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Autocross in der Familie Pietsch


Mit diesem Bericht möchten wir die Serie Rückblick und Vorschau 2019 fortsetzen. Nach Karsten Krängel, Sören Ronge, Samira Stieghan sowie dem Autocross Team Klopp, nun also Familie Pietsch.

Familiensache

Autocross ist in der Familie Pietsch  fast schon Tradition. Carsten Pietsch und seine Tochter Meena sind beide im Autocross aktiv. Meena wurde quasi in den Cross Sport hinein geboren, Opa – Onkel – Vater – alle vom Cross Virus befallen. Familiäre Unterstützung  erhalten Carsten und Meena natürlich auch von Viola Pietsch, Ehefrau und Mutter, sonst kann man so ein Hobby kaum betreiben.

Carsten Pietsch – Angriff auf die DM 2019?
Durch seinen Vater ist Carsten Pietsch früh zum Autocross gekommen. Der Vater war in den 70iger Jahren aktiv und somit Carsten bereits vorbelastet. Carsten fuhr ab 1986 erfolgreich Kart und stieg 1993 in den Autocross Sport ein. Hier waren auch schnell die ersten Erfolge eingefahren. 1995 und 2013 hieß der Divisionsmeister in der Div. 2 – Carsten Pietsch. Carsten startete  in Uelzen (DC – Cup) sprich dem heutigem ADAC - NAX Cup. In der Saison 2018 brachte Carsten Pietsch einen BMW an den Start, der es in sich hatte.  Der BMW E46 M3  ist mit Sequentiellem Getriebe ausgestattet und die Leistung des Motors ist ebenfalls nicht ohne, hier schweigt man sich allerdings aus. Am Anfang der Saison mussten nach Tests in Uelzen erst noch einige Kinderkrankheiten am BMW beseitigt werden. Doch dann wollte Carsten es wissen, man nannte zum DM Lauf in Siegbachtal.

Ein Start in der DM war schon lange sein Ziel, jetzt hatte Carsten ein Auto am Start mit dem er vorne mitfahren konnte, man war gespannt im Team Pietsch.  Das Ende des Renntages in Siegbachtal ist bekannt: Carsten fuhr beim ersten DM Start direkt auf das Podium - Sieg. Danach ging Carsten noch in Mölln und in Uelzen, bei den Läufen zum ADAC – NAX Cup, an den Start. In Uelzen hieß der Sieger ebenfalls Carsten Pietsch. Zum Saisonabschluss startete das Team Pietsch noch einmal in Oschersleben auf einer Rallycross Strecke und auch hier hieß der Sieger Carsten Pietsch auf BMW. Über den Winter soll das Fahrzeug weiter verbessert werden,  man hat noch ein paar Ideen die einfließen sollen. Für das Jahr 2019 sind mehrere DM Starts geplant – genau genommen 10 – sprich die komplette Saison. Im Motorsport kann man ja nie wirklich fest planen, schnell ist etwas passiert usw., dann muss man ein oder zwei Rennen aussetzen. Sollte es aber klappen und auch Christian Tauber  und Andreas Fürst fahren wieder DM – dann werden wir in der Klasse 3b bei den DM Rennen ein Trio am Start sehen, das wird dann Autocross vom aller Feinsten. Warten wir es ab, man darf gespannt sein.

Meena Pietsch – In den Fußstapfen des Vaters
In der Autocross Szene ist Meena kein unbeschriebenes Blatt mehr. Meena war von 2010 bis 2013 in der Jugend des NAX Cup am Start. Hier gewann sie 2011 den Titel des Jugendmeisters und war zusätzlich 2010 – 2011 und 2013 beste weibliche Fahrerin in dieser Serie. Seit 2013 ist Meena nun im Buggy, sprich Spezialcross, am Start. Am Anfang gab es noch große Schwierigkeiten, immer wieder Probleme und Ausfälle. Doch in der Saison 2018 ging es schließlich Step by Step voran. Ihr Fahrzeug, ein Engel –Eigenbau mit VW Motor und Meena mussten erst Freunde werden. Auch ist ein Umstieg vom Tourenwagen der Jugend in einen Buggy mit Allrad, nicht gerade ein leichtes Unterfangen.

Hinzu kommt, das Meena mit ihrem Fahrzeug im NAX Cup in der Klasse 7 an den Start geht und das ist eine Klasse in der geht es zur Sache, da werden keine Gefangene gemacht. In der abgelaufenen Saison 2018 dann doch erste kleine Erfolge, z.B. beim ersten Lauf in Uelzen, trotz leichter Schwierigkeiten Platz 7!!! Beim Rennen in Mölln Platz 4 im Klassenfinale und Platz 5 im Superfinale. Auch der letzte Lauf in Uelzen konnte mit einem 6. Platz erfolgreich beendet werden.  Meenas Fahrzeug wird nun über den Winter auf Herz und Nieren geprüft und für die Saison 2019 vorbereitet. In der Saison 2019 möchte Meena zusammen mit ihrem Vater an der Deutschen Autocross Meisterschaft teilnehmen und startet hier, nach einigen Änderungen, in der Klasse 5b. Unterstützung erhält Meena natürlich immer von ihrem Freund Patrick Brandt, der ebenfalls aktiver Autocrosser ist. Wir von www.buchse.de drücken Meena und ihrem Vater die Daumen und wünschen Beiden eine erfolgreiche Saison 2019.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Dankeschön an Joachim Röder für das schöne Foto.

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport.

 


Klopp Motorsport - Rückblick und Vorschau

Um die Winterpause etwas kurzweilig zu halten, haben wir von www.Buchse.de bereits den einen oder anderen Bericht online gestellt.

Jetzt wollen wir einmal die Saison 2018 vom Team Klopp Motorsport Revue passieren lassen.

Vater und Tochter starten bei den Buggys, der Vater – Markus Klopp – in der 5a und Tochter Manja in der Klasse 4a. Im Hintergrund werkelt Michaela Klopp in den Rennpausen an den Fahrzeugen usw. – ein Familien – Motorsport Team, durch und durch.

Schauen wir uns kurz im Rückblick die Saison 2018 an.
Manja Klopp wechselte in 2018 von den Tourenwagen der Klasse 2a in die Cross – Buggy Klasse 4a. Ein Umstieg der nicht ohne war, neues Fahrzeug – mehr Leistung – am Kart alles neu erlernen usw. Die Klasse 4a ist eine der schwersten und bestbesetzten Klassen in der DM. Hier wird um jeden Zentimeter gefightet und man bewegt sich im Starterfeld fast auf einem Level, daher ist es für Neueinsteiger nicht gerade einfach hier Erfolg zu haben. Beim ersten Lauf in Höchstädt hieß die Devise – ankommen – Fahrzeug verstehen und kennenlernen. Am Ende des ersten Laufes zur DM waren die ersten Punkte eingefahren. Manja konnte sich von Lauf zu Lauf in der DM steigern. Im ersten Rennen wurde sie auf Platz 17 gewertet, es folgten Platz 11 dann Platz 7, in Schlüchtern ein kleiner Durchhänger – Platz 12. Beim Lauf in Dauban dann Manjas Saison – Highlight – Platz 3 – Podium. Da war Vater Markus wohl besonders stolz, so wird jedenfalls berichtet. Doch dass Freud und Leid im Motorsport gute Kumpels sind, erfuhr Manja beim nächsten Rennen in Siegbachtal – Motorschaden. Zu Hause wurde der Motor gegen einen anderen getauscht und die Saison 2018 sauber zu Ende gefahren. In der Deutschen Meisterschaft belegte Manja den 20. Platz, im DAV Autocross Cup wurde sie als 11. in ihrer Division gewertet.


Schauen wir auch noch kurz bei Markus Klopp rein. Auch Markus startete für einige Rennen in der DM auf seinem Buggy mit Hayabusa Motor im Heck. Allerdings war für ihn der Saisonstart alles andere als erfolgreich – Motorschaden gleich beim ersten DM Rennen. Markus konnte zwar ein paar Punkte mitnehmen, aber das nützt wenig, wenn der Motor in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Er hatte allerdings wenig Langeweile, denn Manjas Renner musste ja zu jedem Rennen neu vorbereitet werden  - über zu wenig Arbeit konnte Markus sich also nicht beschweren.  Zum Saisonende stieg Markus dann noch einmal für einige Rennen ein und konnte so noch ein paar Punkte in der DM einfahren.


 

Die DM alleine reichte dem Team nicht,  man startete noch ab und an im ADAC – NAX Cup. Auch Manjas Freund Luka Korte wurde etwas von dem DM – Fieber der Familie Klopp angesteckt und startete beim DM Lauf in Cunewalde in der Klasse 2a – den Jugend Tourenwagen.


Jetzt in der Winterpause wird alles einmal überholt und durchgecheckt, damit man für die Saison 2019 gut gerüstet ist. Die eine oder andere Kinderkrankheit soll ausgemerzt werden und am Spezial Cross von Markus wird er gesucht – der Fehlerteufel in der Motorsteuerung. Die Pläne für 2019 lauten bei Manja und Markus – DM komplett fahren. Manja möchte evtl. in Hoope noch bei der NAX starten – wenn die Zeit es zulässt. Freund Luka Korte  möchte in 2019 evtl. einige DM Rennen mehr in Angriff nehmen – man wird sehen ob es klappt. Markus Klopp liebäugelt zusätzlich noch mit 1 oder 2 Starts in der EM.
Also wieder ein volles Programm beim Team – Klopp Motorsport.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
www.Buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


DAV – Deutscher Autocross Verband

Die Bilder zu diesem Bericht zeigen einmal nicht Autos auf der Rennstrecke, sondern auch einmal etwas vom drum herum, was den Fotografen so vor die Linse kommt, sprich vom Vorstart - Fahrerlager usw.auch das ist Autocross 2018 gewesen.

 

 

 

Jetzt aber zum DAV - Beitrag:

 

Da der DAV in den Berichten zur DM meistens etwas zu kurz kommt, möchte ich diesen Bericht speziell dem DAV widmen. Alles was ich jetzt schreibe, ist natürlich nur aus meiner Sicht beschrieben und spiegelt auch nur meine Meinung wieder.


Der DAV ist eigentlich mit der wichtigste Bestandteil in der DM. Im DAV sind alle Veranstalter der DM organisiert und damit ist der DAV das Bindeglied zum DMSB. Oftmals wird auch vergessen, dass der DAV eine eigene Meisterschaft ausschreibt und zwar den Deutschen Autocross Cup powered by DAV, wie es mal so schön hieß. Auch das Preisgeld zum Ende der Saison wird aus dem Topf des DAV bzw. der im DAV vereinigten Vereine gezahlt.


Im DAV wird der Cup in den Divisionen 1 – 5 ausgeschrieben, das sind die Junior Buggys –Junioren Tourenwagen – Tourenwagen – Spezial Tourenwagen – Cross Buggy und Spezialcross Buggys. Das bedeutet, wer an der Deutschen Meisterschaft teilnimmt, wird automatisch auch im DAV – Cup gewertet und kann hier am Ende der Saison in seiner Division einen weiteren Titel gewinnen bzw. in einer der ausgeschriebenen Divisionen auf dem Podium stehen – Pokale einfahren und etwas Preisgeld mitnehmen – auch soll die Meisterfeier am Saisonende immer sehr gut organisiert sein.

 

 


  Aus meiner Sicht ist es auch ein großer Verdienst des DAV, das es die DM heute in der jetzigen Form gibt. Vor ein paar Jahren war man sich für 1 oder 2 Jahre mit dem DMSB mal nicht so ganz „grün“ und so kam es, das der DAV, damals unter dem Vorsitzenden Manfred Rethmann,  seine Serie dann ohne Meisterschaftsprädikat zur DM ausgefahren hat. Aus meiner Sicht, war das damals genau der richtige Schritt und der DAV plus seine Vereine, inkl. der meisten Fahrer, hielten zusammen und zogen den „Alleingang“ durch – gemeinsam ist man stark.

 

 

Danach wuchsen der DMSB und der DAV dann wieder zusammen. Durch dieses zusammenwachsen und etwas mehr Mitsprache des DAV – neuen Ideen und einem seit Jahren relativ stabilen Regelwerk, stabilisierte sich auch die DM wieder zu einer festen Größe im Autocross Sport. Dazu muss man aber auch sagen, das mit Jan Hohmeier als Offroad Vorsitzender des DMSB, ein Mann in den letzten Jahren die Geschicke leitet, mit dem man reden kann, das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Jan Hohmeier ist immer für Fragen offen und hilft z.B. mir, wenn ich mal einen Bericht zur DM geschrieben habe und Hilfe bbenötige usw.. Auch ist Jan Hohmeier bei den Veranstaltung (NAX) in Hoope oft vor Ort und ich meine, er ist sogar als Sportkommissar dort tätig, Jan Hohmeier steht fest zum Autocross würde ich mal behaupten.


Zurück zum DAV, der Vorstand des DAV wird laut Info auf deren Seite zur Zeit von Horst Laubach – Annelie Krautzberger und Frank Meinzel gebildet. Also alles Leute mit viel Autocross Erfahrung. Für die Zukunft wünsche ich / wir dem DAV viel Glück bei seinen Entscheidungen, das der DAV - Cup und damit auch die DM sich positiv weiter entwickeln können.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.

P.S. – Sollte ich etwas falsch wiedergegeben haben – bekomme ich bestimmt demnächst elektronische Post ;)

 

 

 


Deutsche Autocross Meisterschaft - Rückblick und Ausblick - Klasse 5b - Die "schweren Jungs"

Die Klasse 5b war in der letzten Saison leider wieder einmal nicht regelmäßig mit 5 Fahrzeugen dabei. Daher musste sie bei einigen Rennen  zusammen mit der Klasse 5a  an den Start gehen. Doch eines kann man der Klasse 5b nicht nachsagen, dass sie langweilig ist. Wenn die 5b an den Start geht und man sich dann einmal die Fahrzeuge anschaut, das hat schon etwas.

Fangen wir mit Klaus Gräfen an. Gräfen steigt nach längerer Pause 2018 wieder in die DM ein und zwar mit dem Ex – Hinnenkamp Fahrzeug, das jedem Autocross Fan aus der EM bekannt sein sollte. Dann schon fast ein Urgestein in der DM – Michael Straub auf seinem Spitznagel Buggy, zusammen mit Gräfen hat er die Saison 2018 komplett bestritten und beide Fahrer waren am Saisonende vorne platziert.

Neu in der Saison 2018 bei einigen Rennen dabei, Karsten Krängel mit seinem Trackline – Ford Buggy, dieses Fahrzeug stammt ebenfalls aus der Europameisterschaft. Dann Armin Pfalz und Holger Gocht, auch diese Herren haben viele Jahre Autocross auf dem „Rennbuckel“ und sind in der Autocross Szene jedem bekannt. Mit Gaststarts kann auch der junge Patrick Brandt aufwarten. Er ist  der Neffe von Udo Brandt. Udo Brandt ist zusammen mit seinem Bruder Gerd schon seit 30 Jahren im Autocross  dabei. Oder Torsten Riedel vom MC Oberlausitz mit seinem Fast & Speed Buggy, ebenfalls jahrelang im Autocross aktiv.

Also, so schlecht wie ihr Ruf ist die 5b nicht und das Schöne an der 5b in der Saison 2018,  es konnte jeder am Ende des Tages der Klassensieger sein, man ist mehr oder weniger auf Augenhöhe unterwegs und das macht die 5b dann spannend.Hinzu kamen noch einige weitere Gaststarter, die ebenfalls für ordentlich Spannung sorgten.
In der Saison 2018 gab es bei den 8 Rennen zur DM 4 verschiedene Sieger in der Vorlaufwertung, das ist gemeint mit - auf Augenhöhe unterwegs. Für die neue Saison wird man schauen müssen, wenn z.B. Klaus Gräfen wieder dabei sein sollte – hat er sich jetzt besser auf sein neues Fahrzeug eingeschossen?? Wird er der „Platzhirsch“ in der 5b – oder kann Michael Straub weiterhin seine Erfahrung aus vielen vielen DM Rennen in die Waagschale legen und gegenhalten??  Karsten Krängel wollte 2018 nur mal DM Luft schnuppern - wird er 2019 wieder dabei sein? Das Krängel zu den Schnellen seiner „Gattung“ gehört, das hat er mit 2 Siegen bei nur 4 Starts deutlich gezeigt.  Armin Pfalz und Holger Gocht, werden sie 2019 öfter die DM besuchen bzw. Torsten Riedel wird er mehr DM Starts in Erwägung ziehen?? Viele Fragezeichen – was macht das Team Brandt?? Kommen evtl. neue Fahrer hinzu?? Alleine das macht einen schon neugierig auf die Saison 2019.

Warten wir es einmal ab – wie immer – Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport


Samira Stieghahn – Die Schöne und der Buggy (das Biest)

Eine sehr erfolgreiche Saison 2018 konnte Samira Stieghan mit ihrem 2WD –Buggy absolvieren.

Samira begann im Jahre 2013 mit dem Autocross. Erst auf einem Seat Ibiza und dann auf einem Honda Civic in der Jugendklasse, danach folgte der Umstieg auf den Buggy. Der Buggy von Samira wird von einem Honda CBR XX Motor befeuert, mit diesem Spezialcrosser startet Samira im NAX -Cup in der Klasse 10 und in der Deutschen Meisterschaft in der Klasse 4b. Dazu muss man sagen, das Samira mit die Erste war, die in der 4b an den Start ging – dafür schon einmal Daumen hoch.

Hinter Samira steht eine starke Truppe und zwar das Devil`s Toy Racing Team. Besonders erwähnen muss man hier - Mutter Elli, Ralf Karger, Gerry Münchmeier, Felix Klüßmann und natürlich ihren Freund Sören Ronge. Ebenfalls kann Samira sich immer auf das Team – 21 Racing - verlassen, die stets mithelfen, wenn mal Not am Mann ist.

So, nun wollen wir uns einmal die Saison 2018 näher anschauen, wie lief es letztes Jahr für Samira Stieghan:

Der DM Lauf in Höchstädt ist für Samira eigentlich schon immer fest eingeplant, auch in diesem Jahr war man wieder mit am Start. In den Vorläufen war Samira stets vorne dabei – immer unten den Top 3. Im Finale lag sie ebenfalls auf einem 3. Platz, doch dann versagte die Technik – auch das ist Motorsport.

Das Samira in der Klasse 10 im NAX – Cup mittlerweile eine feste Größe ist, das konnte sie in der Saison 2018 deutlich unter Beweis stellen. Beim ersten Lauf in Uelzen lief es noch nicht wirklich rund für Samira, im Zeittraining nur auf dem letzten Platz. Aber sie kämpfte sich noch bis in das Finale vor. Die Vorlaufwertung beendete sie mit einem 6. Platz und im Klassenfinale sicherste sie sich ebenfalls den 6. Platz – die ersten Meisterschaftspunkte 2018 waren eingefahren.

Jetzt ging es nach Oschersleben zum 2. Meisterschaftslauf. Hier kam Samira nach den Vorläufen auf einen sehr guten dritten Platz – das Klassenfinale musste sie leider ausfallen lassen.

Der dritte Lauf wurde auf dem Birkenring in Hoope ausgetragen und das Fahrerfeld der Klasse 10 war sehr gut besetzt. Samira kämpfte und fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen in den Vorläufen – es sollte sich auszahlen – Platz 6. Im anschließenden Klassenfinale legte sie dann noch einmal nach – Platz 4. Mit diesem guten Ergebnis konnte Samira in der Klassenwertung des NAX - Cup vorfahren auf den 3. Platz, hinter Pierre Szallies und Yannick Smolarek. Auch in der ADAC – NAX – Meisterschaft konnte sie sich in der Division 3 in die Top 10 fahren.

Im Juli ging es dann in die 2. Hälfte der Saison, Uelzen stand wieder als Austragungsort an und Samira musste Punkte einfahren, wenn sie die guten Platzierungen in den jeweiligen Meisterschaften halten wollte. Im Training kam Samira auf Platz 8 in die Wertung, nun hieß es kämpfen um im Finale dabei sein zu können und sie kämpfte. Mit zweimal Platz 4 und einmal Platz 5 in den Vorläufen war man für das Finale guter Hoffnung. Es lief gut für Samira – Platz 5 im Klassenfinale, nun ging es ins Superfinale an diesem Renntag. Samira war sehr schnell unterwegs und sicherte sich im Superfinale Platz 5 – starke Leistung. Wieder ordentlich Punkte eingefahren – noch 2 Rennen in dieser Saison und dann könnte der 3. Platz in der Klassenwertung eingefahren sein.

Mölln – eine Strecke mit schwerem Boden – und wieder eine gut besetzte Klasse 10 – 13 Starter wollten es Wissen. Im ersten Wertungslauf war Samira noch sehr gut dabei – Platz 2. Danach verließ sie das Glück, den 2. Lauf konnte sie nur auf Platz 11 beenden, der Grund war ein gelöster Stecker, bis dahin war sie vorne mit dabei. Nun hieß es kämpfen im 3. Vorlauf und sie kämpfte sich zurück – Platz 8. Im Finale das gleiche Ergebnis – Platz 8 – Punkte eingefahren – Samira damit weiterhin auf Platz 3 in der Klassenwertung des NAX – Cup.

Der Endlauf dann wieder in Uelzen bei bestem Wetter. Samira war hoch motiviert – im Training kam sie mit nur 0,44 Sekunden Rückstand auf den Trainingsschnellsten auf einen guten 8. Platz in die Wertung, bei über 10 Teilnehmern in ihrer Klasse. In den Vorläufen sollte nun der Sack zu gemacht werden und zwar in der Meisterschaft und der Klassenwertung. Der erste Vorlauf stand an und Samira kam auf Platz 4 liegend über die Ziellinie geflogen. Das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit – im nächsten Lauf eine Kollision mit einem Kontrahenten und das Fahrzeug sah aus, sagen wir mal so – Samira dachte das Wochenende wäre gelaufen – den bewegst du nicht mehr. Ab der B – Säule war bis auf den Motor mehr oder weniger alles ab – Kernschrott. Samira niedergeschlagen – war es das mit der guten Platzierung in der Klasse 10? Dann fing Gerry (Münchmeier) an zuschrauben, zusammen mit Ralf Karger – Frank Köther und Sören Ronge. Anschließend stieg auch noch ihr Team Devil`s Toy Racing und Team 21 Racing mit ein, auch Fahrer und Helfer anderer Teams kamen hinzu, oder halfen mit Dämpfern –Ersatzteilen aus. Zum nächsten Lauf stand sie wieder am Start. Samira sagt, sie war allen so Dankbar für diese Aktion – hier noch einmal ein großes Dankeschön an die Helfer!! Jetzt musste sie das oben im Text bereits erwähnte Messer wieder zwischen die Zähne nehmen und alles geben. Im Klassenfinale reichte es dann noch zu einem 5. Platz – Aufstieg ins Superfinale. Im Superfinale kam sie auf Platz 6 ins Ziel, hier trifft sie auf die Allrad Konkurrenz der Klasse 7 und 9. Damit hatte der letzte Lauf der Saison für Samira doch noch ein Happy End. Platz 3 in der Klassenwertung und ein guter 9. Platz in der Meisterschaftswertung der Division 3.

Zwischendurch nahm Samira und ihre Mannschaft noch am Werner Rennen 2018 teil. Mit der Bestzeit im Training war man sehr zufrieden, leider beendete man die Veranstaltung zum Schluss mit einem Motorschaden.

Für das Jahr 2019 hat Samira schon Pläne, ein neues Fahrzeug steht bereits in der  Garage, auch soll nun ein Hayabusa – Motor seinen Dienst verrichten. Wenn alles nach Plan läuft, dann möchte man wieder an einigen DM Läufen teilnehmen,  im NAX fahren und weitere neue Strecken kennenlernen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

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Sören Ronge – Der mit dem Käfer tanzt

Für Sören Ronge war die Saison 2018 eine sehr erfolgreiche, aber blicken wir einmal kurz zurück. Sören ist bereits seit seinem 18. Lebensjahr im Motorsport aktiv. Angefangen bei den Stoppelfeldrennen des IDN, hier konnte er mehrmals den Meistertitel einfahren, gelang er in den Autocross Sport und zwar in den NAX Cup.

Jetzt zum Rückblick in die Saison 2018: Der Käfer wurde von Sören und seinen Helfern u.a. Felix Klüßmann, Dennis Hamann (Hami), Tobias Halecker und Tobias Martens, einen Freund aus Kindertagen - vor der Saison sehr sorgsam aufgebaut. Der Käfer ist ein 2WD Spezialtourenwagen nach NAX Reglement, hat einen 1800ccm – 8V VW Motor mit Webervergaser und leistet ca. 180 PS. Beim Aufbau wurde besonders darauf geachtet, das der VW wenig Gewicht auf die Waage bringt, denn Gewicht = Leistung. Zu einem Test ging es am Saisonanfang nach Höchstädt, dort startete Sören im Rahmen des DM Laufes im Höchstädt – Pokal. Es kam wie es kommen musste: Überschlag im 2. Vorlauf. Aber dank der Hilfe seines Teams – 21 Racing – und der Mithilfe des befreundetet Rennteams Devil`s Toy Racing, wurde das Fahrzeug wieder hergerichtet, damit stand einer Finalteilnahme nichts mehr im Wege – das Finale wurde dann auch erfolgreich beendet.

Das Hauptaugenmerk lag aber auf den ADAC – NAX Cup, lassen wir den Saisonverlauf einmal Revue passieren. Beim 1. Wertungslauf in Uelzen startete Sören gut in die Meisterschaft. Platz 2 im Zeittraining und einem 2. Platz nach den Vorläufen. Nun konnte man beruhigt in das anschließende Finale gehen. Das Finale wurde dann mit dem ersten Sieg in der NAX – Cup Serie 2018 beendet.

Der 2. Lauf zur Meisterschaft ging in Oschersleben über die Bühne und auch hier war man am Ende des Tages doch noch gut dabei. Die Vorläufe waren eher durchwachsen, nur Platz 5 in der Vorlaufwertung, im Finale war Sören wieder bei der Musik – Platz 3.

Lauf Nummer 3 fand auf dem Birkenring in Hoope statt und hier mussten nun unbedingt wieder volle Punkte her, um in der Meisterschaft einen sicheren Abstand zwischen sich und den Verfolgern aus der Klasse 8 zu bringen. Nach den 3 Vorläufen war es dann so weit – Platz 1 – Sören Ronge. Auch im anschließenden Klassenfinale ließ Sören keine Zweifel aufkommen – er wollte den Sieg und holte ihn auch – erneut Platz 1 in der Klasse 8 für Sören Ronge. Ein kleiner Blick in die Cup Wertung bzw. Klassenmeisterschaft nach 3 gefahrenen Rennen. Platz 1 mit 62 Punkten Sören Ronge vor Sven Denecke 53 Pkt. und Maik Müller 52 Pkt. Der Plan ging also auf, ein kleiner Punktevorsprung war heraus gefahren, nun konnte man in die Rückrunde starten.

In Uelzen stand der 4. Lauf auf dem Plan und er begann mehr als durchwachsen – nur Platz 7 im Zeittraining. Sören kämpfte sich tapfer durch die Vorläufe, richtig rund lief es aber erst im Klassenfinale – Sieg und weitere wichtige Punkte eingefahren.

Jetzt ging es nach Mölln – vorletzter Lauf der Saison und der Titel zum Greifen nahe. Platz 2 nach den Vorläufen, Sören und sein Team konnten mehr als zufrieden sein. Es musste zwar eine abgedrehte Antriebswelle gewechselt werden, das konnte Sören aber alles nicht beirren – Platz 1 im Klassenfinale. Mit diesem Finalsieg war nun schon eine Hand am Titel, wenn beim letzten Lauf der Saison alles rund laufen würde.

Also auf ins Saisonfinale auf dem Uhlenköper – Ring in Uelzen. Was soll man sagen, es lief nicht rund – Platz 10 von 10 im Zeittraining. Das hieß, Sören musste sich durch die Vorläufe kämpfen und hier zeigte er sein fahrerisches Können. Lauf 1 – Platz 3, im 2. Vorlauf Platz 2 und im 3. Vorlauf dann der Laufsieg – was will man mehr. Das Klassenfinale beendete Sören auf Platz 2 und damit war der Titel in der Klasse 8 eingefahren. In den 6 Wertungsläufen des NAX – Cup`s stand Sören jedes Mal auf dem Podest und hat damit auch den Sieg in der Klasse 8 mehr als verdient.

Nebenher nahm Sören noch am Werner – Rennen 2018 teil, das er ebenfalls erfolgreich beenden konnte. Hier holte er sich den Sieg in der Klassenwertung und kam in der Gesamtwertung auf einen guten 3. Platz.

Die Vorbereitungen für die Saison 2019 laufen bereits an, man möchte das Fahrzeug weiter verbessern, ebenfalls ist eine neue Lackierung und evtl. ein neuer Motor in der Planung. Auf alle Fälle ist die Titelverteidigung im NAX geplant, dazu soll dann noch das eine oder andere Rennen in einem anderen Verband kommen – je nach Lust und Laune. Zu erwähnen ist auch, das der Käfer zu den Rennen immer in einem Top – Zustand erschien, keine großen Dellen – sauber im Lack – Klasse Optik.

Ein großes Dankeschön geht natürlich noch an seine Familie und an Freundin Samira Stieghan, auf deren Unterstützung er sich immer verlassen konnte und kann, das gleiche gilt ebenfalls für alle Team Mitglieder und Freunde.

Th.

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Karsten Krängel –  Neugierig auf die DM

Hier einmal die "UP and Downs" in dieser Saison von Karsten Krängel und seinem Team in diesem Bericht beschrieben.

Karsten Krängel ist schon viele Jahre im Autocross Sport aktiv und wagte im Jahre 2017  einen Start am Matschenberg – in der ILP. Dort am Matschenberg beobachtete man  die DM erst einmal aus der Ferne, weil auch er mit dem Vorurteil behaftet war, DM fährt man nicht, weil … das alt Bekannte halt. Am Matschenberg fiel ihm auf, mmh, die sind ja gar nicht so schlimm. So wurde der Entschluss gefasst im Jahre 2018 probierst du das auch mal. Also auf nach Höchstädt – erster DM Lauf  2018 und Karsten war begeistert. Die Leute vom MSC Höchstädt freundlich, nett und hilfsbereit. Die DMSB Funktionäre auch nicht wie erwartet – alles Ok – man war zufrieden beim Team Krängel. Dann ging es nach Ortrand und auf einmal war wieder alles anders. Die Leute vom Verein alle nett, alles top, aber dann doch wieder Erlebnisse mit einigen DMSB Offiziellen, mit denen man nicht gerechnet hatte – Höchstädt so – Ortrand so – man war sich jetzt gar nicht mehr so sicher, ob man in der DM weiter starten sollte. Karsten wollte es dann aber noch einmal wissen und es wurde für den Lauf beim MSC Siegbachtal genannt. Dort wieder eine andere Welt, auch hier die Mitglieder des MSC Siegbachtal hilfsbereit, die ganze Veranstaltung gut organisiert – DMSB Funktionäre wie in Höchstädt freundlich und nett – Karsten fasste daraufhin den Entschluss, jetzt fahren wir auch noch den Lauf am Matschenberg. Am Matschenberg das gleiche Bild – alles so wie es sein sollte.

Schauen wir jetzt einmal auf die sportliche Seite, wie lief es hier für Karsten Krängel in der DM? In Höchstädt war man gleich gut dabei und erhoffte sich einen Platz unter den ersten Fünf im Finale. Es sollte direkt der erste Sieg eingefahren werden – Krängel gewinnt das Finale und das auf einer für ihn unbekannten Strecke, Einstand nach Maß. In Ortrand kam es dann dicke – nur ein paar Punkte und Ausfall mit Technischem Defekt, die Stimmung war im Keller. Jetzt war erst einmal Urlaub angesagt und anschließend hat man sich neu gesammelt. Das Fahrzeug wurde wieder einsatzfähig gemacht und es ging zu einem Test nach Uelzen.  Dort waren auch wir von ww.Buchse.de, (sprich meine Wenigkeit) vor Ort – als Glücksbringer könnte man sagen. Mission erfüllt, das vordere Differenzial verabschiedete sich und durch den folgenden Dreher kam es zu einer Kollision mit einem Mitstreiter. Also wieder Arbeit im Team Krängel. Auto wieder hergerichtet – Nennung für den DM Lauf beim MSC Siegbachtal eingereicht und mit einem mulmigen Gefühl angereist. Doch das Fahrzeug hielt und Karsten erlebte die DM einmal in der eigenen Klasse fahrend .

In Höchstädt ging man ja zusammen mit der 5a ins Rennen – in Siegbachtal die 5b alleine unterwegs. Obwohl Karsten etwas Probleme mit der für ihn bis dahin unbekannten Strecke hatte, kam am Ende ein guter 2. Platz heraus. Anschließend ein weiterer Teststart in Mölln – das Maskottchen, in Form meiner Person, wieder vor Ort und es lief bestens – Differenzialschaden schon im Training!! Egal, Karsten war motiviert und wollte unbedingt den letzten DM Lauf  am Matschenberg fahren. Für den letzten DM Lauf hatte Karsten einen Wunsch – den 1. DM Lauf 2018 in Höchstädt hatte er gewonnen, gerne würde er sich auch so aus der DM 2018 verabschieden – mit einem Sieg im Finale. Der Lauf am Matschenberg war gut besetzt – die Klasse 5b wieder alleine am Start und Karsten mitten drin - statt nur dabei.

 

Mit dem Fahrverhalten seines Trackline - Buggy  war er nicht ganz zufrieden und so rief  Karsten kurzer Hand bei Trackline an, was man evtl. wie verändern könnte. Trackline stand mit Rat zur Seite und Karsten stellte daraufhin sein Fahrzeug „Set Up“ für das Finale komplett um. Wie es ausging ist bekannt, der Trackline Buggy mit Ford – Power im Heck lag deutlich besser auf der Strecke und Karsten konnte den Finalsieg einfahren. Zum Saisonabschluss ging das Team Krängel noch beim letzten NAX – Cup Lauf an den Start und konnte auch hier ein gutes Ergebnis einfahren. In einem Gespräch vor Ort erzählte uns Karsten, dass er für die Saison 2019 auf alle Fälle mehr DM Läufe einplanen will - die Rennen haben zum Schluss richtig Spaß gebracht und so habe man sich die DM auch vorgestellt. In 2019 möchte man dann einmal sehen, wo man am Ende der Saison in der DM landet, wenn man halt mehrere Rennen fährt. Diese DM (Test) Läufe kann man als erfolgreich bezeichnen – 4 Starts – 3 x Podium – das kann sich sehen lassen. Es wurden auch schon etwas engere Kontakte zu den anderen DM Piloten geknüpft – man fühlt sich bereits etwas wohler wie am Anfang der Saison  - schauen wir einmal, wie es dann in 2019 für Karsten und seinem Team laufen wird.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport