Rennbericht Kesseltal

Der vorletzte DM und DAV – Cup Lauf wurde beim MC Kesseltal ausgetragen. Zum Teil wieder sehr gut gefüllte Klassen, tolles Fahrerfeld, doch warum auch immer, beim MC Kesseltal kamen nur 3 Starter in der Klasse 5b zusammen. Das ist erst das 2. Mal in dieser Saison vorgekommen, warum gerade jetzt bei diesem groß aufgezogenen Event, komisch. Was auch schade war, dass vorläufige Nennungslisten nur zögerlich online kamen und eine endgültige Nennungsliste komplett fehlte. Hier noch einmal ein Dankeschön an Frank Bennemann und Karlheinz Geiger, die sich um Nennungslisten bemühten, damit wenigstens der Vorbericht rechtzeitig geschrieben werden konnte. Mit ca. 85 eingegangenen Nennungen konnte man trotzdem sehr zufrieden sein, dazu der KAP mit seinen Teilnehmern, es wurde den Zuschauern ordentlich etwas geboten.

Jetzt wie immer der Blick in die einzelnen Klassen:

Klasse 1a - Samuel Drews holt Finalsieg

Nach Sachsenberg kann Samuel erneut den Sieg einfahren, der für ihn sehr wichtig war, um in der Meisterschaft weiterhin vorne dran zu bleiben. Bereits in den Vorläufen deutete es sich an, mit einem 3. und 2. Platz,  dazu der Sieg im letzten Vorlauf – heute könnte es klappen. Doch die Konkurrenz schläft ja nie und so machten Nelio Meinzel  und Jonas Müller dem Samuel das Leben schwer. Denn Nelio Meinzel und auch Jonas Müller konnten je einen Vorlauf gewinnen und im Hintergrund lauerte immer noch Finn-Lukas Kaiser auf seine Chance. Also, Sieg in der Vorlaufwertung für Samuel Drews, es folgten in der Wertung Nelio Meinzel, Jonas Müller und Finn-Lukas Kaiser. Im Finale ging es spannend zur Sache und man konnte sehen, dass alle auf Sieg fahren. Ab Runde 3 setzte sich dann Drews durch und fuhr den Sieg nach Hause. Die Plätze 2 – 4 belegten Jonas Müller, Nelio Meinzel und Finn-Lukas Kaiser.

Klasse 1b – Gut besetzt

Gut besetzt ging die Klasse 1b in die Vorläufe, in denen es teilweise mehr wie spannend zur Sache ging. Nach den drei zu absolvierenden Läufen hieß der Sieger Liam Müller vor Lukas Weikl und Hannah Gumm. Erst im letzten Vorlauf fiel die Entscheidung zu Gunsten von Hannah Gumm. Sie schaffte es gerade so einen gut aufgelegten Eric Grosse auf Platz 4 zu verdrängen. Platz 5 – 8 gingen an Yasmin Richert, Max Petschel, Tim Moosburger und Xenia Richter. Xenia Richter musste im ersten Lauf  einmal die 15 Pkt. kassieren, zeigte dann aber im 3. Vorlauf, dass sie es kann und sicherte sich den 5. Platz in dem Heat. Im Finale musste dann Liam Müller  alle Register ziehen um Lukas Weikl auf den 2. Platz zu verdrängen. Gerade einmal 0,8 Sekunden trennten den Sieger Müller von seinem Kontrahenten Weikl im Ziel. Den 3. Platz sicherte sich Hannah Gumm vor Max Petschel und Eric Grosse. Yasmin Richert, Xenia Richter und Tim Moosburger kamen auf den Plätzen 6 – 7 und 8 in die Wertung.

Klasse 2a -  3 x 3  für Sebastian Detzer

In der Vorlaufwertung und auch im Finale ließ Jan Baltzer nichts anbrennen, er holte  sich jeweils den Sieg. In der Vorlaufwertung konnte Tim Kulikowski Baltzer nicht in Gefahr bringen, sicherte sich aber klar den 2. Platz und damit wichtige Punkte in der Meisterschaft. Zum Finale konnte Kulikowski leider nicht mehr antreten und wurde dadurch auf Platz 9 gewertet. In den Qualifikationsläufen kam Sebastian Detzer 3 x auf Platz 3 in die Wertung und landete somit auch auf Platz 3 in der Vorlaufwertung. Die Plätze 4 – 6 gingen an Philipp Zolda, Timo Pittroff und Timon Dohnke. Lea Nattermann, Joey Hatton und Tamara Futterknecht belegten die Plätze 7 – 9. Wie bereits erwähnt konnte Jan Baltzer auch das abschließende Finale gewinnen vor Philipp Zolda und Timo Pittroff, der sich gerade so vor Timon Dohnke ins Ziel retten konnte. Den 5. Platz erkämpfte sich eine stark fahrende Tamara Futterknecht vor Lea Nattermann, Sebastian Detzer und Joey Hatton.

Klasse 2b – Die jungen Wilden

Sie war nahe dran, aber es sollte nicht sein. Stefanie Geiger dominierte ihre Vorläufe und das bei dem guten Starterfeld. Nur Andre Fölz, der neue Deutsche Meister, konnte das Tempo mitgehen und ebenfalls seine Vorläufe alle gewinnen. Endlich war die Klasse 2b mal wieder sehr gut besetzt und musste daher sogar in 2 Gruppen geteilt werden. Es wurde hart um die Vorlaufwertung und dem Einzug ins Finale gefightet. Am Ende dann folgendes Bild: Stefanie Geiger sicherte sich die Vorlaufwertung vor Andre Fölz und Stefan Schneider, der ebenfalls sehr schnell unterwegs war. Die Plätze 4 – 11 sicherten sich Maik Schramm, Frank Pittroff, Tom Maier, Tim Müller, Simon Roßkopf, Thomas Lutz, Daniel Zolda und Martin Schabert. Im Klassenfinale erwachte dann Tim Müller zur alten Stärke und fuhr einem sicheren Sieg entgegen vor Thomas Lutz und Maik Schramm. Andre Fölz, der es natürlich mit dem Titel in der Tasche ganz locker angehen lassen konnte, kam auf Platz 4 ins Ziel vor Frank Pittroff, Daniel Zolda, Stefan Schneider und Simon Roßkopf, der bereits nach einer Runde aufgeben musste. Tom Maier wird auf Platz 10 gewertet, doch was war mit Stefanie Geiger, die als Lokalmatadorin schon eine Hand am Siegerpokal hatte, sie rutschte in der stark gewässerten ersten Kurve leider ins Aus. Damit nur Platz 9 für sie. Trotzdem kann man sagen, die jungen Wilden,  Geiger und Müller, drückten der Klasse 2b ihren Stempel auf.

Klasse 3a – Hart zur Sache

In der Klasse 3a ging es hart zur Sache, das bekam so manch ein Fahrer zu spüren. Die Vorlaufwertung und damit wichtige 10 Punkte sicherte sich Marco Paulowitsch. Paulowitsch gewann alle Vorläufe und verdrängte damit Michael Jenning auf den 2. Platz. Jenning gewann 2 seiner Qualiläufe, musste allerdings einmal passen. Den dritten Platz erkämpfte sich ein Top aufgelegter Uwe Göbel vor Franz Beck und John-Mark Hatton. Frank Heinrich kommt auf Rang 6 in die Wertung vor Philipp Raiser, Siegfried Krucker, Kai Köhler und Dennis Krucker. Platz 11 und 12 gehen an Jürgen Fick und Andreas Brosch. Für Paulowitsch, Beck, Heinrich und Raiser  ging es im Finale um viel, sie alle benötigten noch Punkte für die Deutsche Meisterschaft. Doch im Finale kam es dann irgendwie ganz anders, am Ende kamen nur 3 Fahrer über die volle Distanz, alle anderen schieden aus. Den Sieg erkämpfte sich Michael Jenning vor Philipp Raiser und Franz Beck, die damit noch einmal ordentlich Punkte auf ihr Meisterschaftskonto bringen konnten. Die Plätze 4 – 10 belegten John-Mark Hatton, Frank Heinrich, Uwe Göbel, Marco Paulowitsch, Jürgen Fick, Kai Köhler und Dennis Krucker.

Klasse 3b – Fürst setzt sich durch

J ens Baltzer holte sich den Sieg in der Vorlaufwertung vor Michael Gautsch und Andreas Fürst. Marius Klebs wurde mit Platz 4 belohnt, vor Oliver Günthner und Marc Klebs. Markus Soine und Steffen Brust kommen auf Platz 7 und 8 in die Wertung. Die Fahrzeuge von Marius  und Marc Klebs sind mit Sicherheit eine Bereicherung für die DM, jetzt müssen sie die Fahrzeuge nur  noch standfest bekommen. Im Finale sah es erst nach einem Sieg von Jens Baltzer aus, doch Andreas Fürst ließ nie locker und konnte am Ende noch überholen und als Sieger über die Ziellinie fahren. Jens Baltzer wird Zweiter und kann zum Schluß gerade noch Michael Gautsch auf Distanz halten. Gautsch also auf Platz 3 vor Markus Soine, Marius Klebs und Oliver Günthner. Marc Klebs und Steffen Brust konnten zum Finale nicht mehr starten, kamen aber auf Rang 7 und 8 in die Wertung.

Klasse 4a/b  - Volle Hütte

In den zusammengelegten  Klassen 4a und b war es so voll, das in drei Gruppen um den Einzug ins Finale bzw. um den Sieg in der Vorlaufwertung gefahren wurde.  Toni Hoyer setzte sich durch und holte sich die 10 Meisterschaftspunkte ab. Marcel Schmidt kommt auf Platz 2 in die Wertung vor Natalie Straub, Sven Klingelhöfer, Marco Fürst, Maik Eckardt und Dylan Donat. Diese 6 Fahrer hauten sich die Platzierungen nur so um die Ohren, als wenn es kein Morgen mehr geben würde. Maximilian Betz wird Achter vor einem erneut stark fahrenden Claus Altendorf und Nils Müller. Die weiteren Plätze belegen Janek Köhler, Michael Mengele und dann die  drei Lady`s Manja Klopp, Julia Baltzer und Sarah Heider. Hierzu muss man erwähnen, das Manja Klopp bewiesen hat, das sie so ein Kart schnell bewegen kann, wenn alles passt. Das gleiche gilt für Julia Baltzer und auch Sarah Heider, die nach ihrer Pause wieder mal bei einem DM Lauf an den Start ging. Nico Berndorfer, Matthieu Stoffel, Dany Born, Vanessa Mandel und Michel Müller folgen auf den weiteren Plätzen. Die Vorlaufwertung der Klasse 4b gewann Florian Schäfer vor Florian Eitner und Florian Grote. Für Grote lief es nicht wirklich rund im Kesseltal, obwohl er dringend noch DM Punkte einfahren müsste, aber noch ist nichts verloren. Bei der hohen Starterzahl musste natürlich ein B – Finale gefahren werden, hier hießen die Sieger Nils Müller und Michael Mengele, diese 2 Piloten stiegen damit ins  A - Finale auf.  Im A-Finale läßt Toni Hoyer gar nicht erst die Frage aufkommen, wer hier der Herr im Ring ist. Überlegen holt er den Sieg vor Marcel Schmidt, Sven Klingelhöfer und Natalie Straub. Dazu muss man erwähnen, das sich Schmidt – Klingelhöfer und Straub einen packenden Dreikampf liefern und den Zuschauern damit Autocross vom Feinsten geboten haben. Die weiteren Plätze belegten Marco Fürst, Dylan Donat, Maximilian Betz, Maik Eckardt, Michel Mengele und Nils Müller.

Klasse 5a/b – Der mit den Hosek Buggy tanzt

Leider mussten auch die Klassen 5a und 5b im Kesseltal zusammen starten, der Spannung tat es keinen Abbruch. Rene Freisberg  und Andre Kunkel legten ein hohes Tempo vor und konnten so die Vorlaufwertung bzw. den Kampf um die Pole Position für das Finale unter sich ausmachen. Freisberg konnte zwar die schnellste Vorlaufzeit eines Qualilaufes für sich verbuchen, doch im Gegensatz zu  Kunkel musste er sich im 2. Lauf mit einem dritten Platz begnügen. Andre Kunkel gab nicht einen Wertungslauf ab und machte damit früh deutlich, heute will ich um den Sieg ein Wort mitreden. Die Klassenvorläufe mussten auf Grund der hohen Starterzahl in 2 Gruppen gefahren werden, was zusätzlich Spannung in die Geschichte brachte. Lange Rede hin oder her – Die Vorlaufwertung der Klasse 5a sicherte sich Rene Freisberg vor Henrik Bundesmann, Gottfried Hecht, Carsten Schlöffel, Patrick Krüger, Nico Spindeldreher, Micha Dollinger, Markus Klopp, Martin Fürst, Jan Malte Opitz und Klaus Schmitz. Die Wertung in der Klasse 5b gewann Andre Kunkel vor Michael  Straub und Karsten Krängel. Krängel war im Kesseltal mehr als unzufrieden mit seiner Bereifung und musste daher etwas am Set Up und am Reifenluftdruck arbeiten. Der schwarze Ritter konnte sein Fahrzeug aber immerhin noch so einstellen, dass er in 2 Vorläufen den 3. Platz erkämpfen konnte – aufgeben kommt nicht in die „Tüte“. Im Finale ging es dann um wichtige Punkte für die Teilnehmer und alle wollten es noch einmal wissen. Nico Spindeldreher und Jan Malte Opitz konnten sich über das B – Finale für das A - Finale qualifizieren. Das A-Finale wird gestartet und Henrik Bundesmann setzt sich sofort an die  Spitze, denn er weiß, von hinten wird irgendwann Andre Kunkel mit dem bärenstarken Hosek Buggy kommen. Schlöffel auf Platz 2 spürt dann auch schnell den Atem von Andre Kunkel, der sofort Druck auf Schlöffel macht. Aber so einen alten Hasen wie Schlöffel muss man erst einmal überholen können – Schlöffel wehrt sich mit allen Mitteln. Ein kleiner Fahrfehler und schon gehen Kunkel und Fürst an Schlöffel vorbei. Jetzt macht Kunkel Jagd auf Bundesmann und läßt  seinen Buggy fliegen. Es dauert zwar einige Runden, doch dann zieht Kunkel auf der Geraden vorbei und setzt sich an die Spitze. Die Führung behält er auch bis ins Ziel – Sieger also Andre Kunkel vor Henrik Bundesmann, der erneut eine Klasse Leistung zeigte. Auf Rang 3 kommt Carsten Schlöffel in die Wertung noch vor Martin Fürst, dem amtierenden Meister. Platz 5, 6 und 7 gehen an Michael Straub, Nico Spindeldreher und Jan Malte Opitz. Nach dem Re Start konnten am Finale Rene Feisberg, Karsten Krängel und Gottfried Hecht nicht mehr teilnehmen.


So, damit ist auch der vorletzte DM Lauf abgearbeitet, jetzt geht es zum großen DM Finale an den Matschenberg.
Bevor ich es vergesse, sollten am Matschenberg ausreichend Klasse 5b Fahrer an den Start gehen, ihr wollt doch alle im Bericht erwähnt werden – oder?? Das geht aber nur, wenn der Schwarze Ritter vorne fahren darf –  ihr habt es selber in der Hand (Spaß)!!
Hoffen wir auf ein schönes Saisonfinale mit vielen Teilnehmern und fairen Rennen!!

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!!
P.S. Hallo Tamara – gerne ist Buchse deiner Anfrage nachgekommen.


Vorbericht - 9. Lauf zur DM und zum DAV Autocross Cup 2019 - MC Kesseltal

Stand Nennungsliste 08.09.2019

 

Klasse 1b

Mit 5 Nennungen haben die „üblichen Verdächtigen“ genannt. Mit Janik Baumgärtner geht der jüngste Lokalmatador ins Rennen und da er die Strecke gut  kennen wird, ist er ein Favorit auf den Klassensieg. Samuel Drews ist der Jäger in dieser Klasse, er macht dem Seriensieger Jonas Müller das Leben schwer und beide, Drews wie Müller, werden versuchen möglichst viele Punkte mitzunehmen, um in der Tabelle weiter ganz vorne dabei zu sein. Dann ist noch der Finn-Lukas Kaiser dabei, auch er konnte in dieser Saison schon zweimal aufs Treppchen fahren, liefert konstant gute Ergebnisse ab und darf man nie außer Acht lassen. Mit Nelio Meinzel ist ein ganz junger Bursche dabei, der erst vor 4 Rennen in die DM eingestiegen ist und es bereits zweimal auf das Podium schaffte. Nelio steigerte sich von Rennen zu Rennen, man darf gespannt sein, wie er hier beim vorletzten Lauf zur DM in die Wertung kommen wird.


Klasse 1b

In der Klasse 1b hat ein schönes Fahrerfeld genannt, darunter drei Damen, die es den Jungs mal wieder schwer machen werden. Mit Liam Müller kommt der DM Führende der Junioren Meisterschaft zum Lauf ins  Kesseltal und er benötigt dringend Punkte, wenn er dies bleiben möchte. Mit Hannah Gumm  und Lukas Weikl reisen seine schärfsten Gegner an, was die Sache für Liam nicht einfacher machen wird. Auch Hannah Gumm braucht unbedingt noch Punkte, da sie in aussichtsreicher Position in der DM liegt, aktuell belegt sie den  dritten Platz.  Max Petschel ist ebenfalls immer für vordere Plätze zu haben. Xenia Richter und Eric Grosse sind beide in der Tabelle unter den Top Ten und wenn sie dort bleiben möchten, dann sollten sie im Kesseltal einen schweren Gasfuß  dabei haben, denn von hinten macht Yasmin Richert ordentlich Druck. Richert liegt auf dem 12. Platz und mit einem guten Ergebnis wird sie es mit Chance unter die ersten Zehn in der DM schaffen. Dann haben wir noch den Tim Moosburger dabei, er wird beim MC Kesseltal seinen dritten DM Lauf in dieser Saison bestreiten, schauen wir einmal, wie er abschneiden wird.


Klasse 2a

Fast  alles was Rang und Namen in der Junioren Klasse 2a hat wird beim 9. DM Lauf an den Start gehen. Mit Jan Baltzer wird ein Lokalmatador um den Sieg kämpfen, denn er ist der aktuell Führende in der Meisterschaft und braucht unbedingt ein gutes Ergebnis, wenn er seine Chancen auf den Titelgewinn aufrecht erhalten möchte. Tim Kulikowski möchte dieses auch und wird versuchen Jan Baltzer auf seiner Hausstrecke in die Schranken zu verweisen. Dritte im Bunde ist Tamara Futterknecht, sie ist in dieser Saison sehr gut unterwegs und mit einem  weiteren guten Ergebnis ist ein Platz unter den ersten Drei in dieser Saison machbar – alles, bloß nicht ausfallen - sollte die Devise heißen. Mit Sebastian Detzer, Lea Nattermann, Timon Dohnke und Timo Pittroff gehen 4 Junioren an den Start, die auf Augenhöhe unterwegs sind. Das Starterfeld runden Joey Hatton und Philipp Zolda ab, auch diese beiden Junioren darf man nicht aus den Augen lassen, denn es geht ganz schnell und Zack sind sie vorne dabei.


Klasse 2b

Was ist passiert?? Das ganze Jahr dümpelt die Klasse 2b bei knapp 5 Startern und nun im Kesseltal – 11 Nennungen!! Mit Andre Fölz reist der neue Deutsche Meister ins Kesseltal und er wird sicherlich versuchen seine Serie fortzusetzen – ungeschlagen bleiben. Das wird Stefanie Geiger versuchen zu verhindern. Stefanie Geiger vom MC Kesseltal  konnte in dieser Saison bereits mehrmals auf das Podium fahren und wird sicherlich alles geben um endlich den ersten Sieg in dieser Saison einzufahren – das Zeug dazu hat sie. Aber die Konkurrenz ist stark, allen voran Thomas Lutz und Tim Müller und beide Piloten sind gut unterwegs in diesem Jahr. Auch Stefan Schneider konnte in dieser Saison Andre Fölz einige Male Paroli bieten, wird er es wieder schaffen? Mit Frank Pittroff, Maik Schramm, Klemmens Schramm, Daniel Zolda, Martin Schabert und Simon Roßkopf gehen weitere Fahrer an den Start, die genau wissen wie es geht - mal sehen, wer sich am Ende durchsetzen kann.


Klasse 3a

Da wird sich der Philipp Raiser als Platzhirsch in der 3a aber strecken müssen. Bisher haben 13 Fahrer genannt. Das bedeutet 2 Vorlaufgruppen in denen um die Vorlaufwertung und den Einzug ins Finale gekämpft werden wird – Spannung pur! Aber nicht nur Raiser, auch Marco Paulowitsch, Marek Goldbohm, Frank  Heinrich, Michael Jenning und Franz Beck sind allesamt in der DM gut platziert und werden bei dem Starterfeld alles geben müssen, wenn sie am Ende des Tages vorne im Finale stehen wollen. Mit Jürgen Fick und Kai Köhler gehen gleich 2 sehr, sehr schnelle Leute an den Start von denen man eine Finale Teilnahme erwartet. Aber auch Andreas Brosch, Uwe Göbel, Siegfried Krucker, John-Mark Hutton und Dennis Krucker wissen genau wie es geht.


Klasse 3b

Leider mussten Carsten Pietsch und Markus Geier ihre Nennung zurückziehen. Damit sind aber immer noch 8 erstklassige Fahrer am Start, allen voran Andreas Fürst und der anscheinend immer stärker werdende Jens Baltzer.  Jens Baltzer konnte den letzten DM Lauf gewinnen, während sein Clubkamerad Andreas Fürst in dieser Saison immer wieder von Problemen zurück geworfen wird. Mit Marc Klebs wird es vorne noch spannender, da dieser in den letzten beiden DM Läufen mit seinem Audi  überzeugen konnte. Marius Klebs wird seinen Ford Focus RS 4x4 an den Start bringen. Wollen wir hoffen, dass bei ihm der Knoten endlich platzt und endlich ein vorderer Platz eingefahren werden kann. Oliver Günthner ist ebenfalls ein Kandidat für das Podium, er liegt in der DM auf einem guten 8. Platz und wird sicherlich versuchen noch etwas weiter in der Tabelle nach vorne zu kommen. Mit Michael Gautsch, Steffen Brust und Markus Soine runden wir den Überblich der Klasse 3b ab. Interessant ist, das Soine, laut Nennliste, einen Skoda an den Start bringen wird – mal schauen. Auf alle Fälle wird diese Klasse sehr spannend sein und es kommen gleich mehrere Fahrer in die engere Wahl für den Klassensieg – sollte man auf keinen Fall verspassen, wenn man vor Ort ist.


Klasse 4a/b

Volle Hütte – da wird die Luft brennen. 21 Fahrer haben ihre Nennung abgegeben und so wie es aussieht werden sich noch 3 Starter aus der Klasse 4b dazu gesellen – sprich 24 Starter insgesamt, macht drei Vorlaufgruppen. In diesen 3 Vorlaufgruppen wird dann mit Sicherheit verbissen um den direkten Einzug in das A – Finale gekämpft werden. Das gleiche gilt dann für das B – Finale – hier muss man erst einmal landen, um dann die Chance auf den Aufstieg in das A – Finale zu haben – Autocross pur – würde sagen: Sport wie es besser nicht geht! Die Klasse 4b Fahrer  Florian Grote, Florian Schäfer und Florian Eitner  (man muss anscheinend Florian heißen, wenn man in der 4b starten möchte) müssen sich erst einmal in der Klasse 4a behaupten, keine leichte Aufgabe. Sie werden zwar in einer eigenen Vorlaufwertung gewertet, doch das Finale wird mit der 4a zusammen gefahren und was das heißt, das wissen die 3 Klasse 4b Treter ganz genau – Kampf um jeden Zentimeter Strecke.  Jetzt zur 4a, Vanessa Mandel, Sarah Heider, Manja Klopp, Julia Baltzer und Natalie Straub, gleich 5 schnelle Ladys haben genannt und wollen es den Herren zeigen bzw. werden es den Herren auch zeigen wie es geht. Natalie Straub wird sicherlich mit dem Messer zwischen den Zähnen unterwegs sein, denn für sie geht es um sehr viel. In der DM liegt sie auf dem 5. Platz und benötigt unbedingt ein gutes Ergebnis, wenn sie diesen behalten will. Das gleiche gilt für Toni Hoyer, er kommt auf Platz zwei liegend in der DM und möchte sicherlich als Führender das Kesseltal wieder verlassen, aber bei der Konkurrenz wird es schwer. Wenn man sich die Starterliste anschaut, besser geht es nicht, nur Top Leute am Start und alle fast auf dem gleichen Niveau unterwegs. Sven Klingelhöfer, Marcel Schmidt, Maik Eckardt, Marco Fürst, Dylan Donat, Maximilian Betz und Claus Altendorf werden sich hier ordentlich ins Zeug legen müssen, wenn sie nicht untergehen wollen, da sie die Punkte für die DM unbedingt brauchen. Das gleiche gilt für Nils Müller, Michael Mengele und Michel Müller – Spannung pur. Ihnen gegenüber steht eine Meute von Fahrern, die auch wissen, wie man so ein Kart schnell bewegt, allen voran Dany Born aus Belgien oder Willi Kaiser, Matthieu Stoffel, Janek Köhler und natürlich Nico Berndorfer.


Klasse 5a/b

Auch hier wird die Luft brennen, einfach ein Super Starterfeld, dass hier ins Rennen um wichtige DM Punkte gehen wird. Leider stehen bisher erst 3 Starter für die 5b in der Nennliste, allerdings plant  Andre Kunkel noch zu nennen – es würde dann nur noch ein Fahrer fehlen und die 5b könnte alleine fahren. Aber erst einmal der Blick in die 5a. Martin Fürst geht als Titelverteidiger und Lokalmatador ins Rennen, er wird mit Sicherheit alles geben um ein gutes Ergebnis einzufahren, da er unbedingt noch Punkte für die DM braucht. Allerdings ist die Konkurrenz so stark und ausgeglichen, wird schwer für ihn. Wer spannenden Autocross Sport sehen will, sollte diese Klasse nicht verpassen.  Martin Haselhorst kam schlecht in die Saison, wird aber von Rennen zu Rennen schneller und ist jetzt auf Augenhöhe mit der Konkurrenz, der erste Klassensieg 2019 ist eigentlich fällig. Haselhorst muss aber aufpassen, dass er nicht ausfällt, denn er braucht wir Fürst unbedingt noch Punkte für sein Meisterschaftskonto. Henrik Bundesmann, wie schon einmal erwähnt, er kam aus der EM zurück in die DM und ist meiner Meinung nach, eine richtige Bereicherung geworden. Schnell ist er dazu auch noch, mit Platz 3 in der Meisterschaft hat er eine Hand schon in Richtung Titel ausgestreckt, wenn da nur nicht die starke Konkurrenz in der DM wäre. Patrick Krüger und Carsten Schlöffel sind ebenfalls Fahrer für das Treppchen am Ende des Tages. Dann sind da noch ihre ständigen Verfolger, Nico Spindeldreher – Rene Freisberg – Markus Klopp und Micha Dollinger. Auch sie sind locker für einen Platz auf dem Podium zu haben bzw. waren in dieser Saison schon auf dem Treppchen. Wem das immer noch nicht reicht, Klaus Schmitz, Gottfried Hecht, Remo Kobras und Jan – Malte Opitz werden ebenfalls am Start sein und das Feld versuchen aufzumischen. Das wird kein leichter Weg für die Fahrer in das A –Finale zu kommen. Mit Michael Straub, Karsten Krängel (Der schwarze Ritter aus Ilsede) und Sepp  Marty haben erst 3 Fahrer genannt. Wie bereits erwähnt, plant  Andre Kunkel, der mit dem Hosek Buggy tanzt, noch zu nennen, dann würde aber immer noch ein Fahrer fehlen, damit die Klasse 5b alleine auf Punktejagd gehen könnte. Die Klasse 5b wird alleine in ihrer Vorlaufwertung gewertet, muss aber in den Vorläufen mit der 5a zusammen um den Einzug ins A bzw. B Finale fighten. Also machen wir es kurz, es wäre schön, wenn die Nennung von Kunkel noch eintrifft und  noch irgendwo her ein weiterer, besser noch, 2 weitere Fahrer ihre Nennung abgeben.  Denn Michael Straub, Karsten Krängel und eigentlich auch Andre Kunkel benötigen noch wichtige Punkte für die Deutsche Meisterschaft. Alle 3 liegen in aussichtsreicher Position, Platz 1 Michael Straub – Platz 3 Karsten Krängel und Andre Kunkel auf  Rang 11.  Es ist schon komisch, das bei dem guten Starterfeld hier beim MC Kesseltal die Klasse 5b keine 5 Starter haben soll. Damit wäre der MC Kesseltal erst der 2. Veranstalter, bei dem das in dieser Saison vorkommt, alle anderen Veranstalter hatten genügend  Starter in der Klasse 5b, so dass diese alleine fahren konnten.

Also lieber  MC Kesseltal,  noch  ein oder zwei Fahrer für die 5b und besser auch noch für die 4b organisieren, wäre doch gelacht, wenn es ausgerechnet bei diesem Event nicht klappen sollte.
Aktuell liegt die Zahl der Nennung bei 97, wenn dann noch die oben erwähnten 5b und 4b dazu kommen könnten, dann wäre die magische Zahl 100. Nennungschluss ist der 11.9.2019 um 24 Uhr.

Wem die DM noch nicht an Autocross reicht, es wird zusätzlich noch um den Kesseltaler Autocross Pokal gefahren und dazu gibt es ein großes Rahmenprogramm – wer Zeit hat, sollte es sich nicht entgehen lassen.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
www.Buchse.de die Seite für den Autocross Sport!!


Siegbachtal – 8. DM Lauf 2019 und Lauf zum DAV Autocross Cup

Mit knapp 80 Nennungen ging es beim MSC Siegbachtal um wichtige Punkte für die Deutsche Autocross Meisterschaft, sowie zum Deutschen Autocross Cup by DAV.
Die Saison geht damit in ihre heiße Endphase, wenn man so möchte,  schauen wir mal in die Klassen wie es denn so ausgegangen ist.

Klasse 1a – Es fing so gut an…

…für Samuel Drews und zwar mit der Bestzeit im Pflichttraining. Auch wenn es nur ein Wimpernschlag Vorsprung auf Jonas Müller im Training war, 0,6 Sekunden – aber Bestzeit geholt. Die weiteren Positionen gingen an Nelio Meinzel, Finn-Lukas Kaiser und Janik Baumgärtner. Das sorgte im Vorfeld dann natürlich für Spannung und man durfte sich auf die Qualifikationsläufe freuen. Im ersten Lauf stelle Jonas Müller die Hackordnung sofort wieder her, er gewann den Lauf vor Samuel Drews und Janik Baumgärtner. Dann schlug die Stunde von Samuel Drews, mit den Laufsiegen im 2. und 3. Heat. Jonas Müller wurde immer knapp auf Platz 2 verdrängt, das bedeutete für Drews Gewinn der Vorlaufwertung – 10 Punkte eingefahren. Platz 2 sicherte sich Jonas Müller vor Nelio Meinzel,  Finn-Lukas Kaiser und Janik Baumgärtner, der im 3. Lauf ein DNF in die Wertung einbrachte – schade. Für das  Finale wurden die Karten dann wieder neu gemischt, das Feld wurde gestartet und Jonas Müller suchte in der Flucht nach vorn seine Chance. Er eilte  seinen Gegnern davon und gewann den Finallauf sicher. Den 2. Platz rettete Janik Baumgärtner  noch gerade so vor Nelio Meinzel ins Ziel, dann folgten Samuel Drews und Finn-Lukas Kaiser auf den weiteren Plätzen.


Klasse 1b – Müller siegt weiter

Auch beim Lauf in Siegbachtal machte Liam Müller keine Gefangenen und holte sich den Finalsieg. Im Training setzte allerdings erst einmal Lukas Weikl die Bestmarke vor Liam Müller und Hannah  Gumm. Die Plätze 4 – 7 sicherten sich Eric Grosse, Yasmin Richert, Xenia Richter und Max Petschel. Nach den Vorläufen dann fast das gleiche Bild, Müller machte die „Pace“ und Hannah Gumm setzte stets nach, sprich Müller 3x Laufsieger und Gumm 3 x Platz 2. Den 3. Platz in der Vorlaufwertung erkämpfte sich Max Petschel noch vor Lukas Weikl, dann die schnellen Damen Yasmin Richert und Xenia Richert, vor Eric Grosse, der im 3.  Vorlauf Pech hatte. Wie oben erwähnt, auch den Finalsieg holte sich Liam Müller noch vor Lukas Weikl, der im Finale auf einmal wieder voll bei der Sache war. Platz 3 ging an Hannah Gumm, die im Finale etwas Pech hatte, aber noch die schnellste Rundenzeit fuhr. Platz 4 – 7 gingen in folgender Reihenfolge an Max Petschel, Yasmin Richert, Xenia Richter und Eric Grosse.


Klasse 2a – Nichts anbrennen

Im Zeittraining gab es die erste kleine Überraschung. Nico Söhnel holte die Bestzeit vor Timon Dohnke und „Klassenprimus“ Tim Kulikowski. Es folgten Jan Baltzer, Sebastian Detzer und Tamara Futterknecht.  Auch in den Vorläufen führte kein Weg an Nico Söhnel vorbei, souverän fuhr er seine Siege ein. Ebenfalls auf einem sicheren 2. Platz kam Timon Dohnke vor Jan Baltzer in die Vorlaufwertung. Tamara Futterknecht konnte sich bereits auf Rang 4 vorkämpfen, noch vor Sebastian Detzer und Tim Kulikowski. Das Finale wurde dann auch von Nico Söhnel gewonnen, allerdings nur knapp, denn Timon Dohnke machte  ordentlich Druck und musste sich am Ende mit 0,3 Sekunden Rückstand geschlagen geben. Eine klasse Leistung zeigte im Siegbachtal  Tamara Futterknecht, nach einem Training zum vergessen  (letzter Platz) im Finale dann auf dem Podium – Platz 3. Platz 4 holte sich Jan Baltzer vor Sebastian Detzer, der in den letzten Runden Pech hatte und auf Rang 7 kommt dann noch Tim Kulikowski in die Wertung, der bereits nach einigen Runden aufgeben musste.


Klasse 2b – Sack zu gemacht

Andre Fölz legt im Zeittraining vor und zeigt deutlich auf, ich will den Sack (Meisterschaftsgewinn) endlich zu machen.  Fölz holt die Bestzeit vor den beiden „Youngstern“ Stefanie Geiger und Tim Müller. Platz 4 sichert sich Frank Pittroff vor Thomas Lutz, Sebastian Dangel und Stefan Schneider. Es geht jetzt in die Vorläufe und da muss sich im 1. Durchgang der Andre Fölz plötzlich ganz schön strecken. Stefanie Geiger schlägt ein Tempo an, keiner kann ihr folgen und das ist die Überraschung – sie verdrängt Seriensieger Andre Fölz auf den 2. Platz. Thomas Lutz wird im ersten Durchgang Dritter vor Stefan Schneider, dann Tim Müller und Sebastian Dangel auf Platz 6 vor Frank Pittroff. Eine Einlage der besonderen Art liefert der Jüngste im Fahrerfeld Tim Müller. Müller kam ja genau wie Stefanie Geiger in dieser Saison neu in die Klasse 2b und wie abgebrüht er bereits ist, zeigte er im ersten Vorlauf. Er überschlägt sich, fällt wieder auf die Räder und setzt die Fahrt eiskalt fort!!! In der Vorlaufwertung haben wir nach den 3 zu absolvierenden Läufen am Ende dann folgendes Bild: Andre Fölz auf Platz 1 vor Stefanie Geiger, Thomas Lutz, Tim Müller, Sebastian Dangel, Frank Pittroff und Stefan Schneider. Im Finale ist Andre Fölz dann klar auf Siegkurs und holt sich weitere 20 Meisterschaftspunkte ab. Frank Pittroff erkämpft sich den 2. Platz vor Stefan Schneider, Tim Müller, Thomas Lutz und Sebastian Dangel. Stefanie Geiger hat im Finale Pech, nach nur 4 Runden muss sie aufgeben – trotzdem war auch sie im Siegbachtal wieder gut unterwegs.


Klasse 3a – Scharte ausgewetzt

In einer gut besetzten Klasse 3a schwächelte Philipp Raiser nur einmal ganz kurz im ersten Vorlauf, ansonsten ließ er nie Zweifel aufkommen, dass der Klassensieg nur über ihn gehen würde. Das Zeittraining gewann Raiser vor Michael Jenning, Franz Beck und Marco Paulowitsch. Die Plätze 5 – 9 belegten Marek Goldbohm, Bernd Kress, Frank Heinrich, Dominik Hammer und Dominique Scheiter. Den ersten Vorlauf konnte Michael Jenning für sich entscheiden, dann legte Raiser los und holte sich den Sieg im 2. und 3. Vorlauf. Auch Marco Paulowitsch war sehr gut aufgelegt und kam 3 x auf Platz 2 in die Wertung.  Am Ende dann Raiser der Sieger in der Vorlaufwertung vor Paulowitsch und Michael Jenning. Die weiteren Plätze sicherten sich Franz Beck, Frank Heinrich, Dominik Hammer, Marek Goldbohm, Dominique Scheiter und Bernd Kress. Finale stand an und Raiser legte sofort los wie die Feuerwehr – Finalsieg eingefahren – 20 Punkte mitgenommen und die „ Scharte“ vom Lauf in Uelzen ausgewetzt. Platz 2 sicherte sich Marco Paulowitsch, diesen Platz hat er sich auch hart verdient in Siegbach, beim 8. DM Lauf. Als Dritter kam noch Michael Jenning auf einen Podiumsplatz. Die weiteren Platzierungen lauteten Frank Heinrich, Franz Beck, Bernd Kress, Dominique Scheiter, Dominik Hammer und auf Platz 9 wird noch Marek Goldbohm gewertet.  


Klasse 3b – Baltzer holt Sieg im Finale

Im Training der Klasse 3b sah es im ersten Moment aus wie immer – Pietsch und Fürst werden es wieder unter sich ausmachen. Fürst  holte die Bestzeit vor Pietsch, auf Platz 3 ein stark fahrender Marc Klebs im Audi. Platz 4 – 8 belegten Jens Baltzer, Markus Geier, Michael Gautsch, Oliver Günthner und Tobias Mosler.  Die Vorlaufwertung gewann dann sehr sicher Carsten Pietsch vor Marc Klebs und Jens Baltzer, der immer besser ins Rennen kam. Markus Geier wurde Vierter vor Oliver Günthner, Tobias Mosler, Michael Gautsch und Andreas Fürst, der 2 Mal Pech hatte in den Vorläufen. Im Finale schlug dann die Stunde des Jens Baltzer – endlich der Sieg in einem DM Lauf 2019. Platz 2 erkämpfte sich  Markus Geier vor Michael Gautsch, Marc Klebs und Tobias Mosler. Die Pechvögel im Finale hießen Oliver Günthner und Carsten Pietsch, für beide Piloten kam sehr früh das „Aus“. Andreas Fürst konnte gar nicht erst im Finale starten – jetzt heißt es erst einmal Wunden lecken bis zum Lauf in  Kesseltal und dann wieder neu angreifen.


Klasse 4a/b – Allein unterwegs

Die Klassen 4 a war sehr gut besetzt  beim Lauf des MSC Siegbachtal. Damit Florian Grote nicht so allein unterwegs war, musste er erneut in der 4a mitfahren, aber das kennt er ja schon.  Im Training setzte Natalie Straub erst einmal die Bestmarke vor Marco Fürst und Toni Hoyer. Auf Rang 4 fuhr Florian Grote in seinem Klasse 4b Buggy vor Vanessa Mandel, Sven Klingelhöfer, Jörg Conrad, Mario Straub, Claus Altendorf und Nils Müller – diese Fahrer bildeten die Top Ten nach dem Zeittraining. Auch die Vorlaufwertung wurde eine Beute für Natalie Straub vor Maik Eckardt und Toni Hoyer. Sven Klingelhöfer erkämpfte sich bei seinem Heimrennen den 4. Platz vor  einem gut aufgelegten Claus Altendorf. Marcel Schmidt schreibt sich auf Platz 6 in die Wertung ein, auf den nächsten Plätzen haben wir Nils Müller, Florian Grote, Jörg Conrad und Vanessa Mandel. Die Plätze 11 – 15 gehen an Sven Richter, Mario Straub, Michel Müller, Manja Klopp und Marco Fürst. Aufgrund der Starterzahl musste ein B-Finale gefahren werden, aus dem die beiden Erstplatzierten in das anschließende A-Finale aufsteigen können. Das B – Finale gewann Vanessa Mandel vor Jörg Conrad, Mario Straub und Manja Klopp. Sven Richter hatte Pech und musste bereits nach wenigen Runden aufgeben. Im A-Finale war dann plötzlich Toni Hoyer wieder voll bei der Musik und holte sich  den Sieg vor Maik Eckardt und Sven Klingelhöfer. Natalie Straub kam auf Platz 4 in die Wertung, es sollte nicht klappen mit dem Sieg, obwohl es so gut am Renntag für sie lief. Man muss allerding erwähnen, dass die ersten Vier innerhalb von einer Sekunde ins Ziel kamen! Platz 5 holt sich Marcel Schmidt knapp vor Claus Altendorf und  Nils Müller. Die Plätze 8 – 10 gehen an Florian Grote, Vanessa Mandel und Jörg Conrad.


Klasse 5a – Patrick Krüger holt Finalsieg

Die Klasse 5a hatte mit Markus Wibbeler und Oliver Mählmann zwei Fahrer mit am Start die zu den Top Leuten in Deutschland gehören, allerdings brauchen sich die DM Fahrer nicht verstecken und das haben sie auch gezeigt. Markus Wibbeler holte dann im Pflichttraining die Bestzeit vor Oliver Mählmann mit minimal Vorsprung von 0180 Sek. Rene Freisberg konnte das Tempo locker mitgehen und kam auf Rang 3 in die Wertung mit nur 0, 7 Sekunden Rückstand auf Wibbeler.  Die weiteren Plätze belegten Martin Haselhorst – Martin Fürst – Patrick Krüger – Nico Spindeldreher – Markus Klopp und Micha Dollinger. Am Training konnte Henrik Bundesmann leider nicht teilnehmen, da er und sein Team schnell einen seiner Motoren wechseln mussten.  Nach den 3 zu absolvierenden Vorläufen dann folgendes Bild: Wibbeler holt sich den Sieg in der Vorlaufwertung, dann schon Patrick Krüger und auf Rang 3 Martin Haselhorst, der in den letzten Rennen immer besser in Fahrt kommt. Rene Freisberg sichert sich den 4. Platz vor dem amtierenden Deutschen Meister Martin Fürst. Markus Klopp dann auf Rang 6 vor Nico Spindeldreher, der mit seinem Team nach dem Unfall in Uelzen sein Fahrzeug  in kurzer Zeit wieder herrichten konnte – Klasse Leistung. Auf Platz 8 kann sich Bundesmann zurück in die Wertung fahren vor Micha Dollinger und Oliver Mählmann. Im Finale ging es dann leider nach dem Start sofort hart zur Sache, mit dem Ende, das der eine oder andere Fahrer leider aufgeben musste. Patrick Krüger setzte schnell einige Top Runden auf die Bahn, musste aber zum Schluß aufpassen, dass nicht Oliver Mählmann ihn noch vor der Ziellinie abfängt. Mählmann stemmte  zum Schluss noch sehr schnelle Zeiten in die Bahn. Das gleiche Bild zwischen Bundesmann und Haselhorst. Bundesmann legt drei schnelle Zeiten vor, doch dann setzt Haselhorst einen Konter nach dem anderen, aber es sollte nicht mehr reichen. Also im Ziel dann folgendes Bild – Krüger holt sich den Sieg vor Mählmann, Bundesmann und Haselhorst, Platz 5 belegt Markus Klopp vor Micha Dollinger, alle anderen Fahrer mussten  im Finale bereits zeitig abstellen. Zu erwähnen ist noch, dass Martin Haselhorst im Finale die schnellste Rundenzeit fuhr.


Klasse 5b – Kunkel  - Nerven wie Drahtseile

Mit Bernd Stubbe, dem alten und neuen Europameister war die Klasse 5b hochrangig besetzt.  Stubbe  war natürlich unter normalen Umständen nicht zu schlagen, es sei denn, er hätte ein Defekt bekommen, was aber eher sehr selten auftritt.  Die Bestzeit im Training wurde eine klare Beute von Bernd Stubbe, dahinter wurde es interessant. Karsten Krängel kann sich die zweitbeste Zeit sichern und Andre Kunkel fährt sensationell auf Rang 3. Sensationell deswegen, da Andre Kunkel  nicht gerade seinen besten Tag erwischt hatte. Mal  nahm er  regelmäßig eine Wasserpfütze mit und da sein Hobby ja der  Gala – Bau ist, bog er, nachdem er einen kleinen Baum neben der Strecke erspähte, kurzer Hand ab, schnappte sich das Bäumchen und kam dann wieder auf die Strecke zurück. Das Andre Kunkel Nerven wie Drahtseile haben muss, zeigte dann der Blick auf das  Ergebnis vom Zeittraining– Platz 3!!! Die Plätze 4 – 8 gingen an Torsten Riedel, Chris Hermes, Michael Straub, Sven König und Frank Arentsen. Auch die Vorlaufwertung gewann Stubbe sicher mit drei Laufsiegen. Karsten Kängel stand ihm da aber nicht viel nach und fuhr genauso sicher auf Platz 2 in die Wertung. Auch Chris Hermes war sehr schnell unterwegs und konnte sich den 3. Platz sichern vor Michael Straub, Frank Arentsen, Torsten Riedel, Andre Kunkel und Sven König. Im Finale hieß es dann nur, wer kommt als erster hinter Bernd Stubbe über die Linie. Stubbe gewinnt erwartungsgemäß  das Finale, dahinter kämpfen Karsten Krängel und Michael Straub um den 2. Platz.  Am Ende kann sich Krängel durchsetzen und holt sich den 2. Platz vor Michael Straub. Auf Platz 4 kämpft sich dann Andre Kunkel im Finale nach vorne und kann so wichtige Punkte mitnehmen. Torsten Riedel kommt auf Platz 5 in die Wertung und Chris Hermes wird auf Rang 6 gewertet, dann folgt Frank Arentsen auf Platz 7 – am Finale konnte Sven König leider nicht mehr teilnehmen.

Der MSC Siegbachtal soll wieder eine gute Veranstaltung abgeliefert haben, Zeitplan gut eingehalten – alles top. Marcel Lambrechts verdient ebenfalls Lob – da er noch spät abends die Ergebnisse vom Samstag online stellte und auf der Rückfahrt nach Hause von einem Parkplatz aus ebenfalls die Ergebnisse veröffentlichten wollte – Danke.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!!

 


Vorbericht MSC Siegbachtal

8. Lauf zur Autocross DM und zum Deutschen Autocross Cup by DAV

Stand – Nennungsliste 21.08.2019


Klasse 1a  - Kann Drews den Konter setzen?

Jonas Müller fährt fast von Sieg zu Sieg, 6 Rennen – 4 Siege, das ist schon eine beachtliche Bilanz. Immer auf seinen Fersen Samuel Drews, ein Sieg und 5 Mal Platz 2 – das soll erst einmal getoppt werden. Ebenfalls am Start sind Finn-Lukas Kaiser und Janik Baumgärtmner. Auch diese beiden Junioren standen in dieser Saison schon mehrfach auf dem Podium. Dazu gesellt sich der Nelio Meinzel vom MSC Siegbachtal. Nelio ist erst seit einigen Rennen dabei, schlägt sich  dafür schon sehr sehr gut. Vorne stellt sich natürlich die Frage, ob Drews seinem Kontrahenten Müller den Sieg entreißen kann bzw. schaffen es evtl. sogar Baumgärtner oder Kaiser? Auf alle Fälle eine sehr interessante Junioren Klasse.

Klasse 1b – Sieben wollen es wissen

7 Nennungen liegen bisher dem Veranstalter vor. Mit Liam Müller und Hannah Gumm kommen 2 Piloten aus den Top 3 zum rennen des MSC Siegbachtal. Beim letzten Lauf in Uelzen konnte man es deutlich merken, Hannah Gumm möchte endlich wieder einmal ganz oben auf dem Treppchen stehen, wird sie es hier im Siegbachtal schaffen?
Der härteste Gegner wird sicherlich der Liam Müller sein, doch wenn man sich die Starterliste so anschaut, die ist nicht ohne. Denn Max Petschel, Lukas Weikl und Erich Grosse sind nicht gerade “No Risk“ Fahrer, sie wissen schon wie es geht. Mit Yasmin Richert und Xenia Richter haben wir 2 schnelle Ladies dabei, die es in dieser Saison bereits gezeigt haben, das sie locker unter die Top  3-4 fahren können, Angst kennen auch die Beiden nicht.

Klasse 2a – Kann es Sebastian Detzer erneut schaffen?

Mit  Jan Baltzer, Tamara Futterknecht, Tim Kulikowski und  Timon Dohnke haben die ersten vier der Deutschen Junioren Meisterschaft ihre Nennung abgegeben. Kulikowski schreitet mit großen Schritten Richtung Tabellenspitze, dieses werden Jan Baltzer und Tamara Futterknecht versuchen zu verhindern, in dem sie alles geben werden, um vor Kulikowski in die Wertung zu kommen. Mit Timon Dohnke strebt ebenfalls ein Fahrer in Richtung Platz 3 und dann ist ja auch noch Sebastian Detzer mit im Rennen. Detzer musste bereits 2 Läufe ausfallen lassen, hat es aber geschafft sich bereits auf Platz 6 in der Wertung nach vorne zu fahren. Beim letzten Lauf in Uelzen konnte er unter schwersten Streckenbedingungen zum 2. Mal in dieser Saison auf Platz 3 fahren. Wird es ihm in Siegbachtal wieder gelingen?

Klasse 2b – Großer Schritt

Wenn Andre Fölz beim Lauf in Siegbachtal erneut gewinnen sollte, dann hat er einen sehr großen Schritt Richtung Titelgewinn getan. Allerdings mit Sebastian Dangel, Frank Pittroff, Stefanie Geiger, Thomas Lutz und Stefan Schneider haben Fahrer genannt, die es schaffen könnten, einen Andre Fölz auch einmal vom „Seriensieger – Thron“ zu stoßen. Stefan Schneider war in dieser Saison bereits einige Male kurz davor dieses zu schaffen. Tim Müller wird bei seinem Heimrennen doppelt motiviert sein und Thomas Lutz ist immer für eine Überraschung gut. Sebastian Dangel und Frank Pittroff sollte man auch nie aus den Augen lassen und dann ist da ja noch die junge Stefanie Geiger. Sie fährt erst seit dieser Saison in der Klasse 2b und dazu noch mit einem neuen Fahrzeug. Nach sehr kurze Eingewöhnungszeit fuhr sie bereits vorne mit. Einen 2. Platz und einen 3. Platz konnte sie bereits einfahren, fehlt nur noch der erste Klassensieg.

Klasse 3a – Ausbügeln

Wenn Philipp Raiser in der Deutschen Meisterschaft noch etwas reißen möchte, dann muss er sehen, dass er seinen unglücklichen Auftritt beim Finale in Uelzen jetzt im Siegbachtal wieder ausbügelt. Die Chance in Richtung Top 3 ist sicher noch da, doch er muss nun taktisch klug fahren und Punkte sammeln. In Richtung Top 3 möchten aber auch seine „Klassenkameraden“ Marco Paulowitsch und Marek Goldbohm. Goldbohm nutzte im Finale (Uelzen) seine Chance eiskalt, Raiser strauchelte und Marek war sofort zur Stelle und holte sich den Sieg. Marco Paulowitsch bräuchte in den letzten Rennen ebenfalls ordentlich Punkte, wenn er seinen Platz (4.) in der DM halten möchte. Die Luft in der Meisterschaft ist dieses Jahr sehr dünn und die DM ist hart umkämpft. Mit Franz Beck geht ein weiterer Fahrer an den Start der bereits eine Hand in Richtung Top Ten ausgestreckt hat, auch seine Chance ist da, er muss sie nur nutzen. Außer den bereits erwähnten gehen noch Dominique Scheiter, Bernd Kress, Michael Jenning und Dominik Hammer ins Rennen. Hammer wird einen BMW an den Start bringen, man darf gespannt sein, wie er sich damit gegen die Fronttriebler durchsetzen kann.

Klasse 3b – Kampfklasse

Hochinteressant besetzt ist die Klasse 3b. Mit Carsten Pietsch, Andreas Fürst und Jens Baltzer, kommen die besten 3 aus dem Finallauf vom letzten Rennen nach Siegbachtal. Das verspricht schon einmal Spannung. Damit es noch interessanter wird, gehen neben Oliver Günthner  weitere Spitzenfahrer an den Start, das wären Markus Geier, Michael Gautsch und Tobias Mosler. Ebenfalls hat Marc Klebs auf seinem Audi A 3 genannt, in Uelzen zeigte er eine gute Leistung und das er das Zeug hat vorne dabei zu sein. Pietsch und Fürst benötigen beide ein gutes Ergebnis, dürfen aber nicht ausfallen, hier ist der richtige Weg gefragt. Bei einem Ausfall kann es passieren, dass sie in der DM ihre guten Platzierungen verlieren und dann in den letzten beiden rennen wieder voll angreifen müssten. Also, die Klasse 3b ist beim Lauf des MSC Siegbachtal nicht ohne, sollte man sich anschauen – lohnt sich.

Klasse 4a/b – 2 gegen 14

In Siegbachtal wird die Klasse 4a zusammen mit den zwei Vertretern der Klasse 4a fahren müssen. In der 4b haben Florian Grote und Yannick Smolarek genannt. Wer sich in der Autocross Szene auskennt, der weiß sofort, hier gehen zwei der schnellsten „ ihrer Art“ in dieser Klasse ins Rennen. Es wird spannend werden, denn die Beiden müssen sich mit Sicherheit ganz schön strecken um gegen die Klasse 4a Meute zu bestehen. In der 4a sind ebenfalls sehr schnelle Fahrer am Start, um nicht zu sagen, die Top Fahrer der Klasse 4a in der DM.  Toni Hoyer wird versuchen hier alles zu geben um weitere Punkte, möglichst 30, einzufahren. Diese benötigt er auch um Michael Straub von der Tabellenspitze zu verdrängen und um sich Luft gegen Henrik Bundesmann, Karsten Krängel, Natalie Straub, Marcel Schmidt, Martin Fürst und Florian Grote in der Meisterschaftswertung zu verschaffen. Das Problem ist nur, die Konkurrenz in der eigenen Klasse, allen voran Sven Klingelhöfer der als Lokalmatador ins Rennen geht, oder Marcel Schmidt und Natalie Straub, sie fährt bereits die komplette Saison mit dem Messer zwischen den Zähnen und liefert ein gutes Ergebnis nach dem anderen ab. Die Klasse 4a fährt in der DM auf einem sehr hohen und ausgeglichenen Niveau bei den Rennen, gerade das macht sie so spannend und schwer einzuschätzen. Claus Altendorf ist ebenfalls dabei, wenn er es schafft seine Leistung vom letzten Rennen wieder abzurufen kann er vorne dabei sein. Dann haben wir mit Jörg Conrad, Marco Fürst, Maik Eckardt, Nils Müller, Mario Straub und Michel Müller Piloten am Start, die immer für vordere Plätze gut sind. Auch Sven Richter, einer „erfahrener Haudegen“ in der Cross Szene ist am Start und es wird sich zeigen, ob er sein gutes Ergebnis vom letzten DM Lauf wiederholen kann. Die Krönung der Klasse 4a sind dann weitere 2 Damen und zwar Manja Klopp und Vanessa Mandel, auch sie haben schon gezeigt, das sie es können – man darf gespannt sein, wie sie im Siegbachtal abschneiden werden. Wer vor Ort ist – die Klasse 4a/b nicht verpassen!!

5a – Bundesmann gegen Wibbeler 2.0

Im Siegbachtal wird es wahrscheinlich zu einer Neuauflage des Duells Bundesmann gegen Wibbeler kommen. Genannt haben beide Fahrer, man muss jetzt nur hoffen, dass sie an den Start gehen werden, denn vorher wird für Wibbeler noch ein EM Lauf zu absolvieren sein. Beim Rennen des MC Sachsenberg trafen sie im Finale aufeinander mit besserem Ende für Markus Wibbeler. Jetzt könnte es zu einer Wiederholung des Duells kommen, aber auf einer Strecke deren Charakter ein ganz anderer ist. Außer diesen beiden Spitzenpiloten haben weitere Top Fahrer ihre Nennung eingereicht, wie der amtierende Deutsche Meister Martin Fürst. Außerdem wird der wieder erstarkte Martin Haselhorst dabei sein, man darf gespannt sein, ob es bei ihm weiter in Richtung Top Ten in der DM gehen wird. Wen haben wir noch dabei – Markus Klopp, wenn es bei ihm läuft besteht die Chance auf einen Podiumsplatz (Stichwort Ratschlag der Tochter umsetzen). Ebenfalls für ein Platz unter den ersten 5 in dieser Klasse ist auch der Rest des Starterfeldes zu sehen Das wären Rene Freisberg, Micha Dollinger, Patrick Krüger und wenn er sein Fahrzeug rechtzeitig fertig bekommt, auch Nico Spindeldreher. Ein Bonbon zum Schluss, mit Oliver Mählmann kommt ein Fahrer hinzu, der das Zeug hat, Bundesmann und Wibbeler zu ärgern, dafür muss er allerdings erst einmal den Rest des Feldes bezwingen. Die Klasse 5a ist Top Besetzt, könnte aber noch den einen oder anderen Starter vertragen.

Klasse 5b – Eigentlich schon entschieden

Mit der eingegangenen Nennung vom mehrfachem und neuem Europameister Bernd Stubbe, ist diese Klasse bereits so gut wie entschieden. Sollte Stubbe keine Probleme bekommen, wird er den Sieg einfahren, daher ist der Kampf um Platz 2 für diesen Bericht der Wichtigere „Part“. Mit dem wohl erfahrensten DM Piloten Michael Straub, dazu „Der schwarze Ritter aus Ilsede“ Karsten Krängel und Andre Kunkel „ Der mit dem Hosek Buggy tanzt“ sind schon drei Fahrer am Start, die in die engere Wahl kommen, da sie unbedingt Punkte für die DM benötigen. Dazu muss man erwähnen, dass sie keinen Ausfall riskieren dürfen – die richtige Taktik ist hier obersten Gebot, keine leichte Aufgabe für die Herren, aber das gehört zur DM dazu. Allerdings ist das Starterfeld so stark besetzt, das auch die anderen Teilnehmer z.B. Chris Hermes auf dem Super Buggy, mit dem er direkt in die Spitzengruppe vorfahren kann und einen Podiumsplatz holen könnte. Oder Torsten Riedel, auch er kann dort locker hinein fahren und das gleiche gilt ebenfalls für Sven König und Frank Arentsen. Die Klasse 5b ist in dieser Saison so gut besetzt wie schon viele Jahre nicht mehr, sie macht einfach Spaß.

Wer am 31.08. und 01.09. 2019 noch nichts vorhat – auf zum MSC Siegbachtal  und Autocross DM schauen. Wer am Rennen noch teilnehmen möchte, der kann noch bis zum 26.08.2019, 24 Uhr seine Nennung abgeben. Es sind noch Plätze frei und der MSC Siegbachtal würde  sich überweitere Nennungen freuen. Der MSC Siegbachtal und  seine Strecke „Das Motodrom Siegbachtal“ gehören zu den Tradition  Veranstaltungen in der Autocross DM und dort sollte man als Fahrer unbedingt einmal gefahren bzw. teilgenommen haben.

In eigener Sache, wer noch Aufkleber www.Buchse.de benötigt, Buchse wird beim Rennen vor Ort sein, einfach ansprechen.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!!


7. DM und DAV Autocross Cup Lauf 2019 - Rennbericht Uelzen

Zum 7. Lauf in dieser Saison traf dich der DM Zirkus und viele Gastfahrer auf dem Uhlenköper Ring in Klein Pretzier bei Uelzen.

Bevor wir mit dem Bericht beginnen, möchten wir von www.buchse.de, Klaus Gräfen die besten Genesungswünsche senden. Damit sprechen wir sicherlich auch im Namen aller  anderen Fahrer und Teams, sowie den Offiziellen, dem Veranstalter usw. – Klaus werde schnell wieder gesund!

Die MSG Uhlenköper trug zum ersten Mal einen Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft aus.  Für meinen Bruder und mich war es natürlich ein Heimspiel, nur knapp 160 km Anfahrt – besser geht es fast nicht. Dazu sehr moderate Eintrittspreise, 15 Euro für ein Wochenendticket, ein Top Starterfeld, - da lacht das Autocrosser Herz – einziger Wermutstropfen, zu den Finalrennen begann es zu regnen – leider. Besonders gefreut hat es uns alte Bekannte  wieder zu treffen, wie z.B. Mario Detzer oder Lothar Eich. Lothar Eich ist ja fast ein Urgestein im Autocross, neben seiner Tätigkeit als Sprecher übernimmt er im DAV noch die Auswertung der Rennen und das Vergeben der Startnummern.  Mario Detzer war ja ebenfalls lange im Autocross aktiv und unterstützt jetzt seinen Sohn Sebastian, ach - noch  ein großes Dankeschön für den Stellplatz, Mario!!

Der Blick in die Klassen.

Klasse 1a – Jonas Müller holt Finalsieg

Jonas Müller gewann in seiner Klasse alles, was es zu gewinnen gab. Für das Finale war er damit sicher auf Startplatz 1 gesetzt. Samuel Drews sicherste sich ebenfalls souverän den 2. Platz in der Qualifikationswertung vor Janik Baumgärtner, der im 3. Vorlauf noch einmal richtig aufdrehte. Platz 4 erkämpfte sich Finn-Lukas Kaiser vor Nelio Meinzel. Im Finale setzte sich Jonas Müller dann gleich an die Spitze. Samuel Drews und Janik Baumgärtner machten sich sofort an die Verfolgung und setzten nach. Dahinter dann Finn-Lukas Kaiser und Nelio Meinzel. Jonas konnte machen was er wollte, Samuel blieb dran und lauerte auf einen Fehler des Führenden. Janik musste etwas abreißen lassen, blieb aber erst noch in Schlagdistanz. So ging es Runde für Runde, Samuel attackierte, Jonas behielt die Nerven. Finn-Lukas Kaiser konnte sich etwas an Jannik Baumgärtner heranfahren, während Nelio Meinzel bereits mit stumpfen Waffen unterwegs war. Nelio hatte sich einen Plattfuß gefangen und konnte dadurch das Tempo seiner Vorderleute nicht mehr mitgehen. Am Ende kamen sie dann auch so ins Ziel, Jonas Müller vor Samuel Drews, Jannik Baumgärtner, Finn-Lukas Kaiser und Nelio Meinzel.


Klasse 1b – Dreikampf

In der Klasse 1b wollten es Lukas Weikl, Liam Müller und Hannah Gumm genau wissen. Die Drei kämpften verbissen um den Einzug ins Finale bzw. um die Pole Position. Nur einmal konnte Max Petschel einen Platz unter den Top 3 einfahren, ansonsten machten die Drei es unter sich aus. Was nicht heißen soll, das die anderen Piloten dieser Klasse nicht auch verbissen kämpften, hier wurde sehr guter Motorsport geboten. So konnte sich z.B. Xenia Richter von Vorlauf zu Vorlauf steigern, sie kam immer einen Platz weiter vorne ins Ziel – von Lauf zu Lauf. Am Ende sah es in der Qualifikationswertung wie folgt aus. Liam Müller auf der Pole Position vor Hannah Gumm und Lukas Weikl. In der 2. Startreihe lauerten Amy Weiß und Max Petschel und in Reihe 3 Xenia Richter und Laura Korte. Das Feld wird auf die Reise geschickt und Liam Müller gewinnt den Sprint zur 1.Kurve knapp vor Hannah Gumm und Lukas Weikl. Nach 2 Runden kann sich Liam Müller etwas von Hannah Gumm lösen, die jetzt von Lukas Weikl bedrängt wird. Auch Amy Weiß kann sich etwas an Lukas Weikl heran kämpfen – jetzt entwickelt sich der Fight um Platz 2 zu einem Dreikampf. Im Finale setzt der Regen immer stärker ein und die Junioren zeigen jetzt ihr ganzes Können.  Keiner von ihnen rutschte von der Bahn, alle fahren im vollen Tempo weiter und geben alles. Vorne immer noch Liam Müller, doch Hannah bekommt im Laufe des Finales etwas technische Probleme und muss dann kurz vor Schluss noch Lukas Weikl ziehen lassen. Der Zieleinlauf lautet dann wie folgt – Liam Müller – Lukas Weikl – Hannah Gumm – Amy Weiß – Max Petschel und Xenia Richter. Auf Platz 7 wird noch Laura Korte gewertet, die aber leider am Finale nicht mehr teilnehmen konnte.


Klasse 2a – Starkes Fahrerfeld

Mit 9 Startern war die Klasse 2a sehr gut besetzt. Nach den drei Qualifikationsläufen hatten wir folgendes Bild, Tim Kulikowski war mit seinen 3 Laufsiegen der Mann auf der Pole Position für das anstehende Klassenfinale. Den 2. Startplatz sicherte sich Jan Baltzer vor Lukas Liss. Auf dem 4. Startplatz machte es sich dann Sebastian Detzer bequem, noch vor Tamara Futterknecht. Tamara Futterknecht startete eher schlecht in das Rennwochenende, mit einem 7. Platz im 1. Wertungslauf. Doch dann zeigte sie, was in ihr steckt und fuhr in Lauf 2 auf Platz 5 und in Lauf 3 auf Platz 4 in die Wertung – Klasse Steigerung bei dem Fahrerfeld!! Die weiteren Plätze belegten Luka Korte, der an diesem Wochenende nicht gerade das Glück gebucht hatte, vor Laurin Jonas Brehmer, Timon Dohnke und Nils Smid. Im Finale setzt sich Kulikowski sofort an die Spitze, dahinter wird gerangelt und gekämpft und es dauert eine Runde bis man sich erst einmal etwas sortiert hat. Timon Dohnke und Luka Korte müssen bereits nach einer Runde abstellen. Vorne kann sich Tim Kulikowski vom Rest des Feldes absetzen, während es dahinter zur Sache geht.  Lukas Liss verteidigt verbissen Platz 2 vor Jan Balter, der sich gegen Sebastian Detzer zur Wehr setzen muss. Tamara Futtknecht schiebt sich immer dichter an Sebastian Detzer heran und so geht es dann Runde um Runde über den Kurs. Nach einiger Zeit gelingt es dann Sebastian Detzer und Tamara Futterknecht an Jan Baltzer vorbei zu ziehen, der  aber seinen 5. Platz noch vor Laurin Jonas Brehmer ins Ziel retten kann.  Sieger Tim Kulikowski, dann Lukas Liss, Sebastian Detzer und Tamara Futterknecht vor Jan Baltzer und Laurin Jonas Brehmer. Auch diese Junioren zeigten bei den Bedingungen hervorragenden Sport.


Klasse 2b – Kann Sven Lodde Andre Fölz ein Bein stellen?

Die Frage vor dem Rennen hieß ganz klar, kann Sven Lodde, der den Uhlenköper Ring fast auswendig kennt, Andre Fölz ein Bein stellen und den Sieg einfahren?  Andre Fölz wankte nur einmal und zwar im 2. Lauf, da musste er tatsächlich Sven Lodde den Vortritt lassen. Ansonsten hieß der Laufsieger immer Andre Fölz. Eine starke Leistung lieferte auch wieder Steffi Geiger ab. Nach einem Ausfall in Lauf 1 setzte sie dann in Lauf 2 und 3 ein deutliches Zeichen und holte sich jeweils  den 3. Platz. Auf Platz 4 und 5 kamen Frank Pittroff und Tim Müller in die Vorlaufwertung. Nach dem Senken der Startflagge  schoss im Finale sofort Sven Lodde in Führung. Dahinter reihten sich Andre Fölz und Stefanie Geiger ein. Alle zogen nach innen, nur Tim Müller nicht, er blieb außen auf dem Gas und zog auf der Außenbahn an Steffi Geiger vorbei. Tim Müller also vorbei an Geiger, die wie es aussah, vor der Kurve etwas auf Andre Fölz auflief. An der Spitze entwickelte sich jetzt ein Kampf um die Führung zwischen Lodde – Fölz und Müller. Doch dann passiert es, Lodde rutscht in der Kurve 1 geradeaus an den Wall und Fölz, mit Müller im Schlepptau, können vorbei ziehen. Lodde setzt sofort zur Aufholjagd an und kann einige Runden später Müller überholen. Fölz hat sich absetzen können und holt damit seinen 7. DM Sieg 2019 im 7.Rennen. Lodde sichert sich den 2. Platz vor Tim Müller, Stefanie Geiger und Frank Pittroff.
Vielen Dank an Andre Fölz, dass er mir die Ergebnislisten der Klasse 2b gesendet hat, leider waren diese bis zum Schreiben des Berichtes nicht online einsehbar.

 

Klasse 3a  - Marek Goldbohm siegt im Finale

Nach den drei Vorläufen sah alles so aus wie es Jeder erwartet hatte. Philipp Raiser klar auf der Startposition 1 im Finale. Mit drei Laufsiegen zeigte er keine Schwäche, der Polo -unbezwingbar anscheinend. Marek Goldbohm zeigte am Uhlenköper Ring eine gewohnt starke Leistung und stelle seinen Golf auf Startplatz 2 vor Timo Schultz, der sich den 3.Startplatz erkämpfte. Die weiteren Plätze gingen an Marco Paulowitsch, Frank Heinrich und Franz Beck. Das Finale wurde gestartet, Goldbohm kommt etwas besser weg wie Raiser. Raiser dann aber im Spurt zur ersten Kurve wieder an Goldbohm vorbei, dieser geht etwas früher in die „Fangeisen“ seines Golf, Raiser schießt vorbei und rutscht in der Kurve zu weit nach außen. Philipp Raiser kann sich befreien, muss jedoch einige Konkurrenten ziehen lassen, setzt dann sofort nach und rutscht vor der Schikane erneut an den Wall. Jetzt muss er das Feld erst einmal passieren lassen. Aber ein Philipp Raiser gibt nicht auf, er pflügt der Konkurrenz hinterher, ich vermute, wenn man in seinen Helm hätte schauen können, da wäre nur noch das weiße in seinen Augen zu sehen gewesen. Frank Heinrich und Franz Beck kämpfen derweil um Platz 2 und 3. Das Finale endet schließlich mit einem klaren Sieg von Marek Goldbohm vor Frank Heinrich und Franz Beck. Phlilipp Raiser kann sich gerade noch so an Marco Paulowitsch vor bei quetschen und wird damit Vierter vor Paulowitsch und Timo Schulz, der leider schon nach 2 Runden abstellen musste.


Klasse 3b – Der Sieger musste schrauben

Die Klasse 3b war in Uelzen sehr interessant besetzt, es schien teilweise so, das hier heute gleich mehrere Leute um den Sieg fahren werden. In Vorlauf 1 und 2 zeigte Carsten Pietsch bereits deutlich, dass er möglichst die 30 Punkte auf sein Meisterschaftskonto schreiben will. In der Qualifikationswertung konnte er sich durchsetzen, doch es war kein leichter Weg. Jens Baltzer geigte mal so richtig auf und lies den Skoda fliegen. Doch nicht nur Baltzer zeigte eine Topleistung, auch Jan-Christoph Ittrich machte in jedem Lauf ordentlich Druck auf die Spitze. Die Klasse 3b war eigentlich auf einem sehr ausgewogenen Niveau unterwegs – einfach herrlich anzusehen diese Fahrzeuge. Marc Klebs, ebenfalls schnell unterwegs belegte in der Qualiwertung den 4. Platz vor Marius Klebs, Andreas Fürst, der mit Problemen am Audi zu kämpfen hatte und Marvin  von Bandel. Die Plätze 1 bis 3 belegten Pietsch, Baltzer und Ittrich. Doch bevor es ins Finale ging, hieß es im Team von Carsten Pietsch schrauben was das Zeug hält. Im  3. Vorlauf gab es einen Schaden im Antriebsstrang und dieser musste nun in aller Eile behoben werden. Rechtzeitig zum Finale stand Pietsch wieder auf der Startplatte. Dann hörte man schon das Knallen und Ballern der Motoren  auf der Startplatte und schon schossen alle Richtung Kurve 1. Nach einer Runde zeigte sich dann Pietsch als Führender  auf der Start/Zielgeraden gefolgt von Jens Baltzer und einem wieder erstarktem Andreas Fürst. Leider konnte Ittrich am Finale nicht mehr teilnehmen und auch Marc Klebs musste frühzeitig aufgeben. Etwas später musste auch Marius Klebs abstellen,  Marvin von Bandel damit auf Platz 4 unterwegs. Vorne zog Pietsch jetzt seine Bahnen, doch für Baltzer drohte Gefahr vom Vereinskollegen Fürst.  Fürst schob sich langsam aber sicher immer dichter  an Jens Baltzer heran. Kurz vor Schluss lief Fürst dann auf Baltzer auf, konnte aber keinen Angriff mehr starten. Sieger also Pietsch vor Baltzer, Fürst und von Bandel.


Klasse 4a – Natalie Straub blieb cool

Die Klasse 4a ist bei jedem DM Rennen ein Highlight, so auch in Uelzen. Da wird auf Teufel komm raus gefahren und die Leistungsdichte ist kaum zu glauben. Toni Hoyer konnte zwar zwei Läufe gewinnen, aber Marcel Schmidt und Natalie Straub hielten ordentlich gegen. Natalie Straub überschlug sich in einem Vorlauf und blieb absolut cool. Nach kurzer Reparaturpause stieg sie in  ihr Kart und fuhr sofort wieder vorne mit. Jetzt aber ein Blick in die Startaufstellung. Pole Toni Hoyer, Startplatz 2 und 3 sicherten sich Natalie Straub und Marcel Schmidt. In Reihe 2 lauerten Marco Fürst und Willi Kisser, dahinter in Reihe 3 Claus Altendorf, der sich seine Läufe klug einteilte, Julia Baltzer und Sven Richter. In Reihe 4 dann Maximilian Betz und Manja Klopp, die  in 2 Vorläufen allerdings viel Pech hatte. Als das Finale gestartet wurde, zeigte sich das Wetter von seiner noch schlechteren Seite – mehr Regen, die Bahn war rutschig, es war Fingerspitzengefühl gefragt. Hoyer geht sofort in Führung, Natalie Straub heftet sich an seine Fersen. Claus Altendorf wächst über sich hinaus und erkämpft sich den 3. Platz, später gibt er dabei sogar noch Rauchzeichen ab. Am Ende holt sich Hoyer den Finalsieg vor Natalie Straub, Claus Altendorf, Willi Kisser und Sven Richter. Bereits im 3.Vorlauf konnte Richter zeigen, dass er es immer noch kann. Im Finale, bei den schwierigen Bedingungen,  bestätigte er dieses noch einmal deutlich. Platz 6 – 10 gingen an Marcel Schmidt, Julia Baltzer, sie fährt ihre erste Saison im Cross – Kart, Manja Klopp und Marco Fürst. Manja Klopp im Finale erneut mit Pech, aber wichtige DM Punkte mitgenommen.


4b – Heimspiel

Heimspiel für Pierre Szallies - auf seiner Hausstrecke wollte er natürlich gewinnen. Die Klasse 4b endlich einmal wirklich gut besetzt und sie bot feinsten Autocross Sport. In den Qualifikationsläufen legte Szallies auch sofort los, er holte dreimal den Sieg, das hieß  - Pole Position im Klassenfinale. Florian Grote erkämpfte sich in dieser auf Augenhöhe fahrenden Klasse 4b den 2.Startplatz noch vor Chris Hermes. Die Startplätze 4 – 6 gingen an Marvin Kautz, Samira Stieghan und Stefan Hohmann. Im Finale dann die Überraschung, Chris Hermes beschleunigt locker Pierre Szallies aus und sticht als Führender in die erste Kurve. Dahinter folgen Szallies und Grote, für den es um viel geht, er benötigt unbedingt Punkte für die Deutsche Meisterschaft, wenn er in den Top Ten bleiben möchte. Samira Stieghan hat im Finale Pech, nach nur einer Runde muss sie bereits aufgeben – schade. Szallies versucht derweil an Hermes heran zu fahren, kommt aber nicht wirklich in Schlagdistanz, auch nicht einfach bei den Bedingungen. Dann plözlich und völlig überraschend rollt Hermes aus und muss aufgeben. Szallies jetzt in Führung vor Florian Grote. Stefan Hohmann kann noch auf Rang drei vorfahren und so endet dann auch dieses Finale. Szallies gewinnt sein Heimrennen vor Florian Grote und Stefan Hohmann. Auf den weiteren Plätzen kommen Marvin Kautz, Chris Hermes und Samira Stieghan in die Wertung.


Klasse 5a – Bundesmann setzt sich durch

Was für Startfeld beim DM Lauf auf dem Uhlenköper Ring – herrlich – mehr geht fast nicht! Von vorne rein ist klar, wer hier direkt ins  A – Finale will, der muss einen ganz schweren Gasfuß haben an diesem Wochenende.  Hier nur ein paar Beispiele, was in den Vorläufen so passierte. Thomas Straub überschlägt sich in Führung liegend, nach der Reparaturpause geht er wieder an den Start und zeigte keine Nerven sondern eine Glanzleistung. Er führt seine Gruppe erneut an, dann macht sich ein  Schaden an der Radaufhängung bemerkbar, deutlich zu sehen von außen. Doch Straub fährt den Lauf zu Ende und kann sich gerade noch so vor Martin Haselhorst ins Ziel retten. Auch Haselhorst erlebt seine Schrecksekunde. Bei einem Start hat er ein Problem am Fahrzeug, kommt nicht schnell genug weg und Nico Spindeldreher fährt auf, Spindeldreher überschlägt sich mehrmals – Rennabbruch. Haselhorst gibt sofort seinen Mechanikern an der Zuschauerbegrenzung Infos über den Schaden – und auch er steht zum Neustart wieder am Start und holt sich den 2. Platz in dem Lauf. Von Nico Spindeldreher und seinem Team hört man, dass sie alles geben wollen, um beim nächsten Rennen wieder dabei zu sein. Dies alles störte Henrik Bundesmann wenig, er zeigte genau wie am Sachsenberg wieder eine Top Leistung, holte Laufsieg um Laufsieg und stand  damit  dann auch auf der Pole Position für das anschließende Finale. Mit 2 Laufsiegen und einmal Platz 2 stellte dann Straub seinen Buggy auf den 2. Startplatz noch vor Sören Lenz, der ebenfalls einen Lauf gewinnen konnte und zweimal Platz 2 einfuhr. Die weiteren Platzierungen lauteten Martin Haselhorst, Martin Fürst, Ingo Wiggering, Gerrit Altevogt und Jan Malte Opitz. Ihr Glück über das B – Finale mussten Patrick Krüger, Markus  Klopp, Felix Klüßmann, Micha Dollinger, Sebastian Gerke, Nico Barz, Rene Freisberg und Kay Schuckert versuchen. Das B – Finale wird aufgestellt und jedem Autocross Fan läuft bereits hier schon das Wasser im Munde zusammen. Die Fahrer sind alle keine Unbekannten, im Gegenteil, man könnte denken – hier steht ein A – Finale an. Gleich nach dem Start schießt  Patrick Krüger in Front, vor Felix Klüßmann. Markus Klopp dicht dahinter, kann sich noch vor Micha Dollinger schieben, dahinter geht es munter zur Sache. So geht es Runde für Runde. Krüger vorne weg, dahinter Klüßmann und auf Platz 3 Markus Klopp. Klopp hat alle Hände voll zu tun seine Verfolger hinter sich zu lassen. Dollinger macht beständig Druck auf Klopp, während hinter Dollinger Schuckert,  Freisberg und Gerke ihren Vordermann hetzen. Nach 7 Runden wird dann Krüger als Sieger vor Klüßmann abgewunken, damit steigen die Beiden in das A – Finale auf.  Zu erwähnen ist noch, das Markus Klopp auf Platz 3 die schnellste Zeit im B – Finale gefahren ist. Das anschließende A – Finale überbot das Ganze noch einmal. Bundesmann geht mit einem Blitzstart sofort in Führung. Hinter Bundesmann sortieren sich Sören Lenz, Thomas Straub, Martin Fürst und Martin Haselhorst ein. Henrik Bundesmann schafft es sich minimal etwas von seinen Verfolgern zu lösen, richtig wegkommen kann er allerdings nicht. Trotz des Dauerregens und der rutschigen Strecke legen die Fahrer immer noch ein sehr hohes Tempo an den Tag und jeder lauert auf den  entscheidenden Fahrfehler seines Vordermannes. Im Ziel lautet die Reihenfolge Bundesmann vor Lenz und Straub. Dahinter kommen Fürst, Haselhorst, Opitz, Krüger, Altevogt, Klüßmann und Wiggering ins Ziel geflogen. Bundesmann ist aus meiner Sicht zu einer richtigen Bereicherung für die DM  geworden. Auch Martin Haselhorst hat in Uelzen wieder zur alten Stärke zurück gefunden, man kann davon ausgehen, dass es in der Kl. 5a in den letzten Rennen zur DM 2019 noch einmal richtig spannend werden wird.


Klasse 5b – Die Taktiker

Leider haben sich in der Klasse 5b bereits 4 Fahrer frühzeitig verabschieden müssen und um es vorweg zu nehmen, auf den Unfall von Klaus Gräfen werde ich nicht eingehen in diesem Bericht. Das Fahrerfeld war eine sehr interessante Mischung, auf der einen Seite Fahrer die sich keine Sorgen machen mussten und frei fahren konnten, auf der anderen Seite Fahrer die in der DM gut platziert liegen und sich daher schon genau überlegen mussten, was sie riskieren können und was nicht. In den Vorläufen zeigte Marvin Holzleitner mehr als deutlich auf, dass er an diesem Wochenende den Sieg einfahren möchte. Er peitschte den JVDC Super Buggy in jedem Lauf um den Kurs, als wenn es kein Morgen gäbe, drei Läufe – drei Siege. Das gleiche Ergebnis konnte Andreas Klein-Harmeier mit seinem Cosworth befeuerten Buggy einfahren – 3 Läufe, 3 Siege. Aufgrund der schnelleren Zeit war die Pole für das Finale von Marvin Holzleitner fest gebucht. Startplatz 2 dann für Klein-Harmeier und Startplatz 3 sicherte sich „ Der schwarze Ritter aus Ilsede“ Karsten Krängel. Krängel kam dreimal auf Platz 2 ins Ziel und konnte damit Andre Kunkel“ Der mit dem Hosek – Buggy tanzt“ knapp auf Rang 4 verweisen. Krängel und Kunkel sind Taktiker in der DM geworden und überlegen sich genau, welchen Platz sie einfahren müssen bzw. was und wieviel sie riskieren können. Beide haben ein Ziel, in der DM 2019 einen vorderen Platz belegen, momentan sind sie gut davor. Den 5. Startplatz erkämpfte sich einer der erfahrensten DM Piloten überhaupt, Michael Straub. Im Zeittraining sah es für Straub noch nicht wirklich gut aus, doch dann kam er über die Vorläufe beeindruckend zurück, Platz 4, 3 und 2 – das kann sich sehen lassen. Die Startplätze 6 – 9 gingen an Armin Pfalz, Ingo Kohlrauch, Torsten Riedel und Holger Gocht. In jedem Vorlauf der Klasse 5b zeigten die Akteure besten Motorsport, es machte Spaß ihnen zu zusehen, von der Geräuschkulisse ganz zu schweigen. Das Finale wurde zu einem Pokerspiel – welche Reifen aufziehen? Im Finale war Fingerspitzengefühl gefragt und ein gefühlvoller Gasfuß, denn es regnete immer noch.  Für alle hieß es die erste Kurve überleben, hoffentlich kommen alle heil durch. Der Starter schickte das Feld dann in das letzte Rennen des Tages. Karsten Krängel tauchte als erster in Höhe des Sprechturmes auf. Krängel  führte das Feld in die erste Kurve, kam dort etwas zu weit nach außen und da ließ sich ein Marvin Holzleitner nicht lange Bitten – zack -war  er durch und in Führung. Damit Karsten Krängel auf Platz 2, dann Klein-Harmeier, Riedel und Kunkel. Holzleitner tritt sofort die Flucht nach vorne an, doch Krängel lässt sich nicht abschütteln, bleibt dran. Andreas Klein-Harmeier kann bei den Streckenbedingungen das Tempo seiner Vorderleute nicht mitgehen und muss abreißen lassen, fährt aber auf einem sicheren dritten Platz. Riedel rutscht dann einmal kurz an den Wall und muss seine Verfolger ziehen lassen. Kunkel jetzt auf Platz 4, später dreht sich Riedel noch einmal, er muss wohl Probleme an seinem Buggy bekommen haben und stellt ab. Im Laufe des Finales läuft Kunkel auf der Start-/Zielgeraden noch einmal auf Riedel auf und mit einer alles oder nichts Aktion quetscht er seinen Buggy zwischen Riedel und Streckenbegrenzung hindurch. An dieser Reihenfolge sollte sich dann auch bis zum Schluß nichts mehr ändern. Holzleitner holt den Sieg vor Krängel in seinem Trackline – Ford Buggy, dann Klein-Harmeier. Andre Kunkel wird guter Vierter vor Michael Straub und Ingo Kohlrausch, Torsten Riedel wird auf Platz 7 gewertet.

Damit wollen wir diesen Bericht nun auch beenden. Auf der Seite des DAV – www.autocross-deutschland.de sind bereits die aktuellen Tabellenstände online und ein ganz wichtiger Hinweis für den nächsten Lauf beim MSC Siegbachtal.

Klasse fand ich es, das auch Andreas Flashar von Mediasport vor Ort war und das eine oder andere Interview führte.
Es wäre schön, wenn es auch im nächsten Jahr einen Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft in Norddeutschland geben würde – hat einfach Spaß gebracht.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!


Vorbericht Uelzen

7. Lauf zur Autocross Deutschen Meisterschaft und zum Autocross Cup des DAV

Die MSG Uhlenköper bringt nach Jahren die Deutsche Autocross Meisterschaft zurück in den Norden. Viele Jahre gab es keinen Lauf zur DM in Norddeutschland, die MSG Uhlenköper zeigt Mut und wagt diesen Schritt, Daumen hoch dafür!! So eine Entscheidung ist immer ein Wagnis für einen Verein. Werden die Fahrer aus der DM kommen, werden die regionalen Fahrer des NAX diese Chance nutzen, einen DM Lauf direkt vor der Haustür zu fahren usw. usw. Gleichzeitig ist mit dem Lauf in Uelzen die DM wieder überall vertreten, vom Norden bis zum Süden, vom Osten bis zum Westen, so soll es sein. Bisher war der Norden immer der weiße Fleck auf der Landkarte der DM, jetzt ist die DM wieder zurück, werfen wir einen Blick in die Nennungsliste – Stand 07.08.2019 – 10:30 Uhr

 

 

 

 

 

Klasse 1a – Augenhöhe

In der Klasse 1a haben 5 Junioren genannt, die auf Augenhöhe unterwegs sind. Samuel Drews konnte den letzten Lauf gewinnen und wird sicher alles daran setzen auch in Uelzen den Sieg einzufahren. Jonas Müller konnte bisher 3 Mal gewinnen und wird versuchen am Uhlenköper – Ring diese Serie weiter fortzuführen. Denn Müller, wie Drews, benötigen Punkte, um in der DM weiterhin ein Wort um den Titel mitzureden.  Einfach wird es nicht, denn  auch Janik Baumgärtner und Finn-Lukas Kaiser legen immer eine flotte Gangart an den Tag und werden versuchen auf das Podium zu fahren. Mit Nelio Meinzel steht noch ein weiterer Konkurrent in den Startlöchern, den man erst einmal bezwingen muss. Nelio ist zwar erst seit diesem Jahr in der DM  dabei, zeigt aber bereits deutlich auf, das er das Zeug dazu hat, ganz vorne mitzufahren. Mal sehen, wer in Uelzen am besten mit der neuen Strecke klar kommt.


Klasse 1b – Trio

Für Liam Müller, Hannah Gumm und Max Petschel ist Uelzen ein wichtiges Rennen. Dieses Trio liegt aktuell in der DM in den Top 5 und dort möchte man sich natürlich weiterhin festsetzen.  Das  wird sicherlich interessant zu sehen sein, wer sich in Uelzen durchsetzen kann. Hier wird es nicht alleine um die Leistung des Junior Buggy gehen, sondern eher darum, wer kann sich am schnellsten auf die unbekannte Strecke einschießen. Doch genau wie in der Klasse 1a wird es kein Spaziergang werden für die Drei. Mit Lukas Weikel, Xenia Richter und Eric Grosse steht ihnen Konkurrenz ins Haus, die gewillt ist, hier den Sieg zu holen und sie können es, es wird spannend in der 1b.


Klasse 2a – Gut besetzt

Gut besetzt ist die Klasse der Junioren Tourenwagen, die Klasse 2a.  Mit Jan Baltzer, Tamara Futterknecht, Timon Dohnke und Tim Kulikowski haben die Top 4 der DM genannt. Dann haben wir noch den Nico Söhnel dabei, der beim letzten Rennen eine ganz starke Leistung zeigte. Außerdem gehen die „Lokalmatadoren“ Luka Korte, Nils Smid und Lukas Liss an den Start. Jan Baltzer ist der Gejagte in dieser Klasse, er führt die Meisterschaft deutlich an. Allerdings können Tamara und Timon mit einem guten Ergebnis weiterhin in Schlagdistanz zum Führenden bleiben. Tim Kulikowski hat seine 2 Streichergebnisse bereits verbraucht und muss nun ordentlich Punkte holen. Also, ruhig einmal die Läufe der Klasse 2a anschauen.


Klasse 2b – Einer zu wenig

Die Klasse 2b kann bisher nur 4 Starter aufweisen. Das würde bedeuten, man fährt mit der Klasse 2a in Uelzen zusammen. Das hört sich leichter an wie getan, denn die Junioren trieben beim Rennen des  MC Sachsenberg - dort fuhr man auch zusammen - so manchem Klasse 2b Fahrer Schweißperlen auf die Stirn. Mit Andre Fölz reist der DM Führende an und mit ihm kommen 2 weitere schnelle Fahrer mit und zwar Tim Müller und Frank Pittroff. Beide, Müller wie Pittroff, wissen genau wie es geht und konnten bisher das eine oder andere gute Ergebnis einfahren. Mit Sven Lodde gesellt sich ein ganz schneller Fahrer aus dem NAX Cup hinzu. Lodde ist sicherlich ein Mitfavorit auf den Klassensieg, er hat ein schnelles Auto und kennt die Strecke auswendig – wollen wir hoffen, das sich noch ein weiterer Starter findet und die Klasse 2b  dann alleine fahren kann.


Klasse 3a – Aufholjagd

Philipp Raiser wird in den letzten 4 DM Rennen sicher noch einmal zur Aufholjagd ansetzen. Seine 2 Streichergebnisse hat er bereits aufgebraucht und nun heißt es für Philipp Raiser – Punkte müssen her. Mit einem weiteren Sieg in seiner Klasse könnte er in der Tabelle einen ordentlichen Sprung nach vorne machen. Das wollen aber  Frank Heinrich, Marek Goldbohm, Timo Schulz, Franz Beck, Jens-Olaf Kehrer und Marco Paulowitsch auch. Beck- Paulowitsch – Goldbohm sind alle gut in der DM platziert und können daher ebenfalls gut Punkte gebrauchen, auch diese Klasse sollte man sich in Uelzen nicht entgehen lassen. Es wird sicherlich auch darauf ankommen, wer hat die besseren Nerven, denn wie erwähnt, es werden Punkte benötigt wenn man in der DM weiterhin ein Wort mitreden möchte.
Klasse 3b – Heimrennen Für Carsten Pietsch ist Uelzen quasi sein Heimrennen, endlich mal nicht so weit fahren. Pietsch fährt ja zusammen mit Tochter Meena dieses Jahr die komplette DM, sehr Zeitaufwendig und da freut man sich natürlich, wenn man einmal nur eine kurze Anreise hat. Pietsch liegt in der DM  momentan auf Rang 2, kann aber schon den Atem von seinem Klassenkameraden und Verfolger  Andreas Fürst spüren. Beide müssen abwägen wieviel sie riskieren wollen und können, denn alles darf passieren, nur nicht ausfallen. Pietsch hat mehrmals gezeigt, dass er zu den Top Leuten in der DM gehört und Andreas Fürst hat gezeigt, das Aufgeben für ihn nicht in Frage kommt. Mit Jens Baltzer geht ein weiterer schneller Mann auf Punktjagd. Mit einem guten Ergebnis kann er sich in die Top Ten der DM zurück kämpfen. Mit Marius Klebs, Marc Klebs und Jan-Christoph Ilttrich steht ihnen aber schwere Konkurrenz entgegen, die vollkommen frei auffahren können. Mal sehen, wer am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen wird, der Sieg im Sprint zur ersten Kurve kann hier schon die Entscheidung bringen.


Klasse 4a – Hoyer setzt nach

Toni Hoyer setzt nach, denn auch er benötigt unbedingt Punkte, um in der DM den Führenden Straub zu verdrängen. Allerdings auch Hoyer darf sich keinen Fehler erlauben, denn mit Marco Fürst, Marcel Schmidt, Maximilian Betz, Claus Altendorf und Natalie Straub haben sehr schnelle Leute genannt, die sofort zur Stelle sind, wenn Hoyer einen Fahrfehler machen sollte. Die Klasse 4a ist so ausgeglichen, dass hier jeder einen Platz auf dem Podium einfahren kann. Mit Manja Klopp( kann sie ihre Streckenkenntnisse ausspielen?) und Julia Baltzer gehen neben Natalie Straub zwei weitere schnelle Damen an den Start, die den Herren nicht ein „Deut“ nach stehen. Eine weitere interessante Nennung ist die von Willi Kisser, da darf man gespannt sein.


Klasse  4b - Volle Klasse

Endlich volle Klasse, das heißt, die geforderten 5 Starter sind erreicht, die Klasse kann alleine fahren. In dieser Klasse haben Fahrer genannt, da weiß man im Vorfeld schon, es wird spannend. Mit Florian Grote reist der 8. Platzierte der DM an und damit sieht es wie folgt aus. Grote muss Punkte einfahren, alle anderen Starter können frei auffahren und alles riskieren. Grote muss taktieren – auch das ist DM. Er muss für sich am Renntag die goldene Mitte finden, schnell - aber nicht zu riskant. Vom Speed her sind sie alle auf einem Level unterwegs. Neben Grote gehen noch Samira Stieghan, Chris Hermes, Yannick Smolarek und die Lokalmatadoren Pierre und Benno Szallies an den Start. Wer diese Namen liest, der weiß sofort, hier wird die Post abgehen.


Klasse 5a –  18 mal Top

18 Fahrer haben ihre Nennung abgegeben und nicht irgendwelche 18 – sondern 18 Topfahrer aus DM und NAX.  Was soll man hier schreiben, sie sind alle schnell und für den Finalsieg gut. Mit Martin Fürst kommt der amtierende Meister nach Uelzen und er benötigt unbedingt ein gutes Ergebnis. Denn Fürst konnte die ersten 2 Saisonrennen nicht fahren und in Sachsenberg ist er im Finale ausgefallen. Das heißt für Martin Fürst, Ritt auf der Rasierklinge. Denn, wie auch für viele andere Teilnehmer der DM, muss er Punkte holen, darf dabei aber keinen weiteren Ausfall riskieren und das bei der Konkurrenz. Ähnlich sieht es für Martin Haselhorst aus, auch er kam schlecht in die Saison und wird nun alles versuchen den Anschluss an die DM Spitze wieder herzustellen. Wen haben wir  noch am Start  – Henrik Bundesman, er  geigte beim MC Sachsenberg so richtig auf und war fast nicht zu schlagen. Markus Klopp geht ebenfalls an den Start und er kennt den Uhlenköper Ring in- und auswendig, kann er seinen Vorteil ausspielen? Dann sind noch Rene Freisberg, Nico Spindeldreher, Patrick Krüger, Sören Lenz, Sebastian Gerke, Ingo Wiggering, Gerrit Altevogt, Micha Dollinger, Jens Kulke, Nico Barz, Kay Schuckert, Thomas Hohnholt und Florian Hartel dabei. Und wem das noch nicht reicht, aus der Europameisterschaft hat Thomas Straub vom WTM Team seine Nennung abgegeben.  Wann bekommt man so ein Starterfeld in der DM wieder zusehen? Also, wer Zeit hat – auf zum Uhlenköper Ring – es wird spannend werden.


Klasse 5b – Aus allen Nähten

Aus allen Nähten platzt das Starterfeld der Klasse 5b. Es wird wahrscheinlich, wenn alle Fahrer kommen, zum ersten Mal ein B Finale in der Klasse 5b geben. Ähnlich wie in der Klasse 5a – Top Starterfeld aus DM und NAX. Mit Michael Straub reist der DM Führende zum Rennen in Uelzen an und es wird eine schwere Aufgabe, nicht nur für ihn, hier ausreichend Punkte zu holen. Denn für Straub gilt natürlich, wie für die anderen DM Teilnehmer auch – Punkte sichern – nur nicht ausfallen.  Klaus Gräfen auf dem Ex Hinnenkamp Buggy ist ebenfalls dabei und auch er  benötigt dringend Punkte. Er hatte bereits mehrmals Pech in dieser Saison, zeigte beim letzten Rennen aber deutlich, dass er zu den ganz schnellen Leuten gehört, wenn das Auto läuft. Andre Kunkel, auch wenn ich mich wiederhole, muss Punkte holen. Er hatte  in Gründau einen schweren Unfall und musste 2 Rennen ausfallen lassen. Jetzt ist er wieder dabei und das zeigte er beim 6. DM Lauf auch deutlich. Dann  haben wir noch Torsten Riedel, Holger Gocht, Armin Pfalz, Sven König, Felix Fischer, Kai Hermann, Andreas Klein-Harmeier mit seinem Cosworth Turbo, Ingo Kohlrauch mit neuem Fahrzeug, Martijn Braker und mitten drin – die junge Meena Pietsch dabei. Natürlich ist auch Karsten Krängel  in Uelzen am Start, er liegt gut platziert in der DM und sagte uns von www.Buchse.de klipp und klar – ich habe ein Ziel, am Ende der Saison unter den Top 5 in der DM zu sein. Da ziehe ich hier lieber einmal zurück, nimm so viele Punkte wie möglich mit, aber werde nicht alles riskieren dafür. Denn am 1. September steht schon der nächste DM Lauf an, da darf nicht viel kaputt gehen, ich muss meiner Linie treu bleiben und überlegt fahren, so Krängel – der schwarze Ritter aus Ilsede. Als BonBon geht noch der schnelle  EM Pilot Marvin Holzleitner an den Start. Aber nicht auf seinem 1600er Buggy, sondern auf einem JVDC Doppelmotor Fahrzeug. Was will man mehr als Autocross Fan?? Top Fahrerfeld mit mindestens 10 Anwärtern auf den Finalsieg, nur grob geschätzt.

So, das soll es mit dem Überblick über das Starterfeld gewesen sein. Wer noch dabei sein möchte, der kann  bis zum 12.08.2019 – 24 Uhr seine Nennung abgeben.

Ansonsten kann man der MSG Uhlenköper nur Glück für ihre erste Veranstaltung in der DM wünschen. Auch der MC Sachsenberg hatte dieses Jahr seine Premiere in der DM und gezeigt, dass man auch als Neuling eine klasse Veranstaltung abliefern kann.  Warum soll die MSG Uhlenköper dieses nicht auch hinbekommen – alles noch einmal auf Vordermann bringen (Zuschauerbereich – Strecke usw.)  sauber den Zeitplan einhalten und wenn alle mitziehen, wird es sicher klappen. Das Einzige was man nicht beeinflussen kann, ist das Wetter, alles andere hat man selber in der Hand – Viel Glück!!!

Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!


6. DM Lauf 2019 - Rennbericht MC Sachsenberg

Am Tag als der Regen kam…

Der MC Sachsenberg trug zum ersten Mal einen Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft und zum Autocross Cup des DAV aus.  Im Vorfeld wurde die Strecke bestens vorbereitet, das Starterfeld war hervorragend besetzt mit zum Teil großen Namen, wie Timo Pähler und Markus Wibbeler aus der Europameisterschaft. Auch hatten viele Fahrer aus dem benachbarten Ausland genannt, dazu Gaststarter aus anderen Autocross Verbänden und natürlich, die Elite der DM Fahrer, der Deutschen Autocross Meisterschaft.

Das Training wurde bereits am Samstag gefahren, Sonntag früh ging es dann direkt in die Vorläufe. Alles bei  bestem Wetter. Doch dann kam der Regen und dieses zeigte sich dann in den Vorläufen – teilweise wurden die Klassenläufe ordentlich durchgemischt – jetzt war Fingerspitzengefühl und ein vorsichtiger Gasfuß gefragt. Im Laufe des Tages wurde das Wetter etwas besser und die Fahrer konnten wieder voll „aufgeigen“


Klasse 1a – Durchgezogen

Samuel Drews zog beim 6. DM Lauf durch. Drews gewann das Zeittraining, alle 3 Vorläufe, die Vorlaufwertung und wie sollte es anders sein – das Finale dazu. Damit waren 30 wertvolle DM Punkte eingesackt. Im Finale konnte sich Drews sofort an die Spitze setzen, dahinter ging es eng zur Sache. Nelio Meinzel, der erst sein 2. DM Rennen fuhr, konnte sich bereits in der ersten Runde an Janik Baumgärtner vorbeischieben und machte sich sofort daran, den Führenden Drews einzuholen. Finn-Lukas Kaiser seinerseits versuchte an Baumgärtner vorbei zu kommen, es wurde gefightet im Finale. Nach genau einer Runde war Nelio Meinzel an Samuel Drews heran gefahren. Nelio wagte es hier und da den Samuel anzugreifen, doch dieser konnte jedes Mal abwehren. Im Ziel trennten Drews und Meinzel nur 0,4 Sekunden! Mit etwas Abstand kam dann Baumgärtner als Dritter über die Linie vor Finn-Lukas Kaiser. Baumgärtner und Kaiser trennten im Ziel auch nur 0,5 Sekunden. Wenn Meinzel sich so weiter entwickelt, dann wird er sich in der Tabelle noch ordentlich nach vorne fahren können.


Klasse 1b – Liam Müller holt Klassensieg

Liam Müller war an diesem Wochenende nicht zu bremsen. Nach dem Gewinn des Zeittrainings, sicherte er sich auch die Vorlaufwertung. 3 Laufsiege, damit zog er ungeschlagen in das Klassenfinale ein. Eine gute Figur machten auch Laura Korte und Max Petschel auf Platz 2 und 3 in der Vorlaufwertung. Laura Korte kam zweimal auf Platz 2 ins Ziel und einmal auf Rang 3. Petschel jedes Mal einen Platz hinter Korte im Ziel, sicherte er sich weitere wertvolle DM Punkte. Die weiteren Ränge belegten Hannah Gumm, Amy Weiß, Xenia Richter und Eric Grosse. Im Finale durfte man gespannt sein, wer holt den Sieg, die Favoriten hießen: Korte – Müller – Petschel und Gumm? Das Feld wurde auf die Reise geschickt und Liam Müller kann sich sofort an die Spitze setzen. Hannah Gumm kommt ebenfalls gut von der Startfläche weg und sichert sich noch vor der ersten Kurve den 2. Platz. Vorne zieht Liam Müller davon.  Hanna Gumm versucht alles um an Liam dran zu bleiben, aber vergebens, er kann den Abstand konstant halten und fährt damit als klarer Sieger über die Linie. Platz 2 sichert sich nach guter Fahrt Hannah Gumm vor Amy Weiß und Laura Korte. Die Plätze 5,6 und 7 gehen an Max Petschel, Xenia Richter und Eric Grosse.


Klasse 2a & 2b -  Zusammengelegt

Zum 2. Mal in dieser Saison waren nicht genügend Fahrer in der Klasse 2b am Start, so dass diese mit der 2a zusammenfahren musste. Das bedeutete für die 2b, halbe Punkte in der Vorlaufwertung. Im Finale gab es dann wieder die vollen Punkte. Aber dieses musste man erst einmal erreichen, denn die Junioren der Klasse 2a machten mächtig Druck auf die Klasse 2b Piloten. Nach den 3 Vorläufen hatten wir folgendes Ergebnis. Die Vorlaufwertung der Klasse 2a ging an Nico Söhnel vor Luka Korte und Tamara Futterknecht. Diese 3 schenkten sich nichts, gerade Tamara Futterknecht und Luka Korte zeigten im Fernduell Nervenstärke. Die Plätze 4 – 7 belegten Jan Baltzer, Timon Dohnke, Lea Nattermann und Sebastian Detzer. In der Klasse 2b sorgte in der Vorlaufwertung eine junge Dame für Furore- Stefanie Geiger. Sie holte alles aus ihrem Peugeot heraus und musste sich am Ende, bei Punktgleichstand, nur auf Grund der Rundenzeiten Andre Fölz, dem Meisterschaftsführenden beugen. Also, Fölz siegt in der Vorlaufwertung der 2b, vor Steffi Geiger, Stefan Schneider und Tim Müller.
Im Finale trafen dann die schnellsten Fahrer aufeinander. Der Start wird frei gegeben und Andre Fölz beschleunigt am besten und kommt so als Führender in der Spitzkehre an. Jetzt muss er sehen, dass er sich von seinen Verfolgern lösen kann. Einen Superstart hat auch Nico Söhnel, kurzzeitig kann er sich an Steffi Geiger vorbeischieben. Stefanie Geiger verschläft etwas den Start, kann dann aber mit einem schweren Gasfuß  Nico Söhnel noch vor der Spitzkehre wieder einfangen. Etwas später muss Söhnel dann auch Tim Müller ziehen lassen. So kommen sie dann auch ins Ziel, Fölz vor Geiger, Müller und dann Nico Söhnel, der eine Top Leistung ablieferte an diesem Renntag. Jan Baltzer und Stefan Schneider belegen die Plätze 5 und 6, diese mussten sie sich aber hart gegen Luca Korte erkämpfen. Korte kommt auf Platz 7 ins Ziel vor Tamara Futterknecht, Timon Dohnke und Lea Nattermann. Auf Rang 11 und 12 werden Sebastian Detzer und Timo Pittroff gewertet.


Klasse 3a – Nicht zu halten

Nach den 3 Vorläufen gab es in der Vorlaufwertung eine kleine Überraschung, nicht der Klassenfavorit Philipp Raiser hieß der Sieger, sondern Frank Heinrich holte sich die 10 Meisterschaftspunkte ab. Auf Platz 2 landete Marco Paulowitsch auf seinem Leihwagen vor Franz Beck. Philipp Raiser setze im 2. Vorlauf seinen Polo gegen  die Bande, das hintere Rad stellte sich quer, doch Raiser gab nicht auf und schleppte sich ins Ziel. Damit reichte es dann nur noch zum 4. Platz in der Vorlaufwertung, da er den 3. Lauf ausfallen lassen musste. Auf Platz 5 wird Dominique Scheiter gewertet. Im Finale waren dann alle gespannt, wie lange braucht Raiser um nach ganz vorne zu fahren. Es dauerte genau bis zur ersten Kurve, dann war er in Führung und zog seine Bahnen. Frank Heinrich setzte sich  direkt hinter Raiser auf Rang 2 fest und gab diesen Platz auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Franz Beck wird guter Dritter vor Paulowitsch und Scheiter.


Klasse 3b – Busche Sorgt für Spannung

In der Klasse 3b ging es für Günthner, Fürst und Pietsch um wichtige Meisterschaftspunkte. Während in den Vorläufen Andreas Fürst und Carsten Pietsch um den Sieg kämpften, lief es für Günthner an diesem Wochenende nicht so gut. Einer sorgte noch für Furore – Rolf Busche im Seat 1.6. Busche setzte in jedem Vorlauf Carsten Pietsch unter Druck und versuchte ihn in einen Fehler zu hetzen. Doch Carsten Pietsch behielt die Nerven und fuhr so immer knapp vor Busche über die Ziellinie. Einer war in den Vorläufen nicht zu schlagen, Andreas Fürst im Audi Quattro.  Der Blick in die Vorlaufwertung  zeigte folgendes Bild. Sieger Andreas Fürst, vor Carsten Pietsch und Rolf Busche. Es folgten Markus Geier, Oliver Günthner, Tobias Mosler, Jens Balzer und Oleg Hartwich. Jetzt war man auf das Finale gespannt, kann Busche noch die Sensation schaffen und hier gewinnen? Gleich nach dem Start ziehen Fürst und Pietsch an Busche vorbei und auch Geier kommt noch aus der 2. Startreihe an Rolf Busche vorbei geflogen. Doch aus der Kehre heraus setzt Busche zum Konter an, beschleunigt Mosler und Geier aus und zieht vor auf Platz 3. Nach einigen Runden hat sich das Feld dann sortiert, Fürst liegt sicher in Führung, Pietsch ebenfalls sicher auf Platz2, doch Busche muss kämpfen, denn Geier macht ordentlich Druck und lässt sich nicht abschütteln. Plötzlich wird Carsten Pietsch langsamer und fällt mit Technischen Problemen aus. Busche nun auf Platz 2, zwischenzeitlich kann sich Rolf Busche noch an Andreas Fürst heran fahren, doch wenn Fürst dann den Quattro die Sporen gibt, kann er sich sofort wieder befreien und so kommen sie dann auch ins Ziel. Andreas Fürst holt den Sieg vor Rolf  Busche und Markus Geier. Oliver Günthner auf Platz 4 kann noch wichtige Meisterschaftspunkte mitnehmen, dann folgen Tobias Mosler, Carsten Pietsch, Jens Baltzer und Oleg Hartwich.


Klasse 4a und b – Einer zu wenig

Eine Nennung mehr und die Klasse 4b hätte wieder einmal alleine fahren können, so mussten sie  mit der Klasse 4a zusammen starten. In den Vorläufen dominierten überwiegend die Klasse 4b Fahrzeuge, da  diese auf der Strecke des MC Sachsenberg ihre mehr Leistung ausspielen konnten. Schauen wir direkt einmal in die getrennten Vorlaufwertungen und beginnen mit der Klasse 4a. Toni Hoyer ließ nichts anbrennen und holte sich souverän die 10 Meisterschaftspunkte ab, vor einer stark fahrenden Natalie Straub. Maik Eckardt zeigte ebenfalls eine Top Leistung und fährt vor Sven Klingelhöfer in der Vorlaufwertung auf Rang 3. Marcel Schmidt erkämpft sich den 5. Platz, vor Claus Altendorf, Nils Müller, Marco Fürst, Manja Klopp und Julia Baltzer. Dieses sind die Top Ten der Vorlaufwertung, auf den weiteren Plätzen haben wir Marius Madesta, Michel Müller, Pechvogel Maximilian Betz und den Oberpechvogel an diesem Wochenende, Sven Richter.

In der Klasse 4b kann sich Andreas Kratzert durchsetzen vor Florian Grote, Yannick Smolarek   und Daniel Kramer, der nach einem  größeren Feuer an seinem Fahrzeug aufgeben musste, zum Glück soll es ihm gut gehen. Die Klassen 4a und 4b kämpften in 2 Gruppen um den Einzug ins Finale und man durfte gespannt sein – wer holt den Sieg –  ein 4a oder  ein 4b Fahrzeug? Das Finale wird gestartet und Hoyer geht sofort in Führung. Nach einer Runde hat man sich dann erst einmal etwas sortiert und Sven Klingelhöfer kann auf Platz 2 vorfahren. Andreas Kratzert auf Rang drei fährt schnell heran an Klingelhöfer, findet aber keinen Weg vorbei. In der langgezogenen Kurve dreht Kratzert sich fast  heraus und das Feld zieht vorbei. Florian Grote damit der neue Mann auf Platz 3, doch Natalie Straub setzt schon an und macht Druck auf Grote. Grote muss sich wehren und Straub lässt nicht locker, versucht es immer wieder – was für eine Spannung in diesem Finale. Toni Hoyer fährt schließlich als Sieger über die Linie vor Sven Klingelhöfer und Florian Grote, der sich bis zum Schluss der Angriffe von Natalie Straub erwehren musste. Platz 5 sichert sich knapp Marcel Schmidt vor Maik Eckardt und auf Rang 7 fährt dann Marco Fürst in die Wertung. Auf Platz 8 – 10 werden Andreas Kratzert, Michel Müller und Nils Müller gewertet.


Klasse 5a –Full House

Volle Hütte in der Klasse 5a, 16 Fahrer wollten es in Sachsenberg wissen, darunter so Hochkaräter wie Timo Pähler und Markus Wibbeler aus der Europameisterschaft. Aber auch aus anderen Verbänden gingen Fahrer in der Klasse 5a an den Start, die man sonst eher nicht bei einem DM Lauf sieht. Zu diesen Fahrern gesellte sich noch die DM Elite und damit war von Anfang an  klar – das wird heute sehr, sehr spannend werden und so kam es dann auch. Im Freien Training stemmte Pähler eine Zeit auf die Bahn, an die kein anderer Fahrer mehr heran kam, doch dann war auch schon Schluss für Timo Pähler – Technischer Defekt – Feierabend, schade. Im Zeittraining dann die nächste Überraschung, Henrik Bundesmann setzt die Bestmarke vor Andre Wibbeler und Martin Haselhorst. Nachdem Zeittraining lagen 11 Fahrer innerhalb von 1,1 Sekunden!!! - fast wie in der Europameisterschaft. Pech hatte Markus Wibbeler, er schied im Training mit Technischen Problemen aus. Im Team von Markus Wibbeler wurde geschraubt auf Teufel komm raus und pünktlich zum 1. Vorlauf stand Wibbeler wieder auf der Startplatte. So soll es auch sein im Autocross Sport, aufgeben gibt es nicht. Man muss es Markus Wibbeler hoch anrechnen, denn er fährt eigentlich nur die EM und hätte auch sagen können, was sollst, wir laden auf –  von daher, klasse Einstellung!! In den Vorläufen wurde bereits toller Sport geboten und die Fans konnten sich da schon einmal ein Bild machen, was in den Finalrennen abgehen wird. Nico Spindeldreher zeigte Nervenstärke, kurz nach dem Start des 1. Vorlaufes überschlug er sich, Rennabbruch. Kurze Reparaturzeit für die Gruppe und zum Neustart stand auch Spindeldreher wieder auf der Startplatte, einmal kurz geschüttelt und weiter geht es. Dem setzte Spindedreher dann aber noch das berühmte i-Tüpfelchen auf – Laufsieg.

Das waren nur einige Beispiele, jetzt zum Überblick der Vorlaufwertung, hier gibt es bereits die ersten DM Punkte. Mit 3 Laufsiegen holte sich Henrik Bundesmann 10 wertvolle Meisterschaftspunkte ab. Bundesmann fuhr wie entfesselt und konnte so Martin Fürst auf Platz 2 verwaisen.  Platz 3 sicherte sich Nico Spindeldreher vor Markus Wibbeler und Rene Freisberg. Die Plätz 6 – 10 belegten Patrick Krüger, Markus Klopp, Carsten Schlöffel, Martin Wagner und Gerrit Altevogt. Bevor es dann ins A – Finale ging, musste erst noch das B – Finale ausgefahren werden. Das B- Finale wurde eine sichere Beute von Carsten Schlöffel vor Andre Wibbeler. Das A- Finale wurde aufgestellt und es stellte sich nur eine Frage, wie lange braucht Markus Wibbeler aus der 2. Startreihe kommend, bis er die Führung übernehmen wird? Der Start wird frei gegeben und Bundesmann setzt sich sofort an die Spitze des Feldes. Nachdem der erste Staub sich lichtet folgendes Bild – Wibbeler ist bereits hinter Bundesmann, dann Spindeldreher, Haselhorst und Fürst, sie bilden die Top 5 nach der ersten Runde. Nach der Spitzkehre versucht Wibbeler den Henrik Bundesmann innen auszubeschleunigen, doch der hält gegen und Wibbeler muss zurückstecken. Auf der Geraden erneuter Angriff von Wibbeler, doch Bundesmann kann sich noch einmal durchsetzen. Eine Runde später ist es dann passiert, Wibbeler kann in der lang gezogen Kurve innen durchhuschen und zieht davon. Bundesmann jetzt auf Platz 2 vor Spindeldreher und Haselhorst. Doch auch Haselhorst und Spindeldreher schenken sich nichts, Haselhorst versucht einen Angriff und dreht sich. Damit ist für Martin Haselhorst Schluss, er muss aufgeben mit Technischem Defekt, ebenso wie Martin Fürst. Vorne zieht Wibbeler jetzt davon, Bundesmann auf Platz 2 und Spindeldreher weiterhin auf dem 3. Platz unterwegs. Dann Patrick Krüger, Rene Freisberg und ein gut aufgelegter Carsten Schlöffel bereits auf Platz 6. An der Reihenfolge soll sich bis ins Ziel nichts mehr ändern. Wibbeler gewinnt vor Bundesmann und Spindeldreher, dann Krüger, Freisberg und Schlöffel. Die Plätze 7 – 10 gehen an Markus Klopp, der über die ganze Veranstaltung gut unterwegs war, Andre Wibbeler, Martin Haselhorst und Martin Fürst. Die weiteren Plätze belegen Martin Wagner, Gerrit Altevogt, Jimmy Poelarends, Daniel Richter und Ingo Wiggering.


Klasse 5b - Der schwarze Ritter

Die Klasse 5b war beim 6. DM Lauf ebenfalls gut besetzt. Neun Fahrer nahmen am Samstag das Training auf und Chris Hermes setzte die Bestzeit vor Karsten Krängel und  Hendrik - Jan Arentsen. Platz 4 belegte Andre Kunkel, der nach seinem Unfall in Gründau wieder dabei ist und hoffentlich nun die Saison zu Ende fahren kann. Platz 5 – 9 gingen an Frank Arentsen – Felix Fischer – Florian Schäfer - Martijn Braker – Michael Straub und Klaus Gräfen. Der schwarze Ritter aus Ilsede, auch Karsten Krängel genannt, ließ nichts anbrennen und gewann die Vorlaufwertung klar vor Andre Kunkel. Kunkel zeigte, dass er wieder bei der Musik ist und noch ein Wort in der DM mitreden möchte. Frank Arentsen belegte Platz 3 vor Felix Fischer, Hendrik - Jan Arentsen, Martijn Braker, Chris Hermes und Michael Straub. Die Finalteilnehmer standen auf der Startplatte, die Motoren drehten hoch und dann schoss das Feld auch schon auf die Spitzkehre zu. Krängel geht etwas früher auf die Bremse und kann so geschickt die Spitzkehre sehr eng nehmen. Beim Herausbeschleunigen ist dann plötzlich Michael Straub neben ihm .Straub kam aus der 2. Startreihe und der „alte Fuchs“ Straub zog direkt einmal vor bis auf Platz 2. Noch vor der langgezogenen Kurve am Ende der Geraden versuchte Kunkel einen Angriff auf Straub, dieser wehrt aber geschickt ab. Vorne zieht Krängel unaufhörlich davon und Straub spielt jetzt seine ganze Erfahrung aus. Kunkel versucht wieder an Straub heran zu fahren, wird seinerseits aber von Chris Hermes angegriffen, Hermes versucht es in der Spitzkehre auf der Außenbahn, Kunkel kann abwehren – Spannung pur in diesem Finale.

Es geht wieder in die 2. Kurve, Kunkel rutscht etwas weit heraus, Hermes zieht innen durch und macht jetzt Jagd auf Michael Straub. Straub kann Hermes, auf dem deutlich stärkeren Fahrzeug, ein- zweimal abwehren, doch dann setzt Hermes sich durch. Zum Schluß nahm Krängel schon etwas Speed heraus und dann fährt er als Sieger über die Linie und sichert sich 20 Punkte für sein Meisterschaftskonto. Platz 2 Chris Hermes, dann Michael Straub vor Andre Kunkel, Frank Arentsen, einem furios fahrenden Klaus Gräfen. Gräfen ging vom vorletzten Startplatz ins Rennen, dann Martijn Braker und  Hendrik - Jan Arentsen. Florian Schäfer und Felix Fischer werden auf Platz 9 und 10 gewertet.
In einem Gespräch nach der Veranstaltung sagte uns Karsten Krängel, das es ein guter Start in die 2. Saisonhälfte für ihn war. Trotzdem wird er auch die nächsten Rennen angehen wie alle anderen davor.  Lieber einmal zurückziehen und einen Platz verlieren, dafür das Auto aber heile. Sein Ziel sei es, immer in die Punkte zu fahren, da sein Fokus nicht auf ein einzelnes Rennen liege, sondern auf die Deutsche Meisterschaft und die Saison wäre noch lang.

Jan Hohmeier ließ uns von www.buchse,de wissen, dass er mit der Veranstaltung des MC Sachsenberg mehr als zufrieden sei. Der Veranstalter sehr offen und hilfsbereit sei und die Strecke auch bei Regen halten würde. Am Rande der Veranstaltung hätte  es auch Gespräche mit Vertretern des WACV gegeben, die sehr interessant gewesen seien.

Dann möchten wir noch ein großes Lob an Foto – Video – NRW aussprechen. Klasse Live – Übertragung, dazu der erfahrene Kommentator Andreas Flashar  - was will man mehr – toller Job!!! An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal den Fotografen danken, in diesem Fall Karlheinz Geiger und Nina Schäfer, die uns immer sehr schnell alle Fotos für diese Berichte zur Verfügung stellen.

Der DM Zirkus wird nun weiterziehen in den hohen Norden, zum Uhlenköper Ring. Die MSG Uhlenköper ist ebenfalls  ein neuer Veranstalter  in der Autocross DM – wir wünschen dem Verein viel Glück.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!


Vorbericht 6. DM Lauf 2019

Der MC Sachsenberg wagt einen neuen Schritt in seiner Vereinsgeschichte und zwar in den Lizenzsport des DMSB. So ein Unterfangen ist ja immer ein Wagnis für einen Verein, man braucht Mut, aber auch Glück usw., es muss alles zusammen passen an dem Tag.  Wir von www.Buchse.de drücken dem MC Sachsenberg jedenfalls die Daumen!!! Das Starterfeld  ist jedenfalls hoch interessant,  wie man gleich sehen wird.

Der übliche Blick in die Klassen:

Klasse 1a
Mit Samuel Drews, Janik Baumgärtner, Lilli Heinrich und Finn-Lukas Kaiser gehen schon erfahrene Piloten an den Start.  Nelio Meinzel gab in Schlüchtern seinen Einstand und ist auch hier wieder am Start. In Schlüchtern sah es schon gar nicht so  schlecht bei Nelio Meinzel aus, mal sehen wie es bei seinem 2. Rennen laufen wird. Bei Samuel Drews, Lilli Heinrich, Finn-Lukas Kaiser wird es heißen, Punkte holen für  die Deutsche Meisterschaft und Janik Baumgärtner wird alles geben, um den Punkterückstand auf seine Vorderleute zu verkürzen.

Klasse 1b
Das wird eine ganz interessante Klasse werden, denn mit Liam Müller, Hannah Gumm, Max Petschel und Ben Heinrich gehen Fahrer an den Start, die sich unter den ersten 6 in der Meisterschaft befinden, da kann es vermutlich hier und da schon einmal eng werden. Damit es noch etwas spannender wird, dafür werden sicherlich Eric Grosse und Xenia Richter sorgen. Mit Laura Korte und Amy Weiß sind weitere Starter dabei und damit wird es beim DM Lauf des MC Sachsenberg in dieser Klasse sicherlich schöne Rennen geben.

Klasse 2a
Auch in dieser Klasse bietet die Jugend in der DM immer wieder attraktive Rennen. Es wird teilweise hart gefightet und um jeden Millimeter Boden gekämpft, nicht anders wie bei den Erwachsenen auch. Jan Baltzer kommt als Führender dieser Klasse zum 6. DM Lauf und wird versuchen mit einem Ergebnis unter den Top Drei seinen Vorsprung zu festigen bzw. weiter auszubauen. Tamara Futterknecht, aktuell belegt sie den 3. Platz, wird ähnliche Ziele haben, ordentlich Punkte mitnehmen und versuchen vorne dran zu bleiben. Denn mit Timon Dohnke, Lea Nattermann und Timo Pittroff haben ihre direkten Verfolger genannt. Sebastian Detzer muss versuchen sauber in die Punkte zu kommen mit dem Ziel, den Rückstand zu den eben Erwähnten zu verkleinern,  um dann beim nächsten Lauf in Schlagdistanz zu sein. Luka Korte versucht auch wieder sein Glück bei einem DM Rennen und man muss davon  ausgehen, dass er sicherlich wie beim letzten Start gut unterwegs sein wird.

Klasse 2b
Es sind zwar 5 Nennungen eingegangen, doch mit einer Absage steht  Klasse 2b nur bei vier Startern und das bedeutet Zusammenlegung mit der Klasse 2a. Das ist jetzt nicht so arg schlimm, heißt aber zum momentanen Zeitpunkt – halbe Punkte in der Vorlaufwertung. Im Finale ist man natürlich dann im Vorteil und die 2b Fahrer werden sicherlich ihre Punkte einfahren. Es ist spannend in der DM und die Verfolger von Andre Fölz werden hoffen, dass sie einige Punkte auf ihn aufholen können. Fölz kann trotzdem beruhigt sein, er hat ein kleines Punktepolster heraus gefahren und so lange er nicht ausfällt - alles gut für ihn. Also Andre Fölz kommt als DM Führender und muss sich der Situation stellen, auch das ist DM und macht sie so interessant. Neben Fölz kämpfen in der Klasse 2b noch Stefanie Geiger – Tim Müller und Stefan Schneider um weitere Punkte für ihre Meisterschaftskonten. Alle 3 sind Topfahrer, die für einen Platz auf dem Podest in die ganze enge Wahl kommen. Aber wer weiß, evtl. kommt ja doch noch ein weiterer Starter hinzu – mal abwarten.

Klasse 3a
Mit Philipp Raiser kommt ein ganz ganz schneller Vertreter der  2WD Spezialtourenwagen zum 6. DM Lauf. Man kann jetzt schon davon ausgehen, wenn er keine Probleme bekommt, dann ist er mit einer Hand schon am Siegerpokal dran, wie gesagt - wenn. Marco Paulowitsch  muss sich anstrengen, dass er unbedingt Punkte holt, wenn er in der Meisterschaft noch weiter nach vorne kommen will. Franz Beck, Michael Jenning und Frank Heinrich sind auch keine Kostverächter und werden sicherlich Paulowitsch und Raiser das Leben ganz schön schwer machen, entschieden ist in dieser Klasse mit Sicherheit noch nichts.

Klasse 3b
Carsten Pietsch und Oliver Günthner kommen zum MC Sachsenberg, das heißt mit Fölz aus der Klasse 2b haben die Top 3 aus der Tourenwagen DM ihre Nennung abgegeben. Pietsch ist ja beim letzten Rennen mit Defekt ausgefallen und Oliver Günthner nutze sofort seine Chance und holte sich den Finalsieg. Das bedeutet, Pietsch wird versuchen diesen Punkteverlust auszugleichen, Günthner wird alles geben, um mit einem weiteren Podestplatz in der Meisterschaft an Fölz dran zu bleiben. Andreas Fürst mit seinem Audi Quattro kommt auch immer besser in die Saison und ist damit ebenfalls ein Favorit auf die vorderen Plätze. Doch die Konkurrenz ist sehr stark vertreten, da wären Jens Baltzer, Tobias Mosler und Michael Gautsch, gegen diese muss man sich erst einmal durchsetzen. Gespannt sein darf man auf Rolf Busche, sowie Lokalmatador Oleg Hartwich.

Klasse 4a
Wie immer – volle Hütte. 14 Nennungen sind bisher in der Klasse 4a eingegangen, und wie es momentan aussieht, gesellen sich noch 4 Starter aus der Klasse 4b hinzu. Man kann es nicht oft genug erwähnen, in der Klasse 4a ist die Leistungsdichte so eng beieinander, hier lacht das Herz der Autocross Fans, wenn die Klasse 4a Buggys los gelassen werden, weil man weiß bereits im Vorfeld – es wird spannend werden. In dieser Saison  ist der Marcel Schmidt auf Augenhöhe mit  den Klassenfavoriten Toni Hoyer, Sven Klingelhöfer und Natalie Straub unterwegs. Obwohl -  man kann in der Klasse 4a nicht wirklich von Favoriten sprechen, Maximilian Betz, Sieger in Gründau, oder Maik Eckardt, Claus Altendorf oder Marco Fürst – alles sehr schnelle Fahrer. Nils Müller, Michel Müller und Sven Richter, immer für vordere Plätze gut. Als Bonus hat auch noch Marius Madesta seine Nennung abgegeben, Madesta ließ bereits bei seinem Gaststart in Höchstädt aufhorchen. Wem das immer noch nicht reicht, die Klasse 4a hat noch mehr zu bieten und zwar 2 weitere  mutige Ladys, die den Herren locker Paroli bieten können, gemeint sind Julia Baltzer und Manja Klopp.

Klasse 4b
Florina Grote, Yanick Smolarek, Daniel Kramer und vom MC Sachsenberg Andreas Kratzert werden hier ins Lenkrad greifen. Die Namen sind in der Szene bekannt und jeder weiß, sie gehören zu den ganz Schnellen ihrer Zunft. Florian Grote ist allerdings der einzige DM Teilnehmer aus dieser Gruppe und das heißt für ihn – Punkte mitnehmen. Grote ist in der DM gut platziert und muss daher etwas taktieren. Sollte es bei diesen 4 Nennungen bleiben, dann wird  man mit der Klasse 4a zusammen fahren müssen, wird aber in der Vorlaufwertung getrennt von der 4a gewertet.  Der Knackpunkt wird sein und das macht die Sache spannend, sehr spannend – können sie sich gegen die 4a Fahrer behaupten und ins  gemeinsame Finale einziehen? Also die Klasse 4a/b wird dann noch einmal interessanter – sollte man nicht verpassen am Renntag. Das Schönste wäre natürlich, es finden sich noch 1 oder 2 Starter ein, dann könnte die Kl.4b alleine fahren.

Klasse 5a
EM Spitzenfahrer Timo Pähler hat für den 6. DM Lauf seine Nennung beim MC Sachsenberg eingereicht. Das wäre dann der 2. DM Start in dieser Saison für Pähler. Der erste Start war in Höchstädt und hier verließ Pähler die Veranstaltung als Sieger, schauen wir einmal, ob er dieses wiederholen kann? Mit Jimmy Poelarends geht ein weiterer Fahrer mit EM Erfahrung an den Start, außerdem ist Poelarends noch Mitglied des MC Sachsenberg. Ansonsten hat so gut wie die ganze DM Fahrerelite der Klasse 5a beim MC Sachsenberg genannt. Mit Martin Fürst kommt der amtierende Meister zum DM Lauf und es wird hoch interessant werden, wie er sich gegen Pähler behaupten kann. Denn Fürst braucht unbedingt weitere Punkte, um in der DM an die Führenden heranzufahren. Mit Martin Haselhorst geht ein weiterer Lokalmatador und DM Spitzenfahrer an den Start. Haselhorst kam eher schlecht in die Saison 2019, zeigte aber beim letzten Rennen  ganz deutlich  – ich bin zurück! Bei dem Starterfeld kann einem nur so das Wasser im Munde zusammen laufen – Henrik Bundesmann -  Rene Freisberg – Markus Klopp – Patrick Krüger – Nico Spindeldreher – Gerrit Altevogt – Andre Wibbeler – Carsten Schlöffel – Daniel Richter – Martin Wagner  und Ingo Wiggering, was soll man da sagen??  Wenn die Jungs auf der Startplatte stehen, da weiß man vorher schon, gleich geht die Post ab, jeder Fahrer der hier in der Klasse 5a genannt hat, ist gut für einen Platz auf dem Podium.

Klasse 5b
Die Klasse 5b steht der 5a in nichts nach – Top Fahrerfeld.  Auch in der Klasse 5b hat der MC Sachsenberg einen Vereinsfahrer am Start, den Florian Schäfer! Also, der MC Sachsenberg ist bei seinem Heimrennen in dem DM Fahrerfeld wirklich sehr gut vertreten – Daumen hoch! Michael Straub reist als DM Führender an und wird versuchen dass er die Veranstaltung auch als Führender wieder verlässt. Allerdings muss auch er schon überlegt an die Sache heran gehen, man hat zwar in dieser Saison 2 Streichergebnisse, aber leichtfertig verspielen will man diese auch nicht. Nicht leicht für Michael Straub. Mit Klaus Gräfen und Andre Kunkel haben wir weitere Fahrer am Start, die EM Material mitbringen. Beide Fahrer wollen in der DM noch ein Wörtchen mitreden und stehen daher, genau wie Michael Straub, vor derselben Entscheidung, alles geben oder Punkte sichern? Der Nächste in dieser Situation ist der „schwarze Ritter aus Ilsede“ Karsten Krängel. Auch er muss jetzt anfangen zu taktieren, denn er liegt sehr gut platziert in der Deutschen Meisterschaft,  keine einfache Situation für die Fahrer. Dann haben wir noch Chris Hermes, Felix Fischer, Martijn Braker, Frank Arentsen und Hendrik – Jan Arentsen am Start, ebenfalls schnelle Leute. Auch hier wird sie Startplatte beben, wenn diese Fahrer mit ihren Boliden in die Vorläufe geschickt werden.

Wer noch seine Nennung abgeben möchte, es ist noch bis zum 22.07.2019 – 24 Uhr möglich.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross – Sport!

 


Halbzeit im Deutschen Autocross Cup des DAV

Division 5

Michael Straub führt die Cup Wertung an mit 131 Punkten vor Henrik Bundesmann, der bereits 97 Punkte einfahren konnte. Straub fährt bisher regelmäßig unter die ersten Drei, während Bundesmann zwar immer unter die Top Ten fährt, aber bisher erst 2 Mal unter den ersten Dreien war. Das ist aber nicht weiter tragisch, da es dieses Jahr 2 Streichresultate gibt und wenn man dieses berücksichtigt, ist Bundesmann wieder dran an Michael Straub.  Den 3. Platz belegt der „ Schwarze Ritter  aus Ilsede“ Karten  Krängel mit 91 Punkten. Krängel startete dieses Jahr erst bei 4 Läufen, schaffte es jedoch 3 Mal auf das Podium zu fahren und das in seiner ersten DM / DAV Saison, eine klasse Leistung vom schwarzen Ritter. Rene Freisberg mausert sich auch immer mehr zu einer festen Größe in der Division 5. Mit 86 Punkten liegt er noch in Schlagdistanz zur Spitze, muss aber in den nächsten unbedingt Punkte einfahren, wenn er den Kontakt nicht verlieren will. Auf Platz 5 lauert nämlich Gefahr und zwar Martin Fürst. Fürst erst 3 Rennen gefahren, geht aber wie das Messer durch die Butter und macht Jagd auf die Spitze. Fürst reichten 3 Rennen um bereits 85 Punkte einzufahren, da wissen die Vorderleute was Sache ist – er wird weiter in Richtung Tabellenspitze drängen.


Division 4

Toni Hoyer galt und gilt ja etwas als der Favorit der Division 4, speziell in seiner Klasse 4a, aber dieses Jahr setzt ihm die Konkurrenz schwer zu – allen voran Marcel Schmidt. Hoyer führt die DAV Wertung an, gefolgt von Marcel Schmidt und auf Rang 3 lauert schon Natalie Straub, die eine Top Leistung in dieser Saison zeigt. Es wird nicht leicht für Hoyer in 2019, auch weil es bisher noch nicht so richtig rund bei ihm lief. Den 4. Platz hat  derzeit Sven Klingelhöfer inne. Klingelhöfer ebenfalls Einer mit schweren Gasfuß, der Hoyer das Leben schwer macht und nicht nur Hoyer. Platz 5 konnte sich Florian Grote erkämpfen. Grote startet in der Klasse 4b. Ein gewagtes Unternehmen, da bei den meisten Rennen zu wenig Starter sind um volle Vorlaufpunkte einzufahren. Diesen Verlust muss er stets versuchen im Finale  auszugleichen, kein leichtes Unterfangen. Aber Grote macht seine Sache sehr gut, fährt stetig in die Punkte, kann den Kontakt zur Spitze noch halten – Klasse!!!


Division 3

DM / DAV Neuling Carsten Pietsch führt Die DAV Wertung in der Division 3 an. Pietsch zeigte bereits beim Saisonstart, dass er gekommen ist um zu siegen und nicht um mitzufahren. Der BMW sieht immer gut vorbereitet aus, sehr sauber aufgebaut und er ist schnell – sehr schnell. Auf Rang 2 liegt Oliver Günthner, ebenfalls wie Pietsch aus der Klasse 3b und auch Günthner ist in dieser Saison richtig schnell unterwegs. Beide, Pietsch und Günthner, konnten bisher zwei Siege einfahren, man ist auf Augenhöhe unterwegs in der 3b. Platz 3 belegt der aktuell schnellste Mann der Klasse 3a, Marek Goldbohm. Goldbohn fast immer auf dem Podest zu finden und so wie es aussieht, wird er das Tempo auch bei den nächsten Rennen mitgehen können – hier in der Division 3 wird es noch richtig interessant, das steht jetzt schon fest. Denn auch Andreas Fürst startete unerwartet schwach in die Saison, kämpfte sich dann aber zurück, gab nie auf und liegt nun schon auf Platz 4 in der DAV – Cup Wertung. Ein alter Bekannter in der Autocross DM hat sich den 5. Platz erkämpft – Marco Paulowitsch. Paulowitsch ist, wenn es bei ihm läuft, eigentlich ein Fahrer für Podestplätze, momentan ist es eher ein Auf und Ab bei ihm. Trotzdem hat er es geschafft in die Top Five zu fahren, nicht schlecht.


Division 2 Tourenwagen

Andre Fölz liegt deutlich in Führung vor Thomas Lutz und Stefanie Geiger. Fölz eilt von Sieg zu Sieg, man wird sehen, ob er diese Serie bis zum Saisonende halten kann.  Thomas Lutz startete mit 3 Podestplätzen in die Saison 2019, ließ dann allerdings beim 4. Lauf ordentlich Punkte liegen. Im 5. Lauf meldete er sich wieder zurück, das war auch wichtig, wenn er den Kontakt zu Fölz nicht ganz abreißen lassen will. Auf Platz 3 hat es sich Stefanie Geiger gemütlich gemacht. Stefanie wechselte in dieser Saison von den Junioren in die „ Erwachsenen – Klasse“ und nicht nur die Klasse wurde gewechselt, auch das Renngerät ist neu. Sie musste sich dadurch natürlich erst einmal neu orientieren und sich an das neue Auto gewöhnen. Sie hat beides geschafft, mit  bisher 2 Podestplätzen und Rang 3 in der DAV Wertung kann sie und ihr Team mehr als zufrieden sein – läuft! Auf Platz 4 und 5 folgen weitere schnelle Vertreter ihre Art und zwar Stefan Schneider und Tim Müller. Schneider rückte in den letzten Rennen dem Andre Fölz ganz eng auf dem „Pelz“, mal sehen ob er diese Leistung so halten kann. Tim Müller fährt konstant in die Wertung und schafft es so, in Tuchfühlung zu seinen Vorderleuten zu bleiben. Zum Zeitpunkt wie ich den Bericht geschrieben habe, war auf der Seite des DAV bei den Division 2 Tourenwagen keine Wertung bzw. Punkte für den Lauf in Schlüchten in der Wertungstabelle eingetragen. Daher habe ich mich an die Wertung des DMSB, durch Jan Hohmeier, orientiert und diese als Grundlage genommen.


Division 2a Junioren Tourenwagen

Jan Baltzer hat es sich auf Platz 1 bequem gemacht, muss aber auf der Hut sein, denn Tim Kulikowski auf Rang 2 liegend hat bereits Fühlung zur Tabellenspitze aufgenommen. Das wird noch richtig spannend werden zwischen Baltzer und Kulikowski. Den 3. Platz belegt eine ganz schnelle Lady und zwar Tamara Futterknecht. Tamara muss nun schauen, das sie so weiter macht und  möglichst immer in die Punkte fährt, dann sollte sie es schaffen mind. in den Top 5 zu bleiben, denn auch hier lauern schon die Verfolger. Timon Dohnke auf dem 4. Platz hat sich langsam aber sicher an Tamara und Tim heran gepunktet und sich in eine gute Position gebracht noch weiter nach vorne zu kommen. Lea Nattermann auf Rang 5 ist immer in die Wertung gefahren und hat sich damit auf dem guten 5. Platz festsetzen können. Die weiteren Plätze belegen Timo Pitroff, Dominic Sachse, Sebastian Detzer, Philipp Zolda, Marcel Zemke und Joey Hatton.


Division 1 Junioren Buggy

Eine ganz enge Meisterschaft, Liam Müller auf Platz 1 und Samuel Drews auf Platz 4 trennen nur 15 Punkte. Das  ist nicht viel wenn man bedenkt, dass man pro DM Lauf  30 Zähler einfahren kann. Liam Müller wie erwähnt Tabellenführer, dann folgt Jonas Müller auf Platz 2 und Hannah Gumm auf Rang 3. Liam und Jonas konnten beider bisher 3 mal gewinnen und einmal Platz 2 einfahren. Hannah Gumm auf Platz 3 ist da nicht weniger erfolgreich, sie fuhr bisher 2 Siege ein und zwei Mal auf Platz 2 in die Wertung. Samuel Drews  ist ebenfalls immer vorne dabei, bis auf einmal stand er immer mit auf dem Podium.  Ben Heinrich  gehört ebenfalls zu den ganz schnellen bei den Junioren, zwei eingefahrene Podiumsplätze zeigen dieses deutlich auf.  In der Tabelle folgen auf den nächsten Plätzen -   Finn-Lukas Kaiser, Lukas Weikl, Max Petschel, Lilli Heinrich, Eric Grosse, Yasmin Richert, Xenia Richert, Jannik Baumgärtner, Tim Moosburger, Max Petschel (1b Start) und Nelio Meinzel.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


Halbzeit - Deutsche Autocross Meisterschaft - Tourenwagen und Junioren

Nach dem Cross Buggy Bericht folgt jetzt der Bericht über die Tourenwagen und Junioren in der Deutschen Meisterschaft 2019.

Tourenwagen

Andre Fölz liegt bei den Tourenwagen in Führung vor Carsten Pietsch und Oliver Günthner. Fölz fährt von Sieg zu Sieg, musste  sich allerdings einmal  in der Vorlaufwertung mit halben Punkten zufrieden geben, da nicht genügend Fahrer in seiner Klasse genannt hatten. Momentan scheint er nicht bezwingbar zu sein, allerdings machte in den letzten beiden Rennen Stefan Schneider  ihm das Leben schwer. Das Problem für Fölz wird sein, was mache ich, wenn es eng wird, alles riskieren oder taktisch fahren und die Punkte sichern um einen Ausfall zu vermeiden. Das wird er dann je nach Situation in der Meisterschaft entscheiden müssen, taktieren, den Überblick behalten, abwägen, auch das ist DM, gehört alles dazu. Carsten Pietsch hängt ihm im Genick und lauert auf seine Chance noch dichter an Fölz heran zu kommen.

Dafür muss Pietsch allerdings konstant vordere Plätze in seiner Klasse belegen. Mit bisher 2 Siegen und einmal Platz 2 lief es relativ gut für Pietsch und dann kam der Ausfall in Schlüchtern, so schnell kann es gehen. Wollen wir hoffen, das Carsten Pietsch beim Start in die 2. Saisonhälfte wieder dabei ist, denn sein BMW ist eine Augenweide bei den Tourenwagen der Klasse 3b. Den 3. Platz hat sich Oliver Günthner, ebenfalls aus der Klasse 3b, erkämpft. Günthner fährt ja im Gegensatz zu seinem „ Klassenkamerad“ Pietsch schon einige Jahre in der DM und kennt daher die meisten Strecken aus dem FF. Günthner stand in dieser Saison bereits 2 mal ganz oben auf dem Podium, dazu einmal Platz 2, wenn er so weiter fährt wird es schwer sein ihn aus den Top 3  zu verdrängen.

Thomas Lutz auf Platz 4 liegend ist sein ärgster Verfolger. Lutz punktet stets ordentlich und zeigt, dass man mit einer konstanten Leistung vorne mitfahren kann. Auf Platz 5 hat es sich Marek Golbohm gemütlich gemacht. Golbohm kam etwas schlecht in die Saison, doch dann legte er los. Mit bisher 3 Podestplätzen auf der Habenseite ist er nur mit minimal Rückstand hinter Lutz platziert. Beide, Lutz und Golbohm, halten den Kontakt zu ihren Vorderleuten und warten nur darauf, dass sie in die Top 3 vorfahren können. Den 6. Platz belegt Andreas Fürst, auch er startete unerwartet schlecht in die Saison 2019, kam dann aber  eindrucksvoll zurück und hat gezeigt, wenn man nicht aufgibt schafft man es auch wieder nach vorne in der Meisterschaft. Marco Paulowitsch legt anscheinend eine Achterbahn Saison 2019 hin. Mal ganz vorne dabei und dann immer mal wieder Rückschläge. Trotzdem hat er es geschafft sich in die Top Ten zu fahren und liegt nun aktuell auf Platz 7, noch vor Stefanie Geiger, Stefan Schneider und Tim Müller.

Stefanie Geiger fährt das erste Jahr in der Klasse 2b und zeigt hier wirklich eine tolle Leistung. Letztes Jahr noch bei den Junioren am Start, dieses Jahr dann der Aufstieg in die Klasse 2b, dazu noch auf einem neuem Fahrzeug, da kann man schon mal den Hut ziehen. Mit 2 Mal Platz 3 in den ersten 5 Saisonrennen zeigt sie, das sie angekommen ist und das in der kurzen Zeit – Super!! Stefan Schneider fuhr bereits dreimal als Zweiter über die Ziellinie, belegt den 9. Platz in der Deutschen Meisterschaft und  muss sehen, dass er auch in den nächsten Rennen vorne dabei ist, wenn er den Kontakt zu seinen Vorderleuten nicht abreißen lassen will. An Stefan Schneider sieht man deutlich, wie stark besetzt die DM ist und wie schwer es ist sich vorne zu behaupten. In 5 Rennen fuhr er, wie erwähnt, bereits dreimal als zweiter über die Linie und muss kämpfen dass er den  9. Platz halten kann bzw. noch weiter nach vorne kommt, jeder Ausfall wird bestraft und man fällt wieder zurück.   Den 10. Platz hat Tim Müller inne und auch für ihn gilt, unbedingt Punkte einfahren wenn er unten den Top Ten bleiben möchte.

Junioren Tourenwagen

Jan Baltzer hat es sich auf Platz 1 bequem gemacht, muss aber auf der Hut sein, denn Tim Kulikowski auf Rang 2 liegend hat bereits Fühlung zur Tabellenspitze aufgenommen. Das wird noch richtig spannend werden zwischen Baltzer und Kulikowski. Den 3. Platz belegt eine ganz schnelle Lady und zwar Tamara Futterknecht. Tamara muss nun schauen, das sie so weiter macht und  möglichst immer in die Punkte fährt, dann sollte sie es schaffen mind. in den Top 5 zu bleiben, denn auch hier lauern schon die Verfolger. Timon Dohnke auf dem 4. Platz hat sich langsam aber sicher an Tamara und Tim heran gepunktet und sich in eine gute Position gebracht noch weiter nach vorne zu kommen. Lea Nattermann auf Rang 5 ist immer in die Wertung gefahren und hat sich damit auf dem guten 5. Platz festsetzen können. Die weiteren Plätze belegen Timo Pitroff, Dominic Sachse, Sebastian Detzer, Philipp Zolda, Marcel Zemke und Joey Hatton.

Junioren Buggy

Eine ganz enge Meisterschaft, Liam Müller auf Platz 1 und Samuel Drews auf Platz 4 trennen nur 15 Punkte. Das  ist nicht viel wenn man bedenkt, dass man pro DM Lauf  30 Zähler einfahren kann. Liam Müller wie erwähnt Tabellenführer, dann folgt Jonas Müller auf Platz 2 und Hannah Gumm auf Rang 3. Liam und Jonas konnten beider bisher 3 mal gewinnen und einmal Platz 2 einfahren. Hannah Gumm auf Platz 3 ist da nicht weniger erfolgreich, sie fuhr bisher 2 Siege ein und zwei Mal auf Platz 2 in die Wertung. Samuel Drews  ist ebenfalls immer vorne dabei, bis auf einmal stand er immer mit auf dem Podium. Mit Max Petschel auf Platz 5 wollen wir den Überblick beenden. Max Petschel ist ebenfalls sehr gut unterwegs in dieser Saison, zweimal holte er die volle Punktezahl und einmal wurde er Dritter.  Also, die Junioren stehen den Erwachsen nicht nach, auch hier geht es sehr eng in der Meisterschaft zur Sache, fast schon offener Schlagabtausch. Die Plätze 6 – 15 belegen: Ben Heinrich, Finn-Lukas Kaiser, Lukas Weikl, Lilli Heinrich, Eric Grosse, Yasmin Richert, Xenia Richert, Jannik Baumgärtner, Tim Moosburger und Nelio Meinzel.

Wir von ww.buchse.de werden die Saison sicherlich weiter verfolgen und im Auge behalten.
Auch für die Tourenwagen und Junioren gilt, wer  beim MC Sachsenberg noch nicht genannt hat,  aber mit in die 2. Saisonhälfte der Deutschen Meisterschaft starten möchte, kann bis zum 22.7.2019  - 24 Uhr  noch seine Nennung abgeben.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de  - die Seite für den Autocross Sport!!


Halbzeit - Cross Buggys

Wie schaut es in der DM nach 5 von 10 Rennen bei den Buggys aus – werfen wir mal ein Blick in dieTabelle.

Michael Straub führt die Meisterschaft an, vor Toni Hoyer und Marcel Schmidt. Für Straub gab es in den letzten Jahren immer das Problem der wenigen Starter, daher musste er oft mit den Fahrern aus der 5a zusammenfahren, bekam in der Vorlaufwertung deshalb nur die Hälfte der Punkte gutgeschrieben. In diesem Jahr scheint es bisher in der 5b etwas besser zu laufen, teilweise war die Klasse gut gefüllt mit 10 Startern, also volles Feld.

Michael Straub konnte von den 5 Läufen 2 gewinnen und auch bei den anderen Läufen stand er immer auf dem Podest. Trotzdem muss er sich für den Rest der Saison weiterhin voll konzentrieren, denn die Verfolger machen Druck und werden nicht locker lassen. Toni Hoyer auf Platz 2 und Marcel Schmidt auf Rang 3 starten in der Klasse 4a und müssen sich um Startermangel keine Sorgen machen. Für sie heißt es immer volle Punkte, aber es herrscht eine hohe Leistungsdichte in der 4a und das macht das Siegen dort schwer.

Es gibt noch einen weiteren Fahrer auf dem 3. Platz und das ist Henrik Bundesmann. Bundesmann fährt seine Punkte in der Klasse 5a ein und damit haben wir auf den vorderen Plätzen, Fahrer aus 3 verschiedenen Klassen in der Tabelle –  mehr geht nicht  - Jeder hat seine Chance auf den Titel – Spannung pur. Zurück zu Toni Hoyer, er hat in dieser Saison mal Top Ergebnisse und dann auch wieder Rückschläge, ein auf und ab für ihn, wenn alles läuft gehört er zu den Top – Fahrern in der 4a.

Marcel Schmidt ist dieses Jahr sehr gut dabei,  auch er konnte wie Straub und Hoyer bereits 2  Mal das Finale gewinnen und hat sich damit zu den Spitzenfahrern in der 4a gemausert. Bundesmann aus der Klasse 5a muss kämpfen, das hat er bei seinen EM Einsätzen gelernt, doch mit z.B. einem wieder erstarkten Martin Fürst oder Martin Haselhorst usw. hat er schwerste Konkurrenz am Start und das macht das Gewinnen schwer. Henrik Bundesmann hat ebenfalls bereits ganz oben auf dem Podest stehen können und sammelt kontinuierlich seine Punkte.

Der Punktestand der Top 4 sieht so aus, Straub 131 – Hoyer 100 und Schmidt – Bundesmann je 97 Punkte. Auf Rang 5 dann eine ganz schnelle Dame und zwar Natalie Straub. Bisher fährt sie eine ganz ganz starke Saison  in der Klasse 4a und wenn sie dieses Level halten kann, wird sie am Saisonende auch unter den Top Ten dabei sein bzw. im oberen Drittel, da kann man  von ausgehen. Mit 2 Podiumsplätzen in den ersten 5 Rennen hat sie deutlich gezeigt, dass man immer mit ihr rechnen muss und eigentlich ist der Platz ganz oben auf dem Podium jederzeit möglich, quasi zum Greifen nahe , schauen wir einmal, ob ihr dieses in der 2. Saisonhälfte noch gelingen wird.  Sven Klingelhöfer zählt ja schon längere Zeit zu den Fahren, die in der Klasse 4a immer für einen Platz unter den Top 5 gut sind. Auch in dieser Saison hat er bereits drei Mal auf dem Podium gestanden und ist damit verdient vorne dabei.

Den 7.Platz hat sich der „ Schwarze Ritter aus Ilsede“ erkämpft, sprich Karsten Krängel. Er startet ebenso wie der Führende Straub in der Klasse 5b und ist damit natürlich immer etwas am Zittern, ob die geforderten 5 Starter zusammen kommen, bisher hat dieses ja fast immer geklappt. Bei seinen 4 Starts in dieser Saison kam er einmal als Sieger, einmal auf Platz 2, 3 und 4 ins Ziel – also eine sehr gute Bilanz, wenn er das so halten kann, sollte er am Ende des Jahres, in seiner ersten vollen DM Saison, sicher unter den Top  in der Meisterschaft landen.

Florian Grote auf dem 8.Platz zeigt in seiner ersten DM Saison, das man auch mit einem Klasse 4b Buggy vorne mitfahren kann. Grote  holt sauber seine Punkte und zeigt eine sehr konstante Leistung bei den Rennen. Alleine schon für seinen Mut mit einem Klasse 4b Buggy die volle DM zu fahren hat er einen Platz unter den ersten  10 verdient – Klasse Leitung von ihm. Hoffen wir, dass es für ihn weiter so gut läuft, denn die 4b hat in der Regel immer mit Startermangel zu kämpfen. Den 9. Platz konnte Rene Freisberg erfahren, er startet in der Klasse 5a und das ist, wie bereits oben im Text erwähnt, eine sehr ausgewogene Klasse in der das Punkte holen nicht so leicht ist. Freisberg muss sehen, das er unbedingt in den nächsten Rennen ordentlich Punkte einfährt, denn hinter ihm stehen sehr schnelle Leute in der Tabelle, die Alle !!weiter nach vorne wollen und sie haben  das Zeug dazu.

Nicht leicht für Rene Freisberg, denn auf Platz 10 lauert schon der amtierende Meister Martin Fürst. Fürst war bei den ersten beiden Rennen nicht am Start, doch dann legte er los und startete zur Aufholjagd. Mit 2 Finalsiegen und 2 Mal Gewinner der Vorlaufwertung, fuhr er sich schnell in der DM Wertung nach vorne, mit ihm muss man unbedingt rechen in dieser Saison.

Also, es ist sehr spannend in der DM 2019, am 27./28.7. 2019 geht es dann beim MC Sachsenberg in die 2. Saisonhälfte. Wer noch nicht genannt hat, aber dabei sein möchte – vorläufiger Nennungsschluss ist der 15. 7. – endgültiger Nennungsschluss ist der 22.7. 2019 – 24 Uhr.

Wenn wir es zeitlich hinbekommen, dann wird es auch von den anderen Divisionen so einen Bericht geben in den nächsten Tagen.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!


Rennbericht Schlüchtern

Halbzeit

Mit dem Lauf in Schlüchtern sind  die Hälfte der DM/DAV Rennen in dieser Saison absolviert – also Halbzeit. Bisher verlief die Saison sehr spannend und interessant, hoffen wir, dass es so bleibt, wenn in Sachsenberg die Rückrunde eingeläutet wird.

Klasse 1a – Guter Einstand

Mit Nelio Meinzel steigt ein weiterer Junior in die DM ein. Mit seinem Einstand kann er zufrieden sein, in keinem Lauf Letzter geworden und für das Finale sicher qualifiziert! In der Qualifikationswertung hatten wir nach den  3 Vorläufen folgendes Bild: Jonas Müller holte mit 2 Laufsiegen sicher die Pole für das Finale. Ebenfalls für die erste Startreihe qualifizierten sich Samuel Drews, der sich von Lauf zu Lauf steigerte und Janik Baumgärtner. In Reihe 2 und 3 folgten Yasmin Richert und Lilli Heinrich vor Finn-Lukas Kaiser, Nelio Meinzel und Max Petschel. Im Finale zimmerte Samuel Drews zwar die schnellste Zeit auf die Bahn, musste sich aber mit Platz 2 begnügen. Den Klassensieg holte sich Jonas Müller, Rang 3 sicherste sich Janik Baumgärtner. Auf den nächsten Plätzen kamen Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich, die sehr gut unterwegs war am ganzen Wochenende, Max Petschel, Yasmin Richert und Nelio Meinzel in die Wertung.

Klasse 1b – Zähne ausgebissen

An Liam Müller biss sich die Konkurrenz in Schlüchtern die Zähne aus. Er gewann alle drei Vorläufe vor Hannah Gumm und Co. Hannah Gumm kämpfte zwar auf letzter Rille, fand aber keinen Weg, um an Müller vorbei zu huschen. Hinter den Beiden sicherte sich Lukas Weikl den 3. Platz in der Qualifikationswertung vor  Ben Heinrich – Xenia Richter und Eric Grosse. Im Finale dann fast das gleiche Bild, Müller holt sich den Sieg vor Gumm und Heinrich. Dahinter fahren Weikl, Grosse und Richter über die Linie.

 

 

Klasse 2a – Kulikowski oder Baltzer

Tim Kulikowski oder Jan Baltzer – wer holt den Finalsieg? Bereits in den Vorläufen deutete es sich an, Kulikowski ist nicht zu schlagen. Tim Kulikowski ließ seinen Gegnern in Schlüchtern keine Chance. Drei Laufsiege hieß Pole Position im Finale. Die Startplätze 2 und 3 sicherten sich Jan Baltzer und Timon Dohnke, hinter ihnen lauerten Philipp Zolda, Sebastian Detzer, Timo Pittroff, Lea Nattermann und Tamara Futterknecht. Nach 7 Runden heißt der Klassensieger Tim Kulikowski. Um Platz 2 und 3 wird hart gekämpft, am Ende holt sich Timon Dohnke Platz 2 vor Jan Baltzer. Auf den weiteren Rängen kommen  Philipp Zolda, Lea Nattermann und Timo Pittroff ins  Ziel. Sebastian Detzer fällt im Finale leider aus und Tamara Futterknencht kann gar nicht erst teilnehmen. Beide kommen aber in die Wertung.

Klasse 2b – Stefanie Geiger trumpft im Finale auf

Erwartungsgemäß ließ sich Fölz auch in Schlüchtern nicht die Butter vom Brot nehmen –  3 Vorläufe – 3 Siege – Startplatz 1 im Finale.  Dahinter kämpften Tim Müller und Stefan Schneider um die weiteren Startplätze in der ersten Reihe, mit besserem Ende für Tim Müller. Die Startplätze 4 – 7 gingen an Sebastian Dangel, Wolfgang König, Thomas Lutz und Stefanie Geiger. Im Finale war Stefan Schneider dann zur Stelle und hetzte Andre Fölz vor sich her, fuhr teilweise bessere Rundenzeiten, doch es sollte nicht sein. Fölz hielt gegen und fuhr mit 0,7 Sekunden Vorsprung als Sieger über die Linie. Schneider wurde mit Platz 2 belohnt. Die weitere Wertung lautete Stefanie Geiger auf Platz 3, sie ging von Startplatz 7 aus ins Klassenfinale – starke Leistung – dann folgte Thomas Lutz vor Sebastian Dangel, Wolfgang König und Tim Müller, der leider  frühzeitig ausschied.

Klasse 3a – Paulowitsch im Pech

Die Klasse 3a war sehr gut besetzt, für die DM Teilnehmer war es daher nicht leicht, Punkte für die Meisterschaft zu holen. Marek Goldbohm und Marco Paulowitsch waren daher gefordert  noch einmal alles zu geben. Das taten die Beiden auch und nach den 3 Vorläufen waren sie in der Spitzengruppe dabei. Die Qualifikationswertung sah dann wie folgt aus – Schnellster  Tobias Weigel  vor Steve Haentges, Marco Paulowitsch, Marek Goldbohm, Janos Grau, Andreas Teske, Tobias Röth, Dominik Hammer, Bernd Kress, Andreas Brosch, Michael Jenning und Franz Beck. Im Finale legte Steve Haentges noch einmal nach und holte sich den Finalsieg vor Marek Goldbohm und Tobias Röth. Es folgten Janos Grau, Andreas Teske, Bernd Kress, Dominink Hammer und Andreas Brosch. Die Pechvögel hießen Marco Paulowitsch und Tobias Weigel, da beide frühzeitig aufgeben mussten. Goldbohm schaffte es ordentlich Punkte aus Schlüchtern zu entführen, Paulowitsch hatte weniger Glück – konnte sich aber trotzdem unter den Top Ten in der DM halten.

Klasse 3b – Drei sind noch Einer zu viel

Die Qualifikationswertung sicherte sich Andreas Fürst. Fürst profitierte hier zwar von den Ausfällen der Kontrahenten, aber egal – man muss zur Stelle sein, wenn die Konkurrenz  schwächelt und das war er. Pietsch in der Qualifikationswertung zwar noch auf Platz 2 geführt, aber da war für ihn bereits Feierabend. Tauber im 2. Lauf mit Technik Problemen und im 3. Lauf legte er den Subaru dann ab – Feierabend auch für ihn. Die Plätze 3und 4 in der Qualiwertung holten sich Jens Baltzer und Oliver Günthner.  Alexander Hiss und Tobias Mosler  dann auf den weiteren Rängen. Zum Finale waren schließlich nur noch 3 Fahrzeuge fahrbereit und diese kamen dann nur wenige Meter weit und es folgte der Ausfall von Andreas Fürst. So drehten Oliver Günthner und Jens Baltzer noch ihre Runden und holten sich wertvolle Meisterschaftspunkte ab. Platz 3 belegte Andreas Fürst, die weitere Wertung lautete – Carsten Pietsch – Christian Tauber – Alexander Hiss und Tobias Mosler. Wollen wir hoffen, dass alle Fahrer ihre Fahrzeuge zum nächsten Rennen wieder einsatzfähig bekommen. Carsten Pietsch liegt gut in der Meisterschaftswertung, er muss eigentlich sehen, das er zum nächsten Lauf wieder am Start steht, wenn er vorne dran bleiben will. Christian Tauber konnte in dieser Saison bisher auch erst einmal richtig zeigen, warum er der amtierende Meister ist – das war in  Gründau auf Asphalt. Wäre schön, wenn auch Tauber mit Team wieder zurück kommt und sich den Autocross Fans noch einmal zeigt, denn der Subaru ist immer ein Highlight bei den DM Rennen.

Klasse 4a/b  Marcel Schmidt startete durch

Marcel Schmidt sicherte sich in Schlüchtern knapp die Qualifikationswertung vor Sven Klingelhöfer und Toni Hoyer. Die Plätze 4 – 8 belegten Maik Eckardt, Natalie Straub, Maximilian Betz, Florian Grote, der sich als einziger Klasse 4b Fahrer direkt für das A- Finale qualifizieren konnte und Vanessa Mandel. Manja Klopp war sehr schnell unterwegs in Schlüchtern, erkämpfte sich den 9. Platz und war damit auf der Pole für das B –Finale, die Chance zum Aufstieg ins A – Finale war gegeben, das gleiche galt für Jörg Conrad, der auf Platz 10 in der Qualifikationswertung lag . Außer den beiden waren  im B- Finale noch folgende Fahrer dabei, Claus Altendorf, Marco Fürst, Rene Krüger, Michael Mengele, Sven Richter, Matthieu Stoffel, Florian Schäfer und Michel Müller. Nachdem B – Finale stiegen Claus Altendorf und Jörg Conrad ins A – Finale auf. Das A – Finale wurde gestartet und nach 7 Runden fuhr Marcel Schmidt mit 0,2 Sekunden Vorsprung vor Toni Hoyer als Sieger über die Ziellinie. Den dritten Platz sicherte sich Sven Klingelhöfer vor Maximilian Betz. Platz 5 erkämpfte sich Florian Grote mit einem Vorsprung von 0,003 Sekunden vor Jörg Conrad. Kann man da überhaupt von einem  Vorsprung reden? Platz 7 bis 10 gingen an Natalie Straub, Maik Eckardt, Claus Altendorf und Vanessa Mandel.

Klasse 5a – Starke Vorstellung

Eine starke Vorstellung lieferte am Ewald – Pauli – Ring Sebastian Witt mit seinem Fast & Speed Buggy. Nach den 3 Vorläufen stellte er  den Buggy auf den 3. Startplatz für das abschließende Klassenfinale. Er musste sich nur dem amtierenden Meister Martin Fürst und Martin Haselhorst beugen. Die Startplätze 4 – 10 belegten Patrick Krüger, Nico Spindeldreher, Rene Freisberg, Henrik Bundesmann, Micha Dollinger, Markus Klopp und Martin Wagner. Pech hatte Carsten Schlöffel, der auf Platz 11 in die Wertung kam und damit zuschauen musste, wie die Konkurrenz im Finale und DM Punkte kämpfen wird. Das Finale gewann, schon fast erwartungsgemäß, Martin Fürst vor   Patrick Krüger und Martin Haselhorst, der anscheinend immer besser mit seinem  Fahrzeug zurecht  kommt. Platz 4 holte  sich Sebastian Witt vor Henrik Bundesmann, Nico Spindeldreher, Micha Dollinger, Rene Freisberg  und Markus Klopp.

Klasse 5b – Kam – sah und siegte

Bereits im Vorfeld war klar, der Sieger wird zu 99,99 Prozent Bernd Stubbe heißen und so kam es dann auch. Stubbe gewann alle drei Vorläufe sicher und stellte seinen Buggy damit auf den Startplatz 1 für  das abschließende Finale. Michael Straub zeigte in den Vorläufen, warum er momentan die DM anführt. Hinter Stubbe war er der schnellste Fahrer der DM Piloten. Nur einmal musste er sich mit Platz 3 begnügen, da war Klaus Gräfen der schnellere Mann.  Karsten Krängel musste sich erst an die Strecke gewöhnen. Das erste Mal in Schlüchtern am Start hatte er so seine Mühe mit der Bahn. Doch im dritten Vorlauf schien es so, als wäre er wieder bei der Musik und holte sich den 3. Platz. Holger Gocht war ebenfalls am Start und auch er war gewillt, ordentlich Punkte aus Schlüchern zu entführen. Im Finale dann Stubbe sofort vorne und es hatte den Anschein, das Bernd Stubbe das Finale zu jederzeit unter Kontrolle hatte, nebenbei noch eben die beste Zeit im Finale gefahren, Sieg geholt – was will man mehr. Schöne Geste von Stubbe sich einmal den DM Zuschauern bei einem DM Lauf zu zeigen. Auf Platz 2 kam Michael Straub ins Ziel vor einem wieder erstarktem Karsten Krängel, der "schwarze Ritter aus Ilsede" gibt so schnell halt nicht auf. Holger Gocht belegt den 4. Platz vor Klaus Gräfen, der leider vorzeitig aufgeben musste.


Damit ist jetzt erst einmal Halbzeit in der DM und die Fahrer haben nun etwas Zeit ihre Wunden zu pflegen, bevor es in die 2. Saisonhälfte gehen wird.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!

 



Vorbericht 5. DM Lauf in Schlüchtern

Stand Nennungsliste – 15.06.2019  - 21:30 Uhr

Der MSC Schlüchtern veranstaltete vor 50 Jahren das erste Autocross Rennen in Deutschland. Hierzu wird der MSC Schlüchtern am Freitag, dem 21.6. 2019 ab 19:30 Uhr, im Festzelt einen  Film zeigen. Zu diesem Jubiläum hat sich ein Starterfeld mit vielen Spitzenfahrern angekündigt – blicken wir direkt in die einzelnen Klassen.


Klasse 1a -  Einstand

Bisher haben sich in der Klasse 1a Max Petschel  und Jonas Müller mit dem Gewinnen im Finale immer abgewechselt. Dicht dran war meistens Samuel Drews, er konnte bereits 3 Mal den 2. Platz einfahren, wird er die Siegesserie der Beiden unterbrechen können?  Außerdem werden Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richter, Lilli Heinrich und Janik Baumgärtner an den Start gehen. Seinen Einstand in der Deutschen Autocross Meisterschaft und im DAV Autocross Cup by DAV wird Nelio Meinzel geben. Das bedeutet, 8 Starter werden versuchen möglichst viele Punkte aus Schlüchtern zu entführen, um sich in der Meisterschaft weiter nach vorne zu arbeiten und mit 8 Startern ist die Klasse wie immer gut besetzt.


Klasse 1b – Müller – Gumm – oder..?

Mit Liam Müller kommt der Führende der Junioren Meisterschaft nach Gründau. Auch Hannah Gumm, die auf Platz 2 in der DM liegt, wird wieder ins Lenkrad greifen, Beide haben bisher 2 Klassensiege einfahren können – wird interessant werden, ob deren Serie hält. Mit Ben Heinrich, Xenia Richter, Lukas Weikl, Eric Grosse und Tim Moosburger steht ihnen aber starke Konkurrenz, die ebenfalls jederzeit auf das Podium fahren könnte, ins Haus – schauen wir mal, ob es jemand am Wochenende schaffen wird. Die Jugend und deren Eltern/Teams müssen eh einmal gelobt werden, alle Junioren Klassen bisher immer gut besetzt!!


Klasse 2a – Kann Tamara Futterknecht dran bleiben?

In der Klasse 2a stehen bis jetzt 8 Nennungen in der Startliste und wie der Saisonverlauf bisher zeigte, die Klasse ist spannend. Mit Jan Baltzer – Tamara Futterknecht und Timon Dohnke wird das DM Führungstrio an den Start gehen und erneut verbissen um wichtige DM Punkte fighten. Jan Baltzer konnte sich in der DM Wertung leicht von seinen Verfolgern absetzen, doch Tamara Futterknecht schaffte es bis jetzt den Anschluss zu halten - wird ihr dies auch in Schlüchtern gelingen? Einfach wird es nicht werden, denn Timon Dohnke, der auf Platz 3 liegt,  muss auch sehen, dass er Punkte holt. Da Tim Kulikowski beim letzten Lauf in Gründau deutlich den Klassensieg einfahren konnte und damit in Schlagdistanz zu Timon  kam. Das Gleiche gilt für Sebastian Detzer, auch er trumpfte in Gründau stark auf und wird es in Schlüchtern auch wieder versuchen. Mit Philipp Zolda – Lea Nattermann und Timo Pittroff steht ihnen aber starke Konkurrenz entgegen – warten wir einmal den Sonntagabend ab und schauen, wer den Finalsieg einfahren konnte.

 
Klasse 2b – Es wird spannend

In Gründau konnte Stefan Schneider den Andre Fölz fast vom Sockel stoßen, wird ihm dies in Schlüchtern gelingen? Der DM Führende Fölz wird natürlich versuchen das zu verhindern, muss allerdings auch langsam anfangen zu taktieren, denn ein Unfall und damit einen Ausfall kann er nicht riskieren. Mit Thomas Lutz geht ein weiterer Favorit auf den Finalsieg an den Start. Lutz liegt in der DM Wertung auf  Platz 3 und wenn er vorne dran bleiben will müssen Punkte her. Allerdings steht den Herren starke Konkurrenz in der Klasse entgegen, das wären Frank Pittroff, Wolfgang König, Sebastian Dangel,  Dirk Frankenberger und Tim Müller. Tim Müller steht zwar mit der Startnummer 204 in der Nennliste, wir gehen aber davon aus, dass er in der 2b fahren wird. Ganz langsam, aber sicher, hat sich Stefanie Geiger in der Deutschen Meisterschaft auf Platz 10 vorgekämpft. Steffi Geiger ist erst in dieser Saison in die Klasse 2b aufgestiegen, musste sich an ein neues Fahrzeug gewöhnen und dafür macht sie ihre Sache sehr gut – weiter so.


Klasse 3a – Wer holt den Sieg?

Volles Haus in der Klasse 3a und da stellt sich sofort die Frage: Wer kann hier gewinnen? Da Schlüchtern, wie in der Einleitung erwähnt, vor einigen Jahren zu einer Rallycross Strecke umgebaut wurde, liegt der Vorteil eher beim Alexander Langer. Langer bringt ein rein rassiges Rallycross Fahrzeug an den Start, während die Autocross Piloten ihre Autos versuchen, so gut es geht, für die Rennen in Gründau und Schlüchtern zu einem Rallycross tauglichem Fahrzeug umzustellen. Das heißt Langer ist erneut der Favorit, aber mit Marco Paulowitsch – Marek Goldbohm und Philipp Raiser steht schwerste Konkurrenz am Start. Auch die anderen Starter sind keine Kinder von Traurigkeit, das wären vor allem Franz Beck und Michael Jenning, die Punkte für die Meisterschaft benötigen. Andreas Teske – Tobias Weigl – Kai Köhler – Steve Haentges – Tobias Röth – Andras Brosch – Dominik Hammer - Bernd Kress und Janos Grau, sie alle wissen, wie man das Gaspedal bedient – interessante und sehenswerte Klasse am Rennwochenende.


Klasse 3b – Die Luft wird brennen…

Wenn die Klasse 3b an den Start geht, da wird die Luft brennen. Mit Carsten Pietsch – Christian Tauber – Andreas Fürst gehen die Top 3 vom letzten DM Lauf an den Start. Oliver Günthner wird mit seinem bekannt schnellen Opel Astra ebenfalls dabei sein und dann ist da auch noch Jens Baltzer, auf seinem Skoda Fabia. Das alleine ist schon einmal Autocross der extra Klasse, damit aber nicht genug. Mit Alexander Hiss und Tobias Mosler  gehen 2 weitere schnelle Leute an den Start und jetzt kommt es  - Achim Spors feiert mit seinem VW Scirocco 4x4 Premiere in der Autocross DM 2019 – Was will man mehr? Also Klasse 3b vormerken für das Wochenende.


Klasse 4a/b – Rang und Namen

Man kann fast sagen, alles was Rang und Namen in der Klasse 4a/b hat, läuft in Schlüchtern auf. Das wird ein Hingucker werden, wenn man diese Fahrer von der Leine lässt. Alleine aus der 4a haben 18 Fahrer ihre Nennung eingereicht. Dazu noch Florian Grote und Florian Schäfer aus der Klasse 4b. Das bedeutet 2 getrennte Gruppen in den Vorläufen, in denen die Fahrer um den direkten Einzug ins A – Finale kämpfen werden. Es wird bei der hohen Starterzahl natürlich vorher noch ein B – Finale geben, aus dem die 2 besten Fahrer dann ins  A – Finale aufsteigen werden – Motorsport pur! Favoriten kann man direkt nicht nennen, mit Toni Hoyer – Sven Klingelhöfer – Natalie Straub – Dylan Donat – Maximilian Betz – Marcel Schmidt und Marco Fürst gehen Leute an den Start, die auf Augenhöhe unterwegs sind. Aber was heißt hier schon Augenhöhe, in dieser Klasse braucht man nur einen kleinen Fehler machen und das Feld zieht vorbei, so eng sind sie alle zusammen. Denn auch Maik Eckardt, Rene Krüger, Claus Altendorf, Nils Müller, Jörg Conrad, Michael Mengele, Michel Müller und Sven Richter – alles keine Kostverächter. Dann wären da noch 2 schnelle Damen, die ebenfalls wissen, wie man so ein Gefährt am Limit bewegt und das wären Manja Klopp und Vanessa Mandel. Matthieu Stoffel will sich ebenfalls einmal in der DM versuchen. Das heißt es wird für Florian Grote und Florian Schäfer kein Spaziergang sich in diesem starken Fahrerfeld mit ihrem Fahrzeug zu behaupten. Für Florian Grote ist es wichtig, möglichst ins  A – Finale zu kommen, da er gut platziert in der DM liegt. Lassen wir uns überraschen.


Klasse 5a – Kommt Markus Wibbeler?

Wie man hört, möchte auch Markus Wibbeler am DM Lauf in Schlüchtern teilnehmen. Das wäre natürlich  noch das i – Tüpfelchen in der Klasse 5a. Markus Wibbeler belegt aktuell den vierten Platz in der Europameisterschaft in der Klasse bis 1600ccm und wird, wenn er denn starten sollte, sicherlich noch einmal zusätzlich für Furore in der Klasse 5a sorgen. So, jetzt aber zum festen DM Starterfeld – absolut stark besetzt ist diese Klasse wieder. Martin Fürst wird sicherlich alles geben, um erneut möglichst viele Punkte aus Schlüchtern zu entführen, da er die ersten 2 DM Rennen nicht fahren konnte. Das gleiche gilt für Martin Haselhorst, auch er wird alles geben, um wieder den Anschluss in der DM zu bekommen. Wen haben wir noch dabei, Carsten Schlöffel und Henrik Bundesmann haben in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass sie den Sieg einfahren können bzw. haben. Henrik Bundesmann liegt aktuell auf dem 2. Platz in der Deutschen Meisterschaft und wird sicherlich versuchen den Rückstand auf Spitzenreiter Michael Straub zu verkürzen. Mit Rene Freisberg, Markus Klopp und Nico Spindeldreher gehen weitere Fahrer an den Start, die in dieser Saison alle schon einmal auf dem Treppchen gestanden haben. Patrick Krüger, Martin Wagner und Micha Dollinger darf man auch nie aus den Augen lassen und dann wird noch Sebastian Witt mit einem Fast & Speed Buggy sein Glück in der 5a versuchen – drücken wir ihm die Daumen. Schön wäre es, wenn noch 1 – 2 Starter hinzukommen, dann werden hier 2 gut besetzte Spitzengruppen um den Einzug ins Klassenfinale streiten.


Klasse 5b – Der Europameister hat genannt

Bernd Stubbe, der erfolgreichste  Autocross Pilot und amtierender Europameister, hat seine Nennung eingereicht.  Damit steht eigentlich schon der Klassensieger fest, doch man weiß ja nie – ein kleines Problem und dann werden die DM Spitzenfahrer zur Stelle sein. Für Klaus Gräfen, Michael Straub, Karsten Krängel und Holger Gocht geht es in erster Linie um Punkte und noch einmal Punkte für die DM- Michael Straub ist aktueller DM Leader und wird versuchen diesen Platz auch zu verteidigen. Aber er muss auch vorsichtig fahren, eine Gradwanderung. Klaus Gräfen, Karsten Krängel und Holger Gocht liegen ebenfalls gut platziert in der Meisterschaft und werden sich ebenfalls überlegen müssen, wie sie den Lauf in Schlüchtern angehen – alles riskieren oder Punkte sammeln ? Dank Bernd Stubbe könnte die Klasse 5b jetzt sogar alleine fahren, wenn natürlich auch von den anderen Teilnehmern keiner mehr absagt. Auch hier wäre es schöner, wenn noch die eine oder andere Nennung hinzukommen würde. Für die Fans an der Strecke wird es natürlich eine Freude sein den amtierenden Europameister Stubbe auf der Bahn zu sehen. Das heißt – nicht die Klasse 5b am Wochenende verpassen!

Dieses war jetzt der 5. Vorbericht der Saison 2019 und auch der Aufwendigste von der Zeit her. Denn der MSC Schlüchtern hat einen anderen Weg der Nennung genommen wie die anderen Veranstalter. Diese Nennungsversion war eher unübersichtlich als hilfreich für mich - ich musste noch nie so oft hin und her scrollen oder klicken. Sollte also ein Fahrer übersehen worden sein – keine böse Absicht. So eine Änderung mitten in der Saison birgt immer Gefahren und wenn ich es richtig sehe, dann haben viele Fahrer nicht angeklickt, dass sie auch für den DAV Cup gewertet werden wollen.  Darauf habe ich Kontakt zu Herrn Hohmeier aufgenommen und der erklärte dann, dass die Ergebnisauswertung so sein wird wie immer, er wird darauf achten, dass alle Fahrer ihre Punkte bekommen.  Ansonsten wünschen wir natürlich dem MSC Schlüchtern eine tolle Veranstaltung mit spannenden, aber unfallfreien Rennen – den Fahrern viel Erfolg und viel Spaß bei der Filmvorführung.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!
P.S. Auf www.autocross-deutschland.de ruhig noch einmal die Fahrerinformationen für Schlüchtern durchlesen.  Bis zum 16.06.2019 – 24 Uhr kann noch genannt werden!

 


Rennbericht Gründau

Die Deutsche Autocross – Meisterschaft und der Deutsche Autocross Pokal des DAV gingen in Gründau in die vierte Runde. Es gab spannende Rennen und natürlich auch den einen oder anderen Unfall – Gründau ist halt nicht ohne.

So nun aber der Blick in die Klassen:

Klasse 1a – Petschel dreht auf

Auch die Junioren kämpften in Gründau verbissen um Punkte für die Meisterschaften. Richtig fliegen ließ es hier Max Petschel. Musste er sich im Pflichttraining noch hinter Samuel Drews einordnen, drehte er in den Vorläufen auf und gewann alle drei Qualifikationsläufe. Das Training also eine Beute von Samuel Drews vor Max Petschel und Janik Baumgärtner. Die Plätze 4 – 7 belegten Yasmin Richert – Lilli Heinrich – Jonas Müller und Finn-Lukas Kaiser.
Mit drei Siegen war die Vorlaufwertung klar für Petschel entschieden. Janik Baumgärtner fuhr als 2. in die Wertung vor Samuel Drews, der sich von Lauf zu Lauf steigerte. Auf Platz 4 landete Jonas Müller, der im ersten Lauf mit Defekt aufgeben musste. Auf den weiteren Rängen kamen Yasmin Richert, Fin-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich in die Punktewertung. Im Finale ist Petschel wieder vorne, Samuel Drews und Janik Baumgärtner machten aber Runde für Runde Druck und so flogen die Jungs dann innerhalb einer Sekunde über die Ziellinie – starke Leistung der Junioren.  Die weitere Reihenfolge lautete Yasmin Richert – Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich und Jonas Müller.


Klasse 1b – Liam Müller – Auf und davon

Im Pflichttraining setzte Liam Müller die Bestmarke vor Ben Heinrich und Hannah Gumm. Die drei Piloten lagen nur minimal in den Zeiten auseinander, Platz 4 -5 und 6 gingen an Lukas Weikl – Eric Grosse und Xenia Richter. Liam Müller war dann in den Vorläufen nicht zu bezwingen – 3 Starts – 3 Siege. Platz 2 und 3 belegten  Ben Heinrich und Eric Grosse, vor Xenia Richter, Lukas Weikl und Hannah Gumm. Hannah Gumm musste direkt im 1. Vorlauf einen Überschlag einstecken, fuhr die Veranstaltung aber tapfer zu Ende! Nach der Vorlaufwertung gewann Liam Müller souverän das Finale und holte sich damit 30 wertvolle Meisterschaftspunkte ab.  Eric Grosse und Lukas Weikl kamen fast gleichzeitig über die Ziellinie gefahren.  Eric Grosse musste hart kämpfen um den 2. Platz ins Ziel zu fahren, denn Weikl lies nie locker. Ab Runde 4 knabberte Weikl Runde um Runde am Vorsprung von Grosse, dieser behielt aber die Nerven und konnte sich somit über Platz 2 freuen. Hannah Gumm kam auf Platz 4 in die Wertung vor Xenia Richter und Ben Heinrich.


Klasse 2a – Tim Kulikowski erfolgreich

Für Tim Kulikowski war es ein Top - Wochenende. Pflichttraining erfolgreich mit   Bestzeit beendet und anschließend alle drei Vorläufe gewonnen. Jan Baltzer musste sich mit Platz 2 im Training begnügen, vor Timon Dohnke. Die Plätze 4 – 8 belegten im Training ein stark fahrender Sebastian Detzer, vor Philipp Zolda – Lea Nattermann – Tamara Futterknecht und Timo Pittroff. Wie erwähnt, sicherte sich Kulikowski auch die Vorlaufwertung vor Jan Baltzer, der unbedingt Punkte für die Meisterschaft benötigte. Sebastian Detzer landete auf Rang 3, vor Philipp Zolda und Tamara Futterknecht. Timo Pittroff, Lea Nattermann und Timon Dohnke folgten auf den weiteren Plätzen. Im Finale das gleiche Bild, Tim Kulikowski holt sich den Sieg vor Jan Baltzer und Sebastian Detzer. Philipp Zolda kommt vor Tamara Futterknecht in die Wertung, auf den folgenden Plätzen fahren Lea Nattermann, Timon Dohnke und Timo Pittroff in die Wertung.


Klasse 2b – Schneider und Pittroff machen Druck

Das Pflichttraining wurde eine Beute von Stefan Schneider. Er konnte Andre Fölz auf Platz 2 verwaisen. Platz 3 sicherte sich Frank Pittroff vor Stefanie Geiger, und Tim Müller. Diese 5 Fahrer lagen alle innerhalb einer Sekunde – was will man mehr – Spannung lag in der Luft. Platz 6 erkämpfte sich Wolfgang König, dann folgten Kai Petto, Thomas Lutz und Dirk Frankenberger. Es ging in die Vorläufe und dort kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Andre Fölz – Stefan Schneider – Tim Müller und Frank Pittroff.  Das glücklichere Ende dann für Andre Fölz, er holte sich die 10 Punkte der Vorlaufwertung ab. Platz 2 erfuhr sich Stefan Schneider noch vor  Tim Müller und Frank Pittroff. Die Plätze 5 bis 9 sahen wie folgt aus: Kai Petto – Thomas Lutz – Stefanie Geiger – Wolfgang König und Dirk Frankenberger. Andre Fölz suchte im Finale dann in der Flucht nach vorne sein heil, doch die Konkurrenz blieb dran und machte ordentlich Druck. Fölz muss sich ständig den Angriffen von Schneider  erwehren und dieser wiederrum von   Frank Pittroff. Im Ziel trennen den Sieger Fölz nur knapp 0,5 Sekunden von Pittroff, der auf Platz 3 ins Ziel kommt. Dazwischen fährt Schneider über die Linie – Herzschlagfinale. Kann Fölz die Beiden beim nächsten Lauf in Schlüchtern noch auf Distanz halten, oder wird seine   Siegesserie dort beendet? Auf Platz 4 fährt Tim Müller ins Ziel, vor Kai Petto und Stefanie Geiger, die wieder eine gute Leistung ablieferte. Es folgen in der Wertung Wolfgang König, Dirk Frankenberger und Thomas Lutz.


Klasse 3a – Volles Haus

Die Klasse 3a war durch die Gaststarter sehr gut besetzt. Hier mussten die DM Teilnehmer sehen, dass sie möglichst unbeschadet durch die Rennen kommen und so gut es geht, Punkte mitnehmen können. Die Top 5 nach dem Pflichttraining hießen: Alexander Langer, Marco Paulowitsch, Heiko Heinrich, Michael Jenning  und Andreas Braun. In den Vorläufen kam es auch hier zu dem einen oder anderen Unfall, am schlimmsten erwischte es Heiko Heinrich, nach einem schweren Überschlag ist sein BMW wohl ein Totalschaden. Die Vorlaufwertung wurde dann von Alexander Langer gewonnen, vor Tobias Weigel und Michael Jenning. Marek Goldbohm wird guter Vierter, vor Marco Paulowitsch, der ebenfalls unbedingt Punkte für die DM benötigt. Im Finale sofort Langer vorne und klarer Sieger in dieser Klasse. Dahinter aber hauen sich Goldbohm und Paulowitsch die Zeiten nur so um die Ohren, mit besserem Ende für Goldbohm. Goldbohm damit Platz 2 vor Paulowitsch auf Platz 3. Die Plätze 4 und 5 belegen Tobias Röth und Michael Jenning. Platz 6 – 10 gehen an Steve Haentges – Janos Grau – Tobias Weigel – Andreas Teske und Andreas Braun.


Klasse 3b – Gipfeltreffen

In der Klasse 3b trafen drei Fahrer aufeinander, von denen Jeder die Chance auf den Sieg in Gründau hatte. Das waren der amtierende Deutsche Meister Christian Tauber – Andreas Fürst und Carsten Pietsch, der seine erste DM Saison fährt.  Mit Außenseiter Chancen auf den Sieg Oliver Günthner, der eine tolle Saison bisher gefahren ist. Im Training legt Tauber die Messlatte hoch, doch Andreas Fürst – Carsten Pietsch – Oliver Günthner und Alexander Hiss konnten das Tempo mitgehen. Alle 5 lagen innerhalb von 1,1 Sekunden. Dann folgten Michael Petschel und Tobias Mosler. Die Vorlaufwertung holt anschließend  sicher Tauber vor Pietsch und Fürst, damit sind die 3 Favoriten im Finale auch in der ersten Startreihe beisammen  - Spannung macht sich breit. Platz 4  geht an Oliver Günthner vor Michael Petschel, dann Alexander Hiss und Tobias Mosler. Das Finale wird gestartet und Tauber verschläft anscheinend etwas den Start. Fürst schießt sofort mit einem Blitzstart in Führung, Pietsch hinten dran, dann erst Tauber. Fürst macht vorne sofort Meter und versucht sich abzusetzen, er weiß ja wer hinter ihm fährt. Tauber schafft es immer näher an Carsten Pietsch heran zu fahren. Pietsch kommt mit seinem BMW etwas zu quer, Tauber nutzt dieses aus und geht vorbei. Jetzt setzt Tauber nach und knabbert am Vorsprung von Andreas Fürst. Nach kurzer Zeit ist er am Quattro von Fürst dran und geht vorbei – Tauber damit in Führung. Im Schatten von Tauber konnte sich auch Carsten Pietsch an Fürst heran fahren und schafft es ebenfalls, am Quattro vorbei zu kommen. So ist dann auch der Zieleinlauf, Tauber – Pietsch – Fürst, dann  Günthner vor Hiss und Petschel. Nun folgt der nächste Lauf in Schlüchtern, mit einem etwas anderen Belag – Schotter und Asphalt im Wechsel – kann Tauber hier wieder gewinnen, oder werden die Karten neu gemischt? – Spätestens beim Lauf in Sachsenberg wird man sehen, wer auch auf losem Untergrund, also auf einer richtigen Autocross Strecke, die Nase vorn haben wird.


Klasse 4a/b – Heimsieg

Maximilian Betz ließ es auf Heimischer Strecke richtig fliegen. Im Pflichttraining zauberte er eine super Zeit auf die Bahn, die kein anderer Fahrer mehr unterbieten konnte. Allerdings mit nur 0,01 Sekunden Vorsprung auf Sven Klingelhöfer.  Die ersten 7 im Zeittraining waren eh nur knapp eine Sekunde auseinander – da wusste man sofort was heute Sache ist– es wird rund gehen. 19 Starter hatten genannt, wobei es für Toni Hoyer und Dylan Donat bereits im Training ein frühes Aus gab – schade. Die drittbeste Zeit stampfte Marcel Schmidt auf die Bahn, vor Rene Krüger - Jörg Conrad -  Marco Fürst und Maik Eckardt – diese Piloten lagen alle innerhalb der erwähnten Sekunde. Aus der 4b war nur Florian Eitner  am Start, der sich auf Platz 11 in die Liste eintrug.
Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen sah die Vorlaufwertung wie folgt aus: Maximilian Betz vor Marcel Schmidt und Marco Fürst. Es folgten Sven Klingelhöfer, Nico Berndorfer, Jörg Conrad, Claus Altendorf, Natalie Straub, Rene Krüger und Sven Richter – sie bildeten die Top Ten.
Bevor es ins Finale gehen konnte, musste noch ein B – Finale ausgefahren werden. Hier siegte Rene Krüger vor Maik Eckardt, damit waren die Beiden für das A – Finale gesetzt. Pech hatte Manja Klopp, sie wurde auf Platz 11 gewertet und konnte damit nicht mit ins A – Finale aufsteigen. Platz 12 – 16  sicherten sich Sven Richter – Michael Mengele – Michel Müller -  Florian Eitner und Vanessa Mandel. Der Sieg im A – Finale war hart umkämpft zwischen Betz und Schmidt. Am Ende hatte Betz die Nase vorne und zwar um  0,2 Sekunden – Wimpernschlag – aber gewonnen. Platz 3 sicherte sich Sven Klingelhöfer vor Nico Berndorfer und Marco Fürst. Die Plätze 6 – 10 hatten folgende Fahrer unter sich ausgemacht: Rene Krüger, Maik Eckardt, Natalie Straub, Jörg Conrad und Claus Altendorf hieß die Reihenfolge im Ziel.

Klasse 5a/b – 2, 8 Sekunden

Die Klasse 5a und 5 b machten in Gründau zum ersten Mal in dieser Saison wieder gemeinsame Sache. Da in der 5b nur 3 Fahrer ihre Nennung abgegeben hatten, musste man zusammen mit der 5a fahren. Im Training zeigte der amtierende Meister Martin Fürst, dass er gekommen ist um zu gewinnen. Er benötigt dringend gute Ergebnisse, um in der DM Wertung wieder den Anschluss zu finden. Im Training setzte er die Bestzeit, vor Rene Freisberg und Patrick Krüger. Auch Martin Haselhorst war wieder dabei und zeigte sofort, dass er es wissen will – Platz 4 im Training, vor Henrik Bundesmann, diese Piloten bildeten die Top 5 nach dem Zeittraining. Auf den weiteren Plätzen folgten Michael Straub – Andre Kunkel –Nico Spindeldreher –Micha Dollinger – Markus Klopp – Felix Klüßmann und Meena Pietsch. Bereits im 1. Vorlauf kam  dann das Aus für Meena Pietsch – Motorschaden. Auch  Andre Kunkel musste aufgeben, er überschlug sich mehrfach, damit waren zwei der drei 5b Piloten bereits out. Die Vorlaufwertung der 5b war damit entschieden – die 5a Vorlaufwertung sicherte sich Martin Fürst vor Rene Freisberg und Nico Spindeldreher, die Beide eine starke Vorstellung in Gründau boten. Platz 4 holte sich Patrick Krüger vor Martin Haselhorst, Henrik Bundesmann, Micha Dollinger, Felix Klüßmann und Markus Klopp. Den Finalsieg holte sich anschließend Michael Straub knapp vor Martin Fürst. Beide trennten im Ziel nur 0,4 Sekunden. Auf den Plätzen 3 – 6 fuhren Nico Spindeldreher, Rene Freisberg, Martin Haselhorst und Patrick Krüger über die Ziellinie. Straub und Krüger trennten im Ziel, nach 6 Runden nur 2,8 Sekunden – das zeigt, wie eng es im Finale zur Sache ging. Die Verfolgergruppe wurde angeführt von Markus Klopp, der vor Henrik Bundesmann, Micha Dollinger und Felix Klüßmann ins Ziel fuhr.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Jan Hohmeier, der uns wieder mit News direkt von der Rennstrecke versorgte.
Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Karlheinz Geiger, der sofort am folgenden Tag sich die Mühe gemacht hat und uns schöne Bilder vom Rennen gesendet hat – Danke!

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!

 


Vorbericht Autocross Gründau

Stand Nennungsliste 29.05.2019

In Gründau wird der 4. Lauf zur  Deutschen Autocross Meisterschaft und zum DAV Autocross Cup 2019 ausgetragen.
Der Asphaltkurs gehört zu den schnellsten Strecken in Deutschland im AX Kalender und von daher muss man hier immer voll konzentriert fahren. Ein Fehler, eine Unachtsamkeit und schnell “küsst“ man die Leitplanke und die gibt selten nach.

Klasse 1a
Mit Jonas Müller und Max Petschel haben 2 Fahrer genannt, die in der Klasse bisher gewinnen konnten. Samuel Drews hängt ihnen aber stets im Genick, wird er in Gründau den ersten Klassensieg in diesem Jahr verbuchen können?? Wenn man sich die Klasse 1a einmal anschaut, jeder kann hier auf das Treppchen fahren – die Chance ist da – sehr ausgewogen.
Wer weiß, evtl. können ja Yasmin Richert, Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich oder Janik Baumgärtner den oben Erwähnten die Suppe versalzen und ganz vorne dabei sein. Es wird spannend sein diese Klasse am Renntag zu beobachten.

Klasse 1b
Hier hat sich bisher Hannah Gumm als stärkste Kraft im Feld heraus kristallisiert. Mit 2 Klassensiegen zeigt sie deutlich, wen es zu schlagen gilt. Doch die Konkurrenz in Gründau ist stark vertreten, mit Liam Müller – Ben Heinrich – Lukas Weikl – Erich Grosse und Xenia Richter gehen Fahrer an den Start, die alle für einen Sieg gut sind, mindestens aber für einen Platz auf dem Podium. In der Klasse 1b ist alles offen, warten wir mal den Renntag ab, wer dann die meisten Punkte auf sein Meisterschaftskonto schreiben konnte.

Klasse 2a
Mit Jan Baltzer, Tamara Futterknecht und Timon Dohnke haben die drei Führenden in der Meisterschaft ihre Nennung eingereicht. Baltzer konnte den letzten Lauf in Dauban gewinnen, vor Tamara Futterknecht, die dieses Jahr eine starke Leistung zeigt. Das gleiche gilt für Timon Dohnke, er bestreitet seine erste DM Saison und konnte sich gleich vorne festsetzen. Außerdem haben Timo Pittroff, Sebastian Detzer, Lea Nattermann, Tim Kulikowski und Philipp Zolda genannt, auch diese Junioren sind stets für einen Platz auf den vorderen Rängen gut – es gehört auch immer etwas Glück dazu, man darf gespannt sein, wer sich in Gründau durchsetzen kann.

Klasse 2b
Andre Fölz wird hier sicherlich versuchen seine Serie fortzusetzen und möglichst viele Punkte für die Meisterschaft einzufahren. Das gleiche gilt für Stefanie Geiger, die beim  letzten DM Lauf einen guten dritten Platz heraus fahren konnte.  Auch Thomas Lutz ist in der DM vorne dabei und wird versuchen ein Punktemaximum mitzunehmen. Mit Stefan Schneider, Kai Petto, Dirk Frankenberger, Tom Maier, Frank Pittroff, und Wolfgang König steht ihnen aber starke Konkurrenz ins Haus. Auch hier wird man sehen müssen, wer sich am besten auf den Asphaltkurs einstellen kann, um am Ende ganz vorne  dabei zu sein.

Klasse 3a
Bereits jetzt schon stehen in der Klasse 3a  17 Fahrer in der Nennliste, natürlich mit vielen Gaststartern, die sich den Start in der Deutschen Meisterschaft nicht nehmen lassen wollen. Da wären z.B. Andreas Teske, Gregory Hassler oder Andreas Langet um nur Einige zu nennen, das verspricht schon einmal Spannung im Vorfeld. Marco Paulowitsch konnte sich bisher von Rennen zu Rennen steigern und wird versuchen diese Serie weiter auszubauen.
Georg Hoffmann und Franz Beck sind in dieser Saison ebenfalls sehr gut unterwegs und werden alles geben, um ordentlich Punkte mitzunehmen. Auch Michael Jenning ist wieder dabei, dazu gesellen sich noch Andras Braun, Tobias Weigel, Michael Eberle, Bernd Kress, Steve Haentges, Tobias Röth und Dominik Hammer, Heiko Heinrich, Dominique Scheiter und Janos Grau, also ein sehr interessantes Starterfeld.

Klasse 3b
Christian Tauber – Andreas Fürst – Oliver Günthner, Carsten Pietsch und Jens Baltzer, sie haben alle eines gemeinsam, sie benötigen dringend Punkte. Die einen um den Anschluss an die Tabellenspitze zu bekommen und die anderen um ihn zu halten. Mit Alexander Hiss, Tobias Mosler, Nicole Jonas und Michael Petschel steht ihnen aber starke Konkurrenz ins Haus, die ebenfalls ein Wörtchen um den Klassensieg mitreden möchte. Wer als Zuschauer vor Ort ist,  sollte sich die Klasse 3b anschauen, wenn diese Fahrer loslegen, da wird die Post abgehen.

Klasse 4a/b
Volles Feld in der Klasse 4a, zu der sich noch Florian Eitner aus der 4b gesellen wird. Man kann sich eigentlich nur wiederholen, diese Klasse ist von der Leistungsdichte so eng beieinander, dass es schwer ist, hier einen wirklichen Favoriten zu benennen.
Mit Manja Klopp, Vanessa Mandel und Natalie Straub sind gleich sehr schnelle „ Damen“ am Start, die sich zu wehren wissen. Vor allem Natalie Straub mischt gerade die „Herren – Runde“ auf. In der DAV Wertung konnte sie bereits bis auf Platz 3 vorfahren, in der Deutschen Meisterschaft liegt  sie auf Platz 7 und hat bereits Tuchfühlung zur Spitze aufgenommen.  Mit Sven Klingelhöfer – Dylan Donat – Maximilian Betz – Marcel Schmidt und Marco Fürst  würde ich sagen, haben wir Fahrer dabei, die am Ende auf dem Podium ganz oben stehen könnten. Aber auch die anderen Starter sind alle für einen Platz unter den Top 3 zu haben, hier ist alles möglich. Das sind Maik Eckardt, Claus Altendorf, Jörg Conrad, Michel Müller und Rene Krüger, dazu noch Florian Eitner –Action pur. Der den es zu schlagen gilt, das ist Tony Hoyer, er konnte bereits zweimal die vollen Punkte einfahren, kann er die Serie fortsetzen?

Klasse 5a/b
In Gründau wird voraussichtlich die Klasse 5a mit der 5b gemeinsam fahren müssen. Das stört aber nicht weiter, da das Fahrerfeld auf dem Papier schon jetzt für Spannung sorgt. Martin Fürst wird versuchen weiterhin Punkte in der DM aufzuholen und da er in den letzten Jahren mit 2 Meistertiteln gezeigt hat, dass er zu den Top – Leuten gehört, wird er dies auch in die Tat umsetzen. Dann ist auch Martin Haselhorst wieder dabei, sein großer Gegenspieler aus der Saison 2018 und ebenfalls ein sehr schneller Mann. Der Unterschied zu 2018, es ist schwerer geworden in der Klasse 5a zu gewinnen, alle sind irgendwie auf einem sehr hohem und schnellen Level unterwegs in dieser Saison. Besonders der EM erfahrene Henrik Bundesmann wird  die Messlatte schon sehr hoch legen, wenn sein Auto hält ist er ein weiterer Kandidat auf den Sieg. Patrick Krüger – Rene Freisberg – Nico Spindeldreher, alles Fahrer für einen Podiumsplatz, die den eben erwähnten nicht nachstehen. Wen haben wir noch, Micha Dollinger, der ebenfalls gut unterwegs in dieser Saison und beim vorletzten Lauf in Ortrand erwachte Markus Klopp wieder zur alten Stärke und fuhr auf Platz 3 im Finale ins Ziel. Mit Michael Straub aus der 5b geht ein sehr erfahrener Pilot an den Start, der bis jetzt eine Top – Saison hingelegt hat, nicht umsonst führt er die Deutsche Meisterschaft zur Zeit an. Straub gehört in Gründau immer zu den ganz Schnellen und wird daher auch ein Wort um den Finalsieg mitreden können. Mit Andre Kunkel und Meena Pietsch gehen zwei weitere 5b Fahrer ins Rennen und da darf man gespannt sein, wie Kunkel und Pietsch sich auf den festen Untergrund einstellen können. Kunkel liegt ebenfalls gut platziert in der Deutschen Meisterschaft und zwar auf Platz 4, Meena Pietsch könnte mit einem gutem Ergebnis in die Top Ten der DM vorfahren – taktieren ist angesagt.

Bisher sind etwas über 80 Nennungen eingegangen, man kann aber davon ausgehen das evtl. noch einige hinzu kommen werden, so das man am Ende ein sehr gutes Starterfeld haben wird, hat man ja eigentlich jetzt schon.

Ansonsten, denkt dran – Gründau ist schnell – die Leitplanken geben nicht nach – also lieber einmal zurückziehen, die Saison ist noch lang und Gesundheit geht vor.
Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!
www.Buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!

 


Rennbericht Dauban

Der 3. Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft und zum Deutschen Autocross Cup des DAV wurde im Motorsportpark „ Hohe Dubrau“  Dauban ausgefahren.
Beginnen wollen wir wie immer mit der Division 1, vorweg noch ein Dankeschön an Jan Hohmeier, der uns direkt von der Rennstrecke, die eine oder andere Info zukommen ließ.


Klasse 1a  Kopf an Kopf

Das Zeittraining gewann Samuel Drews vor Jonas Müller, Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richert und Lilli Heinrich. Den 1. Vorlauf konnte noch Finn-Lukas Kaiser gewinnen, danach schlug Samuel Drews zu,  Sieg im 2. und 3. Vorlauf und damit Sieger der Qualifikationswertung für das anstehende Finale. Jonas Müller hatte im 1. Vorlauf etwas Pech, kämpfte sich dann aber mit zwei Mal Platz 2 wieder zurück und war damit gesichert für die erste Startreihe. Der 3. Platz ging an Finn-Lukas Kaiser gefolgt von Lilli Heinrich und Yasmin Richert. Im Finale gab es dann ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Jonas Müller und Samuel Drews, mit besserem Ausgang für Müller – Finalsieg. Platz 2 also Samuel Drews und Platz 3 holte sich Finn-Lukas Kaiser. Die Plätze 4 und 5 belegten Yasmin Richert und Lilli Heinrich.


Klasse 1b – Hannah Gumm  nicht zu bremsen?

Im Pflichttraining holte sich Hannah Gumm die Bestzeit vor Lukas Weikl und Liam Müller. Da die Klasse 1b relativ ausgeglichen besetzt ist, durfte man gespannt sein, wer die Qualifikationswertung für das Klassenfinale gewinnen wird. Mit 2 eingefahrenen Laufsiegen war Liam Müller dann gesetzt für die Pole Position, vor Lukas Weikl, der mit einem Sieg sich den 2. Startplatz sicherte. Auf Rang 3 kam dann Hannah Gumm in die Wertung, sie holte 2 Mal Platz 2 und wurde einmal Vierte. Die weiteren Plätze gingen an Ben Heinrich – Max Petschel – Xenia Richter und Tim Moosburger. Im Finale wuchs Hannah Gumm über sich hinaus und holte sich ihren 2. Klassensieg in dieser Saison. Die Plätz 2 und 3 belegten Lukas Weikl und Ben Heinrich, die Zwei kamen fast im Formationsflug über die Ziellinie geschossen. Die Platzierungen 4 – 7 sahen wir folgt aus: Max Petschel vor Tim Moosburger, Xenia Richter und Liam Müller, der im Finale leider etwas Pech hatte. Zu erwähnen ist noch, das Max Petschel in Dauban seinen ersten Start in der Klasse 1b hatte.


Klasse 2a – Jan Baltzer kaum zu schlagen

Jan Baltzer war an diesem Wochenende kaum zu schlagen. Bestzeit im Pflichttraining und dann noch 2 Laufsiege – damit war der Startplatz an der „ Sonne“ für das Klassenfinale gesichert. Timon Dohnke und Tim Kulikowski belegten Platz 2 und 3 im Zeittraining. Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen dann ein ganz anderes Bild. Wie bereits erwähnt, Jan Baltzer sichert sie den 1. Startplatz für das Finale, doch die Plätze 2 und 3 erkämpften sich Tamara Futterknecht und Marcel Zemke. Rang 4 – 7 gingen an Timon Dohnke, Lea Nattermann, Timo Pittroff und Tim Kulikowski. Im Finale fliegt Jan Baltzer seinen Verfolgern davon und holt sicher den Klassensieg vor Tamara Futterknecht. Der 3. Platz ist hart umkämpft, Platz 3 und 5 trennen im Ziel nur 1,4 Sekunden. Dritter wird Marcel Zemke, dann folgt Timon Dohnke vor der schnellen Renn – Lady Lea Nattermann.


Klasse 2b – Andre Fölz  Seriensieger

Andre Fölz hat die Klasse 2b im Griff, nach Höchstädt und Ortrand konnte er auch den Lauf in Dauban gewinnen. Im Zeittraining setzte er bereits die erste Duftmarke und deutete damit an, auch heute geht der Sieg in der 2b nur über mich. Auf Platz 2 im Pflichttraining fuhr Stefan Schneider vor Tim Müller – Maik Schramm  - Frank Pittroff – Stefanie Geiger – Jörg Seifert und Thomas Lutz. Nach den 3 zu absolvierenden Vorläufen  ergab sich folgendes Bild. Sieger der Quali – Wertung Andre Fölz vor Tim Müller, der sich von Vorlauf zu Vorlauf steigerte und auf Rang 3 Thomas Lutz. Stefanie Geiger  erkämpfte sich den 4. Startplatz, vor Maik Schramm, Frank Pittroff, Jörg Seifert und Stefan Schneider. Das abschließende Finale konnte Fölz souverän vor Thomas Lutz gewinnen. Auf Platz 3 kam überraschend Stefanie Geiger ins Ziel geschossen und zwar mit nur 0,5 Sekunden Vorsprung auf Maik Schramm. Hat Steffi Geiger sich nun endgültig auf ihr neues Fahrzeug eingeschossen??  Wir werden die Sache im Auge behalten. Auf den weiteren Plätzen kamen Frank Pittroff, Jörg Seifert, Tim Müller und Stefan Schneider in die Wertung.


Klasse 3a – Starke Klasse

Die Klasse 3a war in Dauban hoch interessant. Im Zeittraining sicherte sich Franz Beck die Bestzeit vor Philipp Raiser und Marco Paulowitsch. In den Vorläufen ging es hoch her, Raiser und Goldbohm schenkten sich nichts. Raiser konnte 2 Vorlaufsiege einfahren, Goldbohm gewann einmal. Mittendrin Marco Paulowitsch, der stets den Druck auf Raiser und Goldbohm aufrecht hielt.  Also Raiser damit auf der Pole im Finale, Startplatz 2 und 3 sicherten sich Goldbohm und Paulowitsch. Das Finale wurde dann von Philipp Raiser sicher nach Hause gefahren vor Marco Paulowitsch. Auf Platz 3 fuhr Heiko Heinrich in die Wertung, der in Dauban seinen DM Einstand gab. Er kämpfte sich durch das ganze Starterfeld und belohnte sich mit Platz 3 – Top Einstand! Auf den weiteren Plätzen kamen folgende Fahrer in die Wertung – Franz Beck, Frank Heinrich, Uwe Göbel,  sowie die Pechvögel Marek Goldbohm und Georg Hoffmann, die beide vorzeitig ausfielen Am Finale nicht mehr teilnehmen konnte Martin Knobloch, er schied bereits in den Vorläufen aus.


Klasse 3b -  Kleines Starterfeld

Nur 5 Fahrer nahmen das Zeittraining auf, die schnellste Zeit fuhr Carsten Pietsch vor Markus Geier. Pietsch und Geier trennen im Training gerade einmal 0,06 Sekunden – knapper geht es nicht. Die Plätze 3 – 5 belegten Andreas Fürst, Sven Fuder und Jens Baltzer. Nach den 3 Vorläufen sicherte sich Carsten Pietsch sicher den Sieg in der Qualifikationswertung vor Andreas Fürst, Markus Geier, Jens Baltzer und Sven Fuder. Carsten Pietsch ließ auch nie Zweifel aufkommen wer hier der Herr im Ring ist – er fuhr einen lupenreinen Start  - Ziel Sieg nach Hause. Auf dem 2. Platz dann Andreas Fürst, der zum Schluss die gleichen schnellen Zeiten fuhr wie Pietsch.  Rang 3 sicherte sich Marcus Geier vor Jens Baltzer, auf Platz 5 kam Sven Fuder in die Wertung.


Klasse 4a/b –  Natalie Straub wächst über sich hinaus

Wie die meisten von Euch ja wissen, die Klasse 4a/b ist ein wilder Haufen – man kämpft um jeden Zentimeter auf der Strecke, es wird gefahren auf Teufel komm raus. So ein klein wenig ist Toni Hoyer der Mann, den es zu schlagen gilt. Wenn er keine Probleme am Renntag bekommt, dann hat er schon fast immer eine Hand am Siegerpokal. Auch heute in Dauban ließ Hoyer keine Zweifel aufkommen. Er holte die Trainingsbestzeit  und von seinen 3 Vorläufen gewann er zwei. Das heißt er ist zu schlagen, aber nur schwer und dann auch nur mit dem Messer zwischen den Zähnen. In Dauban gelang dieses einmal Marco Gührig, der ebenfalls das ganze Wochenende sehr schnell unterwegs war. Kurz zurück zum Zeittraining, Marco Fürst sicherte sich  im Training den 2. Platz, vor Florian Grote aus der 4b, der mangels „Klassenkameraden“ mit in der 4a starten muss. Grote macht seine Sache allerdings sehr gut, er fightet  am Limit und schafft es so, sich stets vorne zu platzieren. Wie erwähnt, Hoyer gewinnt die Qualifikationswertung für das abschließende Klassenfinale vor Natalie Straub und Marko Gührig. Natalie Straub wuchs in Dauban über sich hinaus, 2 Laufsiege und einmal Platz 3, damit war sie fast so erfolgreich wie Hoyer. Also, Hoyer auf der Startposition 1 vor Straub und Gührig. Es folgen  Dylan Donat, Florian Grote, Marco Fürst, Claus Altendorf, Maik Eckardt, Maximilian Betz und auf Startplatz 10 Sven Richter. Hoyer gibt im Finale seinem Buggy sofort die Sporen und fliegt dem Feld davon, er fährt sicher den Sieg in der Klasse 4a/b nach Hause. Dahinter aber wird gekämpft; Natalie Straub – Florian Grote und Marko Gührig kämpfen um die Plätze 2 - 4.  Natalie Straub behält die Nerven und kommt auf Platz 2 ins Ziel vor Grote und Gührig. Der 3. Platz ist sehr wichtig für Grote, da er aus der Vorlaufwertung nur 5 Punkte mitnehmen kann, deshalb ist er gezwungen im Finale möglichst unter die Top 5 zu fahren, bisher macht er  in dieser Saison seine Sache sehr gut. Auf den Plätzen 5 – 10 landen Marco Fürst, Maik Eckardt, Dylan Donat, Maximilian Betz, Claus Altendorf und Sven Richter. Ebenfalls in Wertung auf den Plätzen 11 – 13 – Michel Müller – Julia Baltzer und Manja Klopp.


Klasse 5a – Der Meister ist zurück

Der amtierende Meister, Martin Fürst, kam in Dauban zu seinem ersten Start in der Saison 2019. Für ihn heißt es jetzt, alles geben und wenn möglich, nicht mehr Ausfallen in dieser Saison, quasi ein Ritt auf der Rasierklinge. Doch die Konkurrenz ist groß und vor allem stark. Im Training holte sich Carsten Schlöffel die Bestzeit vor Martin Fürst und Rene Freisberg. Platz 4 – 6 belegten Henrik Bundesmann, Jens Kulke und Nico Spindeldreher. Die Plätze 1 – 6 trennten im Zeittraining gerade einmal – eine Sekunde!! Rüdiger Opitz hatte Pech und musste bereits nach dem Training mit technischem Defekt aufladen. Carsten Schlöffel konnten als einziger Fahrer seine 3 Vorläufe gewinnen und war damit der Mann auf der Pole Position für das Klassenfinale. Die weiteren Plätze belegten Henrik Bundesmann mit 2 Laufsiegen, Martin Fürst, Nico Spindeldreher (1 Laufsieg), Rene Freisberg, Ingo Wiggering, Daniel Richter, Patrick Krüger, Martin Wagner, Jens Kulke und Micha Dollinger. Im Finale trat Fürst die Flucht nach vorne an und setzte sich sofort in Führung. Bundesmann – Fürst – Freisberg – Spindeldreher usw. machten sich sofort an die Verfolgung. Bundesmann bekam anscheinend etwas Probleme und konnte das Tempo von Fürst nicht mehr ganz mitgehen. So eine Chance lässt sich ein erfahrener Hase wie Schlöffel nicht nehmen und zieht an Bundesmann vorbei. Schlöffel kann jetzt Runde um Runde näher an Fürst heran fahren, doch am Ende rettet sich Fürst mit   0,7 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Dahinter kämpft Bundesmann um seine Verfolger hinter sich zu halten, dieses gelingt ihm auch und so kommt er auf Platz 3 ins Ziel vor Spindeldreher und Freisberg. Bundesmann und Freisberg trennen im Ziel nur 1,3 Sekunden. Platz 6 – 11 gehen an Daniel Richter, Jens Kulke, Martin Wagner, Ingo Wiggering, Patrick Krüger und Micha Dollinger. Diese Klasse wird uns im Laufe der Saison noch sehr viel spannenden Autocross Sport bieten.


Klasse 5b – Krängel am Ende vorne

Diese Klasse hat einen Pechvogel, Armin Pfalz kämpft bereits die ganze Saison mit Problemen an seinem Buggy – so auch in Ortrand. Im Training noch die Bestzeit gefahren, folgte der Ausfall nach dem 1. Lauf. Im Zeittraining  sicherte sich Andre Kunkel den 2. Platz vor Klaus Gräfen,  Torsten Zimmermann und Sven König – sie alle lagen eng beieinander – innerhalb einer Sekunde. Nach den 3 Vorläufen folgendes Bild in der Qualifikationswertung zum Klassenfinale. Im Training noch etwas neben der Spur, kam Karsten Krängel dann immer besser in Fahrt, mit einem Laufsieg und einmal Platz 2 war der Startplatz an der „Sonne“ für das Finale gebucht. Platz 2 und 3 gingen an Andre Kunkel und einem schlecht in die Veranstaltung gekommenen Michael Straub. Straub katapultierte sich im letzten Vorlauf, mit einem zweiten Platz,  noch in die erste Startreihe für das Klassenfinale. Auf den Plätzen 4 – 9 landeten folgende Fahrer: Sven König, Meena Pietsch, Torsten Zimmermann, Klaus Gräfen, Holger Gocht und Armin Pfalz. Das Klassenfinale musste 3 Mal gestartet werden, hier war Gräfen leider wieder betroffen, er hat auch etwas viel  Pech an den Händen in dieser Saison. Sein Buggy fing Feuer und nun heißt es im Team von Klaus Gräfen schrauben,  damit man bei den nächsten Rennen wieder antreten kann. Auch Meena Pietsch musste das Finale frühzeitig beenden – Probleme am Buggy mit der Technik und ein platter Reifen.  Karsten Krängel ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Er setzte sich nach dem Start sofort in Führung und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Michael Straub auf  Rang 2 und Sven König auf Platz 3 schafften ebenfalls den Sprung auf das Podium.  Holger Gocht und Andre Kunkel runden die Top 5 im Finale ab.

Das war es erst einmal aus Dauban von uns.

Vielen Dank für die schnelle Lieferung der Bilder an Karlheinz Geiger

Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!
Alle Angaben ohne Gewähr!!

 


Vorbericht Autocross DM / DAV Cup Dauban

Zwischenbericht: Stand Deutsche Autocross Meisterschaft und DAV Autocoss - Cup

Zwischenstand DM  und DAV Cup nach 2 Läufen


Junioren Buggy

Mit einem Sieg und einmal Platz 2 im Finale liegt momentan Liam Müller in der DM und im DAV Cup vorne. Er führt mit 57 Pkt. die Meisterschaft an, vor Hannah Gumm, die beim letzten Lauf deutlich zeigte, dass man mit ihr in dieser Saison rechnen muss. Liam Müller hat 57 Zähler auf seinem Konto und Hannah Gumm 55 – es ist eng und so soll es ja auch sein. Mit je 53 Pkt. teilen sich Jonas Müller und Max Petschel den dritten Platz, gefolgt von Samuel Drews auf Rang 5 mit 47 Pkt. Es ist noch alles offen und so wie es aussieht, wird es bei den Junioren auch spannend bleiben. Bisher haben sich 12 Fahrer in die Wertung gefahren, mal schauen, ob es nach dem Lauf in Dauban zu Verschiebungen in der Tabelle kommen wird.


Junioren Tourenwagen

Dominic Sachse konnte sich hier bereits etwas von seinen Verfolgern absetzen. Er führt die Meisterschaft und die Cupwertung mit 53 eingefahrenen Punkten an. Den 2. Platz mit 40 Punkten hat zur Zeit Jan Baltzer inne, vor Tamara Futterknecht mit 37 Punkten, gefolgt von Timon Dohnke und Lea Nattermann. Dohnke kann 34 Punkte aufweisen und Nattermann 31 Punkte, also alle noch sehr eng beisammen. Auch hier wird man schauen, wie es nach Dauban in der DM Wertung aussieht. Man kann davon ausgehen, dass es auch hier Veränderungen in der Tabelle geben wird – schauen wir mal.


Tourenwagen

In dieser Saison werden bzw. haben wir bereits ein sehr starkes Starterfeld bei den Tourenwagen in der DM erleben dürfen – hoch interessant besetzt sind die einzelnen Klassen. In dieser Saison kommen mind. 10 Fahrer zum aktuellen Zeitpunkt für den Titel in die engere Wahl. Doch einige mussten bereits Federn lassen und von daher ist der Lauf in Dauban mit Spannung zu erwarten. Wer kann  wie viele Punkte einfahren um oben dran zu bleiben usw. – die Meisterschaft ist spannend wie lange nicht mehr.
Der Blick in die Tabelle sagt einiges aus. Oliver Günthner hat sich an die Spitze gesetzt und mit seinen 57 Pkt. nur einen minimalen Vorsprung auf Andre Fölz und Frank Heinrich heraus fahren können. Fölz hat 55 und Heinrich 51 Pkt. auf dem Konto. Das heißt Platz 1 und 3 trennen gerade einmal 6 Punkte – das ist nichts. DM Neuling Carsten Pietsch belegt Platz 4 mit 46 Pkt. vor Thomas Lutz, der 44 Pkt. auf seinem Meisterschaftskonto hat. In der Cup – Wertung des DAV bei den Tourenwagen belegen Andre Fölz, Thomas Lutz und Stefanie Geiger die Plätze 1 – 3. Bei den Spezialtourenwagen heißen die Top 3, Oliver Günthner, Frank Heinrich und Carsten Pietsch.


Cross Buggy

Hier brennt diese Saison die Luft, das gleiche Bild wie bei den Tourenwagen – bei jedem Rennen bisher ein Top Fahrerfeld am Start.
Am besten durchgesetzt hat sich ein alter Bekannter – Michael Straub. Straub hat sich an die Spitze in der DM gefahren, allerdings nur knapp. Denn Florian Grote und Andre Kunkel liegen dicht auf in der Wertung. Beide werden versuchen ihn in Dauban von der Spitze zu verdrängen. Der Blick auf die Punkteanzahl sagt alles. Straub 54 Pkt. – Grote 52 Pkt. und Kunkel 49 Pkt. Dahinter lauern hochkarätige Verfolger. Sven Klingelhöfer belegt mit 48 Pkt. den 4. Platz vor Toni Hoyer mit 45 Pkt. und auch auf den folgenden Rängen sehr illustre Namen wie z.B.: Carsten Schlöffel – Henrik Bundesmann – Klaus Gräfen – Karsten Krängel – Marcel Schmidt – Natalie Straub – Rene Freisberg usw. usw. - eine wirklich hervorragend besetzte Meisterschaft in 2019. Jetzt ein Blick in die Divisionswertung des DAV bei den Buggy`s. Bei den Crossbuggy`s liegen Florian Grote – Sven Klingelhöfer und Toni Hoyer  in Front, mal schauen, ob sich  etwas an der Reihenfolge nach dem Rennen in Dauban verändern wird. In der Division der Spezialcross – Buggy
heißt der Führende Michael Straub, dann auf Platz 2 Andre Kunkel und Platz 3 belegt Carsten Schlöffel. Aber die Verfolger drücken gewaltig und auch hier die Frage -  wird es Veränderungen in der Wertung nach Dauban geben?
Da es in dieser Saison 2 Streichresultate geben wird, stehen eigentlich alle Fahrer noch bei null – es ist noch nichts verloren - weder in der DM, noch in der DAV Wertung.


Vorbericht Dauban

Mit Stand der Nennungsliste vom 13.05.2019 – 12 Uhr liegen bereits fast 80 Nennungen vor, also kann man davon ausgehen – es wird spannende Rennen in den einzelnen Klassen geben.

Kommen wir direkt zu den einzelnen Klassen:

Klasse 1a – Junior Buggy ( gedrosselt)

Yasmin Richert – Jonas Müller – Samuel Drews – Lilli Heinrich und Finn-Lukas Kaiser haben bisher ihre Nennung abgegeben. Samuel Drews und Jonas Müller werden natürlich versuchen, mit Blick auf die Meisterschaft, möglichst viele Punkte mit zu nehmen. Yasmin Richert und Lilli Heinrich, die beiden schnellen „ Ladys“ stehen den Jungs in dieser Klasse nicht nach und können ebenfalls locker auf das Podium fahren. Das gleiche bei Finn-Lukas Kaiser, der in Ortrand  den 3. Platz einfahren konnte.

 

 


Klasse 1b – Junior Buggy

Mit Liam Müller und Hannah Gumm treffen hier die beiden Führenden der Meisterschaft aufeinander. Beide müssen jetzt schon überlegen, fahre ich auf Angriff, oder sichere ich mir wichtige Punkte, denn die Saison ist noch lang. Mit Ben Heinrich wird es für Gumm und Müller nicht leichter, auch Benn Heinrich ist immer für einen Platz ganz oben auf dem Treppchen zu haben. Xenia Richter und Lukas Weikl sollte man ebenfalls nie aus den Augen lassen, denn fahren können sie  und das haben sie auch schon bewiesen. Seinen Einstand gibt Tim Moosburger, mal schauen, wie es für ihn beim ersten Start dieses Jahr läuft – Sonntagabend wissen wir mehr.


Klasse 2a – Junioren Tourenwagen

Sieben Starter werden um Punkte kämpfen und das Feld ist relativ ausgeglichen. Das Interessante zum aktuellem Zeitpunkt, der Führende bei den Junioren, Dominic Sachse, hat anscheinend noch nicht genannt. Von daher werden die Karten neu gemischt und auch falls die Nennung noch kommen sollte – diese Klasse wird spannend bleiben. Timo Pitroff – Lea Nattermann – Tamara Futterknecht – Timon Dohnke – Jan Baltzer und Tim Kulikowski, sie sind alle auf einem Niveau unterwegs – Jeder kann gewinnen. Neu dabei ist Marcel Zemke, mal sehen, wie er sich hier verkaufen kann, also auch in dieser Klasse ist es mehr wie spannend.


Klasse 2b –Tourenwagen

Erleichterung bei Andre Fölz, denn die Klasse 2b ist gut gefüllt, das bedeutet – volle Punkte in der Vorlaufwertung. Nicht nur Andre Fölz liegt in der DM gut platziert, auch Thomas  Lutz ist vorne dabei und wird versuchen möglichst viele Punkte mitzunehmen. Dann haben wir Steffi Geiger, die sich immer noch an ihr neues Fahrzeug gewönnen muss, aber nach 2 DM Rennen gut in der DAV – Cupwertung liegt – auch sie wird alles geben um erneut gut zu punkten. Leicht werden wird es nicht, denn Maik Schramm – Stefan Schneider – Frank Pitroff – Jörg Seiffert und Tim Müller wollen alle ein Stück abhaben vom Punktekuchen, eine Klasse die man am Renntag nicht aus den Augen lassen sollte.


Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD

Bisher nur 5 Nennungen und eine fehlt ganz besonders, die von Philipp Raiser. Raiser klagte über Probleme an seinem neu aufgebauten VW Polo, wollen wir hoffen, dass er sie noch in den Griff bekommt und dann die Nennung zum 3. DM Lauf 2019 noch in Dauban eingeht.
Aber wer hat bis jetzt genannt?? Marko Paulowitsch ist dabei, immer für einen Klassensieg gut, das gleiche gilt für Marek Goldbohm, der gut in der Meisterschaft platziert liegt. Franz Beck – Martin Knobloch und Uwe Göbel stehen den beiden in keinster Weise nach und sind ebenfalls locker für einen Platz auf dem Treppchen gut. Man kann davon ausgehen, dass es  am Rennwochenende knapp zugehen wird in der Klasse 3a.


Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD

Tauber – Pietsch – Fürst – Balzer haben ihre Nennung eingereicht, das spricht schon einmal für eine interessante Konstellation um den Klassensieg, doch was ist mit dem DM Führenden Günthner??  Seine Nennung fehlt bisher noch, sollte die Nennung nicht mehr eingehen, dann wird es auf alle Fälle einen Führungswechsel in der DM geben – warten wir mal ab, ob Günthner noch nennt oder hier den ersten Streicher der Saison nimmt. Doch hinter den oben genannten warten ebenfalls sehr schnelle Leute. Das wären die Herren Tobias Mosler – Sven Fuder – Michael Gautsch - Markus Geier und Marvin von Bandel. Diese Klasse sollte sich kein Zuschauer an der Rennstrecke entgehen lassen!!


Klasse 4a / b Cross – Buggy 2WD

Florian Grote und Florian Eitner werden nach aktuellem Stand mit der 4a zusammen fahren müssen. Damit kommt die zusammengelegte Klasse auf 14 Starter, dies bedeutet 2 Vorlaufgruppen und dann werden zum Schluss,  im Finale, die schnellsten Piloten aufeinander treffen. Wer ist in der 4a dabei – dem Autocross Fan müsste das Herz aufgehen. Toni Hoyer – Claus Altendorf – Natalie Straub – Manja Klopp – Maximilian Betz – Maik Eckardt – Marco Gührig – Michel Müller – Julia Baltzer – Marco Fürst – Dylan Donat und Sven Richter. Die Mischung ist hoch interessant – Motorsport pur.

 

 

Klasse 5a – Spezialcross –Buggy bis 1600ccm

Auch in dieser Klasse wird man in 2 getrennten Vorlaufgruppen um den Einzug ins Finale kämpfen müssen. Mit Martin Fürst hat der amtierende Deutsche Meister seine Nennung abgegeben, hoffen wir, dass er endlich in das Geschehen eingreifen kann, denn er muss unbedingt Punkte  einfahren, wenn er dieses Jahr noch um den Titel mitfahren möchte. Doch bei den „Klassenkameraden“ ein wirklich schweres Unterfangen, denn sie sind schnell – Alle  wie sie da sind. Allerdings muss man schauen, ob wirklich jeder der genannten Fahrer an den Start gehen wird, da einige beim EM Lauf in Seelow ihre Fahrzeuge beschädigt haben. Aber im Autocross wird ja immer wieder bewiesen,  so schnell geben wir nicht auf und dann wird schon mal das Unmögliche möglich gemacht. Mit Nico Spindeldreher – Henrik Bundesmann – Rene Freisberg  und Carsten Schlöffel  wird sich Fürst schon einmal um den Klassensieg balgen müssen. Mit Daniel Richter und Micha Dollinger gehen 2 Fahrer an den Start, die in der DM Wertung ebenfalls unter den Top 20 platziert sind. Um die Klasse 5a noch etwas spannender zu machen, kämpfen noch Martin Wagner – Jens Kulke und Ingo Wiggering  um den Einzug ins Finale und sie haben das Zeug dazu, das steht.  Bei Rüdiger Opitz und Patrick Krüger drücken wir die Daumen, dass sie Ihre Fahrzeuge wieder startklar bekommen, um in Dauban auf Punktejagd zur Deutschen Autocross Meisterschaft 2019 gehen zu können. Es ist sehr schwer etwas für diese Klasse zu schreiben, da jeder Fahrer mindestens für einen Platz unter den Top 5 gut ist.


Klasse 5b – Spezialcross –Buggy über 1600ccm

Wieder volle Hütte in der großen Klasse– herrlich! Michael Straub kommt als DM Führender zum Rennen nach Dauban und wird sicherlich versuchen, diese Führung auch noch nach dem Rennen weiter inne zu haben. Doch die Konkurrenz ist durchweg stark. Mit Armin Pfalz wird man rechnen müssen, wenn sein Fahrzeug nicht erneut Probleme macht. Aber nicht nur Pfalz wird Straub das Leben schwer machen. Andre Kunkel konnte den letzten DM Lauf in Ortrand gewinnen, das möchte er natürlich in Dauban wiederholen. Karsten Krängel mit seinem Trackline Buggy zählt  ebenfalls zu den Schnellsten in seiner Klasse und hat in Ortrand dem Andre Kunkel im Finale das Siegen richtig schwer gemacht. Klaus Gräfen, ein sehr erfahrener Pilot, der ebenfalls um den  Sieg mitfahren wird, oder Torsten Rieder, der bei seinen Starts in 2018 immer vorne dabei war. Ein sehr schneller Mann ist auch Sven König, der ein interessantes Fahrzeug an den Start bringen wird und dann ist da noch Holger Gocht, der bisher eine starke Saison fährt. Und mitten drin – statt nur dabei, die junge Dame Meena Pietsch, die erneut den Herren das Leben schwer machen wird.


Es wäre natürlich schön, wenn noch der eine oder andere Starter dazu kommen würde, aber auch so, geht ein tolles DM Fahrerfeld an den Start.

Dem ganzen steht der ILP, der ebenfalls in Dauban -  mit über 60 Fahrern!! – an den Start gehen wird, überhaupt nicht nach. Für die Fans an der Strecke, wird es mit Sicherheit Autocross vom aller Feinsten geben.
 
Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse,de – die Seite für den Autocross Sport!!
P.S. In eigener Sache: Ob wir für jeden DM Lauf Berichte schreiben werden, das wird man sehen – Versprechen können wir es nicht – da es doch sehr zeitaufwendig ist.

 


Rennbericht Ortrand

2. Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft des DMSB
2. Lauf zum Deutschen Autocross Cup des DAV

Der 2. Lauf zur Autocross - DM und zum Autocross - Cup des DAV ging direkt eine Woche nach dem Saisonstart über die Bühne. Es ging nach Ortrand an den Kutschenberg und Ortrand empfing den DM „Tross“ mit – genau – Regen! Am Samstag war die Bahn bereits zu den Trainingseinheiten mehr oder weniger unter Wasser. Bereits der erste DM Lauf war eine Schlammschlacht, sollte die Fahrer jetzt das gleiche Schicksal ereilen wie vor einer Woche?? Ja, wieder ging es auf rutschiger und nasser Piste auf Zeitenjagd bzw. Punktejagd. Insgesamt gingen etwas über 80 Nennungen beim Veranstalter ein und das versprach bereits im Vorfeld Aussicht auf schöne Rennen in den einzelnen Klassen. Für die Fahrer hieß es im Training und in den Vorläufen, nichts riskieren und heran tasten an die schweren Streckenbedingungen.


Klasse 1a – Halbe Sekunde

Die Bestzeit im Zeittraining sicherte sich Max Petschel vor Jonas Müller, Lilli Heinrich, Samuel Drews und Finn-Lukas Kaiser. Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen hieß am Ende der Sieger in der Vorlaufwertung – Max Petschel. Die Plätze Zwei bis Fünf gingen an Jonas Müller, Samuel Drews, Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich. In der Qualifikationswertung für das Tagesfinale zeigte das gleiche Bild, kann Petschel auch hier gewinnen?? Er kann, Petschel holt den Klassensieg mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Jonas Müller. Auf den weiteren Plätzen kommen in die Wertung Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich und Samuel Drews.

 

Klasse 1b – Hannah Gumm holt Finalsieg

Im Zeittraining kam Liam Müller als Schnellster in die Wertung, vor Ben Heinrich und Lukas Weikl. Liam Müller sicherte sich auch die Vorlaufwertung mit drei Laufsiegen, vor Hannah Gumm, Lukas Weikl und Ben Heinrich. Pechvogel in den Vorläufen war Eric Grosse, der nicht in die Wertung fahren konnte. Aber im Finale kann er es noch reißen und wichtige Punkte holen, wenn er es schafft nach vorne zu fahren, um den Punkteverlust aus der Vorlaufwertung etwas abzufangen. Ebenfalls sah man bereits in den Vorläufen, dass Hannah Gumm sich mehr und mehr auf die Bahn einschoss, es lag also schon etwas Spannung in der Luft vor dem Finale. Das Finale gewann dann Hannah Gumm mit 0,3 Sekunden Vorsprung auf Liam Müller. Auf den dritten Platz kam dann Eric Grosse in die Wertung vor Ben Heinrich und Lukas Weikl.

Klasse 2a/b – Zusammengelegt

Die Klassen 2a und 2b mussten in Ortrand zusammen fahren, da sich in der 2b nur 4 Fahrer am Renntag dem Starter stellten.  Die 2a war gut besetzt und eines kann man direkt vorne weg sagen, die „jungen Wilden“ machten es den 2b Fahrern schwer – sehr schwer. Im Zeittraining zauberte Andre Fölz die schnellste Zeit auf die Bahn, vor Dominic Sachse und Stefanie Geiger. Am Sonntagnachmittag stand die Qualifikationswertung für das Finale fest – die Pole Position holte sich erwartungsgemäß Andre Fölz, vor Dominic Sachse und Stefan Schneider. Auch im Finale ließ Andre Föltz nichts mehr anbrennen und fuhr einen wichtigen Sieg nach Hause. Die Plätze Zwei und Drei sicherten sich Stefan Schneider und Thomas Lutz. Auf den weiteren Plätzen haben wir Dominic Sachse – Jan Baltzer – Tamara Futterknecht – Timo Pitroff – Stefanie Geiger – Lea Nattermann und Timon Dohnke. Die Vorlaufwertung der Klasse 2a lautete wie folgt:  Dominic Sachse vor Tamara Futterknecht und Timon Dohnke gefolgt von Timo Pitroff, Lea Nattermann und Jan Baltzer. In der Klasse 2b Andre Fölz vor Thomas Lutz - Stefan Schneider  und Stefanie Geiger, die sich von Vorlauf zu Vorlauf steigern konnte. Wollen wir hoffen, dass die Klasse 2b beim nächsten Rennen wieder alleine auf die Punktejagd gehen kann.

Klasse 3a – Kann Raiser nachlegen?

Kann Philipp Raiser nach Höchstädt auf seinem neu aufgebauten VW Polo auch den zweiten DM Lauf gewinnen?? Michael Jenning fuhr Bestzeit im Pflichttraining, vor Philipp Raiser und Tobias Paulig. Aufgrund der Starterzahl mussten die Vorläufe in zwei Gruppen ausgefahren werden. Einer war hier nicht zu bremsen – Frank Heinrich – drei Vorläufe – drei Siege. Marek Goldbohm war ähnlich gut unterwegs, zweimal Sieger in seiner Gruppe und einmal Platz Zwei. Phlipp Raiser hatte etwas weniger Glück, er kämpfte teilweise mit Problemen an der Technik, schaffte es aber trotzdem noch, einen  Laufsieg einzufahren. In der Vorlaufwertung folgendes Bild, Frank Heinrich vor Marek Goldbohm und Tobias Paulig. Die Qualifikationswertung für das Klassenfinale zeigte ähnliches Bild. Frank Heinrich vorne, es folgten Marek Goldbohm und Georg Hoffmann, so die erste Startreihe. Dann schickte man das Feld auf die Reise, Marek Goldbohm drehte jetzt den Spieß um und fuhr als erster über die Ziellinie, gefolgt von Frank Heinrich und Georg Hoffmann.  Platz Vier und Fünf sicherten sich Michael Jenning und Marko Paulowitsch, vor Martin Knobloch, Uwe Göbel und Franz Beck. Als Neunter kam Philipp Raiser in die Wertung, allerdings mit 2 Runden Rückstand – wieder Pech – nicht sein Tag. Auf Platz 10 wird Tobias Paulig gewertet und auf Rang 11 noch Jürgen Fick.

Klasse 3b – Carsten Pietsch im Pech

Carsten Pietsch machte direkt dort weiter, wo er in Höchstädt aufhörte. Im Training holte  er die Bestzeit, vor Oliver Günthner und Marius Klebs. Rene Schlöffel kam bei seiner DM Rückkehr auf Rang vier, es folgten Jens Baltzer und Martin Münch. Auch in den ersten beiden Vorläufen war Carsten Pietsch nicht zu schlagen, zweimal Laufsieger vor Oliver Günthner. Dann kam das Aus, sein BMW wollte nicht mehr, Probleme an der Technik. Diese Chance nutze eiskalt Oliver Günthner und sicherte sich die Vorlaufwertung vor Martin Münch und Carsten Pietsch. Die Qualifikationswertung zum Klassenfinale zeigte folgendes Bild: Pole Position Carsten Pietsch, Startplatz Zwei ging an Oliver Günthner und Startplatz Drei sicherte sich Martin Münch. Da Carsten Pietsch nicht am Finale teilnehmen konnte, machte Günthner kurzen Prozess und sicherte sich mit dem Finalsieg wichtige 20 Meisterschaftspunkte. Martin Münch und Marius Klebs kamen auf die Plätze Zwei und Drei, dann folgten Rene Schlöffel und Jens Baltzer, Carsten Pietsch wird noch als Sechter gewertet.
Im Team von Carsten Pietsch wird man nun ordentlich schrauben müssen, um am nächsten DM Lauf wieder an den Start gehen zu können – wir drücken die Daumen.

Klasse 4a/b – Florian Grote hält gegen

Florian Grote musste mit seinem 2WD Buggy mangels Fahrer in der Klasse 4b zusammen mit  der Klasse 4a starten.  Was das heißt, ist ja bekannt, volle Lotte, alles was geht, wenn man hier vorne dabei sein möchte. In der Klasse 4a gibt es bekannter weise nur eine Gaspedalstellung und die zeigt stets nach unten. Florian Grote zeigte sich davon wenig beeindruckt und hielt gegen. Im Zeittraining schaffte er es sich als Dritter in die Wertung zu bringen, hinter Marco Fürst und Toni Hoyer. Platz Vier und Fünf sicherten sich Sven Klingelhöfer und Natalie Straub. Nun hieß es in den Vorläufen eine gute Startposition für das entscheidende Klassenfinale einzufahren. Florian Grote machte seine Sache gut, er sicherte sich den 2. Platz hinter einem wie entfesselnd fahrenden Toni Hoyer. Dritter wird Natalie Straub, die bereits in Höchstädt ordentlich aufhorchen ließ. Auf den folgenden Plätzen landen Sven Klingelhöfer, Claus Altendorf, Marco Fürst, Maximilian Betz, Marcel Schmidt, Manja Klopp und Maik Eckardt. Toni Hoyer ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen und holte den Klassensieg vor Florian Grote und Natalie Straub. Platz 4 bis 10 belegten wie folgt: Sven Klingelhöfer, Claus Altendorf, Marco Fürst, Maximilian Betz, Maik Eckardt, Manja Klopp und Marcel Schmidt.

Klasse 5a – Ausgeglichen

Die Klasse 5a war in Ortrand ziemlich ausgeglichen unterwegs. Man hatte das Gefühl, hier kann heute Jeder auf das Siegerpodest fahren. Hendrik Bundesmann allerdings setzte sich durch und gab nicht einen Vorlauf verloren. Carsten Schlöffel war fast genauso gut unterwegs, musste allerdings einen Vorlauf abgeben, hier holte Daniel Richter den Sieg. Also, Bundesmann gewinnt die Qualifikationswertung, vor Schlöffel und Richter. Die Plätze 4 bis 11 belegen Markus Klopp, Rüdiger Opitz, Rene Freisberg, Nico Spindeldreher, Gerrit Altevogt, Jens Kulke, Micha Dollinger und Patrick Krüger. Bei dieser Startaufstellung zum Klassenfinale knisterte die Luft schon im Vorfeld. Henrik Bundesmann machte anschließend den Sack zu und holte sich den Klassensieg vor Rene Freisberg und Markus Klopp. Daniel Richter und Gerrit Altevogt komplettieren die Top fünf. Platz Sechs geht an Micha Dollinger, auf den weiteren Plätzen kommen Carsten Schlöffel, Rüdiger Opitz, Nico Spindeldreher, Jens Kulke und Patrick Krüger in die Punktewertung.

Klasse 5b - Wimpernschlag

Bereits im Pflichttraining deutete es sich an, Andre Kunkel will es heute wissen – er will den Finalsieg. Doch die Klasse 5b ist stark besetzt in Ortrand bzw. in den ersten beiden Saisonrennen, hoffen wir, dass es so bleibt. Andre Kunkel gewinnt das Zeittraining mit nur 0,1 Sekunden Vorsprung auf Armin Pfalz. Dritter wird Klaus Gräfen, vor Michael Straub und Karsten Krängel. Diese drei Fahrer sind eng beieinander, nur 0,5 Sekunden zwischen Gräfen und Krängel. Platz Sechs sichert sich Holger Gocht, es folgen Meena Pietsch, Felix Fischer und Torsten Zimmermann. Andre Kunkel kann zwei Vorläufe gewinnen, einmal heißt der Sieger Michael Straub. Der Blick auf die Qualifikationswertung zeigt auf, was den Autocross Fan vor Ort im Finale erwartet – Autocross pur. Die Wertung zum anstehenden Klassenfinale lautet, Pole Position für Andre Kunkel, Startplatz Zwei holt sich Michael Straub und der  Dritte im Bunde ist Karsten Krängel. Auf den weiteren Plätzen sieht es wie folgt aus:  Holger Gocht, Torsten Zimmerman, Meena Pietsch, Felix Fischer und dann lauert auf Startplatz acht noch Klaus Gräfen. Nicht dabei ist Armin Pfalz, er hat Probleme an seinem Fahrzeug und musste  daher frühzeitig abstellen. Dann geht es los, die Klasse 5b wird in das letzte Rennen des Tages geschickt, achtmal hinunter zur Hölle  - achtmal kommen sie anschließend im Formationsflug bei Start und Ziel vorbei. Kunkel ist vorne, er fährt Ideallinie, macht sich breit, er kämpft und weiß genau, hinter mir warten sie nur auf den kleinsten Fehler, um über mich her zu fallen.  Kunkel behält die Nerven, Krängel machte zwar pausenlos Druck, musste aber selber auf der Hut sein, denn er hat Michael Straub im Genick. Doch damit nicht genug, auch Straub hat kaum Luft zum Atmen, er wird von Klaus Gräfen gehetzt und dieser wiederum von Torsten Zimmermann. So kommen sie dann ins Ziel. Andre Kunkel mit Wimpernschlag Vorsprung (0,3Sek.) auf Karsten Krängel, dann Michael Straub. Auf Platz Vier hat sich Klaus Gräfen nach vorne gekämpft, Rang Fünf geht an Torsten Zimmermann.  Die Plätze Sechs bis Neun belegen Meena Pietsch – Felix Fischer und Holger Gocht. Zu erwähnen ist noch, dass zwischen dem Sieger Andre Kunkel und Torsten Zimmermann auf Rang Fünf im Ziel gerade einmal 2,4 Sekunden liegen und das Klaus Gräfen die schnellste Runde im Finale fuhr.

Damit geht ein spannender Renntag am Kutschenberg zu Ende. Man muss den Veranstalter einmal loben, trotz der schlechten Wetterverhältnisse soll die Veranstaltung gut organisiert gewesen sein. Einziger Wermutstropfen für uns Fans am PC zu Hause war der Ergebnisdienst am Samstag. Sonntag lief dann auch dieser einwandfrei. Die Fahrer und Teams haben nach Höchstädt und  Ortrand bewiesen, dass sie keine „Schönwetter Autocrosser“ sind. Die Streckenverhältnisse in Höchstädt und Ortrand, waren aufgrund der Regenfälle schwer zu meistern für Fahrer, aber auch Veranstalter. Beide Veranstalter haben ihren Renntag durchgezogen – Klasse Leistung!

Auch ein Dankeschön von unserer Seite an Karlheinz Geiger, er lieferte direkt am Montag die Bilder für diesen Bericht.

Zur Info – auf den Fotos zu den Berichten usw. sind nicht unbedingt die Sieger zu sehen, sondern Teilnehmer aus der Klasse, damit über die Saison möglichst Jeder Mal dran kommt.


Alle Angaben ohne Gewähr!

Th.

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport


Schlammschlacht

Die Veranstaltung des MSC Höchstädt stand unter keinem guten Stern – Regen ohne Ende und eine dadurch total aufgeweichte Bahn. Erst am Sonntagnachmittag besserte sich das Wetter etwas. Die Vereinsmitglieder gaben alles, damit der 1. Wertungslauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft und zum Deutschen Autocross Cup des DAV am Sonntag gefahren werden konnte. Bereits am Samstag, bei den Läufen zum MSC Höchstädt Pokal, deutete sich das schlechte Wetter  an. Doch aufgeben gab es nicht,  weder für den Verein, noch für die  Fahrer und ihre Teams, es wurde gefahren.

Zum Thema aufgeben, eine kleine Geschichte am Rande. Auf der Anreise zum Rennen blieb am Freitag das Team Krängel Motorsport mit defektem Zugfahrzeug auf der Autobahn liegen. Nachdem das Team dann wieder zu Hause war, überlegte man kurz was man machen sollte, Abmelden oder alles versuchen, um am Rennen in Höchstädt teilnehmen zu können. Noch am späten Freitagabend wurde alles vom Zugfahrzeug in ein anderes Fahrzeug verladen und dann machte sich das Team mitten in der Nacht wieder auf den Weg nach Höchstädt, um den 1. Lauf zur Deutschen Meisterschaft 2019 bestreiten zu können – da kann man nur den Hut ziehen.
Am Renntag war unter diesen Wetter- und Streckenbedingungen vor allem eines gefragt, Fingerspitzengefühl und ein sensibler Gasfuß.

Nun ein Blick ins Renngeschehen bzw. in den einzelnen Klassen:

Klasse 1a – Junior – Buggy (gedrosselt)

Das Zeittraining konnte Jonas Müller für sich entscheiden, vor Max Petschel und Samuel Drews. Am Ende der drei Vorläufe hatte sich Samuel Drews mit 2 Laufsiegen die Pole Position für den Finallauf erkämpft. Drews also nach den drei Vorläufen auf Platz 1 in der Qualifikationswertung zum Finale, vor Yasmin Richert und Jonas Müller. Auf den weiteren Plätzen folgten Max Petschel, Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich. Im Finale legte dann Jonas Müller nach und erkämpfte sich den Sieg. Samuel Drews kam knapp dahinter als Zweiter über die Ziellinie vor Max Petschel. Die weitere Reihenfolge lautete Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richert und Lilli Heinrich.

 

 


Klasse 1b – Junior Buggy

Hannah Gumm holte sich die Bestzeit im Pflichttraining vor Liam Müller und Ben Heinrich. In den Vorläufen konnte dann Liam Müller den Spieß umdrehen und alle drei Läufe für sich entscheiden. Platz zwei belegte Hannah Gumm vor Ben Heinrich,  Eric Grosse, Xenia Richter und Lukas Weikl. Liam Müller sicherte sich anschließend souverän den Klassensieg im Finale vor Hannah Gumm und Eric Grosse.  Ben Heinrich, Xenia Richter und Lukas Weikl folgten auf den weiteren Plätzen.

 

 


Klasse 2a – Junioren Tourenwagen

Jan Baltzer sicherte sich beim ersten Start in dieser Klasse sofort die Trainingsbestzeit vor Philipp Zolda und Tim Kulikowski. Es ging in die Vorläufe und hier ließ dann Dominic Sachse nichts anbrennen, 2 Laufsiege und damit Startplatz 1 für das folgende Klassenfinale. Jan Baltzer sicherte sich den 2. Platz, es folgten Tim Kulikowski, Tamara Futterknecht, Timon Dohnke, Lea Nattermann, Joey Hatton, Timo Pittroff und Sebastian Detzer. Im Finale hieß der Einlauf Dominic Sachse vor Tim Kulikowski und Jan Baltzer. Auf den Plätzen  vier bis neun kamen Timon Dohnke, Lea Nattermann, Joey Hatton, Tamara Futterknecht, Timo Pittroff und Sebastian Detzer in die Wertung.

 


Klasse 2b – Serientourenwagen

In dieser gut besetzten Klasse verwies Stefan Schneider im Zeittraining Maik Schramm und Andre Fölz auf die Plätze zwei und drei. Andre Fölz stellte in den 3 Wertungsläufen allerdings  die Hackordnung sofort wieder her und fuhr dreimal als Sieger über die Ziellinie. Platz 2 und 3 erkämpften sich Thomas Lutz und Maik Schramm. Die Plätze 4 – 7  gingen an Tim Müller, Andreas Gebhardt, Stefanie Geiger und Dirk Frankenberger. Stefanie Geiger ging in Höchstädt  zum ersten Mal in dieser Klasse an den Start, unter diesen Bedingungen kann  sie mit Platz 6 mehr als zufrieden sein. Andre Fölz ließ im Finale nichts mehr anbrennen und holte die ersten 20 wichtigen Meisterschaftspunkte ab – Sieg. Thomas Lutz und Maik Schramm schafften ebenfalls den Sprung auf das Podium vor Tim Müller, Andreas Gebhardt und Stefanie Geiger. Dirk Frankenberger wurde auf Platz sieben gewertet.


Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD

16 Fahrer wollten hier die ersten Meisterschaftspunkte 2019 einfahren, damit war für reichlich Spannung gesorgt. Aufgrund der hohen Starterzahl musste die Klasse in 2 Gruppen in die Vorläufe gehen. Zuvor sicherte sich Michael Jenning die Trainingsbestzeit vor Marek Goldbohm und Georg Hoffmann. Nach den zu absolvierenden Vorläufen hatte man am Ende folgendes Bild: Georg Hoffmann sicherte sich den ersten Startplatz für das Klassenfinale vor Jürgen Fick, Philipp Raiser, Frank Heinrich und Marco Paulowitsch. Die Startplätze sechs, sieben und acht holten sich Franz Beck, John-Mark Hatton und Michael Jenning. Die Plätze 9 und 10 wurden über das B – Finale ermittelt, man durfte gespannt sein, wer sich hier am Ende den Klassensieg holen wird. Im Finale war Philipp Raiser mit seinem neu aufgebauten VW Polo Evo1.9 nicht mehr zu bremsen – Klassensieg eingefahren – super Start für ihn in die Saison 2019. Die weiteren Platzierungen erkämpften sich Frank Heinrich, Michael Jenning, Uwe Göbel und John-Mark Hatton.


Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD

Gespannt waren die Fans hier auf das Aufeinandertreffen von Christian Tauber, den amtierenden Deutschen Meister bei den Tourenwagen, Andreas Fürst, Carsten Pietsch und Jens Baltzer. Unter den vorherrschenden Witterungsbedingungen und den damit verbundenen Streckenverhältnissen, konnte man eigentlich keinen Favoriten mehr nennen. Das Training wurde eine Beute von Jens Baltzer vor Carsten Pietsch und Oliver Günthner. In den Vorläufen ging es heiß her. Mit zwei Laufsiegen sicherte sich überraschend Oliver Günthner die Pole Position für das entscheidende  Klassenfinale. Auf Platz zwei kam Carsten Pietsch in die Qualifikationswertung für das Finale und Platz drei sicherte sich Christian Tauber – damit war für ordentlich Spannung vorgesorgt. Das Finale ist schnell erzählt - Carsten Pietsch setzte sich schnell in Führung und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Einen guten zweiten Platz erkämpfte sich Oliver Günthner vor Christian Tauber und Andreas Fürst. Leider konnten nicht mehr alle Teilnehmer im Finale starten.


Klasse 4a – Crossbuggy 2 WD bis 650ccm

Volle Hütte in der Crossbuggy Klasse 4a. Im Zeittraining fuhr Marcel Schmidt knapp vor  Marco Fürst und Sebastian Witt die Bestzeit ein. Besonders von  Marco Fürst, der seinen ersten Start in dieser Klasse absolvierte, eine Top - Leistung. Die Klasse 4a ist so eng beieinander, da muss man in jedem Vorlauf alles geben um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Nach den zu absolvierenden Vorläufen sicherte sich Sven Klingelhöfer den ersten Startplatz im Finale. Platz zwei bis fünf gingen an Marcel Schmidt, Sebastian Witt vor Marco Fürst und Natalie Straub, die in Höchstädt eine ganz starke Leistung bot.
Dahinter lauerten Nils Müller, Marius Madesta (NL)  und Toni Hoyer. Die Startplätze 9 und 10 mustsen erst noch über das B – Finale ausgefahren werden – mehr Spannung für das abschließende Finale geht schon fast nicht mehr. Nach dem Start des Finals kann Marcel Schmidt sich sofort in Führung setzen. Doch Sven Klingelhöfer setzt sofort nach und hetzt den Führenden Schmidt um den Kurs. Klingelhöfer ist in jeder Runde schneller unterwegs wie der in Führung liegende Schmidt und macht Druck. Schmidt behält die Nerven und holt sich verdient den Sieg vor Klingelhöfer und einem ebenfalls stark fahrenden Marco Fürst. Sehr gut am ganzen Wochenende dabei war Natalie Straub, die auf Platz 4 über die Linie fährt. Platz 5 bis 10 belegten Sebastian Witt – Toni Hoyer – Nils Müller – Michel Müller – Maik Eckard und Marius Madesta aus den Niederlanden. Platz 11 bis 16 gingen an Jörg Conrad, Manja Klopp, Julia Baltzer, Sven Richter, Claus Altendorf und Vanessa Mandel.


Klasse 4b – Crossbuggy  2WD über 650ccm

Florian Eitner sicherte sich die Bestzeit im Zeittraining vor Florian Grote und Florian Schäfer.
Nach den Vorläufen folgendes Bild - Florian Grote konnte alle 3 Läufe gewinnen und sicherte sich damit den ersten Startplatz für das anstehende Finale. Die Startplätze zwei bis fünf belegen Florian Schäfer, Florian Eitner, Samira Stieghan, die im letzten Vorlauf mit einem dritten Platz noch einmal aufhorchen ließ und Gerd Lüchau. Den ersten Finalsieg in der Klasse 4b in der Saison 2019 sichert sich Florian Grote vor Florian Schäfer und Florian Eitner. Platz vier geht an Samira Stieghan, die das Feld bis kurz vor Schluss angeführt hatte. Gerd Lüchau wird als Fünfter gewertet, kann aber leider am Finale mit seinem Buggy nicht mehr teilnehmen. Es wäre schön, wenn wir diese Klasse dieses Jahr öfter alleine fahren sehen können.


Klasse 5a – Spezialcrossbuggy bis 1600ccm

Volle Hütte in dieser Klasse und es lag im Vorfeld schon Spannung in der Luft. Mit Timo Pähler (NL) und Folker- Andre Lange waren zwei Fahrer angereist, die ihre Fahrzeuge noch einmal vor dem Start der Europameisterschaft unter Wettbewerbsbedingungen testen wollten. Im Zeittraining legte Folker-Andre Lange die Messlatte schon sehr hoch für seine Konkurrenten. Er sicherte sich die Trainingsbestzeit vor Timo Pähler und Henrik Bundesmann. Auf den weiteren Plätzen folgten Gerhard Münchemeier, Martin Haselhorst, Carsten Schlöffel, Ingo Wiggering, Daniel Richter, Nico Spindeldreher und Micha Dollinger – sie bildeten die Top Ten. Insgesamt gingen hier 15 Fahrer an den Start, das bedeutete zwei Vorlaufgruppen und am Ende des Tages treffen die besten Fahrer dann im Finale aufeinander. Dann folgte ein offener Schlagabtausch zwischen Pähler und Lange. Beide konnten ihre Vorlaufgruppen je zweimal gewinnen und wurden einmal Zweiter. Das heißt, im Finale wird Timo Pähler von Startlatz eins ins Rennen gehen und Folker-Andre Lange von der Position zwei. Für die weiteren Startplätze  qualifizierten  sich Carsten Schlöffel, der die erste Startreihe komplettierte und in der zweiten Startreihe lauerten Patrick Krüger und Gerhard Münchmeier. Die dritte Startreihe bildeten Henrik Bundesmann, Martin Haselhorst und Rene Freisberg. Aus der letzten Startreihe wurden Daniel Richter und Micha Dollinger ins Rennen geschickt. Das abschließende Finale stand unter der Frage – Pähler oder Lange – wer holt den Sieg?  Timo Pähler aus den Niederlanden setzt sich sofort an die Spitze des Feldes und versucht seinen Verfolgern zu enteilen. Dieses gelingt ihm auch, Stück für Stück kann er sich absetzen. Folker-Andre Lange hat am Start etwas Pech und muss sich nun auf die Jagd machen. Lange kann sich bis zum Ziel noch auf den dritten Platz nach vorne kämpfen. Carsten Schlöffel fährt auf Platz 2 liegend ins Ziel und muss sich noch in den letzten Runden gegen die Angriffe von Lange wehren. Die Plätze 4 bis 8 belegen Patrick Krüger, Gerhard Münchmeier, Rene Freisberg, Daniel Richter und Micha Dollinger. Henrik Bundesmann und Martin Haselhorst  können das Finale leider nicht beenden, werden damit auf Platz 9 und 10 gewertet.


Klasse 5b –Spezialcrossbuggy über 1600ccm

Die große Klasse bei den Buggy Fahrzeugen war in Höchstädt gut besetzt und es kamen gleich mehrere Fahrer für den Klassensieg in die engere Wahl. Im Zeittraining hatte Andre Kunkel bei seinem DM Einstand in der großen Klasse die Nase vorne. Platz zwei und drei belegten Michael Straub und Klaus Gräfen. Doch nach den drei zu fahrenden Vorläufen hieß der Mann auf der Pole Position Michael Straub. Platz zwei und drei sicherten sich Klaus Gräfen und Karsten Krängel. Krängel musste den ersten Vorlauf noch ausfallen lassen, schoss dann aber im zweiten Wertungslauf bis auf Rang drei nach vorne – super Leistung bei den Bahnverhältnissen. Auch im dritten Lauf belohnte er sich mit Rang drei. Matthias Kehn sicherte sich Startplatz vier vor Andre Kunkel –  Holger Gocht – Meena Pietsch und Armin Pfalz. Michael Straub lies an diesem Wochenende nichts anbrennen und sicherte sich den Klassensieg im Finale vor Klaus Gräfen und Holger Gocht. Karsten Krängel auf Platz 4 und Andre Kunkel auf Platz 5, mussten nach einer Kollision aufgeben  Meena Pietsch auf Rang 6 und Matthias Kehn auf Rang 7 konnten ebenfalls das Finale nicht zu Ende fahren. Armin Pfalz wird noch als Achter gewertet.

Damit geht ein harter Renntag für den MSC Höchstädt und seinen Helfern zu Ende. Die Fahrer mit ihren Teams müssen jetzt wieder ihre Fahrzeuge für den nächsten Lauf zur Deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende in Ortrand vorbereiten.

Erwähnen möchten wir noch kurz die Sieger des MSC Höchstädt Pokal:

Klasse 1 – Hannah Gumm;  Klasse 2 – Timo Pittroff;  Klasse 3 u.4 – Joachim Friedel;
Klasse 5 – Frank Heinrich;  Klasse 6 – Rashid Alketbi und Klasse 7 – Timo Pähler.

Vielen Dank an die Zeitnahme bzw. Marcel Lambrechts, er hat mir den einen oder anderen Wunsch erfüllt, um den Bericht so schreiben zu können!

Ein  Dankeschön geht an Karlheinz Geiger und an das Team Grote/Wegner, die auf Anfrage sofort Bilder für den Bericht bereit stellten – Danke!!

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de die Seite für den Autocross Sport

 


Vorbericht Ortrand

Starkes Fahrerfeld

Auch für den 2. Lauf zum Deutschen Autocross Cup des DAV sowie zur Deutschen Autocross Meisterschaft hat bisher ein tolles Fahrerfeld  genannt. Mit momentan ca. 75 Nennungen sind die meisten Klassen gut gefüllt, noch ist ja nicht Nennungsschluss, da geht sicherlich noch etwas.

Klasse 1a und 1b

In der Klasse 1a muss man abwarten, ob Samuel Drews wieder so eine starke Saison wie 2018 fahren wird. Seine ärgsten Verfolger werden in Ortrand  natürlich auch alles geben, um am Ende des Tages ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Außer Samuel  Drews hat Lilli Heinrich, Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richert, Max Petschel und Jonas Müller genannt.
Eine Klasse höher in der 1b geht ebenfalls ein sehr schnelles Fahrerfeld auf die Punktejagd. Liam Müller und Ben Heinrich haben bereits in der letzten Saison gezeigt, dass sie zu den ganz Schnellen in ihrer Klasse gehören - können sie in Ortrand ihre Klassenkameraden auf Distanz halten? Denn mit Hannah Gumm, Xenia Richter, Lukas Weikl und Eric Grosse gehen weitere Starter ins Rennen um die Deutsche Meisterschaft, die es dieses Jahr wissen wollen.
Man sollte sich diese beiden Klassen ruhig einmal vor Ort anschauen, es wird guter Sport geboten.

Klasse 2a – Junioren Tourenwagen

Einige Newcomer haben wir im letzten Bericht bereits erwähnt, mit Sebastian Detzer steht auch in Ortrand ein weiterer bekannter Name in der Startliste. Man wird im Laufe der Saison sehen, ob er in die „berühmten Fußstapfen“ treten kann, wir denken schon. Timon Dohnke und Jan Baltzer werden sich ebenfalls erst einmal im Laufe der Saison einschießen müssen, während Lea Nattermann – Dominic Sachse und Tamara Futterknecht bereits mehr Erfahrungen haben – von daher eine ganz interessante Klasse 2a in diesem Jahr.

Klasse 2b – Serientourenwagen

Bisher haben erst 4 Fahrer genannt, das ist eher ungewöhnlich, wollen wir hoffen, dass noch mind. 1 – 2 Nennungen hinzukommen. Mit Andre Fölz hat ein Fahrer genannt, mit dem man in der Meisterschaft rechnen muss. Stefan Schneider und Thomas Lutz sind ebenfalls erfahrene Cross Piloten und mittendrin die junge Steffi Geiger, die in dieser Saison in die Klasse 2b aufgestiegen ist. Eine spannende Mischung, man darf gespannt sein, wer hier das Rennen machen wird.
Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD
Paulowitsch – Raiser- Fick und Lokalmatador Paulig mitten drin, für die Fans an der Strecke eine ganz heiße Klasse. Raiser, Fick und Paulowitsch werden sich nichts schenken, diese Fahrer sind auf Augenhöhe unterwegs, doch wer kann in dieses Trio einfahren? Paulig, Knobloch, Jenning, Beck, Goldbohm, Eberle, Göbel und Krucker werden sicherlich alles geben, um den Erstgenannten das Leben schwer zu machen – warten wir es einmal ab.

Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD

Carsten Pietsch will es in dieser Saison wissen und die komplette DM fahren. Sein BMW ist ein sehr sauber aufgebautes Fahrzeug, kann er damit Andreas Fürst oder Jens Baltzer in Ortrand ärgern und damit weitere wertvolle Punkte einfahren? Die Klasse 3b hat es in der Saison 2019 wirklich in sich. Rene Schlöffel ist nach längerer DM Pause auch wieder am Start, herrlich – auf Schlöffel sollte man ein Auge haben! Marius Klebs will in Ortrand zum ersten Mal in dieser Saison seinen Ford Focus an den Start bringen, dazu kommen Marcus Geier, Siegfried Krucker, Michael Gautsch und Martin Münch, alles keine Kostverächter, wird sicherlich ein Highlight am Kutschenberg die Klasse 3b.

Klasse 4a und 4b Cross – Buggys – bis und über 650ccm

Bisher stehen nur 2 Nennungen für die Klasse 4b in der Nennliste und zwar Florian Grote und Florian Eitner. Wer wird sich von den Beiden am besten gegen die Übermacht der Klasse 4a Fahrer durchsetzen können? Denn die Klasse 4a, diese Klasse 4a !!! ist seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau unterwegs. Wer da gewinnen will, der muss das Gaspedal ca. 1 – 2 cm durch das Bodenblech drücken. Der Platzhirsch ist sicherlich Toni Hoyer, ihn gilt es zu schlagen, denn er fuhr 2018 eine ganz starke Saison und wird alles geben, um dort wieder anzusetzen. Die zwei schnellen Rennladys Natalie Straub und Manja Klopp sind ebenfalls am Start, dazu der junge Marco Fürst, die erfahrenen „Herren“  Klingelhöfer, Altendorf, Eckardt, Betz, Schmidt und Sven Richter, der 2019 sein Comeback im Autocross gibt – eine Top -  Mischung.

Klasse 5a – Spezialcross Buggy  bis 1600ccm

Volle Hütte wieder einmal – genau das Richtige für die Autocross Fans. Martin Haselhorst  hat für die Saison 2019 noch einmal richtig aufgerüstet und zählt damit zu den Favoriten, aber kann man in dieser ausgewogenen Klasse überhaupt von Favoriten sprechen?
Denn wer sich in der Autocross Szene auskennt, der wird schnell erkennen, das die Klasse 5a am Kutschenberg stark besetzt ist. Marcus Klopp – Patrick Krüger – Nico Spindeldreher und der amtierende Deutsche Meister Martin Fürst sind dabei. Diese Fahrer beendeten die Saison 2018 unter den Top Ten der Division 5 im Deutschen Autocross Cup des DAV und hier treffen sie wieder aufeinander. Gejagt werden sie von Jens Kulke – Daniel Richter – Carsten Schlöffel – Martin Wagner – Micha Dollinger – Ingo Wiggering – Rene Freisberg – Henrik Bundesmann  -Gerrit Altevogt und Rüdiger Opitz. Also alles Piloten, die für das Podium gut sind – herrlich!!!

Klasse 5b - Spezialcross Buggy  über 1600ccm

Armin Pfalz –– Andre Kunkel – Klaus Gräfen und Holger Gocht bringen auch in Ortrand ihre ehemaligen Europameisterschaftsfahrzeuge  an den Start. Andre Kunkel möchte 2019 zum ersten Mal die komplette DM bestreiten, da sind ihm Gräfen – Pfalz und Gocht im Vorteil, sie kennen die Strecken bereits. Ebenfalls ihre erste Saison in der Deutschen Meisterschaft möchte  Meena Pietsch fahren und das in dieser schweren Klasse. Mit Michael Straub gesellt sich, wie mehrfach in anderen Berichten erwähnt, wohl der erfahrenste DM Pilot der letzten Jahre hinzu. Auch in dieser Klasse ist es schwer vorherzusagen, wer der Favorit sein könnte. Mit Chance kommt auch noch die Nennung von Karsten Krängel mit seinem Trackline – Ford dazu, dann wären es 7 Starter in der Klasse 5b – ist damit die Durststrecke dieser Klasse zu Ende?

Der Veranstalter - MC GV Ortrand e. V. im ADAC – hat in den letzten Jahren viel an seiner Strecke und dem Renngelände gearbeitet und verbessert, von daher haben sie ein so tolles Starterfeld auch verdient und wer weiß, evtl. kommen ja noch welche hinzu, denn bis zum 01.05. 2019 – 24 Uhr kann noch genannt werden und damit besteht die Chance auf 80 Nennungen!!

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


Vorbericht  Autocross DM und DAV – Cup  2019

Volle Klassen beim MSC Höchstädt

Der MSC Höchstädt lockt auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Starterfeld an den    KTM – Ring. Alleine die große Anzahl an Nennungen zum DM Lauf zeigt, dass es nicht immer eine Rennstrecke mit hartem Boden, langen Geraden usw. sein muss, wenn das Drumherum stimmt, dann kommen auch die Fahrer. Seit Jahren veranstaltet der MSC Höchstädt Top – Rennen, der ganze Verein ist bemüht und das merken auch die Fahrer, hier fährt man gerne, hier will man dabei sein. Noch ist nicht einmal der Termin zum vorläufigen Nennungsschluss erreicht und es liegen bereits 98 Nennungen vor. Man kann davon ausgehen, dass bis zum absoluten Nennschluss die 100er Marken durchbrochen sein wird.

Jetzt aber erst einmal der Blick in die einzelnen Klassen:


Klasse 1a und 1b – Junior Buggys

Bis jetzt liegen dem Veranstalter schon 13 Nennungen vor und zwar 7 in der Klasse 1a und    6 in der Klasse 1b. In der Klasse 1a wird der Deutsche Vizemeister der Junior Buggys ins Lenkrad greifen und auf Punktejagd gehen. Samuel Drews musste sich im letzten Jahr noch Vanessa Mandel beugen, man kann davon ausgehen, das Drews es in diesem Jahr wieder versuchen wird den Titel einzufahren - er gehört auf alle Fälle zum engeren Favoritenkreis.
Aber seine Klasse ist sehr stark besetzt, Joans Müller, Max Petschel, Yasmin Richert,      Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich, sie alle wissen wie man so einen Buggy schnell bewegt, es wird spannend.
Eine Klasse höher in der 1b das gleiche Bild, auch hier ein starkes Fahrerfeld mit Liam Müller, Ben Heinrich, Hannah Gumm, Xenia Richter, Lukas Weikl und Eric Grosse – alles junge Leute, die wissen wo das Gaspedal sitzt und wo es hingehört  und zwar auf den Boden. Wer als Zuschauer vor Ort ist, schaut euch die Junioren an, sie haben es verdient.


Klasse 2a – Serientourenwagen Junioren

Auch diese Klasse ist, genau wie in den letzten Jahren, wieder gut besetzt. Die meisten Starter in dieser Klasse haben bereits viele Rennen in der Deutschen Meisterschaft bestritten, aber es sind auch einige neue Piloten dabei, z.B. Luka Korte oder Timon Dohnke und Jan Baltzer. Luka Korte war in 2018 bereits am Matschenberg dabei, anscheinend hat es ihm in der DM gefallen, hoffen wir einmal, dass er in dieser Saison das eine oder andere DM Rennen mehr bestreiten wird. Jan Baltzer ist  umgestiegen und startet jetzt in der 2a, schauen wir einmal, wie er sich hier schlagen kann, auch Timon Dohnke werden wir  im Auge behalten.  Diese Klasse ist sehr ausgeglichen besetzt, man darf gespannt sein, wer am Ende des Tages oben auf dem Podium stehen wird.


Klasse 2b – Serientourenwagen

Auch diese Klasse kann sich über Neuzugänge freuen, z.B. Steffi Geiger, mehrfache Vizemeisterin bei den Junioren, wird nun in dieser Klasse versuchen Punkte einzufahren.
Mit Andre Fölz geht ein Fahrer an den Start, der immer gutes Material einsetzt, ein ganz schneller Mann. Fölz konnte die Saison 2018 auf Platz 3 in der Meisterschaft beenden, doch die Konkurrenz in seiner Klasse steht ihm nicht viel nach. Hier nur eine kleine Auswahl, da wären Andres Gebhardt, Stefan Schneider, Klemmens Schramm usw. ebenfalls schnelle Fahrer – die Klasse ist jetzt schon mit 10 Fahrern gut besetzt – am Ende des Renntages werden wir sehen, wer den ersten Klassensieg in der 2b einfahren konnte.


Klasse 3a – Spezialtourenwagen ( 2WD)

Raiser is back – Philip Raiser wird sicherlich im Mittelpunkt in dieser Klasse stehen. Er bringt einen nagelneu aufgebauten VW Polo an den Start, man darf auch hier gespannt sein, wie Raiser mit dem neuen Arbeitsgerät zu Recht kommen wird. Er hat allerdings starke Konkurrenz, ein großer Gegenspieler wird Marco Paulowitsch sein, der ebenfalls einen piekfein aufgebauten Ford Fiesta  an den Start bringen wird. Jürgen Fick ist auch immer flott unterwegs, oder Frank Heinrich –Kai Köhler; diese Liste lässt sich leicht fortsetzen,  eine spannende Klasse mit bereits 13 Nennungen schon vor dem vorläufigem  Nennungsschluss!


Klasse 3b – Spezialtourenwagen (4WD)

Hier treffen sie aufeinander, der amtierende Deutsche Meister Christian Tauber im Subaru, Andreas Fürst auf Audi Quattro, Jens Baltzer  mit seinem Skoda und Carsten Pietsch im BMW. Dazu gesellen sich weitere sehr schnelle Piloten, wie Tobias Mosler mit seinem V8 Quattro, Oliver Günthner, Markus Geier, Siegfried Krucker und Michael Gautsch. Man kann davon ausgehen, dass diese Klasse zu den Publikumslieblingen zählen wird. Die Fans warten förmlich auf das Aufeinandertreffen dieser Fahrer mit ihren Allrad und teilweise mit Turboladern angetrieben Tourenwagen. Die Piloten werden mit Sicherheit Top – Autocross Sport bieten – wer am Ende vorne sein wird, das kann man bei dem Fahrerfeld nicht vorher sagen.


Klasse 4a – Cross Buggy bis 650 ccm - 2WD

Auch diese Klasse kann sich über neue Starter freuen und was für welche, Marco Fürst, Julia Baltzer und Vanessa Mandel. Marco Fürst bereits seit Jahren im Autocross erfolgreich dabei, Julia Baltzer, Deutsche Meisterin 2018 bei den Junior Tourenwagen, Vanessa Mandel ihres Zeichen  Deutsche Meisterin 2018 bei den Junior Buggys und nun treffen sie hier aufeinander und dazu in einer Klasse, in der kein Millimeter Boden verschenkt wird. Weil dieses  alles noch nicht reicht – Sven Richter gibt sein Comeback im Autocross, genau in dieser Klasse 4a, hier - wo mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren wird. Zu diesen bereits erwähnen Piloten gesellen sich aktuell laut Nennliste noch weitere 11 Starter, das heißt, diese Klasse wird man in 2 Gruppen teilen müssen und im Finale treffen die Schnellsten dann  aufeinander und kämpfen um den Klassensieg. Mit Toni Hoyer (Deutscher Vizemeister 2018), Maximilian Betz, Sebastian Witt, Claus Altendorf, Marcel Schmidt usw. – die Liste ist lang, treffen Fahrer aufeinander, die es wissen wollen. Zu erwähnen ist noch, das neben Julia Baltzer und Vanessa Mandel, zwei weitere sehr schnelle Damen an den Start gehen und zwar Manja Klopp und Natalie Straub – hier könnte man fast eine extra Damenwertung einführen.


Klasse 4b Cross Buggy über 650ccm – 2WD

Endlich, der MSC Höchstädt hat es geschafft und 6 Fahrer an den KTM Ring gelockt. Diese Klasse war in den letzten Jahren immer sehr mau besetzt, eher fast gar nicht. Daher muss man besonders Samira Stieghan erwähnen, die immer mal wieder bei ausgesuchten Rennen in dieser Klasse genannt hat. Großes Lob an Samira! Im letzten Jahr gesellte sich bei 2 Rennen dann Florian Grote hinzu und versuchte sein Glück und zwar erfolgreich. Florian fasste den Entschluss, 2019 planen wir einmal eine ganze Saison DM zu fahren - in dieser Klasse. Jetzt stehen in der Nennliste plötzlich 5 Namen, Samira Stieghan – Florian Eitner – Fabian Jahn – Florian Grote und Gerd Lüchau. Damit könnte die Klasse bereits alleine fahren und müsste nicht mit der Klasse 4a zusammengelegt werden. Man munkelt, dass auch Florian Schäfer noch genannt hat und nur noch eine Startnummer zu geteilt bekommen muss – dann wären es 6 Fahrer. Nun haben die Fahrer es selber in der Hand, ob sie am Sonntag alleine fahren können oder nicht. Bedeutet, wenn man bereits am Samstag am Pokal teilnehmen möchte, dann sollte jeder Fahrer aus dieser Klasse sein Fahrzeug auf Händen tragen, damit am Sonntag dann wieder gestartet werden kann  und die Klasse 4b endlich einmal alleine ins Rennen geschickt werden könnte.


Klasse 5a – Spezialcrossbuggy bis 1600ccm

Hier läuft einem fast das Wasser im Mund zusammen! Mit Martin Fürst, amtierender Deutscher Meister und Martin Haselhorst, dritter in der DM 2018 stehen schon einmal zwei Fahrer in der Startliste, die auch in dieser Saison wieder den Titel ins Auge gefasst haben. Aber bei der Konkurrenz in dieser Klasse wird es in Höchstädt mehr wie spannend werden.  Eigentlich haben fast alle Spitzenfahrer genannt, wie z.B. Patrick Krüger, Rene Freisberg, Nico Spindeldreher, Marcus Klopp und Gerhard Münchmeier – man kann nicht alle Piloten aufzählen – schaut Euch auf www.autocross-deutschland.de die Nennliste an – herrlich. Nicht dass das schon reichen sollte, z.B. wird Ingo Wiggering seinen DM Einstand geben und aus der Europameisterschafft gesellen sich sogar noch Henrik Bundesmann, Willi Lüders, Folker Andre Lange und Timo Pähler aus den Niederlanden hinzu – was will man mehr???


Klasse 5b – Spezialcross Buggy über 1600ccm

Auch hier reibt man sich die Augen. In den letzten Jahren eher mäßig besetzt, stehen jetzt schon 10 Fahrer in der Nennliste und diese bringen teilweise ehemalige Fahrzeuge aus der Europameisterschaft an den Start – also ein schon sehr hohen Niveau in dieser Klasse. Mit Michael Straub geht wohl der erfahrenste DM Pilot der letzten Jahre ins Rennen, dazu gesellt sich sein größter Konkurrent aus der letzten Saison, Klaus Gräfen, auch kein Unbekannter. Mit Karsten Krängel geht ein Fahrer an den Start, der letzte Saison nur einmal DM Luft schnuppern wollte und dabei direkt 2 Siege einfahren konnte. Aus dem hohen Norden gesellen sich dieses Jahr Meena Pietsch und Matthias Kehn hinzu, Kehn mit einem Subaru Motor im Heck, also eher etwas Selteneres. Andre Kunkel bringt einen Hosek Buggy  an den Start, ebenso wie Armin Pfalz. Dann haben wir noch Holger Gocht, Torsten Zimmermann und Sven König dabei - König auf einem A&P Buggy, auch ein interessantes Fahrzeug. Man sollte davon ausgehen, wenn diese Klasse auf der Startplatte steht, da brennt die Luft. Wer am Ende den Sieg holen wird – abwarten bei dem Fahrerfeld.

Wir von www.Buchse.de wünschen allen Fahrern viel Glück und denkt daran, ein Rennen wird nicht in der ersten Kurve entschieden, es gibt 3 Vorläufe und ein Finale – also nicht mit Gewalt in der ersten Kurve alles riskieren – es ist eure Gesundheit und die Saison ist noch lang.

Sollte der eine oder andere Teilnehmer nicht erwähnt worden sein, nlmmt es uns nicht krumm – es würde den Bericht sprengen und über die Saison versuchen wir, immer mal jeden Fahrer zu erwähnen.

Ansonsten, wer Ende April Zeit hat – auf nach Höchstädt, denn es geht nicht nur die DM an den Start, nein – es wird auch noch zusätzlich um den Höchstädt Pokal gefahren. Mehr Autocross geht nicht! Der endgültige Nennungsschluss ist der 24.04.2019, wer noch dabei sein möchte – es kann noch genannt werden. Der Veranstalter hofft auf bzw. wünscht sich unfallfreie – saubere und faire Rennen, es soll jeder Fahrer gesund nach Hause kommen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!! Stand Nennliste 14.04.2019 – 10:00 Uhr

www.buchse.de - die Seite für den Autocross Sport !!

P.S. Es kann schon für den DM Lauf in Ortrand genannt werden.

 


Andre und Frank Tieben – Es fehlt die Zeit…

Durch seinen Bruder Frank, kam Andre ca. 2007 zum Autocross. Beide Brüder fuhren erst auf einem Honda Civic in der Jugendklasse des DRCV und des NWDAV, später erfolgte dann der Umstieg auf einen Eigenbau. Der erste Eigenbau war ein Peters Rahmen mit Opelmotor und Allradantrieb. Diesen Buggy teilten sich Andre und sein Bruder, mal fuhr der eine mal der Andere. Im Jahre 2012 folgte dann der nächste Umstieg und zwar auf den heutigen JVDC – Rahmen mit Hayabusa Aggregat im Heck.

2016 entschloss man sich zu folgendem Schritt, Andre fährt und Frank übernimmt das Schrauben und weiterentwickeln des Buggy.  Auf den Rennplätzen werden die Beiden natürlich immer von ihrem Club, dem MSC Rütenbrock unterstützt – der MSC sei wie eine große Familie sagen die Beiden. Über den Winter wird das Fahrzeug natürlich stets verbessert und verfeinert, damit man dann  in der nächsten Saison wieder vorne mitfahren kann- die Konkurrenz schläft nicht, also wird auch im Team Tieben der Buggy immer auf dem neusten Stand gehalten.

Ein großes Problem haben Andre und Frank allerdings jedes Jahr, da sie einen Kfz Betrieb betreiben, fehlt es meistens an der Zeit eine Meisterschaft komplett zu bestreiten. In den letzten Jahren war man trotz aller Zeitprobleme erfolgreich im ADAC NAX Cup unterwegs. Für die Saison 2019 wird man diesen auch wieder ins Auge fassen und evtl. noch hier und da, je nach Zeit – Lust und Laune das eine oder andere Rennen in anderen Serien fahren. Schön wäre es, wenn Andre und sein Bruder Frank dann auch am DM Lauf im August in Uelzen teilnehmen könnten, vom Speed her werden sie sicher vorne dabei sein – warten wir es einmal ab.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!!

 


Eric  Grosse  – Familienteam

Bevor Eric in den Cross Sport wechselte, war er bereits im Kart Sport aktiv. Bei dem Besuch einer Autocross Veranstaltung durfte Eric in der Mittagspause einmal zum Spaß einen Tourenwagen fahren, dieses reichte aus um den Entschluss zu fassen, das probieren wir auch einmal. Wir, das sind Vater Roy und Mutter Nicole, die Eric immer bei den Rennen unterstützen – ein reines Familienteam wenn man so möchte. Erste Rennen im Autocross bestritt Eric mit einem 600ccm Cross - Kart, das noch im selben Jahr erstanden und eingesetzt wurde.

Daraufhin entschied sich Familie Grosse komplett in den Autocross Bereich zu wechseln, man fand Gefallen an den Abläufen beim Autocross – mehrere Sprintrennen an einem Tage, auch das Miteinander im Fahrerlager gefiel und bezahlbar war der Sport auch noch. 2018 wollte man den Sport etwas professioneller betreiben und so wurde ein Yellow-tec Cross Kart gekauft. Mit diesem Junior Buggy (Cross-Kart) erfolgte dann der Einstieg in die Deutsche Autocross Meisterschaft. Zum Saisonbeginn hatte man mal größere – mal kleinere Probleme mit der Technik, auch waren die Strecken für Eric alle neu, also vorsichtig herantasten hieß die Devise. In Höchstädt und beim 2. DM Lauf in Ortrand verfehlte Eric das Treppchen nur knapp, das änderte sich aber bei den letzten 3 DM Rennen der Saison, Eric fuhr dreimal in Folge auf das Podium. Zwei dritte Plätze und ein Finalsieg konnten eingefahren werden und durch diese Erfolge schaffte Eric noch den Sprung in die Top – Ten in der DM Gesamtwertung bei den Junioren.

In der kommenden Saison soll die DM nun komplett bestritten werden, da man die Erfahrungen aus dem letzten Jahr nun umsetzen möchte erhofft man sich auch einen Sprung in der Tabelle nach vorne. Der Buggy wurde über den Winter leicht verbessert, ist aber im Grunde immer noch der gleiche wie vor 15 Jahren, so alt ist er nämlich schon und hat damit bereits etliche Rennen auf dem Buckel. Das drum herum in der Deutschen Meisterschaft gefällt Familie Grosse  gut, immer andere Strecken, das ganze Umfeld halt, hier möchte man weiterhin aktiv bleiben. Freuen würde sich Familie Grosse natürlich auch über einen Sponsor, der ebenfalls Interesse an dieser Motorsportdisziplin hat, ansonsten soll der Fahrspaß am Autocross für Eric im Vordergrund stehen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr !

www.buchse.de – die Seite für den Autocross - Sport

 

Vanessa Mandel – Durchgesetzt

Vanessa Mandel saß bereits mit zwei Jahren zum ersten Mal in einem Kart und drehte ihre Runden. Durch die familiäre Vorbelastung, beide Opas sind Autocross gefahren, Mutter und Vater ebenso, eigentlich war sie von Kindesbeinen an auf den Rennplätzen in Deutschland zu Hause. So fasste Vanessa 2015 den Entschluss – ich möchte auch fahren. Was ein wenig verwundert - sie musste erst Ihre Eltern überreden, doch diese wurden weich gekocht und gaben schließlich ihr OK. Über den Winter 2016 baute man das erste Cross - Kart und damit stand dem Einstieg in die Autocross DM 2016 nichts mehr im Weg.
Jetzt machen wir einen kleinen Sprung und zwar in die Saison 2018. Vanessa fuhr in der Saison 2018 wie der Teufel. Schnell konnte sie sich in der Tabelle oben festsetzen, allerdings ließ die Konkurrenz nie wirklich locker, sie musste stets konzentriert fahren und durfte sich keine Fehler erlauben. Sie startete furios in die Saison 2018 mit 4 Finalsiegen am Stück. Es folgte ein kleiner „Durchhänger“, aber beim vorletzten Lauf im Kesseltal machte sie den Sack so gut wie zu. Das i – Tüpfelchen war dann noch der Sieg beim Endlauf am Matschenberg. Vanessa hatte sich - Durchgesetzt – die Deutsche Meisterin bei den Juniorbuggys 2018 hieß Vanessa Mandel. Zu erwähnen ist noch, dass Ihr Team Mandel Motorsport seit 2018 mit dem Team Drews – Racing zusammen arbeitet. Samuel Drews war in der Saison 2018 auf dem EX – Kart von Vanessa unterwegs und zwar sehr erfolgreich– Vizemeister 2018. Außerdem unterstützt Mandel Motorsport noch das Team ihres Freundes Sebastian Witt, auch hier wird eng zusammen gearbeitet.

Für die Saison 2019 ist ein Wechsel in die Klasse 4a geplant. Voraussichtlich wird Vanessa aber nicht die volle Saison fahren, ihr fehlt dafür die Zeit. Dort wo sie an den Start gehen wird steht vor allem eines im Vordergrund, das neue Fahrzeug kennenlernen. Da sie nicht alle Rennen fahren wird, hat sie auch nicht den Druck der Titelverteidigung und kann daher locker an die neuen Aufgaben heran gehen.
Ein großes Dankeschön von Vanessa geht an Ihre Sponsoren und an Ihr Team, das ihr immer zur Seite stand.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
www.buchse.de – die Seite für den Autocross – Sport.


Martin Haselhorst – Nachgelegt

In der Saison 2018  zählte Martin Haselhorst bis zum letzten Rennen zum engsten Kreis der Titelfavoriten. Am Ende der Saison wurde es dann Platz 3 in der Deutschen Autocross  Meisterschaft und Platz 2 im DAV – Autocross Cup.  Martin Haselhorst will es in der anstehenden Saison noch einmal wissen, mit seinem Team möchte er wieder die komplette Deutsche Autocross Meisterschaft bestreiten. Sein Ziel ist natürlich der Titel in der Deutschen Autocross Meisterschaft 2019 und um dieses Ziel zu erreichen wurde im Team Haselhorst  kräftig nachgelegt. Mit einem komplett neuem Fahrzeug aus dem Hause JVDC will man an den Start gehen. Im Heck wird wieder ein Hayabusa – Motor seinen Dienst verrichten. Der Motor stammt von Wegner Motorsport, damit kann Martin sicher sein, das genügend Leistung vorhanden ist.

Das neue Fahrzeug wurde konsequent weiter entwickelt und wird im Vergleich zum Vorjahresauto leichter sein, auch wurde im Bereich der Achsgeometrie etwas verändert. Demnächst soll es zu den ersten Testfahrten gehen und dann will man zusammen mit dem Fahrwerksspezialisten Nico Groot das Fahrzeug nach Martins Wünschen einstellen.  Das Team Haselhorst Motorsport steckt bereits voll in der Planung und Vorbereitung der Saison 2019.  Zum Saisonstart in Höchstädt wird man dann fast ein 2. Fahrzeug nur an Ersatzteilen, vom Fahrwerk bis zum Motor, immer im Rennbus dabei haben. Man sieht also, Martin Haselhorst will es wissen. Zu seinem Team gehören Hubert Haselhorst (Teamchef) – Gerd Schlüter (Antriebstechnik) – Matthias Schlüter (Mechaniker) – Stefan Wegner (Motorenbau) und Sophia Ruhr (Catering). Wenn es in der anstehenden Saison nach Plan läuft, dann möchte Martin noch ein oder zwei Rennen zur Europameisterschaft bestreiten.
Ein großes Dankeschön von Martin an alle Sponsoren und Helfer des Teams.

Wir von www.buchse.de  drücken dem Team Haselhorst für die Saison 2019 die Daumen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport !!

 


Stefanie Geiger – Klassenwechsel

Stefanie Geiger fährt seit Jahren erfolgreich in der Autocross DM und im DAV – Cup vorne mit, im letzten Jahr trat man im Team Geiger etwas kürzer. Man ging bei „nur“ 5 DM – Läufen an den Start, fuhr aber 4mal auf das Podium. Im letzten Rennen hauchte ihr Gefährt dann allerdings sein Leben aus. Trotz der nur 5 Starts belegte Stefanie am Ende der Saison noch den 5. Platz in der Meisterschaft. Ihre Erfolgsbilanz der letzten Jahre kann sich sehen lassen. Seit 2014 ist Steffi im Autocross-Sport aktiv dabei, 2015 – 2016 und 2017 hieß der Junioren –Vizemeister immer– Stefanie Geiger. Für die Saison 2019 wird nun ein neues Fahrzeug über den Winter vorbereitet und zwar ein Peugeot 206. Mit diesem Fahrzeug wird Steffi dann in die Klasse 2b wechseln, zu den „Erwachsenen“ und hier auf Punktejagd gehen. Man ist sich im Team natürlich bewusst, das Stefanie sich erst einmal auf das neue Auto einschießen muss und das die Gangart in der 2b evtl. doch etwas härter sein könnte wie bisher.

Von daher wird es sicherlich interessant werden, ob und wie Steffi sich in der neuen Klasse in der anstehenden Saison durchsetzen wird. Neben ihrer Familie, auf die sie sich immer verlassen kann, stehen ihr die beiden Mechaniker des Teams, Benjamin Frank und Daniel Gnugesser, zur Seite.
Für die Saison 2019 drücken wir von www.buchse.de auch Stefanie Geiger und ihrem Team die Daumen und hoffen natürlich, dass uns Karlheinz Geiger auch weiterhin als Fotograf die Treue hält.
 
Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross – Sport!!

 


Dennis Schöning – Nordlicht im Autocross

Dennis Schöning ist im Autocross bereits einige Jahre aktiv dabei. Sein Vater, Ewald Schöning, war ebenfalls viele Jahre als Fahrer im Autocross unterwegs. Die ersten Gehversuche im Autocross unternahm Dennis im Jahre 2010 noch als Tourenwagenfahrer (VW Polo) und das recht erfolgreich, mehrere Meistertitel konnte er im Nachbarland (Dänemark) erringen. Doch Dennis wollte mehr – Spezialcross (Buggy) hieß sein Ziel – und so kaufte er sich den alten Fast & Speed Rahmen von Folker Andre Lange. Mit diesem Fahrzeug stieg er in die damalige IDC Serie, dem heutigen ADAC NAX Cup, ein. Es folgte ein Büchl (Nachbau) und mit diesem Fahrzeug ging es dann schon weiter in Richtung Podest Plätze. Sein bisher größter Erfolg war der Vizetitel in der Klasse 7 im Jahre 2016.

Das Jahr 2017 wurde als Pause genutzt, doch diese war nicht von langer Dauer. Bereits 2018 beendete er sie und ein neues Fahrzeug wurde angeschafft. Dennis erwarb das alte Fahrzeug von Willi Lüders. Dieses wurde dann zu Hause komplett überholt – verbessert und für den ersten Testeinsatz in 2018 vorbereitet. Im Oktober 2018 ging es dann zum ersten Mal auf die Rennstrecke und zwar beim Endlauf des ADAC -  NAX Cup in Uelzen. Hier wurden einige Erfahrungen mit dem Fahrzeug gesammelt, die Dennis nun über den Winter nach seinen Vorstellungen ändern möchte. Zum Fahrzeug – es ist  ein Buggy aus dem Hause von Wegner Motorsport, verbaut ist ein Motor von Tibs Racing, das Fahrwerk stammt von Wollering Dämpfer Service – also, es sind schon sehr gute Komponenten verbaut.

Für die anstehende Saison sind noch keine festen Pläne ausgearbeitet, Dennis möchte eigentlich mal hier und da fahren – wo er gerade Lust zu hat, alles ist möglich. Was bisher fest steht – Hoope (ADAC - NAX Cup) – der DM Lauf in Uelzen, evtl. Klosterfelde (ILP) und ein weiterer Lauf in Uelzen sind eingeplant – alles andere wird kurzfristig im Laufe der Saison entschieden, da Dennis auch beruflich sehr eingebunden ist.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr !!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!!

 

 


Florian Grote goes DM

Florian Grote  plant für die Saison 2019 die Deutsche Autocross Meisterschaft komplett zu bestreiten – wie es dazu kam, schildern wir kurz in diesem Bericht.
Bereits in der abgelaufenen Saison wagte Florian erste Schritte in der DM. Die Saison begann zwar recht unglücklich und zwar mit einem Getriebeschaden bei Tests in Extertal, dennoch wagte das Team einen Start beim ersten DM Lauf in Höchstädt. Nach kurzer Zeit war man überzeugt, obwohl Florian mit seinem Fahrzeug in der Klasse 4a starten musste , das macht Spaß, wir können das Tempo mitgehen – mal sehen wo wir am Ende landen. Im Finale fuhr Florian dann auch direkt auf einen Podestplatz –Platz 3 – was will man mehr? Das Team war zufrieden und überlegte, wagen wir noch einen Start in der DM 2018 – am Saisonende evtl.??


Das Team Grote / Wegner entschloss sich für einen weiteren Start und zwar in Cunewalde. Auch auf dieser schnellen Bahn konnte Florian immer das Tempo in der Klasse 4a mitgehen. Er musste zwar aus einem Klasse 4b Buggy alles heraus quetschen, war aber in jedem Vorlauf unter den Top 3. Im anschließenden Finale lief es fast nach Plan, bis zur letzten Runde konnte Florian den 4. Platz halten, dann der Ausfall – Pech – auch das gehört zum Motorsport.


Beim letzten Lauf zum ADAC NAX Cup war man wieder am Start und auch hier brauchte man sich nicht verstecken. Bei einem wirklich starken Fahrerfeld in Uelzen kam Florian auf Platz 2 ins Ziel.


Florian Grote selbst ist schon seit 2009 im Autocross aktiv, angefangen mit einem Audi 80 Quattro, jetzt auf einem Buggy. Für Team Grote / Wegner war es die erste Saison mit einem Buggy (JVDC – HondaXX), von daher kann man mehr als zufrieden sein.


Man muss den Hut ziehen vor Florian Grote bzw. Team Grote/Wegner, sie sind das erste Team, das mit einem Buggy der Klasse 4b, eine volle DM Saison bestreiten möchte – dafür Daumen hoch!! Das Team hatte bei den 2 DM Rennen Blut geleckt, nun möchte man mehr, wir von ww.buchse.de wünschen Euch für die anstehende DM Saison viel Erfolg!!

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross - Sport


Autocross in der Familie Pietsch


Mit diesem Bericht möchten wir die Serie Rückblick und Vorschau 2019 fortsetzen. Nach Karsten Krängel, Sören Ronge, Samira Stieghan sowie dem Autocross Team Klopp, nun also Familie Pietsch.

Familiensache

Autocross ist in der Familie Pietsch  fast schon Tradition. Carsten Pietsch und seine Tochter Meena sind beide im Autocross aktiv. Meena wurde quasi in den Cross Sport hinein geboren, Opa – Onkel – Vater – alle vom Cross Virus befallen. Familiäre Unterstützung  erhalten Carsten und Meena natürlich auch von Viola Pietsch, Ehefrau und Mutter, sonst kann man so ein Hobby kaum betreiben.

Carsten Pietsch – Angriff auf die DM 2019?
Durch seinen Vater ist Carsten Pietsch früh zum Autocross gekommen. Der Vater war in den 70iger Jahren aktiv und somit Carsten bereits vorbelastet. Carsten fuhr ab 1986 erfolgreich Kart und stieg 1993 in den Autocross Sport ein. Hier waren auch schnell die ersten Erfolge eingefahren. 1995 und 2013 hieß der Divisionsmeister in der Div. 2 – Carsten Pietsch. Carsten startete  in Uelzen (DC – Cup) sprich dem heutigem ADAC - NAX Cup. In der Saison 2018 brachte Carsten Pietsch einen BMW an den Start, der es in sich hatte.  Der BMW E46 M3  ist mit Sequentiellem Getriebe ausgestattet und die Leistung des Motors ist ebenfalls nicht ohne, hier schweigt man sich allerdings aus. Am Anfang der Saison mussten nach Tests in Uelzen erst noch einige Kinderkrankheiten am BMW beseitigt werden. Doch dann wollte Carsten es wissen, man nannte zum DM Lauf in Siegbachtal.

Ein Start in der DM war schon lange sein Ziel, jetzt hatte Carsten ein Auto am Start mit dem er vorne mitfahren konnte, man war gespannt im Team Pietsch.  Das Ende des Renntages in Siegbachtal ist bekannt: Carsten fuhr beim ersten DM Start direkt auf das Podium - Sieg. Danach ging Carsten noch in Mölln und in Uelzen, bei den Läufen zum ADAC – NAX Cup, an den Start. In Uelzen hieß der Sieger ebenfalls Carsten Pietsch. Zum Saisonabschluss startete das Team Pietsch noch einmal in Oschersleben auf einer Rallycross Strecke und auch hier hieß der Sieger Carsten Pietsch auf BMW. Über den Winter soll das Fahrzeug weiter verbessert werden,  man hat noch ein paar Ideen die einfließen sollen. Für das Jahr 2019 sind mehrere DM Starts geplant – genau genommen 10 – sprich die komplette Saison. Im Motorsport kann man ja nie wirklich fest planen, schnell ist etwas passiert usw., dann muss man ein oder zwei Rennen aussetzen. Sollte es aber klappen und auch Christian Tauber  und Andreas Fürst fahren wieder DM – dann werden wir in der Klasse 3b bei den DM Rennen ein Trio am Start sehen, das wird dann Autocross vom aller Feinsten. Warten wir es ab, man darf gespannt sein.

Meena Pietsch – In den Fußstapfen des Vaters
In der Autocross Szene ist Meena kein unbeschriebenes Blatt mehr. Meena war von 2010 bis 2013 in der Jugend des NAX Cup am Start. Hier gewann sie 2011 den Titel des Jugendmeisters und war zusätzlich 2010 – 2011 und 2013 beste weibliche Fahrerin in dieser Serie. Seit 2013 ist Meena nun im Buggy, sprich Spezialcross, am Start. Am Anfang gab es noch große Schwierigkeiten, immer wieder Probleme und Ausfälle. Doch in der Saison 2018 ging es schließlich Step by Step voran. Ihr Fahrzeug, ein Engel –Eigenbau mit VW Motor und Meena mussten erst Freunde werden. Auch ist ein Umstieg vom Tourenwagen der Jugend in einen Buggy mit Allrad, nicht gerade ein leichtes Unterfangen.

Hinzu kommt, das Meena mit ihrem Fahrzeug im NAX Cup in der Klasse 7 an den Start geht und das ist eine Klasse in der geht es zur Sache, da werden keine Gefangene gemacht. In der abgelaufenen Saison 2018 dann doch erste kleine Erfolge, z.B. beim ersten Lauf in Uelzen, trotz leichter Schwierigkeiten Platz 7!!! Beim Rennen in Mölln Platz 4 im Klassenfinale und Platz 5 im Superfinale. Auch der letzte Lauf in Uelzen konnte mit einem 6. Platz erfolgreich beendet werden.  Meenas Fahrzeug wird nun über den Winter auf Herz und Nieren geprüft und für die Saison 2019 vorbereitet. In der Saison 2019 möchte Meena zusammen mit ihrem Vater an der Deutschen Autocross Meisterschaft teilnehmen und startet hier, nach einigen Änderungen, in der Klasse 5b. Unterstützung erhält Meena natürlich immer von ihrem Freund Patrick Brandt, der ebenfalls aktiver Autocrosser ist. Wir von www.buchse.de drücken Meena und ihrem Vater die Daumen und wünschen Beiden eine erfolgreiche Saison 2019.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Dankeschön an Joachim Röder für das schöne Foto.

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport.

 


Klopp Motorsport - Rückblick und Vorschau

Um die Winterpause etwas kurzweilig zu halten, haben wir von www.Buchse.de bereits den einen oder anderen Bericht online gestellt.

Jetzt wollen wir einmal die Saison 2018 vom Team Klopp Motorsport Revue passieren lassen.

Vater und Tochter starten bei den Buggys, der Vater – Markus Klopp – in der 5a und Tochter Manja in der Klasse 4a. Im Hintergrund werkelt Michaela Klopp in den Rennpausen an den Fahrzeugen usw. – ein Familien – Motorsport Team, durch und durch.

Schauen wir uns kurz im Rückblick die Saison 2018 an.
Manja Klopp wechselte in 2018 von den Tourenwagen der Klasse 2a in die Cross – Buggy Klasse 4a. Ein Umstieg der nicht ohne war, neues Fahrzeug – mehr Leistung – am Kart alles neu erlernen usw. Die Klasse 4a ist eine der schwersten und bestbesetzten Klassen in der DM. Hier wird um jeden Zentimeter gefightet und man bewegt sich im Starterfeld fast auf einem Level, daher ist es für Neueinsteiger nicht gerade einfach hier Erfolg zu haben. Beim ersten Lauf in Höchstädt hieß die Devise – ankommen – Fahrzeug verstehen und kennenlernen. Am Ende des ersten Laufes zur DM waren die ersten Punkte eingefahren. Manja konnte sich von Lauf zu Lauf in der DM steigern. Im ersten Rennen wurde sie auf Platz 17 gewertet, es folgten Platz 11 dann Platz 7, in Schlüchtern ein kleiner Durchhänger – Platz 12. Beim Lauf in Dauban dann Manjas Saison – Highlight – Platz 3 – Podium. Da war Vater Markus wohl besonders stolz, so wird jedenfalls berichtet. Doch dass Freud und Leid im Motorsport gute Kumpels sind, erfuhr Manja beim nächsten Rennen in Siegbachtal – Motorschaden. Zu Hause wurde der Motor gegen einen anderen getauscht und die Saison 2018 sauber zu Ende gefahren. In der Deutschen Meisterschaft belegte Manja den 20. Platz, im DAV Autocross Cup wurde sie als 11. in ihrer Division gewertet.


Schauen wir auch noch kurz bei Markus Klopp rein. Auch Markus startete für einige Rennen in der DM auf seinem Buggy mit Hayabusa Motor im Heck. Allerdings war für ihn der Saisonstart alles andere als erfolgreich – Motorschaden gleich beim ersten DM Rennen. Markus konnte zwar ein paar Punkte mitnehmen, aber das nützt wenig, wenn der Motor in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Er hatte allerdings wenig Langeweile, denn Manjas Renner musste ja zu jedem Rennen neu vorbereitet werden  - über zu wenig Arbeit konnte Markus sich also nicht beschweren.  Zum Saisonende stieg Markus dann noch einmal für einige Rennen ein und konnte so noch ein paar Punkte in der DM einfahren.


 

Die DM alleine reichte dem Team nicht,  man startete noch ab und an im ADAC – NAX Cup. Auch Manjas Freund Luka Korte wurde etwas von dem DM – Fieber der Familie Klopp angesteckt und startete beim DM Lauf in Cunewalde in der Klasse 2a – den Jugend Tourenwagen.


Jetzt in der Winterpause wird alles einmal überholt und durchgecheckt, damit man für die Saison 2019 gut gerüstet ist. Die eine oder andere Kinderkrankheit soll ausgemerzt werden und am Spezial Cross von Markus wird er gesucht – der Fehlerteufel in der Motorsteuerung. Die Pläne für 2019 lauten bei Manja und Markus – DM komplett fahren. Manja möchte evtl. in Hoope noch bei der NAX starten – wenn die Zeit es zulässt. Freund Luka Korte  möchte in 2019 evtl. einige DM Rennen mehr in Angriff nehmen – man wird sehen ob es klappt. Markus Klopp liebäugelt zusätzlich noch mit 1 oder 2 Starts in der EM.
Also wieder ein volles Programm beim Team – Klopp Motorsport.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
www.Buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


DAV – Deutscher Autocross Verband

Die Bilder zu diesem Bericht zeigen einmal nicht Autos auf der Rennstrecke, sondern auch einmal etwas vom drum herum, was den Fotografen so vor die Linse kommt, sprich vom Vorstart - Fahrerlager usw.auch das ist Autocross 2018 gewesen.

 

 

 

Jetzt aber zum DAV - Beitrag:

 

Da der DAV in den Berichten zur DM meistens etwas zu kurz kommt, möchte ich diesen Bericht speziell dem DAV widmen. Alles was ich jetzt schreibe, ist natürlich nur aus meiner Sicht beschrieben und spiegelt auch nur meine Meinung wieder.


Der DAV ist eigentlich mit der wichtigste Bestandteil in der DM. Im DAV sind alle Veranstalter der DM organisiert und damit ist der DAV das Bindeglied zum DMSB. Oftmals wird auch vergessen, dass der DAV eine eigene Meisterschaft ausschreibt und zwar den Deutschen Autocross Cup powered by DAV, wie es mal so schön hieß. Auch das Preisgeld zum Ende der Saison wird aus dem Topf des DAV bzw. der im DAV vereinigten Vereine gezahlt.


Im DAV wird der Cup in den Divisionen 1 – 5 ausgeschrieben, das sind die Junior Buggys –Junioren Tourenwagen – Tourenwagen – Spezial Tourenwagen – Cross Buggy und Spezialcross Buggys. Das bedeutet, wer an der Deutschen Meisterschaft teilnimmt, wird automatisch auch im DAV – Cup gewertet und kann hier am Ende der Saison in seiner Division einen weiteren Titel gewinnen bzw. in einer der ausgeschriebenen Divisionen auf dem Podium stehen – Pokale einfahren und etwas Preisgeld mitnehmen – auch soll die Meisterfeier am Saisonende immer sehr gut organisiert sein.

 

 


  Aus meiner Sicht ist es auch ein großer Verdienst des DAV, das es die DM heute in der jetzigen Form gibt. Vor ein paar Jahren war man sich für 1 oder 2 Jahre mit dem DMSB mal nicht so ganz „grün“ und so kam es, das der DAV, damals unter dem Vorsitzenden Manfred Rethmann,  seine Serie dann ohne Meisterschaftsprädikat zur DM ausgefahren hat. Aus meiner Sicht, war das damals genau der richtige Schritt und der DAV plus seine Vereine, inkl. der meisten Fahrer, hielten zusammen und zogen den „Alleingang“ durch – gemeinsam ist man stark.

 

 

Danach wuchsen der DMSB und der DAV dann wieder zusammen. Durch dieses zusammenwachsen und etwas mehr Mitsprache des DAV – neuen Ideen und einem seit Jahren relativ stabilen Regelwerk, stabilisierte sich auch die DM wieder zu einer festen Größe im Autocross Sport. Dazu muss man aber auch sagen, das mit Jan Hohmeier als Offroad Vorsitzender des DMSB, ein Mann in den letzten Jahren die Geschicke leitet, mit dem man reden kann, das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Jan Hohmeier ist immer für Fragen offen und hilft z.B. mir, wenn ich mal einen Bericht zur DM geschrieben habe und Hilfe bbenötige usw.. Auch ist Jan Hohmeier bei den Veranstaltung (NAX) in Hoope oft vor Ort und ich meine, er ist sogar als Sportkommissar dort tätig, Jan Hohmeier steht fest zum Autocross würde ich mal behaupten.


Zurück zum DAV, der Vorstand des DAV wird laut Info auf deren Seite zur Zeit von Horst Laubach – Annelie Krautzberger und Frank Meinzel gebildet. Also alles Leute mit viel Autocross Erfahrung. Für die Zukunft wünsche ich / wir dem DAV viel Glück bei seinen Entscheidungen, das der DAV - Cup und damit auch die DM sich positiv weiter entwickeln können.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.

P.S. – Sollte ich etwas falsch wiedergegeben haben – bekomme ich bestimmt demnächst elektronische Post ;)

 

 

 


Deutsche Autocross Meisterschaft - Rückblick und Ausblick - Klasse 5b - Die "schweren Jungs"

Die Klasse 5b war in der letzten Saison leider wieder einmal nicht regelmäßig mit 5 Fahrzeugen dabei. Daher musste sie bei einigen Rennen  zusammen mit der Klasse 5a  an den Start gehen. Doch eines kann man der Klasse 5b nicht nachsagen, dass sie langweilig ist. Wenn die 5b an den Start geht und man sich dann einmal die Fahrzeuge anschaut, das hat schon etwas.

Fangen wir mit Klaus Gräfen an. Gräfen steigt nach längerer Pause 2018 wieder in die DM ein und zwar mit dem Ex – Hinnenkamp Fahrzeug, das jedem Autocross Fan aus der EM bekannt sein sollte. Dann schon fast ein Urgestein in der DM – Michael Straub auf seinem Spitznagel Buggy, zusammen mit Gräfen hat er die Saison 2018 komplett bestritten und beide Fahrer waren am Saisonende vorne platziert.

Neu in der Saison 2018 bei einigen Rennen dabei, Karsten Krängel mit seinem Trackline – Ford Buggy, dieses Fahrzeug stammt ebenfalls aus der Europameisterschaft. Dann Armin Pfalz und Holger Gocht, auch diese Herren haben viele Jahre Autocross auf dem „Rennbuckel“ und sind in der Autocross Szene jedem bekannt. Mit Gaststarts kann auch der junge Patrick Brandt aufwarten. Er ist  der Neffe von Udo Brandt. Udo Brandt ist zusammen mit seinem Bruder Gerd schon seit 30 Jahren im Autocross  dabei. Oder Torsten Riedel vom MC Oberlausitz mit seinem Fast & Speed Buggy, ebenfalls jahrelang im Autocross aktiv.

Also, so schlecht wie ihr Ruf ist die 5b nicht und das Schöne an der 5b in der Saison 2018,  es konnte jeder am Ende des Tages der Klassensieger sein, man ist mehr oder weniger auf Augenhöhe unterwegs und das macht die 5b dann spannend.Hinzu kamen noch einige weitere Gaststarter, die ebenfalls für ordentlich Spannung sorgten.
In der Saison 2018 gab es bei den 8 Rennen zur DM 4 verschiedene Sieger in der Vorlaufwertung, das ist gemeint mit - auf Augenhöhe unterwegs. Für die neue Saison wird man schauen müssen, wenn z.B. Klaus Gräfen wieder dabei sein sollte – hat er sich jetzt besser auf sein neues Fahrzeug eingeschossen?? Wird er der „Platzhirsch“ in der 5b – oder kann Michael Straub weiterhin seine Erfahrung aus vielen vielen DM Rennen in die Waagschale legen und gegenhalten??  Karsten Krängel wollte 2018 nur mal DM Luft schnuppern - wird er 2019 wieder dabei sein? Das Krängel zu den Schnellen seiner „Gattung“ gehört, das hat er mit 2 Siegen bei nur 4 Starts deutlich gezeigt.  Armin Pfalz und Holger Gocht, werden sie 2019 öfter die DM besuchen bzw. Torsten Riedel wird er mehr DM Starts in Erwägung ziehen?? Viele Fragezeichen – was macht das Team Brandt?? Kommen evtl. neue Fahrer hinzu?? Alleine das macht einen schon neugierig auf die Saison 2019.

Warten wir es einmal ab – wie immer – Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport


Samira Stieghahn – Die Schöne und der Buggy (das Biest)

Eine sehr erfolgreiche Saison 2018 konnte Samira Stieghan mit ihrem 2WD –Buggy absolvieren.

Samira begann im Jahre 2013 mit dem Autocross. Erst auf einem Seat Ibiza und dann auf einem Honda Civic in der Jugendklasse, danach folgte der Umstieg auf den Buggy. Der Buggy von Samira wird von einem Honda CBR XX Motor befeuert, mit diesem Spezialcrosser startet Samira im NAX -Cup in der Klasse 10 und in der Deutschen Meisterschaft in der Klasse 4b. Dazu muss man sagen, das Samira mit die Erste war, die in der 4b an den Start ging – dafür schon einmal Daumen hoch.

Hinter Samira steht eine starke Truppe und zwar das Devil`s Toy Racing Team. Besonders erwähnen muss man hier - Mutter Elli, Ralf Karger, Gerry Münchmeier, Felix Klüßmann und natürlich ihren Freund Sören Ronge. Ebenfalls kann Samira sich immer auf das Team – 21 Racing - verlassen, die stets mithelfen, wenn mal Not am Mann ist.

So, nun wollen wir uns einmal die Saison 2018 näher anschauen, wie lief es letztes Jahr für Samira Stieghan:

Der DM Lauf in Höchstädt ist für Samira eigentlich schon immer fest eingeplant, auch in diesem Jahr war man wieder mit am Start. In den Vorläufen war Samira stets vorne dabei – immer unten den Top 3. Im Finale lag sie ebenfalls auf einem 3. Platz, doch dann versagte die Technik – auch das ist Motorsport.

Das Samira in der Klasse 10 im NAX – Cup mittlerweile eine feste Größe ist, das konnte sie in der Saison 2018 deutlich unter Beweis stellen. Beim ersten Lauf in Uelzen lief es noch nicht wirklich rund für Samira, im Zeittraining nur auf dem letzten Platz. Aber sie kämpfte sich noch bis in das Finale vor. Die Vorlaufwertung beendete sie mit einem 6. Platz und im Klassenfinale sicherste sie sich ebenfalls den 6. Platz – die ersten Meisterschaftspunkte 2018 waren eingefahren.

Jetzt ging es nach Oschersleben zum 2. Meisterschaftslauf. Hier kam Samira nach den Vorläufen auf einen sehr guten dritten Platz – das Klassenfinale musste sie leider ausfallen lassen.

Der dritte Lauf wurde auf dem Birkenring in Hoope ausgetragen und das Fahrerfeld der Klasse 10 war sehr gut besetzt. Samira kämpfte und fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen in den Vorläufen – es sollte sich auszahlen – Platz 6. Im anschließenden Klassenfinale legte sie dann noch einmal nach – Platz 4. Mit diesem guten Ergebnis konnte Samira in der Klassenwertung des NAX - Cup vorfahren auf den 3. Platz, hinter Pierre Szallies und Yannick Smolarek. Auch in der ADAC – NAX – Meisterschaft konnte sie sich in der Division 3 in die Top 10 fahren.

Im Juli ging es dann in die 2. Hälfte der Saison, Uelzen stand wieder als Austragungsort an und Samira musste Punkte einfahren, wenn sie die guten Platzierungen in den jeweiligen Meisterschaften halten wollte. Im Training kam Samira auf Platz 8 in die Wertung, nun hieß es kämpfen um im Finale dabei sein zu können und sie kämpfte. Mit zweimal Platz 4 und einmal Platz 5 in den Vorläufen war man für das Finale guter Hoffnung. Es lief gut für Samira – Platz 5 im Klassenfinale, nun ging es ins Superfinale an diesem Renntag. Samira war sehr schnell unterwegs und sicherte sich im Superfinale Platz 5 – starke Leistung. Wieder ordentlich Punkte eingefahren – noch 2 Rennen in dieser Saison und dann könnte der 3. Platz in der Klassenwertung eingefahren sein.

Mölln – eine Strecke mit schwerem Boden – und wieder eine gut besetzte Klasse 10 – 13 Starter wollten es Wissen. Im ersten Wertungslauf war Samira noch sehr gut dabei – Platz 2. Danach verließ sie das Glück, den 2. Lauf konnte sie nur auf Platz 11 beenden, der Grund war ein gelöster Stecker, bis dahin war sie vorne mit dabei. Nun hieß es kämpfen im 3. Vorlauf und sie kämpfte sich zurück – Platz 8. Im Finale das gleiche Ergebnis – Platz 8 – Punkte eingefahren – Samira damit weiterhin auf Platz 3 in der Klassenwertung des NAX – Cup.

Der Endlauf dann wieder in Uelzen bei bestem Wetter. Samira war hoch motiviert – im Training kam sie mit nur 0,44 Sekunden Rückstand auf den Trainingsschnellsten auf einen guten 8. Platz in die Wertung, bei über 10 Teilnehmern in ihrer Klasse. In den Vorläufen sollte nun der Sack zu gemacht werden und zwar in der Meisterschaft und der Klassenwertung. Der erste Vorlauf stand an und Samira kam auf Platz 4 liegend über die Ziellinie geflogen. Das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit – im nächsten Lauf eine Kollision mit einem Kontrahenten und das Fahrzeug sah aus, sagen wir mal so – Samira dachte das Wochenende wäre gelaufen – den bewegst du nicht mehr. Ab der B – Säule war bis auf den Motor mehr oder weniger alles ab – Kernschrott. Samira niedergeschlagen – war es das mit der guten Platzierung in der Klasse 10? Dann fing Gerry (Münchmeier) an zuschrauben, zusammen mit Ralf Karger – Frank Köther und Sören Ronge. Anschließend stieg auch noch ihr Team Devil`s Toy Racing und Team 21 Racing mit ein, auch Fahrer und Helfer anderer Teams kamen hinzu, oder halfen mit Dämpfern –Ersatzteilen aus. Zum nächsten Lauf stand sie wieder am Start. Samira sagt, sie war allen so Dankbar für diese Aktion – hier noch einmal ein großes Dankeschön an die Helfer!! Jetzt musste sie das oben im Text bereits erwähnte Messer wieder zwischen die Zähne nehmen und alles geben. Im Klassenfinale reichte es dann noch zu einem 5. Platz – Aufstieg ins Superfinale. Im Superfinale kam sie auf Platz 6 ins Ziel, hier trifft sie auf die Allrad Konkurrenz der Klasse 7 und 9. Damit hatte der letzte Lauf der Saison für Samira doch noch ein Happy End. Platz 3 in der Klassenwertung und ein guter 9. Platz in der Meisterschaftswertung der Division 3.

Zwischendurch nahm Samira und ihre Mannschaft noch am Werner Rennen 2018 teil. Mit der Bestzeit im Training war man sehr zufrieden, leider beendete man die Veranstaltung zum Schluss mit einem Motorschaden.

Für das Jahr 2019 hat Samira schon Pläne, ein neues Fahrzeug steht bereits in der  Garage, auch soll nun ein Hayabusa – Motor seinen Dienst verrichten. Wenn alles nach Plan läuft, dann möchte man wieder an einigen DM Läufen teilnehmen,  im NAX fahren und weitere neue Strecken kennenlernen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


Sören Ronge – Der mit dem Käfer tanzt

Für Sören Ronge war die Saison 2018 eine sehr erfolgreiche, aber blicken wir einmal kurz zurück. Sören ist bereits seit seinem 18. Lebensjahr im Motorsport aktiv. Angefangen bei den Stoppelfeldrennen des IDN, hier konnte er mehrmals den Meistertitel einfahren, gelang er in den Autocross Sport und zwar in den NAX Cup.

Jetzt zum Rückblick in die Saison 2018: Der Käfer wurde von Sören und seinen Helfern u.a. Felix Klüßmann, Dennis Hamann (Hami), Tobias Halecker und Tobias Martens, einen Freund aus Kindertagen - vor der Saison sehr sorgsam aufgebaut. Der Käfer ist ein 2WD Spezialtourenwagen nach NAX Reglement, hat einen 1800ccm – 8V VW Motor mit Webervergaser und leistet ca. 180 PS. Beim Aufbau wurde besonders darauf geachtet, das der VW wenig Gewicht auf die Waage bringt, denn Gewicht = Leistung. Zu einem Test ging es am Saisonanfang nach Höchstädt, dort startete Sören im Rahmen des DM Laufes im Höchstädt – Pokal. Es kam wie es kommen musste: Überschlag im 2. Vorlauf. Aber dank der Hilfe seines Teams – 21 Racing – und der Mithilfe des befreundetet Rennteams Devil`s Toy Racing, wurde das Fahrzeug wieder hergerichtet, damit stand einer Finalteilnahme nichts mehr im Wege – das Finale wurde dann auch erfolgreich beendet.

Das Hauptaugenmerk lag aber auf den ADAC – NAX Cup, lassen wir den Saisonverlauf einmal Revue passieren. Beim 1. Wertungslauf in Uelzen startete Sören gut in die Meisterschaft. Platz 2 im Zeittraining und einem 2. Platz nach den Vorläufen. Nun konnte man beruhigt in das anschließende Finale gehen. Das Finale wurde dann mit dem ersten Sieg in der NAX – Cup Serie 2018 beendet.

Der 2. Lauf zur Meisterschaft ging in Oschersleben über die Bühne und auch hier war man am Ende des Tages doch noch gut dabei. Die Vorläufe waren eher durchwachsen, nur Platz 5 in der Vorlaufwertung, im Finale war Sören wieder bei der Musik – Platz 3.

Lauf Nummer 3 fand auf dem Birkenring in Hoope statt und hier mussten nun unbedingt wieder volle Punkte her, um in der Meisterschaft einen sicheren Abstand zwischen sich und den Verfolgern aus der Klasse 8 zu bringen. Nach den 3 Vorläufen war es dann so weit – Platz 1 – Sören Ronge. Auch im anschließenden Klassenfinale ließ Sören keine Zweifel aufkommen – er wollte den Sieg und holte ihn auch – erneut Platz 1 in der Klasse 8 für Sören Ronge. Ein kleiner Blick in die Cup Wertung bzw. Klassenmeisterschaft nach 3 gefahrenen Rennen. Platz 1 mit 62 Punkten Sören Ronge vor Sven Denecke 53 Pkt. und Maik Müller 52 Pkt. Der Plan ging also auf, ein kleiner Punktevorsprung war heraus gefahren, nun konnte man in die Rückrunde starten.

In Uelzen stand der 4. Lauf auf dem Plan und er begann mehr als durchwachsen – nur Platz 7 im Zeittraining. Sören kämpfte sich tapfer durch die Vorläufe, richtig rund lief es aber erst im Klassenfinale – Sieg und weitere wichtige Punkte eingefahren.

Jetzt ging es nach Mölln – vorletzter Lauf der Saison und der Titel zum Greifen nahe. Platz 2 nach den Vorläufen, Sören und sein Team konnten mehr als zufrieden sein. Es musste zwar eine abgedrehte Antriebswelle gewechselt werden, das konnte Sören aber alles nicht beirren – Platz 1 im Klassenfinale. Mit diesem Finalsieg war nun schon eine Hand am Titel, wenn beim letzten Lauf der Saison alles rund laufen würde.

Also auf ins Saisonfinale auf dem Uhlenköper – Ring in Uelzen. Was soll man sagen, es lief nicht rund – Platz 10 von 10 im Zeittraining. Das hieß, Sören musste sich durch die Vorläufe kämpfen und hier zeigte er sein fahrerisches Können. Lauf 1 – Platz 3, im 2. Vorlauf Platz 2 und im 3. Vorlauf dann der Laufsieg – was will man mehr. Das Klassenfinale beendete Sören auf Platz 2 und damit war der Titel in der Klasse 8 eingefahren. In den 6 Wertungsläufen des NAX – Cup`s stand Sören jedes Mal auf dem Podest und hat damit auch den Sieg in der Klasse 8 mehr als verdient.

Nebenher nahm Sören noch am Werner – Rennen 2018 teil, das er ebenfalls erfolgreich beenden konnte. Hier holte er sich den Sieg in der Klassenwertung und kam in der Gesamtwertung auf einen guten 3. Platz.

Die Vorbereitungen für die Saison 2019 laufen bereits an, man möchte das Fahrzeug weiter verbessern, ebenfalls ist eine neue Lackierung und evtl. ein neuer Motor in der Planung. Auf alle Fälle ist die Titelverteidigung im NAX geplant, dazu soll dann noch das eine oder andere Rennen in einem anderen Verband kommen – je nach Lust und Laune. Zu erwähnen ist auch, das der Käfer zu den Rennen immer in einem Top – Zustand erschien, keine großen Dellen – sauber im Lack – Klasse Optik.

Ein großes Dankeschön geht natürlich noch an seine Familie und an Freundin Samira Stieghan, auf deren Unterstützung er sich immer verlassen konnte und kann, das gleiche gilt ebenfalls für alle Team Mitglieder und Freunde.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport

 


Karsten Krängel –  Neugierig auf die DM

Hier einmal die "UP and Downs" in dieser Saison von Karsten Krängel und seinem Team in diesem Bericht beschrieben.

Karsten Krängel ist schon viele Jahre im Autocross Sport aktiv und wagte im Jahre 2017  einen Start am Matschenberg – in der ILP. Dort am Matschenberg beobachtete man  die DM erst einmal aus der Ferne, weil auch er mit dem Vorurteil behaftet war, DM fährt man nicht, weil … das alt Bekannte halt. Am Matschenberg fiel ihm auf, mmh, die sind ja gar nicht so schlimm. So wurde der Entschluss gefasst im Jahre 2018 probierst du das auch mal. Also auf nach Höchstädt – erster DM Lauf  2018 und Karsten war begeistert. Die Leute vom MSC Höchstädt freundlich, nett und hilfsbereit. Die DMSB Funktionäre auch nicht wie erwartet – alles Ok – man war zufrieden beim Team Krängel. Dann ging es nach Ortrand und auf einmal war wieder alles anders. Die Leute vom Verein alle nett, alles top, aber dann doch wieder Erlebnisse mit einigen DMSB Offiziellen, mit denen man nicht gerechnet hatte – Höchstädt so – Ortrand so – man war sich jetzt gar nicht mehr so sicher, ob man in der DM weiter starten sollte. Karsten wollte es dann aber noch einmal wissen und es wurde für den Lauf beim MSC Siegbachtal genannt. Dort wieder eine andere Welt, auch hier die Mitglieder des MSC Siegbachtal hilfsbereit, die ganze Veranstaltung gut organisiert – DMSB Funktionäre wie in Höchstädt freundlich und nett – Karsten fasste daraufhin den Entschluss, jetzt fahren wir auch noch den Lauf am Matschenberg. Am Matschenberg das gleiche Bild – alles so wie es sein sollte.

Schauen wir jetzt einmal auf die sportliche Seite, wie lief es hier für Karsten Krängel in der DM? In Höchstädt war man gleich gut dabei und erhoffte sich einen Platz unter den ersten Fünf im Finale. Es sollte direkt der erste Sieg eingefahren werden – Krängel gewinnt das Finale und das auf einer für ihn unbekannten Strecke, Einstand nach Maß. In Ortrand kam es dann dicke – nur ein paar Punkte und Ausfall mit Technischem Defekt, die Stimmung war im Keller. Jetzt war erst einmal Urlaub angesagt und anschließend hat man sich neu gesammelt. Das Fahrzeug wurde wieder einsatzfähig gemacht und es ging zu einem Test nach Uelzen.  Dort waren auch wir von ww.Buchse.de, (sprich meine Wenigkeit) vor Ort – als Glücksbringer könnte man sagen. Mission erfüllt, das vordere Differenzial verabschiedete sich und durch den folgenden Dreher kam es zu einer Kollision mit einem Mitstreiter. Also wieder Arbeit im Team Krängel. Auto wieder hergerichtet – Nennung für den DM Lauf beim MSC Siegbachtal eingereicht und mit einem mulmigen Gefühl angereist. Doch das Fahrzeug hielt und Karsten erlebte die DM einmal in der eigenen Klasse fahrend .

In Höchstädt ging man ja zusammen mit der 5a ins Rennen – in Siegbachtal die 5b alleine unterwegs. Obwohl Karsten etwas Probleme mit der für ihn bis dahin unbekannten Strecke hatte, kam am Ende ein guter 2. Platz heraus. Anschließend ein weiterer Teststart in Mölln – das Maskottchen, in Form meiner Person, wieder vor Ort und es lief bestens – Differenzialschaden schon im Training!! Egal, Karsten war motiviert und wollte unbedingt den letzten DM Lauf  am Matschenberg fahren. Für den letzten DM Lauf hatte Karsten einen Wunsch – den 1. DM Lauf 2018 in Höchstädt hatte er gewonnen, gerne würde er sich auch so aus der DM 2018 verabschieden – mit einem Sieg im Finale. Der Lauf am Matschenberg war gut besetzt – die Klasse 5b wieder alleine am Start und Karsten mitten drin - statt nur dabei.

 

Mit dem Fahrverhalten seines Trackline - Buggy  war er nicht ganz zufrieden und so rief  Karsten kurzer Hand bei Trackline an, was man evtl. wie verändern könnte. Trackline stand mit Rat zur Seite und Karsten stellte daraufhin sein Fahrzeug „Set Up“ für das Finale komplett um. Wie es ausging ist bekannt, der Trackline Buggy mit Ford – Power im Heck lag deutlich besser auf der Strecke und Karsten konnte den Finalsieg einfahren. Zum Saisonabschluss ging das Team Krängel noch beim letzten NAX – Cup Lauf an den Start und konnte auch hier ein gutes Ergebnis einfahren. In einem Gespräch vor Ort erzählte uns Karsten, dass er für die Saison 2019 auf alle Fälle mehr DM Läufe einplanen will - die Rennen haben zum Schluss richtig Spaß gebracht und so habe man sich die DM auch vorgestellt. In 2019 möchte man dann einmal sehen, wo man am Ende der Saison in der DM landet, wenn man halt mehrere Rennen fährt. Diese DM (Test) Läufe kann man als erfolgreich bezeichnen – 4 Starts – 3 x Podium – das kann sich sehen lassen. Es wurden auch schon etwas engere Kontakte zu den anderen DM Piloten geknüpft – man fühlt sich bereits etwas wohler wie am Anfang der Saison  - schauen wir einmal, wie es dann in 2019 für Karsten und seinem Team laufen wird.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport