ebenfalls aktiver Autocrosser ist. Wir von www.buchse.de drücken Meena und ihrem Vater die Daumen und wünschen Beiden eine erfolgreiche Saison 2019.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Dankeschön an Joachim Röder für das schöne Foto.

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport.

 


Klopp Motorsport - Rückblick und Vorschau

Um die Winterpause etwas kurzweilig zu halten, haben wir von www.Buchse.de bereits den einen oder anderen Bericht online gestellt.

Jetzt wollen wir einmal die Saison 2018 vom Team Klopp Motorsport Revue passieren lassen.

Vater und Tochter starten bei den Buggys, der Vater – Markus Klopp – in der 5a und Tochter Manja in der Klasse 4a. Im Hintergrund werkelt Michaela Klopp in den Rennpausen an den Fahrzeugen usw. – ein Familien – Motorsport Team, durch und durch.

Schauen wir uns kurz im Rückblick die Saison 2018 an.
Manja Klopp wechselte in 2018 von den Tourenwagen der Klasse 2a in die Cross – Buggy Klasse 4a. Ein Umstieg der nicht ohne war, neues Fahrzeug – mehr Leistung – am Kart alles neu erlernen usw. Die Klasse 4a ist eine der schwersten und bestbesetzten Klassen in der DM. Hier wird um jeden Zentimeter gefightet und man bewegt sich im Starterfeld fast auf einem Level, daher ist es für Neueinsteiger nicht gerade einfach hier Erfolg zu haben. Beim ersten Lauf in Höchstädt hieß die Devise – ankommen – Fahrzeug verstehen und kennenlernen. Am Ende des ersten Laufes zur DM waren die ersten Punkte eingefahren. Manja konnte sich von Lauf zu Lauf in der DM steigern. Im ersten Rennen wurde sie auf Platz 17 gewertet, es folgten Platz 11 dann Platz 7, in Schlüchtern ein kleiner Durchhänger – Platz 12. Beim Lauf in Dauban dann Manjas Saison – Highlight – Platz 3 – Podium. Da war Vater Markus wohl besonders stolz, so wird jedenfalls berichtet. Doch dass Freud und Leid im Motorsport gute Kumpels sind, erfuhr Manja beim nächsten Rennen in Siegbachtal – Motorschaden. Zu Hause wurde der Motor gegen einen anderen getauscht und die Saison 2018 sauber zu Ende gefahren. In der Deutschen Meisterschaft belegte Manja den 20. Platz, im DAV Autocross Cup wurde sie als 11. in ihrer Division gewertet.


Schauen wir auch noch kurz bei Markus Klopp rein. Auch Markus startete für einige Rennen in der DM auf seinem Buggy mit Hayabusa Motor im Heck. Allerdings war für ihn der Saisonstart alles andere als erfolgreich – Motorschaden gleich beim ersten DM Rennen. Markus konnte zwar ein paar Punkte mitnehmen, aber das nützt wenig, wenn der Motor in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Er hatte allerdings wenig Langeweile, denn Manjas Renner musste ja zu jedem Rennen neu vorbereitet werden  - über zu wenig Arbeit konnte Markus sich also nicht beschweren.  Zum Saisonende stieg Markus dann noch einmal für einige Rennen ein und konnte so noch ein paar Punkte in der DM einfahren.


 

Die DM alleine reichte dem Team nicht,  man startete noch ab und an im ADAC – NAX Cup. Auch Manjas Freund Luka Korte wurde etwas von dem DM – Fieber der Familie Klopp angesteckt und startete beim DM Lauf in Cunewalde in der Klasse 2a – den Jugend Tourenwagen.


Jetzt in der Winterpause wird alles einmal überholt und durchgecheckt, damit man für die Saison 2019 gut gerüstet ist. Die eine oder andere Kinderkrankheit soll ausgemerzt werden und am Spezial Cross von Markus wird er gesucht – der Fehlerteufel in der Motorsteuerung. Die Pläne für 2019 lauten bei Manja und Markus – DM komplett fahren. Manja möchte evtl. in Hoope noch bei der NAX starten – wenn die Zeit es zulässt. Freund Luka Korte  möchte in 2019 evtl. einige DM Rennen mehr in Angriff nehmen – man wird sehen ob es klappt. Markus Klopp liebäugelt zusätzlich noch mit 1 oder 2 Starts in der EM.
Also wieder ein volles Programm beim Team – Klopp Motorsport.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
www.Buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


DAV – Deutscher Autocross Verband

Die Bilder zu diesem Bericht zeigen einmal nicht Autos auf der Rennstrecke, sondern auch einmal etwas vom drum herum, was den Fotografen so vor die Linse kommt, sprich vom Vorstart - Fahrerlager usw.auch das ist Autocross 2018 gewesen.

 

 

 

Jetzt aber zum DAV - Beitrag:

 

Da der DAV in den Berichten zur DM meistens etwas zu kurz kommt, möchte ich diesen Bericht speziell dem DAV widmen. Alles was ich jetzt schreibe, ist natürlich nur aus meiner Sicht beschrieben und spiegelt auch nur meine Meinung wieder.


Der DAV ist eigentlich mit der wichtigste Bestandteil in der DM. Im DAV sind alle Veranstalter der DM organisiert und damit ist der DAV das Bindeglied zum DMSB. Oftmals wird auch vergessen, dass der DAV eine eigene Meisterschaft ausschreibt und zwar den Deutschen Autocross Cup powered by DAV, wie es mal so schön hieß. Auch das Preisgeld zum Ende der Saison wird aus dem Topf des DAV bzw. der im DAV vereinigten Vereine gezahlt.


Im DAV wird der Cup in den Divisionen 1 – 5 ausgeschrieben, das sind die Junior Buggys –Junioren Tourenwagen – Tourenwagen – Spezial Tourenwagen – Cross Buggy und Spezialcross Buggys. Das bedeutet, wer an der Deutschen Meisterschaft teilnimmt, wird automatisch auch im DAV – Cup gewertet und kann hier am Ende der Saison in seiner Division einen weiteren Titel gewinnen bzw. in einer der ausgeschriebenen Divisionen auf dem Podium stehen – Pokale einfahren und etwas Preisgeld mitnehmen – auch soll die Meisterfeier am Saisonende immer sehr gut organisiert sein.

 

 


  Aus meiner Sicht ist es auch ein großer Verdienst des DAV, das es die DM heute in der jetzigen Form gibt. Vor ein paar Jahren war man sich für 1 oder 2 Jahre mit dem DMSB mal nicht so ganz „grün“ und so kam es, das der DAV, damals unter dem Vorsitzenden Manfred Rethmann,  seine Serie dann ohne Meisterschaftsprädikat zur DM ausgefahren hat. Aus meiner Sicht, war das damals genau der richtige Schritt und der DAV plus seine Vereine, inkl. der meisten Fahrer, hielten zusammen und zogen den „Alleingang“ durch – gemeinsam ist man stark.

 

 

Danach wuchsen der DMSB und der DAV dann wieder zusammen. Durch dieses zusammenwachsen und etwas mehr Mitsprache des DAV – neuen Ideen und einem seit Jahren relativ stabilen Regelwerk, stabilisierte sich auch die DM wieder zu einer festen Größe im Autocross Sport. Dazu muss man aber auch sagen, das mit Jan Hohmeier als Offroad Vorsitzender des DMSB, ein Mann in den letzten Jahren die Geschicke leitet, mit dem man reden kann, das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Jan Hohmeier ist immer für Fragen offen und hilft z.B. mir, wenn ich mal einen Bericht zur DM geschrieben habe und Hilfe bbenötige usw.. Auch ist Jan Hohmeier bei den Veranstaltung (NAX) in Hoope oft vor Ort und ich meine, er ist sogar als Sportkommissar dort tätig, Jan Hohmeier steht fest zum Autocross würde ich mal behaupten.


Zurück zum DAV, der Vorstand des DAV wird laut Info auf deren Seite zur Zeit von Horst Laubach – Annelie Krautzberger und Frank Meinzel gebildet. Also alles Leute mit viel Autocross Erfahrung. Für die Zukunft wünsche ich / wir dem DAV viel Glück bei seinen Entscheidungen, das der DAV - Cup und damit auch die DM sich positiv weiter entwickeln können.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.

P.S. – Sollte ich etwas falsch wiedergegeben haben – bekomme ich bestimmt demnächst elektronische Post ;)

 

 

 


Deutsche Autocross Meisterschaft - Rückblick und Ausblick - Klasse 5b - Die "schweren Jungs"

Die Klasse 5b war in der letzten Saison leider wieder einmal nicht regelmäßig mit 5 Fahrzeugen dabei. Daher musste sie bei einigen Rennen  zusammen mit der Klasse 5a  an den Start gehen. Doch eines kann man der Klasse 5b nicht nachsagen, dass sie langweilig ist. Wenn die 5b an den Start geht und man sich dann einmal die Fahrzeuge anschaut, das hat schon etwas.

Fangen wir mit Klaus Gräfen an. Gräfen steigt nach längerer Pause 2018 wieder in die DM ein und zwar mit dem Ex – Hinnenkamp Fahrzeug, das jedem Autocross Fan aus der EM bekannt sein sollte. Dann schon fast ein Urgestein in der DM – Michael Straub auf seinem Spitznagel Buggy, zusammen mit Gräfen hat er die Saison 2018 komplett bestritten und beide Fahrer waren am Saisonende vorne platziert.

Neu in der Saison 2018 bei einigen Rennen dabei, Karsten Krängel mit seinem Trackline – Ford Buggy, dieses Fahrzeug stammt ebenfalls aus der Europameisterschaft. Dann Armin Pfalz und Holger Gocht, auch diese Herren haben viele Jahre Autocross auf dem „Rennbuckel“ und sind in der Autocross Szene jedem bekannt. Mit Gaststarts kann auch der junge Patrick Brandt aufwarten. Er ist  der Neffe von Udo Brandt. Udo Brandt ist zusammen mit seinem Bruder Gerd schon seit 30 Jahren im Autocross  dabei. Oder Torsten Riedel vom MC Oberlausitz mit seinem Fast & Speed Buggy, ebenfalls jahrelang im Autocross aktiv.

Also, so schlecht wie ihr Ruf ist die 5b nicht und das Schöne an der 5b in der Saison 2018,  es konnte jeder am Ende des Tages der Klassensieger sein, man ist mehr oder weniger auf Augenhöhe unterwegs und das macht die 5b dann spannend.Hinzu kamen noch einige weitere Gaststarter, die ebenfalls für ordentlich Spannung sorgten.
In der Saison 2018 gab es bei den 8 Rennen zur DM 4 verschiedene Sieger in der Vorlaufwertung, das ist gemeint mit - auf Augenhöhe unterwegs. Für die neue Saison wird man schauen müssen, wenn z.B. Klaus Gräfen wieder dabei sein sollte – hat er sich jetzt besser auf sein neues Fahrzeug eingeschossen?? Wird er der „Platzhirsch“ in der 5b – oder kann Michael Straub weiterhin seine Erfahrung aus vielen vielen DM Rennen in die Waagschale legen und gegenhalten??  Karsten Krängel wollte 2018 nur mal DM Luft schnuppern - wird er 2019 wieder dabei sein? Das Krängel zu den Schnellen seiner „Gattung“ gehört, das hat er mit 2 Siegen bei nur 4 Starts deutlich gezeigt.  Armin Pfalz und Holger Gocht, werden sie 2019 öfter die DM besuchen bzw. Torsten Riedel wird er mehr DM Starts in Erwägung ziehen?? Viele Fragezeichen – was macht das Team Brandt?? Kommen evtl. neue Fahrer hinzu?? Alleine das macht einen schon neugierig auf die Saison 2019.

Warten wir es einmal ab – wie immer – Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport


Samira Stieghahn – Die Schöne und der Buggy (das Biest)

Eine sehr erfolgreiche Saison 2018 konnte Samira Stieghan mit ihrem 2WD –Buggy absolvieren.

Samira begann im Jahre 2013 mit dem Autocross. Erst auf einem Seat Ibiza und dann auf einem Honda Civic in der Jugendklasse, danach folgte der Umstieg auf den Buggy. Der Buggy von Samira wird von einem Honda CBR XX Motor befeuert, mit diesem Spezialcrosser startet Samira im NAX -Cup in der Klasse 10 und in der Deutschen Meisterschaft in der Klasse 4b. Dazu muss man sagen, das Samira mit die Erste war, die in der 4b an den Start ging – dafür schon einmal Daumen hoch.

Hinter Samira steht eine starke Truppe und zwar das Devil`s Toy Racing Team. Besonders erwähnen muss man hier - Mutter Elli, Ralf Karger, Gerry Münchmeier, Felix Klüßmann und natürlich ihren Freund Sören Ronge. Ebenfalls kann Samira sich immer auf das Team – 21 Racing - verlassen, die stets mithelfen, wenn mal Not am Mann ist.

So, nun wollen wir uns einmal die Saison 2018 näher anschauen, wie lief es letztes Jahr für Samira Stieghan:

Der DM Lauf in Höchstädt ist für Samira eigentlich schon immer fest eingeplant, auch in diesem Jahr war man wieder mit am Start. In den Vorläufen war Samira stets vorne dabei – immer unten den Top 3. Im Finale lag sie ebenfalls auf einem 3. Platz, doch dann versagte die Technik – auch das ist Motorsport.

Das Samira in der Klasse 10 im NAX – Cup mittlerweile eine feste Größe ist, das konnte sie in der Saison 2018 deutlich unter Beweis stellen. Beim ersten Lauf in Uelzen lief es noch nicht wirklich rund für Samira, im Zeittraining nur auf dem letzten Platz. Aber sie kämpfte sich noch bis in das Finale vor. Die Vorlaufwertung beendete sie mit einem 6. Platz und im Klassenfinale sicherste sie sich ebenfalls den 6. Platz – die ersten Meisterschaftspunkte 2018 waren eingefahren.

Jetzt ging es nach Oschersleben zum 2. Meisterschaftslauf. Hier kam Samira nach den Vorläufen auf einen sehr guten dritten Platz – das Klassenfinale musste sie leider ausfallen lassen.

Der dritte Lauf wurde auf dem Birkenring in Hoope ausgetragen und das Fahrerfeld der Klasse 10 war sehr gut besetzt. Samira kämpfte und fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen in den Vorläufen – es sollte sich auszahlen – Platz 6. Im anschließenden Klassenfinale legte sie dann noch einmal nach – Platz 4. Mit diesem guten Ergebnis konnte Samira in der Klassenwertung des NAX - Cup vorfahren auf den 3. Platz, hinter Pierre Szallies und Yannick Smolarek. Auch in der ADAC – NAX – Meisterschaft konnte sie sich in der Division 3 in die Top 10 fahren.

Im Juli ging es dann in die 2. Hälfte der Saison, Uelzen stand wieder als Austragungsort an und Samira musste Punkte einfahren, wenn sie die guten Platzierungen in den jeweiligen Meisterschaften halten wollte. Im Training kam Samira auf Platz 8 in die Wertung, nun hieß es kämpfen um im Finale dabei sein zu können und sie kämpfte. Mit zweimal Platz 4 und einmal Platz 5 in den Vorläufen war man für das Finale guter Hoffnung. Es lief gut für Samira – Platz 5 im Klassenfinale, nun ging es ins Superfinale an diesem Renntag. Samira war sehr schnell unterwegs und sicherte sich im Superfinale Platz 5 – starke Leistung. Wieder ordentlich Punkte eingefahren – noch 2 Rennen in dieser Saison und dann könnte der 3. Platz in der Klassenwertung eingefahren sein.

Mölln – eine Strecke mit schwerem Boden – und wieder eine gut besetzte Klasse 10 – 13 Starter wollten es Wissen. Im ersten Wertungslauf war Samira noch sehr gut dabei – Platz 2. Danach verließ sie das Glück, den 2. Lauf konnte sie nur auf Platz 11 beenden, der Grund war ein gelöster Stecker, bis dahin war sie vorne mit dabei. Nun hieß es kämpfen im 3. Vorlauf und sie kämpfte sich zurück – Platz 8. Im Finale das gleiche Ergebnis – Platz 8 – Punkte eingefahren – Samira damit weiterhin auf Platz 3 in der Klassenwertung des NAX – Cup.

Der Endlauf dann wieder in Uelzen bei bestem Wetter. Samira war hoch motiviert – im Training kam sie mit nur 0,44 Sekunden Rückstand auf den Trainingsschnellsten auf einen guten 8. Platz in die Wertung, bei über 10 Teilnehmern in ihrer Klasse. In den Vorläufen sollte nun der Sack zu gemacht werden und zwar in der Meisterschaft und der Klassenwertung. Der erste Vorlauf stand an und Samira kam auf Platz 4 liegend über die Ziellinie geflogen. Das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit – im nächsten Lauf eine Kollision mit einem Kontrahenten und das Fahrzeug sah aus, sagen wir mal so – Samira dachte das Wochenende wäre gelaufen – den bewegst du nicht mehr. Ab der B – Säule war bis auf den Motor mehr oder weniger alles ab – Kernschrott. Samira niedergeschlagen – war es das mit der guten Platzierung in der Klasse 10? Dann fing Gerry (Münchmeier) an zuschrauben, zusammen mit Ralf Karger – Frank Köther und Sören Ronge. Anschließend stieg auch noch ihr Team Devil`s Toy Racing und Team 21 Racing mit ein, auch Fahrer und Helfer anderer Teams kamen hinzu, oder halfen mit Dämpfern –Ersatzteilen aus. Zum nächsten Lauf stand sie wieder am Start. Samira sagt, sie war allen so Dankbar für diese Aktion – hier noch einmal ein großes Dankeschön an die Helfer!! Jetzt musste sie das oben im Text bereits erwähnte Messer wieder zwischen die Zähne nehmen und alles geben. Im Klassenfinale reichte es dann noch zu einem 5. Platz – Aufstieg ins Superfinale. Im Superfinale kam sie auf Platz 6 ins Ziel, hier trifft sie auf die Allrad Konkurrenz der Klasse 7 und 9. Damit hatte der letzte Lauf der Saison für Samira doch noch ein Happy End. Platz 3 in der Klassenwertung und ein guter 9. Platz in der Meisterschaftswertung der Division 3.

Zwischendurch nahm Samira und ihre Mannschaft noch am Werner Rennen 2018 teil. Mit der Bestzeit im Training war man sehr zufrieden, leider beendete man die Veranstaltung zum Schluss mit einem Motorschaden.

Für das Jahr 2019 hat Samira schon Pläne, ein neues Fahrzeug steht bereits in der  Garage, auch soll nun ein Hayabusa – Motor seinen Dienst verrichten. Wenn alles nach Plan läuft, dann möchte man wieder an einigen DM Läufen teilnehmen,  im NAX fahren und weitere neue Strecken kennenlernen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


Sören Ronge – Der mit dem Käfer tanzt

Für Sören Ronge war die Saison 2018 eine sehr erfolgreiche, aber blicken wir einmal kurz zurück. Sören ist bereits seit seinem 18. Lebensjahr im Motorsport aktiv. Angefangen bei den Stoppelfeldrennen des IDN, hier konnte er mehrmals den Meistertitel einfahren, gelang er in den Autocross Sport und zwar in den NAX Cup.

Jetzt zum Rückblick in die Saison 2018: Der Käfer wurde von Sören und seinen Helfern u.a. Felix Klüßmann, Dennis Hamann (Hami), Tobias Halecker und Tobias Martens, einen Freund aus Kindertagen - vor der Saison sehr sorgsam aufgebaut. Der Käfer ist ein 2WD Spezialtourenwagen nach NAX Reglement, hat einen 1800ccm – 8V VW Motor mit Webervergaser und leistet ca. 180 PS. Beim Aufbau wurde besonders darauf geachtet, das der VW wenig Gewicht auf die Waage bringt, denn Gewicht = Leistung. Zu einem Test ging es am Saisonanfang nach Höchstädt, dort startete Sören im Rahmen des DM Laufes im Höchstädt – Pokal. Es kam wie es kommen musste: Überschlag im 2. Vorlauf. Aber dank der Hilfe seines Teams – 21 Racing – und der Mithilfe des befreundetet Rennteams Devil`s Toy Racing, wurde das Fahrzeug wieder hergerichtet, damit stand einer Finalteilnahme nichts mehr im Wege – das Finale wurde dann auch erfolgreich beendet.

Das Hauptaugenmerk lag aber auf den ADAC – NAX Cup, lassen wir den Saisonverlauf einmal Revue passieren. Beim 1. Wertungslauf in Uelzen startete Sören gut in die Meisterschaft. Platz 2 im Zeittraining und einem 2. Platz nach den Vorläufen. Nun konnte man beruhigt in das anschließende Finale gehen. Das Finale wurde dann mit dem ersten Sieg in der NAX – Cup Serie 2018 beendet.

Der 2. Lauf zur Meisterschaft ging in Oschersleben über die Bühne und auch hier war man am Ende des Tages doch noch gut dabei. Die Vorläufe waren eher durchwachsen, nur Platz 5 in der Vorlaufwertung, im Finale war Sören wieder bei der Musik – Platz 3.

Lauf Nummer 3 fand auf dem Birkenring in Hoope statt und hier mussten nun unbedingt wieder volle Punkte her, um in der Meisterschaft einen sicheren Abstand zwischen sich und den Verfolgern aus der Klasse 8 zu bringen. Nach den 3 Vorläufen war es dann so weit – Platz 1 – Sören Ronge. Auch im anschließenden Klassenfinale ließ Sören keine Zweifel aufkommen – er wollte den Sieg und holte ihn auch – erneut Platz 1 in der Klasse 8 für Sören Ronge. Ein kleiner Blick in die Cup Wertung bzw. Klassenmeisterschaft nach 3 gefahrenen Rennen. Platz 1 mit 62 Punkten Sören Ronge vor Sven Denecke 53 Pkt. und Maik Müller 52 Pkt. Der Plan ging also auf, ein kleiner Punktevorsprung war heraus gefahren, nun konnte man in die Rückrunde starten.

In Uelzen stand der 4. Lauf auf dem Plan und er begann mehr als durchwachsen – nur Platz 7 im Zeittraining. Sören kämpfte sich tapfer durch die Vorläufe, richtig rund lief es aber erst im Klassenfinale – Sieg und weitere wichtige Punkte eingefahren.

Jetzt ging es nach Mölln – vorletzter Lauf der Saison und der Titel zum Greifen nahe. Platz 2 nach den Vorläufen, Sören und sein Team konnten mehr als zufrieden sein. Es musste zwar eine abgedrehte Antriebswelle gewechselt werden, das konnte Sören aber alles nicht beirren – Platz 1 im Klassenfinale. Mit diesem Finalsieg war nun schon eine Hand am Titel, wenn beim letzten Lauf der Saison alles rund laufen würde.

Also auf ins Saisonfinale auf dem Uhlenköper – Ring in Uelzen. Was soll man sagen, es lief nicht rund – Platz 10 von 10 im Zeittraining. Das hieß, Sören musste sich durch die Vorläufe kämpfen und hier zeigte er sein fahrerisches Können. Lauf 1 – Platz 3, im 2. Vorlauf Platz 2 und im 3. Vorlauf dann der Laufsieg – was will man mehr. Das Klassenfinale beendete Sören auf Platz 2 und damit war der Titel in der Klasse 8 eingefahren. In den 6 Wertungsläufen des NAX – Cup`s stand Sören jedes Mal auf dem Podest und hat damit auch den Sieg in der Klasse 8 mehr als verdient.

Nebenher nahm Sören noch am Werner – Rennen 2018 teil, das er ebenfalls erfolgreich beenden konnte. Hier holte er sich den Sieg in der Klassenwertung und kam in der Gesamtwertung auf einen guten 3. Platz.

Die Vorbereitungen für die Saison 2019 laufen bereits an, man möchte das Fahrzeug weiter verbessern, ebenfalls ist eine neue Lackierung und evtl. ein neuer Motor in der Planung. Auf alle Fälle ist die Titelverteidigung im NAX geplant, dazu soll dann noch das eine oder andere Rennen in einem anderen Verband kommen – je nach Lust und Laune. Zu erwähnen ist auch, das der Käfer zu den Rennen immer in einem Top – Zustand erschien, keine großen Dellen – sauber im Lack – Klasse Optik.

Ein großes Dankeschön geht natürlich noch an seine Familie und an Freundin Samira Stieghan, auf deren Unterstützung er sich immer verlassen konnte und kann, das gleiche gilt ebenfalls für alle Team Mitglieder und Freunde.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


Karsten Krängel –  Neugierig auf die DM

Hier einmal die "UP and Downs" in dieser Saison von Karsten Krängel und seinem Team in diesem Bericht beschrieben.

Karsten Krängel ist schon viele Jahre im Autocross Sport aktiv und wagte im Jahre 2017  einen Start am Matschenberg – in der ILP. Dort am Matschenberg beobachtete man  die DM erst einmal aus der Ferne, weil auch er mit dem Vorurteil behaftet war, DM fährt man nicht, weil … das alt Bekannte halt. Am Matschenberg fiel ihm auf, mmh, die sind ja gar nicht so schlimm. So wurde der Entschluss gefasst im Jahre 2018 probierst du das auch mal. Also auf nach Höchstädt – erster DM Lauf  2018 und Karsten war begeistert. Die Leute vom MSC Höchstädt freundlich, nett und hilfsbereit. Die DMSB Funktionäre auch nicht wie erwartet – alles Ok – man war zufrieden beim Team Krängel. Dann ging es nach Ortrand und auf einmal war wieder alles anders. Die Leute vom Verein alle nett, alles top, aber dann doch wieder Erlebnisse mit einigen DMSB Offiziellen, mit denen man nicht gerechnet hatte – Höchstädt so – Ortrand so – man war sich jetzt gar nicht mehr so sicher, ob man in der DM weiter starten sollte. Karsten wollte es dann aber noch einmal wissen und es wurde für den Lauf beim MSC Siegbachtal genannt. Dort wieder eine andere Welt, auch hier die Mitglieder des MSC Siegbachtal hilfsbereit, die ganze Veranstaltung gut organisiert – DMSB Funktionäre wie in Höchstädt freundlich und nett – Karsten fasste daraufhin den Entschluss, jetzt fahren wir auch noch den Lauf am Matschenberg. Am Matschenberg das gleiche Bild – alles so wie es sein sollte.

Schauen wir jetzt einmal auf die sportliche Seite, wie lief es hier für Karsten Krängel in der DM? In Höchstädt war man gleich gut dabei und erhoffte sich einen Platz unter den ersten Fünf im Finale. Es sollte direkt der erste Sieg eingefahren werden – Krängel gewinnt das Finale und das auf einer für ihn unbekannten Strecke, Einstand nach Maß. In Ortrand kam es dann dicke – nur ein paar Punkte und Ausfall mit Technischem Defekt, die Stimmung war im Keller. Jetzt war erst einmal Urlaub angesagt und anschließend hat man sich neu gesammelt. Das Fahrzeug wurde wieder einsatzfähig gemacht und es ging zu einem Test nach Uelzen.  Dort waren auch wir von ww.Buchse.de, (sprich meine Wenigkeit) vor Ort – als Glücksbringer könnte man sagen. Mission erfüllt, das vordere Differenzial verabschiedete sich und durch den folgenden Dreher kam es zu einer Kollision mit einem Mitstreiter. Also wieder Arbeit im Team Krängel. Auto wieder hergerichtet – Nennung für den DM Lauf beim MSC Siegbachtal eingereicht und mit einem mulmigen Gefühl angereist. Doch das Fahrzeug hielt und Karsten erlebte die DM einmal in der eigenen Klasse fahrend .

In Höchstädt ging man ja zusammen mit der 5a ins Rennen – in Siegbachtal die 5b alleine unterwegs. Obwohl Karsten etwas Probleme mit der für ihn bis dahin unbekannten Strecke hatte, kam am Ende ein guter 2. Platz heraus. Anschließend ein weiterer Teststart in Mölln – das Maskottchen, in Form meiner Person, wieder vor Ort und es lief bestens – Differenzialschaden schon im Training!! Egal, Karsten war motiviert und wollte unbedingt den letzten DM Lauf  am Matschenberg fahren. Für den letzten DM Lauf hatte Karsten einen Wunsch – den 1. DM Lauf 2018 in Höchstädt hatte er gewonnen, gerne würde er sich auch so aus der DM 2018 verabschieden – mit einem Sieg im Finale. Der Lauf am Matschenberg war gut besetzt – die Klasse 5b wieder alleine am Start und Karsten mitten drin - statt nur dabei.

 

Mit dem Fahrverhalten seines Trackline - Buggy  war er nicht ganz zufrieden und so rief  Karsten kurzer Hand bei Trackline an, was man evtl. wie verändern könnte. Trackline stand mit Rat zur Seite und Karsten stellte daraufhin sein Fahrzeug „Set Up“ für das Finale komplett um. Wie es ausging ist bekannt, der Trackline Buggy mit Ford – Power im Heck lag deutlich besser auf der Strecke und Karsten konnte den Finalsieg einfahren. Zum Saisonabschluss ging das Team Krängel noch beim letzten NAX – Cup Lauf an den Start und konnte auch hier ein gutes Ergebnis einfahren. In einem Gespräch vor Ort erzählte uns Karsten, dass er für die Saison 2019 auf alle Fälle mehr DM Läufe einplanen will - die Rennen haben zum Schluss richtig Spaß gebracht und so habe man sich die DM auch vorgestellt. In 2019 möchte man dann einmal sehen, wo man am Ende der Saison in der DM landet, wenn man halt mehrere Rennen fährt. Diese DM (Test) Läufe kann man als erfolgreich bezeichnen – 4 Starts – 3 x Podium – das kann sich sehen lassen. Es wurden auch schon etwas engere Kontakte zu den anderen DM Piloten geknüpft – man fühlt sich bereits etwas wohler wie am Anfang der Saison  - schauen wir einmal, wie es dann in 2019 für Karsten und seinem Team laufen wird.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport