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Vorbericht 5. DM Lauf in Schlüchtern

Stand Nennungsliste – 15.06.2019  - 21:30 Uhr

Der MSC Schlüchtern veranstaltete vor 50 Jahren das erste Autocross Rennen in Deutschland. Hierzu wird der MSC Schlüchtern am Freitag, dem 21.6. 2019 ab 19:30 Uhr, im Festzelt einen  Film zeigen. Zu diesem Jubiläum hat sich ein Starterfeld mit vielen Spitzenfahrern angekündigt – blicken wir direkt in die einzelnen Klassen.


Klasse 1a -  Einstand

Bisher haben sich in der Klasse 1a Max Petschel  und Jonas Müller mit dem Gewinnen im Finale immer abgewechselt. Dicht dran war meistens Samuel Drews, er konnte bereits 3 Mal den 2. Platz einfahren, wird er die Siegesserie der Beiden unterbrechen können?  Außerdem werden Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richter, Lilli Heinrich und Janik Baumgärtner an den Start gehen. Seinen Einstand in der Deutschen Autocross Meisterschaft und im DAV Autocross Cup by DAV wird Nelio Meinzel geben. Das bedeutet, 8 Starter werden versuchen möglichst viele Punkte aus Schlüchtern zu entführen, um sich in der Meisterschaft weiter nach vorne zu arbeiten und mit 8 Startern ist die Klasse wie immer gut besetzt.


Klasse 1b – Müller – Gumm – oder..?

Mit Liam Müller kommt der Führende der Junioren Meisterschaft nach Gründau. Auch Hannah Gumm, die auf Platz 2 in der DM liegt, wird wieder ins Lenkrad greifen, Beide haben bisher 2 Klassensiege einfahren können – wird interessant werden, ob deren Serie hält. Mit Ben Heinrich, Xenia Richter, Lukas Weikl, Eric Grosse und Tim Moosburger steht ihnen aber starke Konkurrenz, die ebenfalls jederzeit auf das Podium fahren könnte, ins Haus – schauen wir mal, ob es jemand am Wochenende schaffen wird. Die Jugend und deren Eltern/Teams müssen eh einmal gelobt werden, alle Junioren Klassen bisher immer gut besetzt!!


Klasse 2a – Kann Tamara Futterknecht dran bleiben?

In der Klasse 2a stehen bis jetzt 8 Nennungen in der Startliste und wie der Saisonverlauf bisher zeigte, die Klasse ist spannend. Mit Jan Baltzer – Tamara Futterknecht und Timon Dohnke wird das DM Führungstrio an den Start gehen und erneut verbissen um wichtige DM Punkte fighten. Jan Baltzer konnte sich in der DM Wertung leicht von seinen Verfolgern absetzen, doch Tamara Futterknecht schaffte es bis jetzt den Anschluss zu halten - wird ihr dies auch in Schlüchtern gelingen? Einfach wird es nicht werden, denn Timon Dohnke, der auf Platz 3 liegt,  muss auch sehen, dass er Punkte holt. Da Tim Kulikowski beim letzten Lauf in Gründau deutlich den Klassensieg einfahren konnte und damit in Schlagdistanz zu Timon  kam. Das Gleiche gilt für Sebastian Detzer, auch er trumpfte in Gründau stark auf und wird es in Schlüchtern auch wieder versuchen. Mit Philipp Zolda – Lea Nattermann und Timo Pittroff steht ihnen aber starke Konkurrenz entgegen – warten wir einmal den Sonntagabend ab und schauen, wer den Finalsieg einfahren konnte.

 
Klasse 2b – Es wird spannend

In Gründau konnte Stefan Schneider den Andre Fölz fast vom Sockel stoßen, wird ihm dies in Schlüchtern gelingen? Der DM Führende Fölz wird natürlich versuchen das zu verhindern, muss allerdings auch langsam anfangen zu taktieren, denn ein Unfall und damit einen Ausfall kann er nicht riskieren. Mit Thomas Lutz geht ein weiterer Favorit auf den Finalsieg an den Start. Lutz liegt in der DM Wertung auf  Platz 3 und wenn er vorne dran bleiben will müssen Punkte her. Allerdings steht den Herren starke Konkurrenz in der Klasse entgegen, das wären Frank Pittroff, Wolfgang König, Sebastian Dangel,  Dirk Frankenberger und Tim Müller. Tim Müller steht zwar mit der Startnummer 204 in der Nennliste, wir gehen aber davon aus, dass er in der 2b fahren wird. Ganz langsam, aber sicher, hat sich Stefanie Geiger in der Deutschen Meisterschaft auf Platz 10 vorgekämpft. Steffi Geiger ist erst in dieser Saison in die Klasse 2b aufgestiegen, musste sich an ein neues Fahrzeug gewöhnen und dafür macht sie ihre Sache sehr gut – weiter so.


Klasse 3a – Wer holt den Sieg?

Volles Haus in der Klasse 3a und da stellt sich sofort die Frage: Wer kann hier gewinnen? Da Schlüchtern, wie in der Einleitung erwähnt, vor einigen Jahren zu einer Rallycross Strecke umgebaut wurde, liegt der Vorteil eher beim Alexander Langer. Langer bringt ein rein rassiges Rallycross Fahrzeug an den Start, während die Autocross Piloten ihre Autos versuchen, so gut es geht, für die Rennen in Gründau und Schlüchtern zu einem Rallycross tauglichem Fahrzeug umzustellen. Das heißt Langer ist erneut der Favorit, aber mit Marco Paulowitsch – Marek Goldbohm und Philipp Raiser steht schwerste Konkurrenz am Start. Auch die anderen Starter sind keine Kinder von Traurigkeit, das wären vor allem Franz Beck und Michael Jenning, die Punkte für die Meisterschaft benötigen. Andreas Teske – Tobias Weigl – Kai Köhler – Steve Haentges – Tobias Röth – Andras Brosch – Dominik Hammer - Bernd Kress und Janos Grau, sie alle wissen, wie man das Gaspedal bedient – interessante und sehenswerte Klasse am Rennwochenende.


Klasse 3b – Die Luft wird brennen…

Wenn die Klasse 3b an den Start geht, da wird die Luft brennen. Mit Carsten Pietsch – Christian Tauber – Andreas Fürst gehen die Top 3 vom letzten DM Lauf an den Start. Oliver Günthner wird mit seinem bekannt schnellen Opel Astra ebenfalls dabei sein und dann ist da auch noch Jens Baltzer, auf seinem Skoda Fabia. Das alleine ist schon einmal Autocross der extra Klasse, damit aber nicht genug. Mit Alexander Hiss und Tobias Mosler  gehen 2 weitere schnelle Leute an den Start und jetzt kommt es  - Achim Spors feiert mit seinem VW Scirocco 4x4 Premiere in der Autocross DM 2019 – Was will man mehr? Also Klasse 3b vormerken für das Wochenende.


Klasse 4a/b – Rang und Namen

Man kann fast sagen, alles was Rang und Namen in der Klasse 4a/b hat, läuft in Schlüchtern auf. Das wird ein Hingucker werden, wenn man diese Fahrer von der Leine lässt. Alleine aus der 4a haben 18 Fahrer ihre Nennung eingereicht. Dazu noch Florian Grote und Florian Schäfer aus der Klasse 4b. Das bedeutet 2 getrennte Gruppen in den Vorläufen, in denen die Fahrer um den direkten Einzug ins A – Finale kämpfen werden. Es wird bei der hohen Starterzahl natürlich vorher noch ein B – Finale geben, aus dem die 2 besten Fahrer dann ins  A – Finale aufsteigen werden – Motorsport pur! Favoriten kann man direkt nicht nennen, mit Toni Hoyer – Sven Klingelhöfer – Natalie Straub – Dylan Donat – Maximilian Betz – Marcel Schmidt und Marco Fürst gehen Leute an den Start, die auf Augenhöhe unterwegs sind. Aber was heißt hier schon Augenhöhe, in dieser Klasse braucht man nur einen kleinen Fehler machen und das Feld zieht vorbei, so eng sind sie alle zusammen. Denn auch Maik Eckardt, Rene Krüger, Claus Altendorf, Nils Müller, Jörg Conrad, Michael Mengele, Michel Müller und Sven Richter – alles keine Kostverächter. Dann wären da noch 2 schnelle Damen, die ebenfalls wissen, wie man so ein Gefährt am Limit bewegt und das wären Manja Klopp und Vanessa Mandel. Matthieu Stoffel will sich ebenfalls einmal in der DM versuchen. Das heißt es wird für Florian Grote und Florian Schäfer kein Spaziergang sich in diesem starken Fahrerfeld mit ihrem Fahrzeug zu behaupten. Für Florian Grote ist es wichtig, möglichst ins  A – Finale zu kommen, da er gut platziert in der DM liegt. Lassen wir uns überraschen.


Klasse 5a – Kommt Markus Wibbeler?

Wie man hört, möchte auch Markus Wibbeler am DM Lauf in Schlüchtern teilnehmen. Das wäre natürlich  noch das i – Tüpfelchen in der Klasse 5a. Markus Wibbeler belegt aktuell den vierten Platz in der Europameisterschaft in der Klasse bis 1600ccm und wird, wenn er denn starten sollte, sicherlich noch einmal zusätzlich für Furore in der Klasse 5a sorgen. So, jetzt aber zum festen DM Starterfeld – absolut stark besetzt ist diese Klasse wieder. Martin Fürst wird sicherlich alles geben, um erneut möglichst viele Punkte aus Schlüchtern zu entführen, da er die ersten 2 DM Rennen nicht fahren konnte. Das gleiche gilt für Martin Haselhorst, auch er wird alles geben, um wieder den Anschluss in der DM zu bekommen. Wen haben wir noch dabei, Carsten Schlöffel und Henrik Bundesmann haben in dieser Saison schon mehrfach gezeigt, dass sie den Sieg einfahren können bzw. haben. Henrik Bundesmann liegt aktuell auf dem 2. Platz in der Deutschen Meisterschaft und wird sicherlich versuchen den Rückstand auf Spitzenreiter Michael Straub zu verkürzen. Mit Rene Freisberg, Markus Klopp und Nico Spindeldreher gehen weitere Fahrer an den Start, die in dieser Saison alle schon einmal auf dem Treppchen gestanden haben. Patrick Krüger, Martin Wagner und Micha Dollinger darf man auch nie aus den Augen lassen und dann wird noch Sebastian Witt mit einem Fast & Speed Buggy sein Glück in der 5a versuchen – drücken wir ihm die Daumen. Schön wäre es, wenn noch 1 – 2 Starter hinzukommen, dann werden hier 2 gut besetzte Spitzengruppen um den Einzug ins Klassenfinale streiten.


Klasse 5b – Der Europameister hat genannt

Bernd Stubbe, der erfolgreichste  Autocross Pilot und amtierender Europameister, hat seine Nennung eingereicht.  Damit steht eigentlich schon der Klassensieger fest, doch man weiß ja nie – ein kleines Problem und dann werden die DM Spitzenfahrer zur Stelle sein. Für Klaus Gräfen, Michael Straub, Karsten Krängel und Holger Gocht geht es in erster Linie um Punkte und noch einmal Punkte für die DM- Michael Straub ist aktueller DM Leader und wird versuchen diesen Platz auch zu verteidigen. Aber er muss auch vorsichtig fahren, eine Gradwanderung. Klaus Gräfen, Karsten Krängel und Holger Gocht liegen ebenfalls gut platziert in der Meisterschaft und werden sich ebenfalls überlegen müssen, wie sie den Lauf in Schlüchtern angehen – alles riskieren oder Punkte sammeln ? Dank Bernd Stubbe könnte die Klasse 5b jetzt sogar alleine fahren, wenn natürlich auch von den anderen Teilnehmern keiner mehr absagt. Auch hier wäre es schöner, wenn noch die eine oder andere Nennung hinzukommen würde. Für die Fans an der Strecke wird es natürlich eine Freude sein den amtierenden Europameister Stubbe auf der Bahn zu sehen. Das heißt – nicht die Klasse 5b am Wochenende verpassen!

Dieses war jetzt der 5. Vorbericht der Saison 2019 und auch der Aufwendigste von der Zeit her. Denn der MSC Schlüchtern hat einen anderen Weg der Nennung genommen wie die anderen Veranstalter. Diese Nennungsversion war eher unübersichtlich als hilfreich für mich - ich musste noch nie so oft hin und her scrollen oder klicken. Sollte also ein Fahrer übersehen worden sein – keine böse Absicht. So eine Änderung mitten in der Saison birgt immer Gefahren und wenn ich es richtig sehe, dann haben viele Fahrer nicht angeklickt, dass sie auch für den DAV Cup gewertet werden wollen.  Darauf habe ich Kontakt zu Herrn Hohmeier aufgenommen und der erklärte dann, dass die Ergebnisauswertung so sein wird wie immer, er wird darauf achten, dass alle Fahrer ihre Punkte bekommen.  Ansonsten wünschen wir natürlich dem MSC Schlüchtern eine tolle Veranstaltung mit spannenden, aber unfallfreien Rennen – den Fahrern viel Erfolg und viel Spaß bei der Filmvorführung.

Alle Angaben ohne Gewähr!
Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!
P.S. Auf www.autocross-deutschland.de ruhig noch einmal die Fahrerinformationen für Schlüchtern durchlesen.  Bis zum 16.06.2019 – 24 Uhr kann noch genannt werden!

 


Rennbericht Gründau

Die Deutsche Autocross – Meisterschaft und der Deutsche Autocross Pokal des DAV gingen in Gründau in die vierte Runde. Es gab spannende Rennen und natürlich auch den einen oder anderen Unfall – Gründau ist halt nicht ohne.

So nun aber der Blick in die Klassen:

Klasse 1a – Petschel dreht auf

Auch die Junioren kämpften in Gründau verbissen um Punkte für die Meisterschaften. Richtig fliegen ließ es hier Max Petschel. Musste er sich im Pflichttraining noch hinter Samuel Drews einordnen, drehte er in den Vorläufen auf und gewann alle drei Qualifikationsläufe. Das Training also eine Beute von Samuel Drews vor Max Petschel und Janik Baumgärtner. Die Plätze 4 – 7 belegten Yasmin Richert – Lilli Heinrich – Jonas Müller und Finn-Lukas Kaiser.
Mit drei Siegen war die Vorlaufwertung klar für Petschel entschieden. Janik Baumgärtner fuhr als 2. in die Wertung vor Samuel Drews, der sich von Lauf zu Lauf steigerte. Auf Platz 4 landete Jonas Müller, der im ersten Lauf mit Defekt aufgeben musste. Auf den weiteren Rängen kamen Yasmin Richert, Fin-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich in die Punktewertung. Im Finale ist Petschel wieder vorne, Samuel Drews und Janik Baumgärtner machten aber Runde für Runde Druck und so flogen die Jungs dann innerhalb einer Sekunde über die Ziellinie – starke Leistung der Junioren.  Die weitere Reihenfolge lautete Yasmin Richert – Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich und Jonas Müller.


Klasse 1b – Liam Müller – Auf und davon

Im Pflichttraining setzte Liam Müller die Bestmarke vor Ben Heinrich und Hannah Gumm. Die drei Piloten lagen nur minimal in den Zeiten auseinander, Platz 4 -5 und 6 gingen an Lukas Weikl – Eric Grosse und Xenia Richter. Liam Müller war dann in den Vorläufen nicht zu bezwingen – 3 Starts – 3 Siege. Platz 2 und 3 belegten  Ben Heinrich und Eric Grosse, vor Xenia Richter, Lukas Weikl und Hannah Gumm. Hannah Gumm musste direkt im 1. Vorlauf einen Überschlag einstecken, fuhr die Veranstaltung aber tapfer zu Ende! Nach der Vorlaufwertung gewann Liam Müller souverän das Finale und holte sich damit 30 wertvolle Meisterschaftspunkte ab.  Eric Grosse und Lukas Weikl kamen fast gleichzeitig über die Ziellinie gefahren.  Eric Grosse musste hart kämpfen um den 2. Platz ins Ziel zu fahren, denn Weikl lies nie locker. Ab Runde 4 knabberte Weikl Runde um Runde am Vorsprung von Grosse, dieser behielt aber die Nerven und konnte sich somit über Platz 2 freuen. Hannah Gumm kam auf Platz 4 in die Wertung vor Xenia Richter und Ben Heinrich.


Klasse 2a – Tim Kulikowski erfolgreich

Für Tim Kulikowski war es ein Top - Wochenende. Pflichttraining erfolgreich mit   Bestzeit beendet und anschließend alle drei Vorläufe gewonnen. Jan Baltzer musste sich mit Platz 2 im Training begnügen, vor Timon Dohnke. Die Plätze 4 – 8 belegten im Training ein stark fahrender Sebastian Detzer, vor Philipp Zolda – Lea Nattermann – Tamara Futterknecht und Timo Pittroff. Wie erwähnt, sicherte sich Kulikowski auch die Vorlaufwertung vor Jan Baltzer, der unbedingt Punkte für die Meisterschaft benötigte. Sebastian Detzer landete auf Rang 3, vor Philipp Zolda und Tamara Futterknecht. Timo Pittroff, Lea Nattermann und Timon Dohnke folgten auf den weiteren Plätzen. Im Finale das gleiche Bild, Tim Kulikowski holt sich den Sieg vor Jan Baltzer und Sebastian Detzer. Philipp Zolda kommt vor Tamara Futterknecht in die Wertung, auf den folgenden Plätzen fahren Lea Nattermann, Timon Dohnke und Timo Pittroff in die Wertung.


Klasse 2b – Schneider und Pittroff machen Druck

Das Pflichttraining wurde eine Beute von Stefan Schneider. Er konnte Andre Fölz auf Platz 2 verwaisen. Platz 3 sicherte sich Frank Pittroff vor Stefanie Geiger, und Tim Müller. Diese 5 Fahrer lagen alle innerhalb einer Sekunde – was will man mehr – Spannung lag in der Luft. Platz 6 erkämpfte sich Wolfgang König, dann folgten Kai Petto, Thomas Lutz und Dirk Frankenberger. Es ging in die Vorläufe und dort kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Andre Fölz – Stefan Schneider – Tim Müller und Frank Pittroff.  Das glücklichere Ende dann für Andre Fölz, er holte sich die 10 Punkte der Vorlaufwertung ab. Platz 2 erfuhr sich Stefan Schneider noch vor  Tim Müller und Frank Pittroff. Die Plätze 5 bis 9 sahen wie folgt aus: Kai Petto – Thomas Lutz – Stefanie Geiger – Wolfgang König und Dirk Frankenberger. Andre Fölz suchte im Finale dann in der Flucht nach vorne sein heil, doch die Konkurrenz blieb dran und machte ordentlich Druck. Fölz muss sich ständig den Angriffen von Schneider  erwehren und dieser wiederrum von   Frank Pittroff. Im Ziel trennen den Sieger Fölz nur knapp 0,5 Sekunden von Pittroff, der auf Platz 3 ins Ziel kommt. Dazwischen fährt Schneider über die Linie – Herzschlagfinale. Kann Fölz die Beiden beim nächsten Lauf in Schlüchtern noch auf Distanz halten, oder wird seine   Siegesserie dort beendet? Auf Platz 4 fährt Tim Müller ins Ziel, vor Kai Petto und Stefanie Geiger, die wieder eine gute Leistung ablieferte. Es folgen in der Wertung Wolfgang König, Dirk Frankenberger und Thomas Lutz.


Klasse 3a – Volles Haus

Die Klasse 3a war durch die Gaststarter sehr gut besetzt. Hier mussten die DM Teilnehmer sehen, dass sie möglichst unbeschadet durch die Rennen kommen und so gut es geht, Punkte mitnehmen können. Die Top 5 nach dem Pflichttraining hießen: Alexander Langer, Marco Paulowitsch, Heiko Heinrich, Michael Jenning  und Andreas Braun. In den Vorläufen kam es auch hier zu dem einen oder anderen Unfall, am schlimmsten erwischte es Heiko Heinrich, nach einem schweren Überschlag ist sein BMW wohl ein Totalschaden. Die Vorlaufwertung wurde dann von Alexander Langer gewonnen, vor Tobias Weigel und Michael Jenning. Marek Goldbohm wird guter Vierter, vor Marco Paulowitsch, der ebenfalls unbedingt Punkte für die DM benötigt. Im Finale sofort Langer vorne und klarer Sieger in dieser Klasse. Dahinter aber hauen sich Goldbohm und Paulowitsch die Zeiten nur so um die Ohren, mit besserem Ende für Goldbohm. Goldbohm damit Platz 2 vor Paulowitsch auf Platz 3. Die Plätze 4 und 5 belegen Tobias Röth und Michael Jenning. Platz 6 – 10 gehen an Steve Haentges – Janos Grau – Tobias Weigel – Andreas Teske und Andreas Braun.


Klasse 3b – Gipfeltreffen

In der Klasse 3b trafen drei Fahrer aufeinander, von denen Jeder die Chance auf den Sieg in Gründau hatte. Das waren der amtierende Deutsche Meister Christian Tauber – Andreas Fürst und Carsten Pietsch, der seine erste DM Saison fährt.  Mit Außenseiter Chancen auf den Sieg Oliver Günthner, der eine tolle Saison bisher gefahren ist. Im Training legt Tauber die Messlatte hoch, doch Andreas Fürst – Carsten Pietsch – Oliver Günthner und Alexander Hiss konnten das Tempo mitgehen. Alle 5 lagen innerhalb von 1,1 Sekunden. Dann folgten Michael Petschel und Tobias Mosler. Die Vorlaufwertung holt anschließend  sicher Tauber vor Pietsch und Fürst, damit sind die 3 Favoriten im Finale auch in der ersten Startreihe beisammen  - Spannung macht sich breit. Platz 4  geht an Oliver Günthner vor Michael Petschel, dann Alexander Hiss und Tobias Mosler. Das Finale wird gestartet und Tauber verschläft anscheinend etwas den Start. Fürst schießt sofort mit einem Blitzstart in Führung, Pietsch hinten dran, dann erst Tauber. Fürst macht vorne sofort Meter und versucht sich abzusetzen, er weiß ja wer hinter ihm fährt. Tauber schafft es immer näher an Carsten Pietsch heran zu fahren. Pietsch kommt mit seinem BMW etwas zu quer, Tauber nutzt dieses aus und geht vorbei. Jetzt setzt Tauber nach und knabbert am Vorsprung von Andreas Fürst. Nach kurzer Zeit ist er am Quattro von Fürst dran und geht vorbei – Tauber damit in Führung. Im Schatten von Tauber konnte sich auch Carsten Pietsch an Fürst heran fahren und schafft es ebenfalls, am Quattro vorbei zu kommen. So ist dann auch der Zieleinlauf, Tauber – Pietsch – Fürst, dann  Günthner vor Hiss und Petschel. Nun folgt der nächste Lauf in Schlüchtern, mit einem etwas anderen Belag – Schotter und Asphalt im Wechsel – kann Tauber hier wieder gewinnen, oder werden die Karten neu gemischt? – Spätestens beim Lauf in Sachsenberg wird man sehen, wer auch auf losem Untergrund, also auf einer richtigen Autocross Strecke, die Nase vorn haben wird.


Klasse 4a/b – Heimsieg

Maximilian Betz ließ es auf Heimischer Strecke richtig fliegen. Im Pflichttraining zauberte er eine super Zeit auf die Bahn, die kein anderer Fahrer mehr unterbieten konnte. Allerdings mit nur 0,01 Sekunden Vorsprung auf Sven Klingelhöfer.  Die ersten 7 im Zeittraining waren eh nur knapp eine Sekunde auseinander – da wusste man sofort was heute Sache ist– es wird rund gehen. 19 Starter hatten genannt, wobei es für Toni Hoyer und Dylan Donat bereits im Training ein frühes Aus gab – schade. Die drittbeste Zeit stampfte Marcel Schmidt auf die Bahn, vor Rene Krüger - Jörg Conrad -  Marco Fürst und Maik Eckardt – diese Piloten lagen alle innerhalb der erwähnten Sekunde. Aus der 4b war nur Florian Eitner  am Start, der sich auf Platz 11 in die Liste eintrug.
Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen sah die Vorlaufwertung wie folgt aus: Maximilian Betz vor Marcel Schmidt und Marco Fürst. Es folgten Sven Klingelhöfer, Nico Berndorfer, Jörg Conrad, Claus Altendorf, Natalie Straub, Rene Krüger und Sven Richter – sie bildeten die Top Ten.
Bevor es ins Finale gehen konnte, musste noch ein B – Finale ausgefahren werden. Hier siegte Rene Krüger vor Maik Eckardt, damit waren die Beiden für das A – Finale gesetzt. Pech hatte Manja Klopp, sie wurde auf Platz 11 gewertet und konnte damit nicht mit ins A – Finale aufsteigen. Platz 12 – 16  sicherten sich Sven Richter – Michael Mengele – Michel Müller -  Florian Eitner und Vanessa Mandel. Der Sieg im A – Finale war hart umkämpft zwischen Betz und Schmidt. Am Ende hatte Betz die Nase vorne und zwar um  0,2 Sekunden – Wimpernschlag – aber gewonnen. Platz 3 sicherte sich Sven Klingelhöfer vor Nico Berndorfer und Marco Fürst. Die Plätze 6 – 10 hatten folgende Fahrer unter sich ausgemacht: Rene Krüger, Maik Eckardt, Natalie Straub, Jörg Conrad und Claus Altendorf hieß die Reihenfolge im Ziel.

Klasse 5a/b – 2, 8 Sekunden

Die Klasse 5a und 5 b machten in Gründau zum ersten Mal in dieser Saison wieder gemeinsame Sache. Da in der 5b nur 3 Fahrer ihre Nennung abgegeben hatten, musste man zusammen mit der 5a fahren. Im Training zeigte der amtierende Meister Martin Fürst, dass er gekommen ist um zu gewinnen. Er benötigt dringend gute Ergebnisse, um in der DM Wertung wieder den Anschluss zu finden. Im Training setzte er die Bestzeit, vor Rene Freisberg und Patrick Krüger. Auch Martin Haselhorst war wieder dabei und zeigte sofort, dass er es wissen will – Platz 4 im Training, vor Henrik Bundesmann, diese Piloten bildeten die Top 5 nach dem Zeittraining. Auf den weiteren Plätzen folgten Michael Straub – Andre Kunkel –Nico Spindeldreher –Micha Dollinger – Markus Klopp – Felix Klüßmann und Meena Pietsch. Bereits im 1. Vorlauf kam  dann das Aus für Meena Pietsch – Motorschaden. Auch  Andre Kunkel musste aufgeben, er überschlug sich mehrfach, damit waren zwei der drei 5b Piloten bereits out. Die Vorlaufwertung der 5b war damit entschieden – die 5a Vorlaufwertung sicherte sich Martin Fürst vor Rene Freisberg und Nico Spindeldreher, die Beide eine starke Vorstellung in Gründau boten. Platz 4 holte sich Patrick Krüger vor Martin Haselhorst, Henrik Bundesmann, Micha Dollinger, Felix Klüßmann und Markus Klopp. Den Finalsieg holte sich anschließend Michael Straub knapp vor Martin Fürst. Beide trennten im Ziel nur 0,4 Sekunden. Auf den Plätzen 3 – 6 fuhren Nico Spindeldreher, Rene Freisberg, Martin Haselhorst und Patrick Krüger über die Ziellinie. Straub und Krüger trennten im Ziel, nach 6 Runden nur 2,8 Sekunden – das zeigt, wie eng es im Finale zur Sache ging. Die Verfolgergruppe wurde angeführt von Markus Klopp, der vor Henrik Bundesmann, Micha Dollinger und Felix Klüßmann ins Ziel fuhr.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Jan Hohmeier, der uns wieder mit News direkt von der Rennstrecke versorgte.
Ebenfalls bedanken möchten wir uns bei Karlheinz Geiger, der sofort am folgenden Tag sich die Mühe gemacht hat und uns schöne Bilder vom Rennen gesendet hat – Danke!

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!

 


Vorbericht Autocross Gründau

Stand Nennungsliste 29.05.2019

In Gründau wird der 4. Lauf zur  Deutschen Autocross Meisterschaft und zum DAV Autocross Cup 2019 ausgetragen.
Der Asphaltkurs gehört zu den schnellsten Strecken in Deutschland im AX Kalender und von daher muss man hier immer voll konzentriert fahren. Ein Fehler, eine Unachtsamkeit und schnell “küsst“ man die Leitplanke und die gibt selten nach.

Klasse 1a
Mit Jonas Müller und Max Petschel haben 2 Fahrer genannt, die in der Klasse bisher gewinnen konnten. Samuel Drews hängt ihnen aber stets im Genick, wird er in Gründau den ersten Klassensieg in diesem Jahr verbuchen können?? Wenn man sich die Klasse 1a einmal anschaut, jeder kann hier auf das Treppchen fahren – die Chance ist da – sehr ausgewogen.
Wer weiß, evtl. können ja Yasmin Richert, Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich oder Janik Baumgärtner den oben Erwähnten die Suppe versalzen und ganz vorne dabei sein. Es wird spannend sein diese Klasse am Renntag zu beobachten.

Klasse 1b
Hier hat sich bisher Hannah Gumm als stärkste Kraft im Feld heraus kristallisiert. Mit 2 Klassensiegen zeigt sie deutlich, wen es zu schlagen gilt. Doch die Konkurrenz in Gründau ist stark vertreten, mit Liam Müller – Ben Heinrich – Lukas Weikl – Erich Grosse und Xenia Richter gehen Fahrer an den Start, die alle für einen Sieg gut sind, mindestens aber für einen Platz auf dem Podium. In der Klasse 1b ist alles offen, warten wir mal den Renntag ab, wer dann die meisten Punkte auf sein Meisterschaftskonto schreiben konnte.

Klasse 2a
Mit Jan Baltzer, Tamara Futterknecht und Timon Dohnke haben die drei Führenden in der Meisterschaft ihre Nennung eingereicht. Baltzer konnte den letzten Lauf in Dauban gewinnen, vor Tamara Futterknecht, die dieses Jahr eine starke Leistung zeigt. Das gleiche gilt für Timon Dohnke, er bestreitet seine erste DM Saison und konnte sich gleich vorne festsetzen. Außerdem haben Timo Pittroff, Sebastian Detzer, Lea Nattermann, Tim Kulikowski und Philipp Zolda genannt, auch diese Junioren sind stets für einen Platz auf den vorderen Rängen gut – es gehört auch immer etwas Glück dazu, man darf gespannt sein, wer sich in Gründau durchsetzen kann.

Klasse 2b
Andre Fölz wird hier sicherlich versuchen seine Serie fortzusetzen und möglichst viele Punkte für die Meisterschaft einzufahren. Das gleiche gilt für Stefanie Geiger, die beim  letzten DM Lauf einen guten dritten Platz heraus fahren konnte.  Auch Thomas Lutz ist in der DM vorne dabei und wird versuchen ein Punktemaximum mitzunehmen. Mit Stefan Schneider, Kai Petto, Dirk Frankenberger, Tom Maier, Frank Pittroff, und Wolfgang König steht ihnen aber starke Konkurrenz ins Haus. Auch hier wird man sehen müssen, wer sich am besten auf den Asphaltkurs einstellen kann, um am Ende ganz vorne  dabei zu sein.

Klasse 3a
Bereits jetzt schon stehen in der Klasse 3a  17 Fahrer in der Nennliste, natürlich mit vielen Gaststartern, die sich den Start in der Deutschen Meisterschaft nicht nehmen lassen wollen. Da wären z.B. Andreas Teske, Gregory Hassler oder Andreas Langet um nur Einige zu nennen, das verspricht schon einmal Spannung im Vorfeld. Marco Paulowitsch konnte sich bisher von Rennen zu Rennen steigern und wird versuchen diese Serie weiter auszubauen.
Georg Hoffmann und Franz Beck sind in dieser Saison ebenfalls sehr gut unterwegs und werden alles geben, um ordentlich Punkte mitzunehmen. Auch Michael Jenning ist wieder dabei, dazu gesellen sich noch Andras Braun, Tobias Weigel, Michael Eberle, Bernd Kress, Steve Haentges, Tobias Röth und Dominik Hammer, Heiko Heinrich, Dominique Scheiter und Janos Grau, also ein sehr interessantes Starterfeld.

Klasse 3b
Christian Tauber – Andreas Fürst – Oliver Günthner, Carsten Pietsch und Jens Baltzer, sie haben alle eines gemeinsam, sie benötigen dringend Punkte. Die einen um den Anschluss an die Tabellenspitze zu bekommen und die anderen um ihn zu halten. Mit Alexander Hiss, Tobias Mosler, Nicole Jonas und Michael Petschel steht ihnen aber starke Konkurrenz ins Haus, die ebenfalls ein Wörtchen um den Klassensieg mitreden möchte. Wer als Zuschauer vor Ort ist,  sollte sich die Klasse 3b anschauen, wenn diese Fahrer loslegen, da wird die Post abgehen.

Klasse 4a/b
Volles Feld in der Klasse 4a, zu der sich noch Florian Eitner aus der 4b gesellen wird. Man kann sich eigentlich nur wiederholen, diese Klasse ist von der Leistungsdichte so eng beieinander, dass es schwer ist, hier einen wirklichen Favoriten zu benennen.
Mit Manja Klopp, Vanessa Mandel und Natalie Straub sind gleich sehr schnelle „ Damen“ am Start, die sich zu wehren wissen. Vor allem Natalie Straub mischt gerade die „Herren – Runde“ auf. In der DAV Wertung konnte sie bereits bis auf Platz 3 vorfahren, in der Deutschen Meisterschaft liegt  sie auf Platz 7 und hat bereits Tuchfühlung zur Spitze aufgenommen.  Mit Sven Klingelhöfer – Dylan Donat – Maximilian Betz – Marcel Schmidt und Marco Fürst  würde ich sagen, haben wir Fahrer dabei, die am Ende auf dem Podium ganz oben stehen könnten. Aber auch die anderen Starter sind alle für einen Platz unter den Top 3 zu haben, hier ist alles möglich. Das sind Maik Eckardt, Claus Altendorf, Jörg Conrad, Michel Müller und Rene Krüger, dazu noch Florian Eitner –Action pur. Der den es zu schlagen gilt, das ist Tony Hoyer, er konnte bereits zweimal die vollen Punkte einfahren, kann er die Serie fortsetzen?

Klasse 5a/b
In Gründau wird voraussichtlich die Klasse 5a mit der 5b gemeinsam fahren müssen. Das stört aber nicht weiter, da das Fahrerfeld auf dem Papier schon jetzt für Spannung sorgt. Martin Fürst wird versuchen weiterhin Punkte in der DM aufzuholen und da er in den letzten Jahren mit 2 Meistertiteln gezeigt hat, dass er zu den Top – Leuten gehört, wird er dies auch in die Tat umsetzen. Dann ist auch Martin Haselhorst wieder dabei, sein großer Gegenspieler aus der Saison 2018 und ebenfalls ein sehr schneller Mann. Der Unterschied zu 2018, es ist schwerer geworden in der Klasse 5a zu gewinnen, alle sind irgendwie auf einem sehr hohem und schnellen Level unterwegs in dieser Saison. Besonders der EM erfahrene Henrik Bundesmann wird  die Messlatte schon sehr hoch legen, wenn sein Auto hält ist er ein weiterer Kandidat auf den Sieg. Patrick Krüger – Rene Freisberg – Nico Spindeldreher, alles Fahrer für einen Podiumsplatz, die den eben erwähnten nicht nachstehen. Wen haben wir noch, Micha Dollinger, der ebenfalls gut unterwegs in dieser Saison und beim vorletzten Lauf in Ortrand erwachte Markus Klopp wieder zur alten Stärke und fuhr auf Platz 3 im Finale ins Ziel. Mit Michael Straub aus der 5b geht ein sehr erfahrener Pilot an den Start, der bis jetzt eine Top – Saison hingelegt hat, nicht umsonst führt er die Deutsche Meisterschaft zur Zeit an. Straub gehört in Gründau immer zu den ganz Schnellen und wird daher auch ein Wort um den Finalsieg mitreden können. Mit Andre Kunkel und Meena Pietsch gehen zwei weitere 5b Fahrer ins Rennen und da darf man gespannt sein, wie Kunkel und Pietsch sich auf den festen Untergrund einstellen können. Kunkel liegt ebenfalls gut platziert in der Deutschen Meisterschaft und zwar auf Platz 4, Meena Pietsch könnte mit einem gutem Ergebnis in die Top Ten der DM vorfahren – taktieren ist angesagt.

Bisher sind etwas über 80 Nennungen eingegangen, man kann aber davon ausgehen das evtl. noch einige hinzu kommen werden, so das man am Ende ein sehr gutes Starterfeld haben wird, hat man ja eigentlich jetzt schon.

Ansonsten, denkt dran – Gründau ist schnell – die Leitplanken geben nicht nach – also lieber einmal zurückziehen, die Saison ist noch lang und Gesundheit geht vor.
Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!
www.Buchse.de – die Seite für den Autocross Sport!

 


Rennbericht Dauban

Der 3. Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft und zum Deutschen Autocross Cup des DAV wurde im Motorsportpark „ Hohe Dubrau“  Dauban ausgefahren.
Beginnen wollen wir wie immer mit der Division 1, vorweg noch ein Dankeschön an Jan Hohmeier, der uns direkt von der Rennstrecke, die eine oder andere Info zukommen ließ.


Klasse 1a  Kopf an Kopf

Das Zeittraining gewann Samuel Drews vor Jonas Müller, Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richert und Lilli Heinrich. Den 1. Vorlauf konnte noch Finn-Lukas Kaiser gewinnen, danach schlug Samuel Drews zu,  Sieg im 2. und 3. Vorlauf und damit Sieger der Qualifikationswertung für das anstehende Finale. Jonas Müller hatte im 1. Vorlauf etwas Pech, kämpfte sich dann aber mit zwei Mal Platz 2 wieder zurück und war damit gesichert für die erste Startreihe. Der 3. Platz ging an Finn-Lukas Kaiser gefolgt von Lilli Heinrich und Yasmin Richert. Im Finale gab es dann ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Jonas Müller und Samuel Drews, mit besserem Ausgang für Müller – Finalsieg. Platz 2 also Samuel Drews und Platz 3 holte sich Finn-Lukas Kaiser. Die Plätze 4 und 5 belegten Yasmin Richert und Lilli Heinrich.


Klasse 1b – Hannah Gumm  nicht zu bremsen?

Im Pflichttraining holte sich Hannah Gumm die Bestzeit vor Lukas Weikl und Liam Müller. Da die Klasse 1b relativ ausgeglichen besetzt ist, durfte man gespannt sein, wer die Qualifikationswertung für das Klassenfinale gewinnen wird. Mit 2 eingefahrenen Laufsiegen war Liam Müller dann gesetzt für die Pole Position, vor Lukas Weikl, der mit einem Sieg sich den 2. Startplatz sicherte. Auf Rang 3 kam dann Hannah Gumm in die Wertung, sie holte 2 Mal Platz 2 und wurde einmal Vierte. Die weiteren Plätze gingen an Ben Heinrich – Max Petschel – Xenia Richter und Tim Moosburger. Im Finale wuchs Hannah Gumm über sich hinaus und holte sich ihren 2. Klassensieg in dieser Saison. Die Plätz 2 und 3 belegten Lukas Weikl und Ben Heinrich, die Zwei kamen fast im Formationsflug über die Ziellinie geschossen. Die Platzierungen 4 – 7 sahen wir folgt aus: Max Petschel vor Tim Moosburger, Xenia Richter und Liam Müller, der im Finale leider etwas Pech hatte. Zu erwähnen ist noch, das Max Petschel in Dauban seinen ersten Start in der Klasse 1b hatte.


Klasse 2a – Jan Baltzer kaum zu schlagen

Jan Baltzer war an diesem Wochenende kaum zu schlagen. Bestzeit im Pflichttraining und dann noch 2 Laufsiege – damit war der Startplatz an der „ Sonne“ für das Klassenfinale gesichert. Timon Dohnke und Tim Kulikowski belegten Platz 2 und 3 im Zeittraining. Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen dann ein ganz anderes Bild. Wie bereits erwähnt, Jan Baltzer sichert sie den 1. Startplatz für das Finale, doch die Plätze 2 und 3 erkämpften sich Tamara Futterknecht und Marcel Zemke. Rang 4 – 7 gingen an Timon Dohnke, Lea Nattermann, Timo Pittroff und Tim Kulikowski. Im Finale fliegt Jan Baltzer seinen Verfolgern davon und holt sicher den Klassensieg vor Tamara Futterknecht. Der 3. Platz ist hart umkämpft, Platz 3 und 5 trennen im Ziel nur 1,4 Sekunden. Dritter wird Marcel Zemke, dann folgt Timon Dohnke vor der schnellen Renn – Lady Lea Nattermann.


Klasse 2b – Andre Fölz  Seriensieger

Andre Fölz hat die Klasse 2b im Griff, nach Höchstädt und Ortrand konnte er auch den Lauf in Dauban gewinnen. Im Zeittraining setzte er bereits die erste Duftmarke und deutete damit an, auch heute geht der Sieg in der 2b nur über mich. Auf Platz 2 im Pflichttraining fuhr Stefan Schneider vor Tim Müller – Maik Schramm  - Frank Pittroff – Stefanie Geiger – Jörg Seifert und Thomas Lutz. Nach den 3 zu absolvierenden Vorläufen  ergab sich folgendes Bild. Sieger der Quali – Wertung Andre Fölz vor Tim Müller, der sich von Vorlauf zu Vorlauf steigerte und auf Rang 3 Thomas Lutz. Stefanie Geiger  erkämpfte sich den 4. Startplatz, vor Maik Schramm, Frank Pittroff, Jörg Seifert und Stefan Schneider. Das abschließende Finale konnte Fölz souverän vor Thomas Lutz gewinnen. Auf Platz 3 kam überraschend Stefanie Geiger ins Ziel geschossen und zwar mit nur 0,5 Sekunden Vorsprung auf Maik Schramm. Hat Steffi Geiger sich nun endgültig auf ihr neues Fahrzeug eingeschossen??  Wir werden die Sache im Auge behalten. Auf den weiteren Plätzen kamen Frank Pittroff, Jörg Seifert, Tim Müller und Stefan Schneider in die Wertung.


Klasse 3a – Starke Klasse

Die Klasse 3a war in Dauban hoch interessant. Im Zeittraining sicherte sich Franz Beck die Bestzeit vor Philipp Raiser und Marco Paulowitsch. In den Vorläufen ging es hoch her, Raiser und Goldbohm schenkten sich nichts. Raiser konnte 2 Vorlaufsiege einfahren, Goldbohm gewann einmal. Mittendrin Marco Paulowitsch, der stets den Druck auf Raiser und Goldbohm aufrecht hielt.  Also Raiser damit auf der Pole im Finale, Startplatz 2 und 3 sicherten sich Goldbohm und Paulowitsch. Das Finale wurde dann von Philipp Raiser sicher nach Hause gefahren vor Marco Paulowitsch. Auf Platz 3 fuhr Heiko Heinrich in die Wertung, der in Dauban seinen DM Einstand gab. Er kämpfte sich durch das ganze Starterfeld und belohnte sich mit Platz 3 – Top Einstand! Auf den weiteren Plätzen kamen folgende Fahrer in die Wertung – Franz Beck, Frank Heinrich, Uwe Göbel,  sowie die Pechvögel Marek Goldbohm und Georg Hoffmann, die beide vorzeitig ausfielen Am Finale nicht mehr teilnehmen konnte Martin Knobloch, er schied bereits in den Vorläufen aus.


Klasse 3b -  Kleines Starterfeld

Nur 5 Fahrer nahmen das Zeittraining auf, die schnellste Zeit fuhr Carsten Pietsch vor Markus Geier. Pietsch und Geier trennen im Training gerade einmal 0,06 Sekunden – knapper geht es nicht. Die Plätze 3 – 5 belegten Andreas Fürst, Sven Fuder und Jens Baltzer. Nach den 3 Vorläufen sicherte sich Carsten Pietsch sicher den Sieg in der Qualifikationswertung vor Andreas Fürst, Markus Geier, Jens Baltzer und Sven Fuder. Carsten Pietsch ließ auch nie Zweifel aufkommen wer hier der Herr im Ring ist – er fuhr einen lupenreinen Start  - Ziel Sieg nach Hause. Auf dem 2. Platz dann Andreas Fürst, der zum Schluss die gleichen schnellen Zeiten fuhr wie Pietsch.  Rang 3 sicherte sich Marcus Geier vor Jens Baltzer, auf Platz 5 kam Sven Fuder in die Wertung.


Klasse 4a/b –  Natalie Straub wächst über sich hinaus

Wie die meisten von Euch ja wissen, die Klasse 4a/b ist ein wilder Haufen – man kämpft um jeden Zentimeter auf der Strecke, es wird gefahren auf Teufel komm raus. So ein klein wenig ist Toni Hoyer der Mann, den es zu schlagen gilt. Wenn er keine Probleme am Renntag bekommt, dann hat er schon fast immer eine Hand am Siegerpokal. Auch heute in Dauban ließ Hoyer keine Zweifel aufkommen. Er holte die Trainingsbestzeit  und von seinen 3 Vorläufen gewann er zwei. Das heißt er ist zu schlagen, aber nur schwer und dann auch nur mit dem Messer zwischen den Zähnen. In Dauban gelang dieses einmal Marco Gührig, der ebenfalls das ganze Wochenende sehr schnell unterwegs war. Kurz zurück zum Zeittraining, Marco Fürst sicherte sich  im Training den 2. Platz, vor Florian Grote aus der 4b, der mangels „Klassenkameraden“ mit in der 4a starten muss. Grote macht seine Sache allerdings sehr gut, er fightet  am Limit und schafft es so, sich stets vorne zu platzieren. Wie erwähnt, Hoyer gewinnt die Qualifikationswertung für das abschließende Klassenfinale vor Natalie Straub und Marko Gührig. Natalie Straub wuchs in Dauban über sich hinaus, 2 Laufsiege und einmal Platz 3, damit war sie fast so erfolgreich wie Hoyer. Also, Hoyer auf der Startposition 1 vor Straub und Gührig. Es folgen  Dylan Donat, Florian Grote, Marco Fürst, Claus Altendorf, Maik Eckardt, Maximilian Betz und auf Startplatz 10 Sven Richter. Hoyer gibt im Finale seinem Buggy sofort die Sporen und fliegt dem Feld davon, er fährt sicher den Sieg in der Klasse 4a/b nach Hause. Dahinter aber wird gekämpft; Natalie Straub – Florian Grote und Marko Gührig kämpfen um die Plätze 2 - 4.  Natalie Straub behält die Nerven und kommt auf Platz 2 ins Ziel vor Grote und Gührig. Der 3. Platz ist sehr wichtig für Grote, da er aus der Vorlaufwertung nur 5 Punkte mitnehmen kann, deshalb ist er gezwungen im Finale möglichst unter die Top 5 zu fahren, bisher macht er  in dieser Saison seine Sache sehr gut. Auf den Plätzen 5 – 10 landen Marco Fürst, Maik Eckardt, Dylan Donat, Maximilian Betz, Claus Altendorf und Sven Richter. Ebenfalls in Wertung auf den Plätzen 11 – 13 – Michel Müller – Julia Baltzer und Manja Klopp.


Klasse 5a – Der Meister ist zurück

Der amtierende Meister, Martin Fürst, kam in Dauban zu seinem ersten Start in der Saison 2019. Für ihn heißt es jetzt, alles geben und wenn möglich, nicht mehr Ausfallen in dieser Saison, quasi ein Ritt auf der Rasierklinge. Doch die Konkurrenz ist groß und vor allem stark. Im Training holte sich Carsten Schlöffel die Bestzeit vor Martin Fürst und Rene Freisberg. Platz 4 – 6 belegten Henrik Bundesmann, Jens Kulke und Nico Spindeldreher. Die Plätze 1 – 6 trennten im Zeittraining gerade einmal – eine Sekunde!! Rüdiger Opitz hatte Pech und musste bereits nach dem Training mit technischem Defekt aufladen. Carsten Schlöffel konnten als einziger Fahrer seine 3 Vorläufe gewinnen und war damit der Mann auf der Pole Position für das Klassenfinale. Die weiteren Plätze belegten Henrik Bundesmann mit 2 Laufsiegen, Martin Fürst, Nico Spindeldreher (1 Laufsieg), Rene Freisberg, Ingo Wiggering, Daniel Richter, Patrick Krüger, Martin Wagner, Jens Kulke und Micha Dollinger. Im Finale trat Fürst die Flucht nach vorne an und setzte sich sofort in Führung. Bundesmann – Fürst – Freisberg – Spindeldreher usw. machten sich sofort an die Verfolgung. Bundesmann bekam anscheinend etwas Probleme und konnte das Tempo von Fürst nicht mehr ganz mitgehen. So eine Chance lässt sich ein erfahrener Hase wie Schlöffel nicht nehmen und zieht an Bundesmann vorbei. Schlöffel kann jetzt Runde um Runde näher an Fürst heran fahren, doch am Ende rettet sich Fürst mit   0,7 Sekunden Vorsprung über die Ziellinie. Dahinter kämpft Bundesmann um seine Verfolger hinter sich zu halten, dieses gelingt ihm auch und so kommt er auf Platz 3 ins Ziel vor Spindeldreher und Freisberg. Bundesmann und Freisberg trennen im Ziel nur 1,3 Sekunden. Platz 6 – 11 gehen an Daniel Richter, Jens Kulke, Martin Wagner, Ingo Wiggering, Patrick Krüger und Micha Dollinger. Diese Klasse wird uns im Laufe der Saison noch sehr viel spannenden Autocross Sport bieten.


Klasse 5b – Krängel am Ende vorne

Diese Klasse hat einen Pechvogel, Armin Pfalz kämpft bereits die ganze Saison mit Problemen an seinem Buggy – so auch in Ortrand. Im Training noch die Bestzeit gefahren, folgte der Ausfall nach dem 1. Lauf. Im Zeittraining  sicherte sich Andre Kunkel den 2. Platz vor Klaus Gräfen,  Torsten Zimmermann und Sven König – sie alle lagen eng beieinander – innerhalb einer Sekunde. Nach den 3 Vorläufen folgendes Bild in der Qualifikationswertung zum Klassenfinale. Im Training noch etwas neben der Spur, kam Karsten Krängel dann immer besser in Fahrt, mit einem Laufsieg und einmal Platz 2 war der Startplatz an der „Sonne“ für das Finale gebucht. Platz 2 und 3 gingen an Andre Kunkel und einem schlecht in die Veranstaltung gekommenen Michael Straub. Straub katapultierte sich im letzten Vorlauf, mit einem zweiten Platz,  noch in die erste Startreihe für das Klassenfinale. Auf den Plätzen 4 – 9 landeten folgende Fahrer: Sven König, Meena Pietsch, Torsten Zimmermann, Klaus Gräfen, Holger Gocht und Armin Pfalz. Das Klassenfinale musste 3 Mal gestartet werden, hier war Gräfen leider wieder betroffen, er hat auch etwas viel  Pech an den Händen in dieser Saison. Sein Buggy fing Feuer und nun heißt es im Team von Klaus Gräfen schrauben,  damit man bei den nächsten Rennen wieder antreten kann. Auch Meena Pietsch musste das Finale frühzeitig beenden – Probleme am Buggy mit der Technik und ein platter Reifen.  Karsten Krängel ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Er setzte sich nach dem Start sofort in Führung und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Michael Straub auf  Rang 2 und Sven König auf Platz 3 schafften ebenfalls den Sprung auf das Podium.  Holger Gocht und Andre Kunkel runden die Top 5 im Finale ab.

Das war es erst einmal aus Dauban von uns.

Vielen Dank für die schnelle Lieferung der Bilder an Karlheinz Geiger

Th.
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Alle Angaben ohne Gewähr!!

 


Vorbericht Autocross DM / DAV Cup Dauban

Zwischenbericht: Stand Deutsche Autocross Meisterschaft und DAV Autocoss - Cup

Zwischenstand DM  und DAV Cup nach 2 Läufen


Junioren Buggy

Mit einem Sieg und einmal Platz 2 im Finale liegt momentan Liam Müller in der DM und im DAV Cup vorne. Er führt mit 57 Pkt. die Meisterschaft an, vor Hannah Gumm, die beim letzten Lauf deutlich zeigte, dass man mit ihr in dieser Saison rechnen muss. Liam Müller hat 57 Zähler auf seinem Konto und Hannah Gumm 55 – es ist eng und so soll es ja auch sein. Mit je 53 Pkt. teilen sich Jonas Müller und Max Petschel den dritten Platz, gefolgt von Samuel Drews auf Rang 5 mit 47 Pkt. Es ist noch alles offen und so wie es aussieht, wird es bei den Junioren auch spannend bleiben. Bisher haben sich 12 Fahrer in die Wertung gefahren, mal schauen, ob es nach dem Lauf in Dauban zu Verschiebungen in der Tabelle kommen wird.


Junioren Tourenwagen

Dominic Sachse konnte sich hier bereits etwas von seinen Verfolgern absetzen. Er führt die Meisterschaft und die Cupwertung mit 53 eingefahrenen Punkten an. Den 2. Platz mit 40 Punkten hat zur Zeit Jan Baltzer inne, vor Tamara Futterknecht mit 37 Punkten, gefolgt von Timon Dohnke und Lea Nattermann. Dohnke kann 34 Punkte aufweisen und Nattermann 31 Punkte, also alle noch sehr eng beisammen. Auch hier wird man schauen, wie es nach Dauban in der DM Wertung aussieht. Man kann davon ausgehen, dass es auch hier Veränderungen in der Tabelle geben wird – schauen wir mal.


Tourenwagen

In dieser Saison werden bzw. haben wir bereits ein sehr starkes Starterfeld bei den Tourenwagen in der DM erleben dürfen – hoch interessant besetzt sind die einzelnen Klassen. In dieser Saison kommen mind. 10 Fahrer zum aktuellen Zeitpunkt für den Titel in die engere Wahl. Doch einige mussten bereits Federn lassen und von daher ist der Lauf in Dauban mit Spannung zu erwarten. Wer kann  wie viele Punkte einfahren um oben dran zu bleiben usw. – die Meisterschaft ist spannend wie lange nicht mehr.
Der Blick in die Tabelle sagt einiges aus. Oliver Günthner hat sich an die Spitze gesetzt und mit seinen 57 Pkt. nur einen minimalen Vorsprung auf Andre Fölz und Frank Heinrich heraus fahren können. Fölz hat 55 und Heinrich 51 Pkt. auf dem Konto. Das heißt Platz 1 und 3 trennen gerade einmal 6 Punkte – das ist nichts. DM Neuling Carsten Pietsch belegt Platz 4 mit 46 Pkt. vor Thomas Lutz, der 44 Pkt. auf seinem Meisterschaftskonto hat. In der Cup – Wertung des DAV bei den Tourenwagen belegen Andre Fölz, Thomas Lutz und Stefanie Geiger die Plätze 1 – 3. Bei den Spezialtourenwagen heißen die Top 3, Oliver Günthner, Frank Heinrich und Carsten Pietsch.


Cross Buggy

Hier brennt diese Saison die Luft, das gleiche Bild wie bei den Tourenwagen – bei jedem Rennen bisher ein Top Fahrerfeld am Start.
Am besten durchgesetzt hat sich ein alter Bekannter – Michael Straub. Straub hat sich an die Spitze in der DM gefahren, allerdings nur knapp. Denn Florian Grote und Andre Kunkel liegen dicht auf in der Wertung. Beide werden versuchen ihn in Dauban von der Spitze zu verdrängen. Der Blick auf die Punkteanzahl sagt alles. Straub 54 Pkt. – Grote 52 Pkt. und Kunkel 49 Pkt. Dahinter lauern hochkarätige Verfolger. Sven Klingelhöfer belegt mit 48 Pkt. den 4. Platz vor Toni Hoyer mit 45 Pkt. und auch auf den folgenden Rängen sehr illustre Namen wie z.B.: Carsten Schlöffel – Henrik Bundesmann – Klaus Gräfen – Karsten Krängel – Marcel Schmidt – Natalie Straub – Rene Freisberg usw. usw. - eine wirklich hervorragend besetzte Meisterschaft in 2019. Jetzt ein Blick in die Divisionswertung des DAV bei den Buggy`s. Bei den Crossbuggy`s liegen Florian Grote – Sven Klingelhöfer und Toni Hoyer  in Front, mal schauen, ob sich  etwas an der Reihenfolge nach dem Rennen in Dauban verändern wird. In der Division der Spezialcross – Buggy
heißt der Führende Michael Straub, dann auf Platz 2 Andre Kunkel und Platz 3 belegt Carsten Schlöffel. Aber die Verfolger drücken gewaltig und auch hier die Frage -  wird es Veränderungen in der Wertung nach Dauban geben?
Da es in dieser Saison 2 Streichresultate geben wird, stehen eigentlich alle Fahrer noch bei null – es ist noch nichts verloren - weder in der DM, noch in der DAV Wertung.


Vorbericht Dauban

Mit Stand der Nennungsliste vom 13.05.2019 – 12 Uhr liegen bereits fast 80 Nennungen vor, also kann man davon ausgehen – es wird spannende Rennen in den einzelnen Klassen geben.

Kommen wir direkt zu den einzelnen Klassen:

Klasse 1a – Junior Buggy ( gedrosselt)

Yasmin Richert – Jonas Müller – Samuel Drews – Lilli Heinrich und Finn-Lukas Kaiser haben bisher ihre Nennung abgegeben. Samuel Drews und Jonas Müller werden natürlich versuchen, mit Blick auf die Meisterschaft, möglichst viele Punkte mit zu nehmen. Yasmin Richert und Lilli Heinrich, die beiden schnellen „ Ladys“ stehen den Jungs in dieser Klasse nicht nach und können ebenfalls locker auf das Podium fahren. Das gleiche bei Finn-Lukas Kaiser, der in Ortrand  den 3. Platz einfahren konnte.

 

 


Klasse 1b – Junior Buggy

Mit Liam Müller und Hannah Gumm treffen hier die beiden Führenden der Meisterschaft aufeinander. Beide müssen jetzt schon überlegen, fahre ich auf Angriff, oder sichere ich mir wichtige Punkte, denn die Saison ist noch lang. Mit Ben Heinrich wird es für Gumm und Müller nicht leichter, auch Benn Heinrich ist immer für einen Platz ganz oben auf dem Treppchen zu haben. Xenia Richter und Lukas Weikl sollte man ebenfalls nie aus den Augen lassen, denn fahren können sie  und das haben sie auch schon bewiesen. Seinen Einstand gibt Tim Moosburger, mal schauen, wie es für ihn beim ersten Start dieses Jahr läuft – Sonntagabend wissen wir mehr.


Klasse 2a – Junioren Tourenwagen

Sieben Starter werden um Punkte kämpfen und das Feld ist relativ ausgeglichen. Das Interessante zum aktuellem Zeitpunkt, der Führende bei den Junioren, Dominic Sachse, hat anscheinend noch nicht genannt. Von daher werden die Karten neu gemischt und auch falls die Nennung noch kommen sollte – diese Klasse wird spannend bleiben. Timo Pitroff – Lea Nattermann – Tamara Futterknecht – Timon Dohnke – Jan Baltzer und Tim Kulikowski, sie sind alle auf einem Niveau unterwegs – Jeder kann gewinnen. Neu dabei ist Marcel Zemke, mal sehen, wie er sich hier verkaufen kann, also auch in dieser Klasse ist es mehr wie spannend.


Klasse 2b –Tourenwagen

Erleichterung bei Andre Fölz, denn die Klasse 2b ist gut gefüllt, das bedeutet – volle Punkte in der Vorlaufwertung. Nicht nur Andre Fölz liegt in der DM gut platziert, auch Thomas  Lutz ist vorne dabei und wird versuchen möglichst viele Punkte mitzunehmen. Dann haben wir Steffi Geiger, die sich immer noch an ihr neues Fahrzeug gewönnen muss, aber nach 2 DM Rennen gut in der DAV – Cupwertung liegt – auch sie wird alles geben um erneut gut zu punkten. Leicht werden wird es nicht, denn Maik Schramm – Stefan Schneider – Frank Pitroff – Jörg Seiffert und Tim Müller wollen alle ein Stück abhaben vom Punktekuchen, eine Klasse die man am Renntag nicht aus den Augen lassen sollte.


Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD

Bisher nur 5 Nennungen und eine fehlt ganz besonders, die von Philipp Raiser. Raiser klagte über Probleme an seinem neu aufgebauten VW Polo, wollen wir hoffen, dass er sie noch in den Griff bekommt und dann die Nennung zum 3. DM Lauf 2019 noch in Dauban eingeht.
Aber wer hat bis jetzt genannt?? Marko Paulowitsch ist dabei, immer für einen Klassensieg gut, das gleiche gilt für Marek Goldbohm, der gut in der Meisterschaft platziert liegt. Franz Beck – Martin Knobloch und Uwe Göbel stehen den beiden in keinster Weise nach und sind ebenfalls locker für einen Platz auf dem Treppchen gut. Man kann davon ausgehen, dass es  am Rennwochenende knapp zugehen wird in der Klasse 3a.


Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD

Tauber – Pietsch – Fürst – Balzer haben ihre Nennung eingereicht, das spricht schon einmal für eine interessante Konstellation um den Klassensieg, doch was ist mit dem DM Führenden Günthner??  Seine Nennung fehlt bisher noch, sollte die Nennung nicht mehr eingehen, dann wird es auf alle Fälle einen Führungswechsel in der DM geben – warten wir mal ab, ob Günthner noch nennt oder hier den ersten Streicher der Saison nimmt. Doch hinter den oben genannten warten ebenfalls sehr schnelle Leute. Das wären die Herren Tobias Mosler – Sven Fuder – Michael Gautsch - Markus Geier und Marvin von Bandel. Diese Klasse sollte sich kein Zuschauer an der Rennstrecke entgehen lassen!!


Klasse 4a / b Cross – Buggy 2WD

Florian Grote und Florian Eitner werden nach aktuellem Stand mit der 4a zusammen fahren müssen. Damit kommt die zusammengelegte Klasse auf 14 Starter, dies bedeutet 2 Vorlaufgruppen und dann werden zum Schluss,  im Finale, die schnellsten Piloten aufeinander treffen. Wer ist in der 4a dabei – dem Autocross Fan müsste das Herz aufgehen. Toni Hoyer – Claus Altendorf – Natalie Straub – Manja Klopp – Maximilian Betz – Maik Eckardt – Marco Gührig – Michel Müller – Julia Baltzer – Marco Fürst – Dylan Donat und Sven Richter. Die Mischung ist hoch interessant – Motorsport pur.

 

 

Klasse 5a – Spezialcross –Buggy bis 1600ccm

Auch in dieser Klasse wird man in 2 getrennten Vorlaufgruppen um den Einzug ins Finale kämpfen müssen. Mit Martin Fürst hat der amtierende Deutsche Meister seine Nennung abgegeben, hoffen wir, dass er endlich in das Geschehen eingreifen kann, denn er muss unbedingt Punkte  einfahren, wenn er dieses Jahr noch um den Titel mitfahren möchte. Doch bei den „Klassenkameraden“ ein wirklich schweres Unterfangen, denn sie sind schnell – Alle  wie sie da sind. Allerdings muss man schauen, ob wirklich jeder der genannten Fahrer an den Start gehen wird, da einige beim EM Lauf in Seelow ihre Fahrzeuge beschädigt haben. Aber im Autocross wird ja immer wieder bewiesen,  so schnell geben wir nicht auf und dann wird schon mal das Unmögliche möglich gemacht. Mit Nico Spindeldreher – Henrik Bundesmann – Rene Freisberg  und Carsten Schlöffel  wird sich Fürst schon einmal um den Klassensieg balgen müssen. Mit Daniel Richter und Micha Dollinger gehen 2 Fahrer an den Start, die in der DM Wertung ebenfalls unter den Top 20 platziert sind. Um die Klasse 5a noch etwas spannender zu machen, kämpfen noch Martin Wagner – Jens Kulke und Ingo Wiggering  um den Einzug ins Finale und sie haben das Zeug dazu, das steht.  Bei Rüdiger Opitz und Patrick Krüger drücken wir die Daumen, dass sie Ihre Fahrzeuge wieder startklar bekommen, um in Dauban auf Punktejagd zur Deutschen Autocross Meisterschaft 2019 gehen zu können. Es ist sehr schwer etwas für diese Klasse zu schreiben, da jeder Fahrer mindestens für einen Platz unter den Top 5 gut ist.


Klasse 5b – Spezialcross –Buggy über 1600ccm

Wieder volle Hütte in der großen Klasse– herrlich! Michael Straub kommt als DM Führender zum Rennen nach Dauban und wird sicherlich versuchen, diese Führung auch noch nach dem Rennen weiter inne zu haben. Doch die Konkurrenz ist durchweg stark. Mit Armin Pfalz wird man rechnen müssen, wenn sein Fahrzeug nicht erneut Probleme macht. Aber nicht nur Pfalz wird Straub das Leben schwer machen. Andre Kunkel konnte den letzten DM Lauf in Ortrand gewinnen, das möchte er natürlich in Dauban wiederholen. Karsten Krängel mit seinem Trackline Buggy zählt  ebenfalls zu den Schnellsten in seiner Klasse und hat in Ortrand dem Andre Kunkel im Finale das Siegen richtig schwer gemacht. Klaus Gräfen, ein sehr erfahrener Pilot, der ebenfalls um den  Sieg mitfahren wird, oder Torsten Rieder, der bei seinen Starts in 2018 immer vorne dabei war. Ein sehr schneller Mann ist auch Sven König, der ein interessantes Fahrzeug an den Start bringen wird und dann ist da noch Holger Gocht, der bisher eine starke Saison fährt. Und mitten drin – statt nur dabei, die junge Dame Meena Pietsch, die erneut den Herren das Leben schwer machen wird.


Es wäre natürlich schön, wenn noch der eine oder andere Starter dazu kommen würde, aber auch so, geht ein tolles DM Fahrerfeld an den Start.

Dem ganzen steht der ILP, der ebenfalls in Dauban -  mit über 60 Fahrern!! – an den Start gehen wird, überhaupt nicht nach. Für die Fans an der Strecke, wird es mit Sicherheit Autocross vom aller Feinsten geben.
 
Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
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P.S. In eigener Sache: Ob wir für jeden DM Lauf Berichte schreiben werden, das wird man sehen – Versprechen können wir es nicht – da es doch sehr zeitaufwendig ist.

 


Rennbericht Ortrand

2. Lauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft des DMSB
2. Lauf zum Deutschen Autocross Cup des DAV

Der 2. Lauf zur Autocross - DM und zum Autocross - Cup des DAV ging direkt eine Woche nach dem Saisonstart über die Bühne. Es ging nach Ortrand an den Kutschenberg und Ortrand empfing den DM „Tross“ mit – genau – Regen! Am Samstag war die Bahn bereits zu den Trainingseinheiten mehr oder weniger unter Wasser. Bereits der erste DM Lauf war eine Schlammschlacht, sollte die Fahrer jetzt das gleiche Schicksal ereilen wie vor einer Woche?? Ja, wieder ging es auf rutschiger und nasser Piste auf Zeitenjagd bzw. Punktejagd. Insgesamt gingen etwas über 80 Nennungen beim Veranstalter ein und das versprach bereits im Vorfeld Aussicht auf schöne Rennen in den einzelnen Klassen. Für die Fahrer hieß es im Training und in den Vorläufen, nichts riskieren und heran tasten an die schweren Streckenbedingungen.


Klasse 1a – Halbe Sekunde

Die Bestzeit im Zeittraining sicherte sich Max Petschel vor Jonas Müller, Lilli Heinrich, Samuel Drews und Finn-Lukas Kaiser. Nach den drei zu absolvierenden Vorläufen hieß am Ende der Sieger in der Vorlaufwertung – Max Petschel. Die Plätze Zwei bis Fünf gingen an Jonas Müller, Samuel Drews, Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich. In der Qualifikationswertung für das Tagesfinale zeigte das gleiche Bild, kann Petschel auch hier gewinnen?? Er kann, Petschel holt den Klassensieg mit einer halben Sekunde Vorsprung auf Jonas Müller. Auf den weiteren Plätzen kommen in die Wertung Finn-Lukas Kaiser, Lilli Heinrich und Samuel Drews.

 

Klasse 1b – Hannah Gumm holt Finalsieg

Im Zeittraining kam Liam Müller als Schnellster in die Wertung, vor Ben Heinrich und Lukas Weikl. Liam Müller sicherte sich auch die Vorlaufwertung mit drei Laufsiegen, vor Hannah Gumm, Lukas Weikl und Ben Heinrich. Pechvogel in den Vorläufen war Eric Grosse, der nicht in die Wertung fahren konnte. Aber im Finale kann er es noch reißen und wichtige Punkte holen, wenn er es schafft nach vorne zu fahren, um den Punkteverlust aus der Vorlaufwertung etwas abzufangen. Ebenfalls sah man bereits in den Vorläufen, dass Hannah Gumm sich mehr und mehr auf die Bahn einschoss, es lag also schon etwas Spannung in der Luft vor dem Finale. Das Finale gewann dann Hannah Gumm mit 0,3 Sekunden Vorsprung auf Liam Müller. Auf den dritten Platz kam dann Eric Grosse in die Wertung vor Ben Heinrich und Lukas Weikl.

Klasse 2a/b – Zusammengelegt

Die Klassen 2a und 2b mussten in Ortrand zusammen fahren, da sich in der 2b nur 4 Fahrer am Renntag dem Starter stellten.  Die 2a war gut besetzt und eines kann man direkt vorne weg sagen, die „jungen Wilden“ machten es den 2b Fahrern schwer – sehr schwer. Im Zeittraining zauberte Andre Fölz die schnellste Zeit auf die Bahn, vor Dominic Sachse und Stefanie Geiger. Am Sonntagnachmittag stand die Qualifikationswertung für das Finale fest – die Pole Position holte sich erwartungsgemäß Andre Fölz, vor Dominic Sachse und Stefan Schneider. Auch im Finale ließ Andre Föltz nichts mehr anbrennen und fuhr einen wichtigen Sieg nach Hause. Die Plätze Zwei und Drei sicherten sich Stefan Schneider und Thomas Lutz. Auf den weiteren Plätzen haben wir Dominic Sachse – Jan Baltzer – Tamara Futterknecht – Timo Pitroff – Stefanie Geiger – Lea Nattermann und Timon Dohnke. Die Vorlaufwertung der Klasse 2a lautete wie folgt:  Dominic Sachse vor Tamara Futterknecht und Timon Dohnke gefolgt von Timo Pitroff, Lea Nattermann und Jan Baltzer. In der Klasse 2b Andre Fölz vor Thomas Lutz - Stefan Schneider  und Stefanie Geiger, die sich von Vorlauf zu Vorlauf steigern konnte. Wollen wir hoffen, dass die Klasse 2b beim nächsten Rennen wieder alleine auf die Punktejagd gehen kann.

Klasse 3a – Kann Raiser nachlegen?

Kann Philipp Raiser nach Höchstädt auf seinem neu aufgebauten VW Polo auch den zweiten DM Lauf gewinnen?? Michael Jenning fuhr Bestzeit im Pflichttraining, vor Philipp Raiser und Tobias Paulig. Aufgrund der Starterzahl mussten die Vorläufe in zwei Gruppen ausgefahren werden. Einer war hier nicht zu bremsen – Frank Heinrich – drei Vorläufe – drei Siege. Marek Goldbohm war ähnlich gut unterwegs, zweimal Sieger in seiner Gruppe und einmal Platz Zwei. Phlipp Raiser hatte etwas weniger Glück, er kämpfte teilweise mit Problemen an der Technik, schaffte es aber trotzdem noch, einen  Laufsieg einzufahren. In der Vorlaufwertung folgendes Bild, Frank Heinrich vor Marek Goldbohm und Tobias Paulig. Die Qualifikationswertung für das Klassenfinale zeigte ähnliches Bild. Frank Heinrich vorne, es folgten Marek Goldbohm und Georg Hoffmann, so die erste Startreihe. Dann schickte man das Feld auf die Reise, Marek Goldbohm drehte jetzt den Spieß um und fuhr als erster über die Ziellinie, gefolgt von Frank Heinrich und Georg Hoffmann.  Platz Vier und Fünf sicherten sich Michael Jenning und Marko Paulowitsch, vor Martin Knobloch, Uwe Göbel und Franz Beck. Als Neunter kam Philipp Raiser in die Wertung, allerdings mit 2 Runden Rückstand – wieder Pech – nicht sein Tag. Auf Platz 10 wird Tobias Paulig gewertet und auf Rang 11 noch Jürgen Fick.

Klasse 3b – Carsten Pietsch im Pech

Carsten Pietsch machte direkt dort weiter, wo er in Höchstädt aufhörte. Im Training holte  er die Bestzeit, vor Oliver Günthner und Marius Klebs. Rene Schlöffel kam bei seiner DM Rückkehr auf Rang vier, es folgten Jens Baltzer und Martin Münch. Auch in den ersten beiden Vorläufen war Carsten Pietsch nicht zu schlagen, zweimal Laufsieger vor Oliver Günthner. Dann kam das Aus, sein BMW wollte nicht mehr, Probleme an der Technik. Diese Chance nutze eiskalt Oliver Günthner und sicherte sich die Vorlaufwertung vor Martin Münch und Carsten Pietsch. Die Qualifikationswertung zum Klassenfinale zeigte folgendes Bild: Pole Position Carsten Pietsch, Startplatz Zwei ging an Oliver Günthner und Startplatz Drei sicherte sich Martin Münch. Da Carsten Pietsch nicht am Finale teilnehmen konnte, machte Günthner kurzen Prozess und sicherte sich mit dem Finalsieg wichtige 20 Meisterschaftspunkte. Martin Münch und Marius Klebs kamen auf die Plätze Zwei und Drei, dann folgten Rene Schlöffel und Jens Baltzer, Carsten Pietsch wird noch als Sechter gewertet.
Im Team von Carsten Pietsch wird man nun ordentlich schrauben müssen, um am nächsten DM Lauf wieder an den Start gehen zu können – wir drücken die Daumen.

Klasse 4a/b – Florian Grote hält gegen

Florian Grote musste mit seinem 2WD Buggy mangels Fahrer in der Klasse 4b zusammen mit  der Klasse 4a starten.  Was das heißt, ist ja bekannt, volle Lotte, alles was geht, wenn man hier vorne dabei sein möchte. In der Klasse 4a gibt es bekannter weise nur eine Gaspedalstellung und die zeigt stets nach unten. Florian Grote zeigte sich davon wenig beeindruckt und hielt gegen. Im Zeittraining schaffte er es sich als Dritter in die Wertung zu bringen, hinter Marco Fürst und Toni Hoyer. Platz Vier und Fünf sicherten sich Sven Klingelhöfer und Natalie Straub. Nun hieß es in den Vorläufen eine gute Startposition für das entscheidende Klassenfinale einzufahren. Florian Grote machte seine Sache gut, er sicherte sich den 2. Platz hinter einem wie entfesselnd fahrenden Toni Hoyer. Dritter wird Natalie Straub, die bereits in Höchstädt ordentlich aufhorchen ließ. Auf den folgenden Plätzen landen Sven Klingelhöfer, Claus Altendorf, Marco Fürst, Maximilian Betz, Marcel Schmidt, Manja Klopp und Maik Eckardt. Toni Hoyer ließ sich nicht die Butter vom Brot nehmen und holte den Klassensieg vor Florian Grote und Natalie Straub. Platz 4 bis 10 belegten wie folgt: Sven Klingelhöfer, Claus Altendorf, Marco Fürst, Maximilian Betz, Maik Eckardt, Manja Klopp und Marcel Schmidt.

Klasse 5a – Ausgeglichen

Die Klasse 5a war in Ortrand ziemlich ausgeglichen unterwegs. Man hatte das Gefühl, hier kann heute Jeder auf das Siegerpodest fahren. Hendrik Bundesmann allerdings setzte sich durch und gab nicht einen Vorlauf verloren. Carsten Schlöffel war fast genauso gut unterwegs, musste allerdings einen Vorlauf abgeben, hier holte Daniel Richter den Sieg. Also, Bundesmann gewinnt die Qualifikationswertung, vor Schlöffel und Richter. Die Plätze 4 bis 11 belegen Markus Klopp, Rüdiger Opitz, Rene Freisberg, Nico Spindeldreher, Gerrit Altevogt, Jens Kulke, Micha Dollinger und Patrick Krüger. Bei dieser Startaufstellung zum Klassenfinale knisterte die Luft schon im Vorfeld. Henrik Bundesmann machte anschließend den Sack zu und holte sich den Klassensieg vor Rene Freisberg und Markus Klopp. Daniel Richter und Gerrit Altevogt komplettieren die Top fünf. Platz Sechs geht an Micha Dollinger, auf den weiteren Plätzen kommen Carsten Schlöffel, Rüdiger Opitz, Nico Spindeldreher, Jens Kulke und Patrick Krüger in die Punktewertung.

Klasse 5b - Wimpernschlag

Bereits im Pflichttraining deutete es sich an, Andre Kunkel will es heute wissen – er will den Finalsieg. Doch die Klasse 5b ist stark besetzt in Ortrand bzw. in den ersten beiden Saisonrennen, hoffen wir, dass es so bleibt. Andre Kunkel gewinnt das Zeittraining mit nur 0,1 Sekunden Vorsprung auf Armin Pfalz. Dritter wird Klaus Gräfen, vor Michael Straub und Karsten Krängel. Diese drei Fahrer sind eng beieinander, nur 0,5 Sekunden zwischen Gräfen und Krängel. Platz Sechs sichert sich Holger Gocht, es folgen Meena Pietsch, Felix Fischer und Torsten Zimmermann. Andre Kunkel kann zwei Vorläufe gewinnen, einmal heißt der Sieger Michael Straub. Der Blick auf die Qualifikationswertung zeigt auf, was den Autocross Fan vor Ort im Finale erwartet – Autocross pur. Die Wertung zum anstehenden Klassenfinale lautet, Pole Position für Andre Kunkel, Startplatz Zwei holt sich Michael Straub und der  Dritte im Bunde ist Karsten Krängel. Auf den weiteren Plätzen sieht es wie folgt aus:  Holger Gocht, Torsten Zimmerman, Meena Pietsch, Felix Fischer und dann lauert auf Startplatz acht noch Klaus Gräfen. Nicht dabei ist Armin Pfalz, er hat Probleme an seinem Fahrzeug und musste  daher frühzeitig abstellen. Dann geht es los, die Klasse 5b wird in das letzte Rennen des Tages geschickt, achtmal hinunter zur Hölle  - achtmal kommen sie anschließend im Formationsflug bei Start und Ziel vorbei. Kunkel ist vorne, er fährt Ideallinie, macht sich breit, er kämpft und weiß genau, hinter mir warten sie nur auf den kleinsten Fehler, um über mich her zu fallen.  Kunkel behält die Nerven, Krängel machte zwar pausenlos Druck, musste aber selber auf der Hut sein, denn er hat Michael Straub im Genick. Doch damit nicht genug, auch Straub hat kaum Luft zum Atmen, er wird von Klaus Gräfen gehetzt und dieser wiederum von Torsten Zimmermann. So kommen sie dann ins Ziel. Andre Kunkel mit Wimpernschlag Vorsprung (0,3Sek.) auf Karsten Krängel, dann Michael Straub. Auf Platz Vier hat sich Klaus Gräfen nach vorne gekämpft, Rang Fünf geht an Torsten Zimmermann.  Die Plätze Sechs bis Neun belegen Meena Pietsch – Felix Fischer und Holger Gocht. Zu erwähnen ist noch, dass zwischen dem Sieger Andre Kunkel und Torsten Zimmermann auf Rang Fünf im Ziel gerade einmal 2,4 Sekunden liegen und das Klaus Gräfen die schnellste Runde im Finale fuhr.

Damit geht ein spannender Renntag am Kutschenberg zu Ende. Man muss den Veranstalter einmal loben, trotz der schlechten Wetterverhältnisse soll die Veranstaltung gut organisiert gewesen sein. Einziger Wermutstropfen für uns Fans am PC zu Hause war der Ergebnisdienst am Samstag. Sonntag lief dann auch dieser einwandfrei. Die Fahrer und Teams haben nach Höchstädt und  Ortrand bewiesen, dass sie keine „Schönwetter Autocrosser“ sind. Die Streckenverhältnisse in Höchstädt und Ortrand, waren aufgrund der Regenfälle schwer zu meistern für Fahrer, aber auch Veranstalter. Beide Veranstalter haben ihren Renntag durchgezogen – Klasse Leistung!

Auch ein Dankeschön von unserer Seite an Karlheinz Geiger, er lieferte direkt am Montag die Bilder für diesen Bericht.

Zur Info – auf den Fotos zu den Berichten usw. sind nicht unbedingt die Sieger zu sehen, sondern Teilnehmer aus der Klasse, damit über die Saison möglichst Jeder Mal dran kommt.


Alle Angaben ohne Gewähr!

Th.

www.buchse.de – die Seite für den Autocross Sport


Schlammschlacht

Die Veranstaltung des MSC Höchstädt stand unter keinem guten Stern – Regen ohne Ende und eine dadurch total aufgeweichte Bahn. Erst am Sonntagnachmittag besserte sich das Wetter etwas. Die Vereinsmitglieder gaben alles, damit der 1. Wertungslauf zur Deutschen Autocross Meisterschaft und zum Deutschen Autocross Cup des DAV am Sonntag gefahren werden konnte. Bereits am Samstag, bei den Läufen zum MSC Höchstädt Pokal, deutete sich das schlechte Wetter  an. Doch aufgeben gab es nicht,  weder für den Verein, noch für die  Fahrer und ihre Teams, es wurde gefahren.

Zum Thema aufgeben, eine kleine Geschichte am Rande. Auf der Anreise zum Rennen blieb am Freitag das Team Krängel Motorsport mit defektem Zugfahrzeug auf der Autobahn liegen. Nachdem das Team dann wieder zu Hause war, überlegte man kurz was man machen sollte, Abmelden oder alles versuchen, um am Rennen in Höchstädt teilnehmen zu können. Noch am späten Freitagabend wurde alles vom Zugfahrzeug in ein anderes Fahrzeug verladen und dann machte sich das Team mitten in der Nacht wieder auf den Weg nach Höchstädt, um den 1. Lauf zur Deutschen Meisterschaft 2019 bestreiten zu können – da kann man nur den Hut ziehen.
Am Renntag war unter diesen Wetter- und Streckenbedingungen vor allem eines gefragt, Fingerspitzengefühl und ein sensibler Gasfuß.

Nun ein Blick ins Renngeschehen bzw. in den einzelnen Klassen:

Klasse 1a – Junior – Buggy (gedrosselt)

Das Zeittraining konnte Jonas Müller für sich entscheiden, vor Max Petschel und Samuel Drews. Am Ende der drei Vorläufe hatte sich Samuel Drews mit 2 Laufsiegen die Pole Position für den Finallauf erkämpft. Drews also nach den drei Vorläufen auf Platz 1 in der Qualifikationswertung zum Finale, vor Yasmin Richert und Jonas Müller. Auf den weiteren Plätzen folgten Max Petschel, Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich. Im Finale legte dann Jonas Müller nach und erkämpfte sich den Sieg. Samuel Drews kam knapp dahinter als Zweiter über die Ziellinie vor Max Petschel. Die weitere Reihenfolge lautete Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richert und Lilli Heinrich.

 

 


Klasse 1b – Junior Buggy

Hannah Gumm holte sich die Bestzeit im Pflichttraining vor Liam Müller und Ben Heinrich. In den Vorläufen konnte dann Liam Müller den Spieß umdrehen und alle drei Läufe für sich entscheiden. Platz zwei belegte Hannah Gumm vor Ben Heinrich,  Eric Grosse, Xenia Richter und Lukas Weikl. Liam Müller sicherte sich anschließend souverän den Klassensieg im Finale vor Hannah Gumm und Eric Grosse.  Ben Heinrich, Xenia Richter und Lukas Weikl folgten auf den weiteren Plätzen.

 

 


Klasse 2a – Junioren Tourenwagen

Jan Baltzer sicherte sich beim ersten Start in dieser Klasse sofort die Trainingsbestzeit vor Philipp Zolda und Tim Kulikowski. Es ging in die Vorläufe und hier ließ dann Dominic Sachse nichts anbrennen, 2 Laufsiege und damit Startplatz 1 für das folgende Klassenfinale. Jan Baltzer sicherte sich den 2. Platz, es folgten Tim Kulikowski, Tamara Futterknecht, Timon Dohnke, Lea Nattermann, Joey Hatton, Timo Pittroff und Sebastian Detzer. Im Finale hieß der Einlauf Dominic Sachse vor Tim Kulikowski und Jan Baltzer. Auf den Plätzen  vier bis neun kamen Timon Dohnke, Lea Nattermann, Joey Hatton, Tamara Futterknecht, Timo Pittroff und Sebastian Detzer in die Wertung.

 


Klasse 2b – Serientourenwagen

In dieser gut besetzten Klasse verwies Stefan Schneider im Zeittraining Maik Schramm und Andre Fölz auf die Plätze zwei und drei. Andre Fölz stellte in den 3 Wertungsläufen allerdings  die Hackordnung sofort wieder her und fuhr dreimal als Sieger über die Ziellinie. Platz 2 und 3 erkämpften sich Thomas Lutz und Maik Schramm. Die Plätze 4 – 7  gingen an Tim Müller, Andreas Gebhardt, Stefanie Geiger und Dirk Frankenberger. Stefanie Geiger ging in Höchstädt  zum ersten Mal in dieser Klasse an den Start, unter diesen Bedingungen kann  sie mit Platz 6 mehr als zufrieden sein. Andre Fölz ließ im Finale nichts mehr anbrennen und holte die ersten 20 wichtigen Meisterschaftspunkte ab – Sieg. Thomas Lutz und Maik Schramm schafften ebenfalls den Sprung auf das Podium vor Tim Müller, Andreas Gebhardt und Stefanie Geiger. Dirk Frankenberger wurde auf Platz sieben gewertet.


Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD

16 Fahrer wollten hier die ersten Meisterschaftspunkte 2019 einfahren, damit war für reichlich Spannung gesorgt. Aufgrund der hohen Starterzahl musste die Klasse in 2 Gruppen in die Vorläufe gehen. Zuvor sicherte sich Michael Jenning die Trainingsbestzeit vor Marek Goldbohm und Georg Hoffmann. Nach den zu absolvierenden Vorläufen hatte man am Ende folgendes Bild: Georg Hoffmann sicherte sich den ersten Startplatz für das Klassenfinale vor Jürgen Fick, Philipp Raiser, Frank Heinrich und Marco Paulowitsch. Die Startplätze sechs, sieben und acht holten sich Franz Beck, John-Mark Hatton und Michael Jenning. Die Plätze 9 und 10 wurden über das B – Finale ermittelt, man durfte gespannt sein, wer sich hier am Ende den Klassensieg holen wird. Im Finale war Philipp Raiser mit seinem neu aufgebauten VW Polo Evo1.9 nicht mehr zu bremsen – Klassensieg eingefahren – super Start für ihn in die Saison 2019. Die weiteren Platzierungen erkämpften sich Frank Heinrich, Michael Jenning, Uwe Göbel und John-Mark Hatton.


Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD

Gespannt waren die Fans hier auf das Aufeinandertreffen von Christian Tauber, den amtierenden Deutschen Meister bei den Tourenwagen, Andreas Fürst, Carsten Pietsch und Jens Baltzer. Unter den vorherrschenden Witterungsbedingungen und den damit verbundenen Streckenverhältnissen, konnte man eigentlich keinen Favoriten mehr nennen. Das Training wurde eine Beute von Jens Baltzer vor Carsten Pietsch und Oliver Günthner. In den Vorläufen ging es heiß her. Mit zwei Laufsiegen sicherte sich überraschend Oliver Günthner die Pole Position für das entscheidende  Klassenfinale. Auf Platz zwei kam Carsten Pietsch in die Qualifikationswertung für das Finale und Platz drei sicherte sich Christian Tauber – damit war für ordentlich Spannung vorgesorgt. Das Finale ist schnell erzählt - Carsten Pietsch setzte sich schnell in Führung und gab diese auch bis ins Ziel nicht mehr ab. Einen guten zweiten Platz erkämpfte sich Oliver Günthner vor Christian Tauber und Andreas Fürst. Leider konnten nicht mehr alle Teilnehmer im Finale starten.


Klasse 4a – Crossbuggy 2 WD bis 650ccm

Volle Hütte in der Crossbuggy Klasse 4a. Im Zeittraining fuhr Marcel Schmidt knapp vor  Marco Fürst und Sebastian Witt die Bestzeit ein. Besonders von  Marco Fürst, der seinen ersten Start in dieser Klasse absolvierte, eine Top - Leistung. Die Klasse 4a ist so eng beieinander, da muss man in jedem Vorlauf alles geben um die Konkurrenz auf Distanz zu halten. Nach den zu absolvierenden Vorläufen sicherte sich Sven Klingelhöfer den ersten Startplatz im Finale. Platz zwei bis fünf gingen an Marcel Schmidt, Sebastian Witt vor Marco Fürst und Natalie Straub, die in Höchstädt eine ganz starke Leistung bot.
Dahinter lauerten Nils Müller, Marius Madesta (NL)  und Toni Hoyer. Die Startplätze 9 und 10 mustsen erst noch über das B – Finale ausgefahren werden – mehr Spannung für das abschließende Finale geht schon fast nicht mehr. Nach dem Start des Finals kann Marcel Schmidt sich sofort in Führung setzen. Doch Sven Klingelhöfer setzt sofort nach und hetzt den Führenden Schmidt um den Kurs. Klingelhöfer ist in jeder Runde schneller unterwegs wie der in Führung liegende Schmidt und macht Druck. Schmidt behält die Nerven und holt sich verdient den Sieg vor Klingelhöfer und einem ebenfalls stark fahrenden Marco Fürst. Sehr gut am ganzen Wochenende dabei war Natalie Straub, die auf Platz 4 über die Linie fährt. Platz 5 bis 10 belegten Sebastian Witt – Toni Hoyer – Nils Müller – Michel Müller – Maik Eckard und Marius Madesta aus den Niederlanden. Platz 11 bis 16 gingen an Jörg Conrad, Manja Klopp, Julia Baltzer, Sven Richter, Claus Altendorf und Vanessa Mandel.


Klasse 4b – Crossbuggy  2WD über 650ccm

Florian Eitner sicherte sich die Bestzeit im Zeittraining vor Florian Grote und Florian Schäfer.
Nach den Vorläufen folgendes Bild - Florian Grote konnte alle 3 Läufe gewinnen und sicherte sich damit den ersten Startplatz für das anstehende Finale. Die Startplätze zwei bis fünf belegen Florian Schäfer, Florian Eitner, Samira Stieghan, die im letzten Vorlauf mit einem dritten Platz noch einmal aufhorchen ließ und Gerd Lüchau. Den ersten Finalsieg in der Klasse 4b in der Saison 2019 sichert sich Florian Grote vor Florian Schäfer und Florian Eitner. Platz vier geht an Samira Stieghan, die das Feld bis kurz vor Schluss angeführt hatte. Gerd Lüchau wird als Fünfter gewertet, kann aber leider am Finale mit seinem Buggy nicht mehr teilnehmen. Es wäre schön, wenn wir diese Klasse dieses Jahr öfter alleine fahren sehen können.


Klasse 5a – Spezialcrossbuggy bis 1600ccm

Volle Hütte in dieser Klasse und es lag im Vorfeld schon Spannung in der Luft. Mit Timo Pähler (NL) und Folker- Andre Lange waren zwei Fahrer angereist, die ihre Fahrzeuge noch einmal vor dem Start der Europameisterschaft unter Wettbewerbsbedingungen testen wollten. Im Zeittraining legte Folker-Andre Lange die Messlatte schon sehr hoch für seine Konkurrenten. Er sicherte sich die Trainingsbestzeit vor Timo Pähler und Henrik Bundesmann. Auf den weiteren Plätzen folgten Gerhard Münchemeier, Martin Haselhorst, Carsten Schlöffel, Ingo Wiggering, Daniel Richter, Nico Spindeldreher und Micha Dollinger – sie bildeten die Top Ten. Insgesamt gingen hier 15 Fahrer an den Start, das bedeutete zwei Vorlaufgruppen und am Ende des Tages treffen die besten Fahrer dann im Finale aufeinander. Dann folgte ein offener Schlagabtausch zwischen Pähler und Lange. Beide konnten ihre Vorlaufgruppen je zweimal gewinnen und wurden einmal Zweiter. Das heißt, im Finale wird Timo Pähler von Startlatz eins ins Rennen gehen und Folker-Andre Lange von der Position zwei. Für die weiteren Startplätze  qualifizierten  sich Carsten Schlöffel, der die erste Startreihe komplettierte und in der zweiten Startreihe lauerten Patrick Krüger und Gerhard Münchmeier. Die dritte Startreihe bildeten Henrik Bundesmann, Martin Haselhorst und Rene Freisberg. Aus der letzten Startreihe wurden Daniel Richter und Micha Dollinger ins Rennen geschickt. Das abschließende Finale stand unter der Frage – Pähler oder Lange – wer holt den Sieg?  Timo Pähler aus den Niederlanden setzt sich sofort an die Spitze des Feldes und versucht seinen Verfolgern zu enteilen. Dieses gelingt ihm auch, Stück für Stück kann er sich absetzen. Folker-Andre Lange hat am Start etwas Pech und muss sich nun auf die Jagd machen. Lange kann sich bis zum Ziel noch auf den dritten Platz nach vorne kämpfen. Carsten Schlöffel fährt auf Platz 2 liegend ins Ziel und muss sich noch in den letzten Runden gegen die Angriffe von Lange wehren. Die Plätze 4 bis 8 belegen Patrick Krüger, Gerhard Münchmeier, Rene Freisberg, Daniel Richter und Micha Dollinger. Henrik Bundesmann und Martin Haselhorst  können das Finale leider nicht beenden, werden damit auf Platz 9 und 10 gewertet.


Klasse 5b –Spezialcrossbuggy über 1600ccm

Die große Klasse bei den Buggy Fahrzeugen war in Höchstädt gut besetzt und es kamen gleich mehrere Fahrer für den Klassensieg in die engere Wahl. Im Zeittraining hatte Andre Kunkel bei seinem DM Einstand in der großen Klasse die Nase vorne. Platz zwei und drei belegten Michael Straub und Klaus Gräfen. Doch nach den drei zu fahrenden Vorläufen hieß der Mann auf der Pole Position Michael Straub. Platz zwei und drei sicherten sich Klaus Gräfen und Karsten Krängel. Krängel musste den ersten Vorlauf noch ausfallen lassen, schoss dann aber im zweiten Wertungslauf bis auf Rang drei nach vorne – super Leistung bei den Bahnverhältnissen. Auch im dritten Lauf belohnte er sich mit Rang drei. Matthias Kehn sicherte sich Startplatz vier vor Andre Kunkel –  Holger Gocht – Meena Pietsch und Armin Pfalz. Michael Straub lies an diesem Wochenende nichts anbrennen und sicherte sich den Klassensieg im Finale vor Klaus Gräfen und Holger Gocht. Karsten Krängel auf Platz 4 und Andre Kunkel auf Platz 5, mussten nach einer Kollision aufgeben  Meena Pietsch auf Rang 6 und Matthias Kehn auf Rang 7 konnten ebenfalls das Finale nicht zu Ende fahren. Armin Pfalz wird noch als Achter gewertet.

Damit geht ein harter Renntag für den MSC Höchstädt und seinen Helfern zu Ende. Die Fahrer mit ihren Teams müssen jetzt wieder ihre Fahrzeuge für den nächsten Lauf zur Deutschen Meisterschaft am kommenden Wochenende in Ortrand vorbereiten.

Erwähnen möchten wir noch kurz die Sieger des MSC Höchstädt Pokal:

Klasse 1 – Hannah Gumm;  Klasse 2 – Timo Pittroff;  Klasse 3 u.4 – Joachim Friedel;
Klasse 5 – Frank Heinrich;  Klasse 6 – Rashid Alketbi und Klasse 7 – Timo Pähler.

Vielen Dank an die Zeitnahme bzw. Marcel Lambrechts, er hat mir den einen oder anderen Wunsch erfüllt, um den Bericht so schreiben zu können!

Ein  Dankeschön geht an Karlheinz Geiger und an das Team Grote/Wegner, die auf Anfrage sofort Bilder für den Bericht bereit stellten – Danke!!

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
www.buchse.de die Seite für den Autocross Sport

 


Vorbericht Ortrand

Starkes Fahrerfeld

Auch für den 2. Lauf zum Deutschen Autocross Cup des DAV sowie zur Deutschen Autocross Meisterschaft hat bisher ein tolles Fahrerfeld  genannt. Mit momentan ca. 75 Nennungen sind die meisten Klassen gut gefüllt, noch ist ja nicht Nennungsschluss, da geht sicherlich noch etwas.

Klasse 1a und 1b

In der Klasse 1a muss man abwarten, ob Samuel Drews wieder so eine starke Saison wie 2018 fahren wird. Seine ärgsten Verfolger werden in Ortrand  natürlich auch alles geben, um am Ende des Tages ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Außer Samuel  Drews hat Lilli Heinrich, Finn-Lukas Kaiser, Yasmin Richert, Max Petschel und Jonas Müller genannt.
Eine Klasse höher in der 1b geht ebenfalls ein sehr schnelles Fahrerfeld auf die Punktejagd. Liam Müller und Ben Heinrich haben bereits in der letzten Saison gezeigt, dass sie zu den ganz Schnellen in ihrer Klasse gehören - können sie in Ortrand ihre Klassenkameraden auf Distanz halten? Denn mit Hannah Gumm, Xenia Richter, Lukas Weikl und Eric Grosse gehen weitere Starter ins Rennen um die Deutsche Meisterschaft, die es dieses Jahr wissen wollen.
Man sollte sich diese beiden Klassen ruhig einmal vor Ort anschauen, es wird guter Sport geboten.

Klasse 2a – Junioren Tourenwagen

Einige Newcomer haben wir im letzten Bericht bereits erwähnt, mit Sebastian Detzer steht auch in Ortrand ein weiterer bekannter Name in der Startliste. Man wird im Laufe der Saison sehen, ob er in die „berühmten Fußstapfen“ treten kann, wir denken schon. Timon Dohnke und Jan Baltzer werden sich ebenfalls erst einmal im Laufe der Saison einschießen müssen, während Lea Nattermann – Dominic Sachse und Tamara Futterknecht bereits mehr Erfahrungen haben – von daher eine ganz interessante Klasse 2a in diesem Jahr.

Klasse 2b – Serientourenwagen

Bisher haben erst 4 Fahrer genannt, das ist eher ungewöhnlich, wollen wir hoffen, dass noch mind. 1 – 2 Nennungen hinzukommen. Mit Andre Fölz hat ein Fahrer genannt, mit dem man in der Meisterschaft rechnen muss. Stefan Schneider und Thomas Lutz sind ebenfalls erfahrene Cross Piloten und mittendrin die junge Steffi Geiger, die in dieser Saison in die Klasse 2b aufgestiegen ist. Eine spannende Mischung, man darf gespannt sein, wer hier das Rennen machen wird.
Klasse 3a – Spezialtourenwagen 2WD
Paulowitsch – Raiser- Fick und Lokalmatador Paulig mitten drin, für die Fans an der Strecke eine ganz heiße Klasse. Raiser, Fick und Paulowitsch werden sich nichts schenken, diese Fahrer sind auf Augenhöhe unterwegs, doch wer kann in dieses Trio einfahren? Paulig, Knobloch, Jenning, Beck, Goldbohm, Eberle, Göbel und Krucker werden sicherlich alles geben, um den Erstgenannten das Leben schwer zu machen – warten wir es einmal ab.

Klasse 3b – Spezialtourenwagen 4WD

Carsten Pietsch will es in dieser Saison wissen und die komplette DM fahren. Sein BMW ist ein sehr sauber aufgebautes Fahrzeug, kann er damit Andreas Fürst oder Jens Baltzer in Ortrand ärgern und damit weitere wertvolle Punkte einfahren? Die Klasse 3b hat es in der Saison 2019 wirklich in sich. Rene Schlöffel ist nach längerer DM Pause auch wieder am Start, herrlich – auf Schlöffel sollte man ein Auge haben! Marius Klebs will in Ortrand zum ersten Mal in dieser Saison seinen Ford Focus an den Start bringen, dazu kommen Marcus Geier, Siegfried Krucker, Michael Gautsch und Martin Münch, alles keine Kostverächter, wird sicherlich ein Highlight am Kutschenberg die Klasse 3b.

Klasse 4a und 4b Cross – Buggys – bis und über 650ccm

Bisher stehen nur 2 Nennungen für die Klasse 4b in der Nennliste und zwar Florian Grote und Florian Eitner. Wer wird sich von den Beiden am besten gegen die Übermacht der Klasse 4a Fahrer durchsetzen können? Denn die Klasse 4a, diese Klasse 4a !!! ist seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau unterwegs. Wer da gewinnen will, der muss das Gaspedal ca. 1 – 2 cm durch das Bodenblech drücken. Der Platzhirsch ist sicherlich Toni Hoyer, ihn gilt es zu schlagen, denn er fuhr 2018 eine ganz starke Saison und wird alles geben, um dort wieder anzusetzen. Die zwei schnellen Rennladys Natalie Straub und Manja Klopp sind ebenfalls am Start, dazu der junge Marco Fürst, die erfahrenen „Herren“  Klingelhöfer, Altendorf, Eckardt, Betz, Schmidt und Sven Richter, der 2019 sein Comeback im Autocross gibt – eine Top -  Mischung.

Klasse 5a – Spezialcross Buggy  bis 1600ccm

Volle Hütte wieder einmal – genau das Richtige für die Autocross Fans. Martin Haselhorst  hat für die Saison 2019 noch einmal richtig aufgerüstet und zählt damit zu den Favoriten, aber kann man in dieser ausgewogenen Klasse überhaupt von Favoriten sprechen?
Denn wer sich in der Autocross Szene auskennt, der wird schnell erkennen, das die Klasse 5a am Kutschenberg stark besetzt ist. Marcus Klopp – Patrick Krüger – Nico Spindeldreher und der amtierende Deutsche Meister Martin Fürst sind dabei. Diese Fahrer beendeten die Saison 2018 unter den Top Ten der Division 5 im Deutschen Autocross Cup des DAV und hier treffen sie wieder aufeinander. Gejagt werden sie von Jens Kulke – Daniel Richter – Carsten Schlöffel – Martin Wagner – Micha Dollinger – Ingo Wiggering – Rene Freisberg – Henrik Bundesmann  -Gerrit Altevogt und Rüdiger Opitz. Also alles Piloten, die für das Podium gut sind – herrlich!!!

Klasse 5b - Spezialcross Buggy  über 1600ccm

Armin Pfalz –– Andre Kunkel – Klaus Gräfen und Holger Gocht bringen auch in Ortrand ihre ehemaligen Europameisterschaftsfahrzeuge  an den Start. Andre Kunkel möchte 2019 zum ersten Mal die komplette DM bestreiten, da sind ihm Gräfen – Pfalz und Gocht im Vorteil, sie kennen die Strecken bereits. Ebenfalls ihre erste Saison in der Deutschen Meisterschaft möchte  Meena Pietsch fahren und das in dieser schweren Klasse. Mit Michael Straub gesellt sich, wie mehrfach in anderen Berichten erwähnt, wohl der erfahrenste DM Pilot der letzten Jahre hinzu. Auch in dieser Klasse ist es schwer vorherzusagen, wer der Favorit sein könnte. Mit Chance kommt auch noch die Nennung von Karsten Krängel mit seinem Trackline – Ford dazu, dann wären es 7 Starter in der Klasse 5b – ist damit die Durststrecke dieser Klasse zu Ende?

Der Veranstalter - MC GV Ortrand e. V. im ADAC – hat in den letzten Jahren viel an seiner Strecke und dem Renngelände gearbeitet und verbessert, von daher haben sie ein so tolles Starterfeld auch verdient und wer weiß, evtl. kommen ja noch welche hinzu, denn bis zum 01.05. 2019 – 24 Uhr kann noch genannt werden und damit besteht die Chance auf 80 Nennungen!!

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
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Vorbericht  Autocross DM und DAV – Cup  2019

Volle Klassen beim MSC Höchstädt

Der MSC Höchstädt lockt auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Starterfeld an den    KTM – Ring. Alleine die große Anzahl an Nennungen zum DM Lauf zeigt, dass es nicht immer eine Rennstrecke mit hartem Boden, langen Geraden usw. sein muss, wenn das Drumherum stimmt, dann kommen auch die Fahrer. Seit Jahren veranstaltet der MSC Höchstädt Top – Rennen, der ganze Verein ist bemüht und das merken auch die Fahrer, hier fährt man gerne, hier will man dabei sein. Noch ist nicht einmal der Termin zum vorläufigen Nennungsschluss erreicht und es liegen bereits 98 Nennungen vor. Man kann davon ausgehen, dass bis zum absoluten Nennschluss die 100er Marken durchbrochen sein wird.

Jetzt aber erst einmal der Blick in die einzelnen Klassen:


Klasse 1a und 1b – Junior Buggys

Bis jetzt liegen dem Veranstalter schon 13 Nennungen vor und zwar 7 in der Klasse 1a und    6 in der Klasse 1b. In der Klasse 1a wird der Deutsche Vizemeister der Junior Buggys ins Lenkrad greifen und auf Punktejagd gehen. Samuel Drews musste sich im letzten Jahr noch Vanessa Mandel beugen, man kann davon ausgehen, das Drews es in diesem Jahr wieder versuchen wird den Titel einzufahren - er gehört auf alle Fälle zum engeren Favoritenkreis.
Aber seine Klasse ist sehr stark besetzt, Joans Müller, Max Petschel, Yasmin Richert,      Finn-Lukas Kaiser und Lilli Heinrich, sie alle wissen wie man so einen Buggy schnell bewegt, es wird spannend.
Eine Klasse höher in der 1b das gleiche Bild, auch hier ein starkes Fahrerfeld mit Liam Müller, Ben Heinrich, Hannah Gumm, Xenia Richter, Lukas Weikl und Eric Grosse – alles junge Leute, die wissen wo das Gaspedal sitzt und wo es hingehört  und zwar auf den Boden. Wer als Zuschauer vor Ort ist, schaut euch die Junioren an, sie haben es verdient.


Klasse 2a – Serientourenwagen Junioren

Auch diese Klasse ist, genau wie in den letzten Jahren, wieder gut besetzt. Die meisten Starter in dieser Klasse haben bereits viele Rennen in der Deutschen Meisterschaft bestritten, aber es sind auch einige neue Piloten dabei, z.B. Luka Korte oder Timon Dohnke und Jan Baltzer. Luka Korte war in 2018 bereits am Matschenberg dabei, anscheinend hat es ihm in der DM gefallen, hoffen wir einmal, dass er in dieser Saison das eine oder andere DM Rennen mehr bestreiten wird. Jan Baltzer ist  umgestiegen und startet jetzt in der 2a, schauen wir einmal, wie er sich hier schlagen kann, auch Timon Dohnke werden wir  im Auge behalten.  Diese Klasse ist sehr ausgeglichen besetzt, man darf gespannt sein, wer am Ende des Tages oben auf dem Podium stehen wird.


Klasse 2b – Serientourenwagen

Auch diese Klasse kann sich über Neuzugänge freuen, z.B. Steffi Geiger, mehrfache Vizemeisterin bei den Junioren, wird nun in dieser Klasse versuchen Punkte einzufahren.
Mit Andre Fölz geht ein Fahrer an den Start, der immer gutes Material einsetzt, ein ganz schneller Mann. Fölz konnte die Saison 2018 auf Platz 3 in der Meisterschaft beenden, doch die Konkurrenz in seiner Klasse steht ihm nicht viel nach. Hier nur eine kleine Auswahl, da wären Andres Gebhardt, Stefan Schneider, Klemmens Schramm usw. ebenfalls schnelle Fahrer – die Klasse ist jetzt schon mit 10 Fahrern gut besetzt – am Ende des Renntages werden wir sehen, wer den ersten Klassensieg in der 2b einfahren konnte.


Klasse 3a – Spezialtourenwagen ( 2WD)

Raiser is back – Philip Raiser wird sicherlich im Mittelpunkt in dieser Klasse stehen. Er bringt einen nagelneu aufgebauten VW Polo an den Start, man darf auch hier gespannt sein, wie Raiser mit dem neuen Arbeitsgerät zu Recht kommen wird. Er hat allerdings starke Konkurrenz, ein großer Gegenspieler wird Marco Paulowitsch sein, der ebenfalls einen piekfein aufgebauten Ford Fiesta  an den Start bringen wird. Jürgen Fick ist auch immer flott unterwegs, oder Frank Heinrich –Kai Köhler; diese Liste lässt sich leicht fortsetzen,  eine spannende Klasse mit bereits 13 Nennungen schon vor dem vorläufigem  Nennungsschluss!


Klasse 3b – Spezialtourenwagen (4WD)

Hier treffen sie aufeinander, der amtierende Deutsche Meister Christian Tauber im Subaru, Andreas Fürst auf Audi Quattro, Jens Baltzer  mit seinem Skoda und Carsten Pietsch im BMW. Dazu gesellen sich weitere sehr schnelle Piloten, wie Tobias Mosler mit seinem V8 Quattro, Oliver Günthner, Markus Geier, Siegfried Krucker und Michael Gautsch. Man kann davon ausgehen, dass diese Klasse zu den Publikumslieblingen zählen wird. Die Fans warten förmlich auf das Aufeinandertreffen dieser Fahrer mit ihren Allrad und teilweise mit Turboladern angetrieben Tourenwagen. Die Piloten werden mit Sicherheit Top – Autocross Sport bieten – wer am Ende vorne sein wird, das kann man bei dem Fahrerfeld nicht vorher sagen.


Klasse 4a – Cross Buggy bis 650 ccm - 2WD

Auch diese Klasse kann sich über neue Starter freuen und was für welche, Marco Fürst, Julia Baltzer und Vanessa Mandel. Marco Fürst bereits seit Jahren im Autocross erfolgreich dabei, Julia Baltzer, Deutsche Meisterin 2018 bei den Junior Tourenwagen, Vanessa Mandel ihres Zeichen  Deutsche Meisterin 2018 bei den Junior Buggys und nun treffen sie hier aufeinander und dazu in einer Klasse, in der kein Millimeter Boden verschenkt wird. Weil dieses  alles noch nicht reicht – Sven Richter gibt sein Comeback im Autocross, genau in dieser Klasse 4a, hier - wo mit dem Messer zwischen den Zähnen gefahren wird. Zu diesen bereits erwähnen Piloten gesellen sich aktuell laut Nennliste noch weitere 11 Starter, das heißt, diese Klasse wird man in 2 Gruppen teilen müssen und im Finale treffen die Schnellsten dann  aufeinander und kämpfen um den Klassensieg. Mit Toni Hoyer (Deutscher Vizemeister 2018), Maximilian Betz, Sebastian Witt, Claus Altendorf, Marcel Schmidt usw. – die Liste ist lang, treffen Fahrer aufeinander, die es wissen wollen. Zu erwähnen ist noch, das neben Julia Baltzer und Vanessa Mandel, zwei weitere sehr schnelle Damen an den Start gehen und zwar Manja Klopp und Natalie Straub – hier könnte man fast eine extra Damenwertung einführen.


Klasse 4b Cross Buggy über 650ccm – 2WD

Endlich, der MSC Höchstädt hat es geschafft und 6 Fahrer an den KTM Ring gelockt. Diese Klasse war in den letzten Jahren immer sehr mau besetzt, eher fast gar nicht. Daher muss man besonders Samira Stieghan erwähnen, die immer mal wieder bei ausgesuchten Rennen in dieser Klasse genannt hat. Großes Lob an Samira! Im letzten Jahr gesellte sich bei 2 Rennen dann Florian Grote hinzu und versuchte sein Glück und zwar erfolgreich. Florian fasste den Entschluss, 2019 planen wir einmal eine ganze Saison DM zu fahren - in dieser Klasse. Jetzt stehen in der Nennliste plötzlich 5 Namen, Samira Stieghan – Florian Eitner – Fabian Jahn – Florian Grote und Gerd Lüchau. Damit könnte die Klasse bereits alleine fahren und müsste nicht mit der Klasse 4a zusammengelegt werden. Man munkelt, dass auch Florian Schäfer noch genannt hat und nur noch eine Startnummer zu geteilt bekommen muss – dann wären es 6 Fahrer. Nun haben die Fahrer es selber in der Hand, ob sie am Sonntag alleine fahren können oder nicht. Bedeutet, wenn man bereits am Samstag am Pokal teilnehmen möchte, dann sollte jeder Fahrer aus dieser Klasse sein Fahrzeug auf Händen tragen, damit am Sonntag dann wieder gestartet werden kann  und die Klasse 4b endlich einmal alleine ins Rennen geschickt werden könnte.


Klasse 5a – Spezialcrossbuggy bis 1600ccm

Hier läuft einem fast das Wasser im Mund zusammen! Mit Martin Fürst, amtierender Deutscher Meister und Martin Haselhorst, dritter in der DM 2018 stehen schon einmal zwei Fahrer in der Startliste, die auch in dieser Saison wieder den Titel ins Auge gefasst haben. Aber bei der Konkurrenz in dieser Klasse wird es in Höchstädt mehr wie spannend werden.  Eigentlich haben fast alle Spitzenfahrer genannt, wie z.B. Patrick Krüger, Rene Freisberg, Nico Spindeldreher, Marcus Klopp und Gerhard Münchmeier – man kann nicht alle Piloten aufzählen – schaut Euch auf www.autocross-deutschland.de die Nennliste an – herrlich. Nicht dass das schon reichen sollte, z.B. wird Ingo Wiggering seinen DM Einstand geben und aus der Europameisterschafft gesellen sich sogar noch Henrik Bundesmann, Willi Lüders, Folker Andre Lange und Timo Pähler aus den Niederlanden hinzu – was will man mehr???


Klasse 5b – Spezialcross Buggy über 1600ccm

Auch hier reibt man sich die Augen. In den letzten Jahren eher mäßig besetzt, stehen jetzt schon 10 Fahrer in der Nennliste und diese bringen teilweise ehemalige Fahrzeuge aus der Europameisterschaft an den Start – also ein schon sehr hohen Niveau in dieser Klasse. Mit Michael Straub geht wohl der erfahrenste DM Pilot der letzten Jahre ins Rennen, dazu gesellt sich sein größter Konkurrent aus der letzten Saison, Klaus Gräfen, auch kein Unbekannter. Mit Karsten Krängel geht ein Fahrer an den Start, der letzte Saison nur einmal DM Luft schnuppern wollte und dabei direkt 2 Siege einfahren konnte. Aus dem hohen Norden gesellen sich dieses Jahr Meena Pietsch und Matthias Kehn hinzu, Kehn mit einem Subaru Motor im Heck, also eher etwas Selteneres. Andre Kunkel bringt einen Hosek Buggy  an den Start, ebenso wie Armin Pfalz. Dann haben wir noch Holger Gocht, Torsten Zimmermann und Sven König dabei - König auf einem A&P Buggy, auch ein interessantes Fahrzeug. Man sollte davon ausgehen, wenn diese Klasse auf der Startplatte steht, da brennt die Luft. Wer am Ende den Sieg holen wird – abwarten bei dem Fahrerfeld.

Wir von www.Buchse.de wünschen allen Fahrern viel Glück und denkt daran, ein Rennen wird nicht in der ersten Kurve entschieden, es gibt 3 Vorläufe und ein Finale – also nicht mit Gewalt in der ersten Kurve alles riskieren – es ist eure Gesundheit und die Saison ist noch lang.

Sollte der eine oder andere Teilnehmer nicht erwähnt worden sein, nlmmt es uns nicht krumm – es würde den Bericht sprengen und über die Saison versuchen wir, immer mal jeden Fahrer zu erwähnen.

Ansonsten, wer Ende April Zeit hat – auf nach Höchstädt, denn es geht nicht nur die DM an den Start, nein – es wird auch noch zusätzlich um den Höchstädt Pokal gefahren. Mehr Autocross geht nicht! Der endgültige Nennungsschluss ist der 24.04.2019, wer noch dabei sein möchte – es kann noch genannt werden. Der Veranstalter hofft auf bzw. wünscht sich unfallfreie – saubere und faire Rennen, es soll jeder Fahrer gesund nach Hause kommen.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!! Stand Nennliste 14.04.2019 – 10:00 Uhr

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P.S. Es kann schon für den DM Lauf in Ortrand genannt werden.

 


Andre und Frank Tieben – Es fehlt die Zeit…

Durch seinen Bruder Frank, kam Andre ca. 2007 zum Autocross. Beide Brüder fuhren erst auf einem Honda Civic in der Jugendklasse des DRCV und des NWDAV, später erfolgte dann der Umstieg auf einen Eigenbau. Der erste Eigenbau war ein Peters Rahmen mit Opelmotor und Allradantrieb. Diesen Buggy teilten sich Andre und sein Bruder, mal fuhr der eine mal der Andere. Im Jahre 2012 folgte dann der nächste Umstieg und zwar auf den heutigen JVDC – Rahmen mit Hayabusa Aggregat im Heck.

2016 entschloss man sich zu folgendem Schritt, Andre fährt und Frank übernimmt das Schrauben und weiterentwickeln des Buggy.  Auf den Rennplätzen werden die Beiden natürlich immer von ihrem Club, dem MSC Rütenbrock unterstützt – der MSC sei wie eine große Familie sagen die Beiden. Über den Winter wird das Fahrzeug natürlich stets verbessert und verfeinert, damit man dann  in der nächsten Saison wieder vorne mitfahren kann- die Konkurrenz schläft nicht, also wird auch im Team Tieben der Buggy immer auf dem neusten Stand gehalten.

Ein großes Problem haben Andre und Frank allerdings jedes Jahr, da sie einen Kfz Betrieb betreiben, fehlt es meistens an der Zeit eine Meisterschaft komplett zu bestreiten. In den letzten Jahren war man trotz aller Zeitprobleme erfolgreich im ADAC NAX Cup unterwegs. Für die Saison 2019 wird man diesen auch wieder ins Auge fassen und evtl. noch hier und da, je nach Zeit – Lust und Laune das eine oder andere Rennen in anderen Serien fahren. Schön wäre es, wenn Andre und sein Bruder Frank dann auch am DM Lauf im August in Uelzen teilnehmen könnten, vom Speed her werden sie sicher vorne dabei sein – warten wir es einmal ab.

Th.

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Eric  Grosse  – Familienteam

Bevor Eric in den Cross Sport wechselte, war er bereits im Kart Sport aktiv. Bei dem Besuch einer Autocross Veranstaltung durfte Eric in der Mittagspause einmal zum Spaß einen Tourenwagen fahren, dieses reichte aus um den Entschluss zu fassen, das probieren wir auch einmal. Wir, das sind Vater Roy und Mutter Nicole, die Eric immer bei den Rennen unterstützen – ein reines Familienteam wenn man so möchte. Erste Rennen im Autocross bestritt Eric mit einem 600ccm Cross - Kart, das noch im selben Jahr erstanden und eingesetzt wurde.

Daraufhin entschied sich Familie Grosse komplett in den Autocross Bereich zu wechseln, man fand Gefallen an den Abläufen beim Autocross – mehrere Sprintrennen an einem Tage, auch das Miteinander im Fahrerlager gefiel und bezahlbar war der Sport auch noch. 2018 wollte man den Sport etwas professioneller betreiben und so wurde ein Yellow-tec Cross Kart gekauft. Mit diesem Junior Buggy (Cross-Kart) erfolgte dann der Einstieg in die Deutsche Autocross Meisterschaft. Zum Saisonbeginn hatte man mal größere – mal kleinere Probleme mit der Technik, auch waren die Strecken für Eric alle neu, also vorsichtig herantasten hieß die Devise. In Höchstädt und beim 2. DM Lauf in Ortrand verfehlte Eric das Treppchen nur knapp, das änderte sich aber bei den letzten 3 DM Rennen der Saison, Eric fuhr dreimal in Folge auf das Podium. Zwei dritte Plätze und ein Finalsieg konnten eingefahren werden und durch diese Erfolge schaffte Eric noch den Sprung in die Top – Ten in der DM Gesamtwertung bei den Junioren.

In der kommenden Saison soll die DM nun komplett bestritten werden, da man die Erfahrungen aus dem letzten Jahr nun umsetzen möchte erhofft man sich auch einen Sprung in der Tabelle nach vorne. Der Buggy wurde über den Winter leicht verbessert, ist aber im Grunde immer noch der gleiche wie vor 15 Jahren, so alt ist er nämlich schon und hat damit bereits etliche Rennen auf dem Buckel. Das drum herum in der Deutschen Meisterschaft gefällt Familie Grosse  gut, immer andere Strecken, das ganze Umfeld halt, hier möchte man weiterhin aktiv bleiben. Freuen würde sich Familie Grosse natürlich auch über einen Sponsor, der ebenfalls Interesse an dieser Motorsportdisziplin hat, ansonsten soll der Fahrspaß am Autocross für Eric im Vordergrund stehen.

Th.

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Vanessa Mandel – Durchgesetzt

Vanessa Mandel saß bereits mit zwei Jahren zum ersten Mal in einem Kart und drehte ihre Runden. Durch die familiäre Vorbelastung, beide Opas sind Autocross gefahren, Mutter und Vater ebenso, eigentlich war sie von Kindesbeinen an auf den Rennplätzen in Deutschland zu Hause. So fasste Vanessa 2015 den Entschluss – ich möchte auch fahren. Was ein wenig verwundert - sie musste erst Ihre Eltern überreden, doch diese wurden weich gekocht und gaben schließlich ihr OK. Über den Winter 2016 baute man das erste Cross - Kart und damit stand dem Einstieg in die Autocross DM 2016 nichts mehr im Weg.
Jetzt machen wir einen kleinen Sprung und zwar in die Saison 2018. Vanessa fuhr in der Saison 2018 wie der Teufel. Schnell konnte sie sich in der Tabelle oben festsetzen, allerdings ließ die Konkurrenz nie wirklich locker, sie musste stets konzentriert fahren und durfte sich keine Fehler erlauben. Sie startete furios in die Saison 2018 mit 4 Finalsiegen am Stück. Es folgte ein kleiner „Durchhänger“, aber beim vorletzten Lauf im Kesseltal machte sie den Sack so gut wie zu. Das i – Tüpfelchen war dann noch der Sieg beim Endlauf am Matschenberg. Vanessa hatte sich - Durchgesetzt – die Deutsche Meisterin bei den Juniorbuggys 2018 hieß Vanessa Mandel. Zu erwähnen ist noch, dass Ihr Team Mandel Motorsport seit 2018 mit dem Team Drews – Racing zusammen arbeitet. Samuel Drews war in der Saison 2018 auf dem EX – Kart von Vanessa unterwegs und zwar sehr erfolgreich– Vizemeister 2018. Außerdem unterstützt Mandel Motorsport noch das Team ihres Freundes Sebastian Witt, auch hier wird eng zusammen gearbeitet.

Für die Saison 2019 ist ein Wechsel in die Klasse 4a geplant. Voraussichtlich wird Vanessa aber nicht die volle Saison fahren, ihr fehlt dafür die Zeit. Dort wo sie an den Start gehen wird steht vor allem eines im Vordergrund, das neue Fahrzeug kennenlernen. Da sie nicht alle Rennen fahren wird, hat sie auch nicht den Druck der Titelverteidigung und kann daher locker an die neuen Aufgaben heran gehen.
Ein großes Dankeschön von Vanessa geht an Ihre Sponsoren und an Ihr Team, das ihr immer zur Seite stand.

Th.
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Martin Haselhorst – Nachgelegt

In der Saison 2018  zählte Martin Haselhorst bis zum letzten Rennen zum engsten Kreis der Titelfavoriten. Am Ende der Saison wurde es dann Platz 3 in der Deutschen Autocross  Meisterschaft und Platz 2 im DAV – Autocross Cup.  Martin Haselhorst will es in der anstehenden Saison noch einmal wissen, mit seinem Team möchte er wieder die komplette Deutsche Autocross Meisterschaft bestreiten. Sein Ziel ist natürlich der Titel in der Deutschen Autocross Meisterschaft 2019 und um dieses Ziel zu erreichen wurde im Team Haselhorst  kräftig nachgelegt. Mit einem komplett neuem Fahrzeug aus dem Hause JVDC will man an den Start gehen. Im Heck wird wieder ein Hayabusa – Motor seinen Dienst verrichten. Der Motor stammt von Wegner Motorsport, damit kann Martin sicher sein, das genügend Leistung vorhanden ist.

Das neue Fahrzeug wurde konsequent weiter entwickelt und wird im Vergleich zum Vorjahresauto leichter sein, auch wurde im Bereich der Achsgeometrie etwas verändert. Demnächst soll es zu den ersten Testfahrten gehen und dann will man zusammen mit dem Fahrwerksspezialisten Nico Groot das Fahrzeug nach Martins Wünschen einstellen.  Das Team Haselhorst Motorsport steckt bereits voll in der Planung und Vorbereitung der Saison 2019.  Zum Saisonstart in Höchstädt wird man dann fast ein 2. Fahrzeug nur an Ersatzteilen, vom Fahrwerk bis zum Motor, immer im Rennbus dabei haben. Man sieht also, Martin Haselhorst will es wissen. Zu seinem Team gehören Hubert Haselhorst (Teamchef) – Gerd Schlüter (Antriebstechnik) – Matthias Schlüter (Mechaniker) – Stefan Wegner (Motorenbau) und Sophia Ruhr (Catering). Wenn es in der anstehenden Saison nach Plan läuft, dann möchte Martin noch ein oder zwei Rennen zur Europameisterschaft bestreiten.
Ein großes Dankeschön von Martin an alle Sponsoren und Helfer des Teams.

Wir von www.buchse.de  drücken dem Team Haselhorst für die Saison 2019 die Daumen.

Th.

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Stefanie Geiger – Klassenwechsel

Stefanie Geiger fährt seit Jahren erfolgreich in der Autocross DM und im DAV – Cup vorne mit, im letzten Jahr trat man im Team Geiger etwas kürzer. Man ging bei „nur“ 5 DM – Läufen an den Start, fuhr aber 4mal auf das Podium. Im letzten Rennen hauchte ihr Gefährt dann allerdings sein Leben aus. Trotz der nur 5 Starts belegte Stefanie am Ende der Saison noch den 5. Platz in der Meisterschaft. Ihre Erfolgsbilanz der letzten Jahre kann sich sehen lassen. Seit 2014 ist Steffi im Autocross-Sport aktiv dabei, 2015 – 2016 und 2017 hieß der Junioren –Vizemeister immer– Stefanie Geiger. Für die Saison 2019 wird nun ein neues Fahrzeug über den Winter vorbereitet und zwar ein Peugeot 206. Mit diesem Fahrzeug wird Steffi dann in die Klasse 2b wechseln, zu den „Erwachsenen“ und hier auf Punktejagd gehen. Man ist sich im Team natürlich bewusst, das Stefanie sich erst einmal auf das neue Auto einschießen muss und das die Gangart in der 2b evtl. doch etwas härter sein könnte wie bisher.

Von daher wird es sicherlich interessant werden, ob und wie Steffi sich in der neuen Klasse in der anstehenden Saison durchsetzen wird. Neben ihrer Familie, auf die sie sich immer verlassen kann, stehen ihr die beiden Mechaniker des Teams, Benjamin Frank und Daniel Gnugesser, zur Seite.
Für die Saison 2019 drücken wir von www.buchse.de auch Stefanie Geiger und ihrem Team die Daumen und hoffen natürlich, dass uns Karlheinz Geiger auch weiterhin als Fotograf die Treue hält.
 
Th.

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Dennis Schöning – Nordlicht im Autocross

Dennis Schöning ist im Autocross bereits einige Jahre aktiv dabei. Sein Vater, Ewald Schöning, war ebenfalls viele Jahre als Fahrer im Autocross unterwegs. Die ersten Gehversuche im Autocross unternahm Dennis im Jahre 2010 noch als Tourenwagenfahrer (VW Polo) und das recht erfolgreich, mehrere Meistertitel konnte er im Nachbarland (Dänemark) erringen. Doch Dennis wollte mehr – Spezialcross (Buggy) hieß sein Ziel – und so kaufte er sich den alten Fast & Speed Rahmen von Folker Andre Lange. Mit diesem Fahrzeug stieg er in die damalige IDC Serie, dem heutigen ADAC NAX Cup, ein. Es folgte ein Büchl (Nachbau) und mit diesem Fahrzeug ging es dann schon weiter in Richtung Podest Plätze. Sein bisher größter Erfolg war der Vizetitel in der Klasse 7 im Jahre 2016.

Das Jahr 2017 wurde als Pause genutzt, doch diese war nicht von langer Dauer. Bereits 2018 beendete er sie und ein neues Fahrzeug wurde angeschafft. Dennis erwarb das alte Fahrzeug von Willi Lüders. Dieses wurde dann zu Hause komplett überholt – verbessert und für den ersten Testeinsatz in 2018 vorbereitet. Im Oktober 2018 ging es dann zum ersten Mal auf die Rennstrecke und zwar beim Endlauf des ADAC -  NAX Cup in Uelzen. Hier wurden einige Erfahrungen mit dem Fahrzeug gesammelt, die Dennis nun über den Winter nach seinen Vorstellungen ändern möchte. Zum Fahrzeug – es ist  ein Buggy aus dem Hause von Wegner Motorsport, verbaut ist ein Motor von Tibs Racing, das Fahrwerk stammt von Wollering Dämpfer Service – also, es sind schon sehr gute Komponenten verbaut.

Für die anstehende Saison sind noch keine festen Pläne ausgearbeitet, Dennis möchte eigentlich mal hier und da fahren – wo er gerade Lust zu hat, alles ist möglich. Was bisher fest steht – Hoope (ADAC - NAX Cup) – der DM Lauf in Uelzen, evtl. Klosterfelde (ILP) und ein weiterer Lauf in Uelzen sind eingeplant – alles andere wird kurzfristig im Laufe der Saison entschieden, da Dennis auch beruflich sehr eingebunden ist.

Th.

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Florian Grote goes DM

Florian Grote  plant für die Saison 2019 die Deutsche Autocross Meisterschaft komplett zu bestreiten – wie es dazu kam, schildern wir kurz in diesem Bericht.
Bereits in der abgelaufenen Saison wagte Florian erste Schritte in der DM. Die Saison begann zwar recht unglücklich und zwar mit einem Getriebeschaden bei Tests in Extertal, dennoch wagte das Team einen Start beim ersten DM Lauf in Höchstädt. Nach kurzer Zeit war man überzeugt, obwohl Florian mit seinem Fahrzeug in der Klasse 4a starten musste , das macht Spaß, wir können das Tempo mitgehen – mal sehen wo wir am Ende landen. Im Finale fuhr Florian dann auch direkt auf einen Podestplatz –Platz 3 – was will man mehr? Das Team war zufrieden und überlegte, wagen wir noch einen Start in der DM 2018 – am Saisonende evtl.??


Das Team Grote / Wegner entschloss sich für einen weiteren Start und zwar in Cunewalde. Auch auf dieser schnellen Bahn konnte Florian immer das Tempo in der Klasse 4a mitgehen. Er musste zwar aus einem Klasse 4b Buggy alles heraus quetschen, war aber in jedem Vorlauf unter den Top 3. Im anschließenden Finale lief es fast nach Plan, bis zur letzten Runde konnte Florian den 4. Platz halten, dann der Ausfall – Pech – auch das gehört zum Motorsport.


Beim letzten Lauf zum ADAC NAX Cup war man wieder am Start und auch hier brauchte man sich nicht verstecken. Bei einem wirklich starken Fahrerfeld in Uelzen kam Florian auf Platz 2 ins Ziel.


Florian Grote selbst ist schon seit 2009 im Autocross aktiv, angefangen mit einem Audi 80 Quattro, jetzt auf einem Buggy. Für Team Grote / Wegner war es die erste Saison mit einem Buggy (JVDC – HondaXX), von daher kann man mehr als zufrieden sein.


Man muss den Hut ziehen vor Florian Grote bzw. Team Grote/Wegner, sie sind das erste Team, das mit einem Buggy der Klasse 4b, eine volle DM Saison bestreiten möchte – dafür Daumen hoch!! Das Team hatte bei den 2 DM Rennen Blut geleckt, nun möchte man mehr, wir von ww.buchse.de wünschen Euch für die anstehende DM Saison viel Erfolg!!

Th.

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Autocross in der Familie Pietsch


Mit diesem Bericht möchten wir die Serie Rückblick und Vorschau 2019 fortsetzen. Nach Karsten Krängel, Sören Ronge, Samira Stieghan sowie dem Autocross Team Klopp, nun also Familie Pietsch.

Familiensache

Autocross ist in der Familie Pietsch  fast schon Tradition. Carsten Pietsch und seine Tochter Meena sind beide im Autocross aktiv. Meena wurde quasi in den Cross Sport hinein geboren, Opa – Onkel – Vater – alle vom Cross Virus befallen. Familiäre Unterstützung  erhalten Carsten und Meena natürlich auch von Viola Pietsch, Ehefrau und Mutter, sonst kann man so ein Hobby kaum betreiben.

Carsten Pietsch – Angriff auf die DM 2019?
Durch seinen Vater ist Carsten Pietsch früh zum Autocross gekommen. Der Vater war in den 70iger Jahren aktiv und somit Carsten bereits vorbelastet. Carsten fuhr ab 1986 erfolgreich Kart und stieg 1993 in den Autocross Sport ein. Hier waren auch schnell die ersten Erfolge eingefahren. 1995 und 2013 hieß der Divisionsmeister in der Div. 2 – Carsten Pietsch. Carsten startete  in Uelzen (DC – Cup) sprich dem heutigem ADAC - NAX Cup. In der Saison 2018 brachte Carsten Pietsch einen BMW an den Start, der es in sich hatte.  Der BMW E46 M3  ist mit Sequentiellem Getriebe ausgestattet und die Leistung des Motors ist ebenfalls nicht ohne, hier schweigt man sich allerdings aus. Am Anfang der Saison mussten nach Tests in Uelzen erst noch einige Kinderkrankheiten am BMW beseitigt werden. Doch dann wollte Carsten es wissen, man nannte zum DM Lauf in Siegbachtal.

Ein Start in der DM war schon lange sein Ziel, jetzt hatte Carsten ein Auto am Start mit dem er vorne mitfahren konnte, man war gespannt im Team Pietsch.  Das Ende des Renntages in Siegbachtal ist bekannt: Carsten fuhr beim ersten DM Start direkt auf das Podium - Sieg. Danach ging Carsten noch in Mölln und in Uelzen, bei den Läufen zum ADAC – NAX Cup, an den Start. In Uelzen hieß der Sieger ebenfalls Carsten Pietsch. Zum Saisonabschluss startete das Team Pietsch noch einmal in Oschersleben auf einer Rallycross Strecke und auch hier hieß der Sieger Carsten Pietsch auf BMW. Über den Winter soll das Fahrzeug weiter verbessert werden,  man hat noch ein paar Ideen die einfließen sollen. Für das Jahr 2019 sind mehrere DM Starts geplant – genau genommen 10 – sprich die komplette Saison. Im Motorsport kann man ja nie wirklich fest planen, schnell ist etwas passiert usw., dann muss man ein oder zwei Rennen aussetzen. Sollte es aber klappen und auch Christian Tauber  und Andreas Fürst fahren wieder DM – dann werden wir in der Klasse 3b bei den DM Rennen ein Trio am Start sehen, das wird dann Autocross vom aller Feinsten. Warten wir es ab, man darf gespannt sein.

Meena Pietsch – In den Fußstapfen des Vaters
In der Autocross Szene ist Meena kein unbeschriebenes Blatt mehr. Meena war von 2010 bis 2013 in der Jugend des NAX Cup am Start. Hier gewann sie 2011 den Titel des Jugendmeisters und war zusätzlich 2010 – 2011 und 2013 beste weibliche Fahrerin in dieser Serie. Seit 2013 ist Meena nun im Buggy, sprich Spezialcross, am Start. Am Anfang gab es noch große Schwierigkeiten, immer wieder Probleme und Ausfälle. Doch in der Saison 2018 ging es schließlich Step by Step voran. Ihr Fahrzeug, ein Engel –Eigenbau mit VW Motor und Meena mussten erst Freunde werden. Auch ist ein Umstieg vom Tourenwagen der Jugend in einen Buggy mit Allrad, nicht gerade ein leichtes Unterfangen.

Hinzu kommt, das Meena mit ihrem Fahrzeug im NAX Cup in der Klasse 7 an den Start geht und das ist eine Klasse in der geht es zur Sache, da werden keine Gefangene gemacht. In der abgelaufenen Saison 2018 dann doch erste kleine Erfolge, z.B. beim ersten Lauf in Uelzen, trotz leichter Schwierigkeiten Platz 7!!! Beim Rennen in Mölln Platz 4 im Klassenfinale und Platz 5 im Superfinale. Auch der letzte Lauf in Uelzen konnte mit einem 6. Platz erfolgreich beendet werden.  Meenas Fahrzeug wird nun über den Winter auf Herz und Nieren geprüft und für die Saison 2019 vorbereitet. In der Saison 2019 möchte Meena zusammen mit ihrem Vater an der Deutschen Autocross Meisterschaft teilnehmen und startet hier, nach einigen Änderungen, in der Klasse 5b. Unterstützung erhält Meena natürlich immer von ihrem Freund Patrick Brandt, der ebenfalls aktiver Autocrosser ist. Wir von www.buchse.de drücken Meena und ihrem Vater die Daumen und wünschen Beiden eine erfolgreiche Saison 2019.

Th.

Alle Angaben ohne Gewähr!!

Dankeschön an Joachim Röder für das schöne Foto.

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Klopp Motorsport - Rückblick und Vorschau

Um die Winterpause etwas kurzweilig zu halten, haben wir von www.Buchse.de bereits den einen oder anderen Bericht online gestellt.

Jetzt wollen wir einmal die Saison 2018 vom Team Klopp Motorsport Revue passieren lassen.

Vater und Tochter starten bei den Buggys, der Vater – Markus Klopp – in der 5a und Tochter Manja in der Klasse 4a. Im Hintergrund werkelt Michaela Klopp in den Rennpausen an den Fahrzeugen usw. – ein Familien – Motorsport Team, durch und durch.

Schauen wir uns kurz im Rückblick die Saison 2018 an.
Manja Klopp wechselte in 2018 von den Tourenwagen der Klasse 2a in die Cross – Buggy Klasse 4a. Ein Umstieg der nicht ohne war, neues Fahrzeug – mehr Leistung – am Kart alles neu erlernen usw. Die Klasse 4a ist eine der schwersten und bestbesetzten Klassen in der DM. Hier wird um jeden Zentimeter gefightet und man bewegt sich im Starterfeld fast auf einem Level, daher ist es für Neueinsteiger nicht gerade einfach hier Erfolg zu haben. Beim ersten Lauf in Höchstädt hieß die Devise – ankommen – Fahrzeug verstehen und kennenlernen. Am Ende des ersten Laufes zur DM waren die ersten Punkte eingefahren. Manja konnte sich von Lauf zu Lauf in der DM steigern. Im ersten Rennen wurde sie auf Platz 17 gewertet, es folgten Platz 11 dann Platz 7, in Schlüchtern ein kleiner Durchhänger – Platz 12. Beim Lauf in Dauban dann Manjas Saison – Highlight – Platz 3 – Podium. Da war Vater Markus wohl besonders stolz, so wird jedenfalls berichtet. Doch dass Freud und Leid im Motorsport gute Kumpels sind, erfuhr Manja beim nächsten Rennen in Siegbachtal – Motorschaden. Zu Hause wurde der Motor gegen einen anderen getauscht und die Saison 2018 sauber zu Ende gefahren. In der Deutschen Meisterschaft belegte Manja den 20. Platz, im DAV Autocross Cup wurde sie als 11. in ihrer Division gewertet.


Schauen wir auch noch kurz bei Markus Klopp rein. Auch Markus startete für einige Rennen in der DM auf seinem Buggy mit Hayabusa Motor im Heck. Allerdings war für ihn der Saisonstart alles andere als erfolgreich – Motorschaden gleich beim ersten DM Rennen. Markus konnte zwar ein paar Punkte mitnehmen, aber das nützt wenig, wenn der Motor in die ewigen Jagdgründe eingegangen ist. Er hatte allerdings wenig Langeweile, denn Manjas Renner musste ja zu jedem Rennen neu vorbereitet werden  - über zu wenig Arbeit konnte Markus sich also nicht beschweren.  Zum Saisonende stieg Markus dann noch einmal für einige Rennen ein und konnte so noch ein paar Punkte in der DM einfahren.


 

Die DM alleine reichte dem Team nicht,  man startete noch ab und an im ADAC – NAX Cup. Auch Manjas Freund Luka Korte wurde etwas von dem DM – Fieber der Familie Klopp angesteckt und startete beim DM Lauf in Cunewalde in der Klasse 2a – den Jugend Tourenwagen.


Jetzt in der Winterpause wird alles einmal überholt und durchgecheckt, damit man für die Saison 2019 gut gerüstet ist. Die eine oder andere Kinderkrankheit soll ausgemerzt werden und am Spezial Cross von Markus wird er gesucht – der Fehlerteufel in der Motorsteuerung. Die Pläne für 2019 lauten bei Manja und Markus – DM komplett fahren. Manja möchte evtl. in Hoope noch bei der NAX starten – wenn die Zeit es zulässt. Freund Luka Korte  möchte in 2019 evtl. einige DM Rennen mehr in Angriff nehmen – man wird sehen ob es klappt. Markus Klopp liebäugelt zusätzlich noch mit 1 oder 2 Starts in der EM.
Also wieder ein volles Programm beim Team – Klopp Motorsport.

Th.
Alle Angaben ohne Gewähr!!
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DAV – Deutscher Autocross Verband

Die Bilder zu diesem Bericht zeigen einmal nicht Autos auf der Rennstrecke, sondern auch einmal etwas vom drum herum, was den Fotografen so vor die Linse kommt, sprich vom Vorstart - Fahrerlager usw.auch das ist Autocross 2018 gewesen.

 

 

 

Jetzt aber zum DAV - Beitrag:

 

Da der DAV in den Berichten zur DM meistens etwas zu kurz kommt, möchte ich diesen Bericht speziell dem DAV widmen. Alles was ich jetzt schreibe, ist natürlich nur aus meiner Sicht beschrieben und spiegelt auch nur meine Meinung wieder.


Der DAV ist eigentlich mit der wichtigste Bestandteil in der DM. Im DAV sind alle Veranstalter der DM organisiert und damit ist der DAV das Bindeglied zum DMSB. Oftmals wird auch vergessen, dass der DAV eine eigene Meisterschaft ausschreibt und zwar den Deutschen Autocross Cup powered by DAV, wie es mal so schön hieß. Auch das Preisgeld zum Ende der Saison wird aus dem Topf des DAV bzw. der im DAV vereinigten Vereine gezahlt.


Im DAV wird der Cup in den Divisionen 1 – 5 ausgeschrieben, das sind die Junior Buggys –Junioren Tourenwagen – Tourenwagen – Spezial Tourenwagen – Cross Buggy und Spezialcross Buggys. Das bedeutet, wer an der Deutschen Meisterschaft teilnimmt, wird automatisch auch im DAV – Cup gewertet und kann hier am Ende der Saison in seiner Division einen weiteren Titel gewinnen bzw. in einer der ausgeschriebenen Divisionen auf dem Podium stehen – Pokale einfahren und etwas Preisgeld mitnehmen – auch soll die Meisterfeier am Saisonende immer sehr gut organisiert sein.

 

 


  Aus meiner Sicht ist es auch ein großer Verdienst des DAV, das es die DM heute in der jetzigen Form gibt. Vor ein paar Jahren war man sich für 1 oder 2 Jahre mit dem DMSB mal nicht so ganz „grün“ und so kam es, das der DAV, damals unter dem Vorsitzenden Manfred Rethmann,  seine Serie dann ohne Meisterschaftsprädikat zur DM ausgefahren hat. Aus meiner Sicht, war das damals genau der richtige Schritt und der DAV plus seine Vereine, inkl. der meisten Fahrer, hielten zusammen und zogen den „Alleingang“ durch – gemeinsam ist man stark.

 

 

Danach wuchsen der DMSB und der DAV dann wieder zusammen. Durch dieses zusammenwachsen und etwas mehr Mitsprache des DAV – neuen Ideen und einem seit Jahren relativ stabilen Regelwerk, stabilisierte sich auch die DM wieder zu einer festen Größe im Autocross Sport. Dazu muss man aber auch sagen, das mit Jan Hohmeier als Offroad Vorsitzender des DMSB, ein Mann in den letzten Jahren die Geschicke leitet, mit dem man reden kann, das ist jedenfalls meine persönliche Erfahrung. Jan Hohmeier ist immer für Fragen offen und hilft z.B. mir, wenn ich mal einen Bericht zur DM geschrieben habe und Hilfe bbenötige usw.. Auch ist Jan Hohmeier bei den Veranstaltung (NAX) in Hoope oft vor Ort und ich meine, er ist sogar als Sportkommissar dort tätig, Jan Hohmeier steht fest zum Autocross würde ich mal behaupten.


Zurück zum DAV, der Vorstand des DAV wird laut Info auf deren Seite zur Zeit von Horst Laubach – Annelie Krautzberger und Frank Meinzel gebildet. Also alles Leute mit viel Autocross Erfahrung. Für die Zukunft wünsche ich / wir dem DAV viel Glück bei seinen Entscheidungen, das der DAV - Cup und damit auch die DM sich positiv weiter entwickeln können.

Alle Angaben ohne Gewähr!!
Th.

P.S. – Sollte ich etwas falsch wiedergegeben haben – bekomme ich bestimmt demnächst elektronische Post ;)

 

 

 


Deutsche Autocross Meisterschaft - Rückblick und Ausblick - Klasse 5b - Die "schweren Jungs"

Die Klasse 5b war in der letzten Saison leider wieder einmal nicht regelmäßig mit 5 Fahrzeugen dabei. Daher musste sie bei einigen Rennen  zusammen mit der Klasse 5a  an den Start gehen. Doch eines kann man der Klasse 5b nicht nachsagen, dass sie langweilig ist. Wenn die 5b an den Start geht und man sich dann einmal die Fahrzeuge anschaut, das hat schon etwas.

Fangen wir mit Klaus Gräfen an. Gräfen steigt nach längerer Pause 2018 wieder in die DM ein und zwar mit dem Ex – Hinnenkamp Fahrzeug, das jedem Autocross Fan aus der EM bekannt sein sollte. Dann schon fast ein Urgestein in der DM – Michael Straub auf seinem Spitznagel Buggy, zusammen mit Gräfen hat er die Saison 2018 komplett bestritten und beide Fahrer waren am Saisonende vorne platziert.

Neu in der Saison 2018 bei einigen Rennen dabei, Karsten Krängel mit seinem Trackline – Ford Buggy, dieses Fahrzeug stammt ebenfalls aus der Europameisterschaft. Dann Armin Pfalz und Holger Gocht, auch diese Herren haben viele Jahre Autocross auf dem „Rennbuckel“ und sind in der Autocross Szene jedem bekannt. Mit Gaststarts kann auch der junge Patrick Brandt aufwarten. Er ist  der Neffe von Udo Brandt. Udo Brandt ist zusammen mit seinem Bruder Gerd schon seit 30 Jahren im Autocross  dabei. Oder Torsten Riedel vom MC Oberlausitz mit seinem Fast & Speed Buggy, ebenfalls jahrelang im Autocross aktiv.

Also, so schlecht wie ihr Ruf ist die 5b nicht und das Schöne an der 5b in der Saison 2018,  es konnte jeder am Ende des Tages der Klassensieger sein, man ist mehr oder weniger auf Augenhöhe unterwegs und das macht die 5b dann spannend.Hinzu kamen noch einige weitere Gaststarter, die ebenfalls für ordentlich Spannung sorgten.
In der Saison 2018 gab es bei den 8 Rennen zur DM 4 verschiedene Sieger in der Vorlaufwertung, das ist gemeint mit - auf Augenhöhe unterwegs. Für die neue Saison wird man schauen müssen, wenn z.B. Klaus Gräfen wieder dabei sein sollte – hat er sich jetzt besser auf sein neues Fahrzeug eingeschossen?? Wird er der „Platzhirsch“ in der 5b – oder kann Michael Straub weiterhin seine Erfahrung aus vielen vielen DM Rennen in die Waagschale legen und gegenhalten??  Karsten Krängel wollte 2018 nur mal DM Luft schnuppern - wird er 2019 wieder dabei sein? Das Krängel zu den Schnellen seiner „Gattung“ gehört, das hat er mit 2 Siegen bei nur 4 Starts deutlich gezeigt.  Armin Pfalz und Holger Gocht, werden sie 2019 öfter die DM besuchen bzw. Torsten Riedel wird er mehr DM Starts in Erwägung ziehen?? Viele Fragezeichen – was macht das Team Brandt?? Kommen evtl. neue Fahrer hinzu?? Alleine das macht einen schon neugierig auf die Saison 2019.

Warten wir es einmal ab – wie immer – Alle Angaben ohne Gewähr!!

Th.
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Samira Stieghahn – Die Schöne und der Buggy (das Biest)

Eine sehr erfolgreiche Saison 2018 konnte Samira Stieghan mit ihrem 2WD –Buggy absolvieren.

Samira begann im Jahre 2013 mit dem Autocross. Erst auf einem Seat Ibiza und dann auf einem Honda Civic in der Jugendklasse, danach folgte der Umstieg auf den Buggy. Der Buggy von Samira wird von einem Honda CBR XX Motor befeuert, mit diesem Spezialcrosser startet Samira im NAX -Cup in der Klasse 10 und in der Deutschen Meisterschaft in der Klasse 4b. Dazu muss man sagen, das Samira mit die Erste war, die in der 4b an den Start ging – dafür schon einmal Daumen hoch.

Hinter Samira steht eine starke Truppe und zwar das Devil`s Toy Racing Team. Besonders erwähnen muss man hier - Mutter Elli, Ralf Karger, Gerry Münchmeier, Felix Klüßmann und natürlich ihren Freund Sören Ronge. Ebenfalls kann Samira sich immer auf das Team – 21 Racing - verlassen, die stets mithelfen, wenn mal Not am Mann ist.

So, nun wollen wir uns einmal die Saison 2018 näher anschauen, wie lief es letztes Jahr für Samira Stieghan:

Der DM Lauf in Höchstädt ist für Samira eigentlich schon immer fest eingeplant, auch in diesem Jahr war man wieder mit am Start. In den Vorläufen war Samira stets vorne dabei – immer unten den Top 3. Im Finale lag sie ebenfalls auf einem 3. Platz, doch dann versagte die Technik – auch das ist Motorsport.

Das Samira in der Klasse 10 im NAX – Cup mittlerweile eine feste Größe ist, das konnte sie in der Saison 2018 deutlich unter Beweis stellen. Beim ersten Lauf in Uelzen lief es noch nicht wirklich rund für Samira, im Zeittraining nur auf dem letzten Platz. Aber sie kämpfte sich noch bis in das Finale vor. Die Vorlaufwertung beendete sie mit einem 6. Platz und im Klassenfinale sicherste sie sich ebenfalls den 6. Platz – die ersten Meisterschaftspunkte 2018 waren eingefahren.

Jetzt ging es nach Oschersleben zum 2. Meisterschaftslauf. Hier kam Samira nach den Vorläufen auf einen sehr guten dritten Platz – das Klassenfinale musste sie leider ausfallen lassen.

Der dritte Lauf wurde auf dem Birkenring in Hoope ausgetragen und das Fahrerfeld der Klasse 10 war sehr gut besetzt. Samira kämpfte und fuhr mit dem Messer zwischen den Zähnen in den Vorläufen – es sollte sich auszahlen – Platz 6. Im anschließenden Klassenfinale legte sie dann noch einmal nach – Platz 4. Mit diesem guten Ergebnis konnte Samira in der Klassenwertung des NAX - Cup vorfahren auf den 3. Platz, hinter Pierre Szallies und Yannick Smolarek. Auch in der ADAC – NAX – Meisterschaft konnte sie sich in der Division 3 in die Top 10 fahren.

Im Juli ging es dann in die 2. Hälfte der Saison, Uelzen stand wieder als Austragungsort an und Samira musste Punkte einfahren, wenn sie die guten Platzierungen in den jeweiligen Meisterschaften halten wollte. Im Training kam Samira auf Platz 8 in die Wertung, nun hieß es kämpfen um im Finale dabei sein zu können und sie kämpfte. Mit zweimal Platz 4 und einmal Platz 5 in den Vorläufen war man für das Finale guter Hoffnung. Es lief gut für Samira – Platz 5 im Klassenfinale, nun ging es ins Superfinale an diesem Renntag. Samira war sehr schnell unterwegs und sicherte sich im Superfinale Platz 5 – starke Leistung. Wieder ordentlich Punkte eingefahren – noch 2 Rennen in dieser Saison und dann könnte der 3. Platz in der Klassenwertung eingefahren sein.

Mölln – eine Strecke mit schwerem Boden – und wieder eine gut besetzte Klasse 10 – 13 Starter wollten es Wissen. Im ersten Wertungslauf war Samira noch sehr gut dabei – Platz 2. Danach verließ sie das Glück, den 2. Lauf konnte sie nur auf Platz 11 beenden, der Grund war ein gelöster Stecker, bis dahin war sie vorne mit dabei. Nun hieß es kämpfen im 3. Vorlauf und sie kämpfte sich zurück – Platz 8. Im Finale das gleiche Ergebnis – Platz 8 – Punkte eingefahren – Samira damit weiterhin auf Platz 3 in der Klassenwertung des NAX – Cup.

Der Endlauf dann wieder in Uelzen bei bestem Wetter. Samira war hoch motiviert – im Training kam sie mit nur 0,44 Sekunden Rückstand auf den Trainingsschnellsten auf einen guten 8. Platz in die Wertung, bei über 10 Teilnehmern in ihrer Klasse. In den Vorläufen sollte nun der Sack zu gemacht werden und zwar in der Meisterschaft und der Klassenwertung. Der erste Vorlauf stand an und Samira kam auf Platz 4 liegend über die Ziellinie geflogen. Das war es dann aber auch schon mit der Herrlichkeit – im nächsten Lauf eine Kollision mit einem Kontrahenten und das Fahrzeug sah aus, sagen wir mal so – Samira dachte das Wochenende wäre gelaufen – den bewegst du nicht mehr. Ab der B – Säule war bis auf den Motor mehr oder weniger alles ab – Kernschrott. Samira niedergeschlagen – war es das mit der guten Platzierung in der Klasse 10? Dann fing Gerry (Münchmeier) an zuschrauben, zusammen mit Ralf Karger – Frank Köther und Sören Ronge. Anschließend stieg auch noch ihr Team Devil`s Toy Racing und Team 21 Racing mit ein, auch Fahrer und Helfer anderer Teams kamen hinzu, oder halfen mit Dämpfern –Ersatzteilen aus. Zum nächsten Lauf stand sie wieder am Start. Samira sagt, sie war allen so Dankbar für diese Aktion – hier noch einmal ein großes Dankeschön an die Helfer!! Jetzt musste sie das oben im Text bereits erwähnte Messer wieder zwischen die Zähne nehmen und alles geben. Im Klassenfinale reichte es dann noch zu einem 5. Platz – Aufstieg ins Superfinale. Im Superfinale kam sie auf Platz 6 ins Ziel, hier trifft sie auf die Allrad Konkurrenz der Klasse 7 und 9. Damit hatte der letzte Lauf der Saison für Samira doch noch ein Happy End. Platz 3 in der Klassenwertung und ein guter 9. Platz in der Meisterschaftswertung der Division 3.

Zwischendurch nahm Samira und ihre Mannschaft noch am Werner Rennen 2018 teil. Mit der Bestzeit im Training war man sehr zufrieden, leider beendete man die Veranstaltung zum Schluss mit einem Motorschaden.

Für das Jahr 2019 hat Samira schon Pläne, ein neues Fahrzeug steht bereits in der  Garage, auch soll nun ein Hayabusa – Motor seinen Dienst verrichten. Wenn alles nach Plan läuft, dann möchte man wieder an einigen DM Läufen teilnehmen,  im NAX fahren und weitere neue Strecken kennenlernen.

Th.

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Sören Ronge – Der mit dem Käfer tanzt

Für Sören Ronge war die Saison 2018 eine sehr erfolgreiche, aber blicken wir einmal kurz zurück. Sören ist bereits seit seinem 18. Lebensjahr im Motorsport aktiv. Angefangen bei den Stoppelfeldrennen des IDN, hier konnte er mehrmals den Meistertitel einfahren, gelang er in den Autocross Sport und zwar in den NAX Cup.

Jetzt zum Rückblick in die Saison 2018: Der Käfer wurde von Sören und seinen Helfern u.a. Felix Klüßmann, Dennis Hamann (Hami), Tobias Halecker und Tobias Martens, einen Freund aus Kindertagen - vor der Saison sehr sorgsam aufgebaut. Der Käfer ist ein 2WD Spezialtourenwagen nach NAX Reglement, hat einen 1800ccm – 8V VW Motor mit Webervergaser und leistet ca. 180 PS. Beim Aufbau wurde besonders darauf geachtet, das der VW wenig Gewicht auf die Waage bringt, denn Gewicht = Leistung. Zu einem Test ging es am Saisonanfang nach Höchstädt, dort startete Sören im Rahmen des DM Laufes im Höchstädt – Pokal. Es kam wie es kommen musste: Überschlag im 2. Vorlauf. Aber dank der Hilfe seines Teams – 21 Racing – und der Mithilfe des befreundetet Rennteams Devil`s Toy Racing, wurde das Fahrzeug wieder hergerichtet, damit stand einer Finalteilnahme nichts mehr im Wege – das Finale wurde dann auch erfolgreich beendet.

Das Hauptaugenmerk lag aber auf den ADAC – NAX Cup, lassen wir den Saisonverlauf einmal Revue passieren. Beim 1. Wertungslauf in Uelzen startete Sören gut in die Meisterschaft. Platz 2 im Zeittraining und einem 2. Platz nach den Vorläufen. Nun konnte man beruhigt in das anschließende Finale gehen. Das Finale wurde dann mit dem ersten Sieg in der NAX – Cup Serie 2018 beendet.

Der 2. Lauf zur Meisterschaft ging in Oschersleben über die Bühne und auch hier war man am Ende des Tages doch noch gut dabei. Die Vorläufe waren eher durchwachsen, nur Platz 5 in der Vorlaufwertung, im Finale war Sören wieder bei der Musik – Platz 3.

Lauf Nummer 3 fand auf dem Birkenring in Hoope statt und hier mussten nun unbedingt wieder volle Punkte her, um in der Meisterschaft einen sicheren Abstand zwischen sich und den Verfolgern aus der Klasse 8 zu bringen. Nach den 3 Vorläufen war es dann so weit – Platz 1 – Sören Ronge. Auch im anschließenden Klassenfinale ließ Sören keine Zweifel aufkommen – er wollte den Sieg und holte ihn auch – erneut Platz 1 in der Klasse 8 für Sören Ronge. Ein kleiner Blick in die Cup Wertung bzw. Klassenmeisterschaft nach 3 gefahrenen Rennen. Platz 1 mit 62 Punkten Sören Ronge vor Sven Denecke 53 Pkt. und Maik Müller 52 Pkt. Der Plan ging also auf, ein kleiner Punktevorsprung war heraus gefahren, nun konnte man in die Rückrunde starten.

In Uelzen stand der 4. Lauf auf dem Plan und er begann mehr als durchwachsen – nur Platz 7 im Zeittraining. Sören kämpfte sich tapfer durch die Vorläufe, richtig rund lief es aber erst im Klassenfinale – Sieg und weitere wichtige Punkte eingefahren.

Jetzt ging es nach Mölln – vorletzter Lauf der Saison und der Titel zum Greifen nahe. Platz 2 nach den Vorläufen, Sören und sein Team konnten mehr als zufrieden sein. Es musste zwar eine abgedrehte Antriebswelle gewechselt werden, das konnte Sören aber alles nicht beirren – Platz 1 im Klassenfinale. Mit diesem Finalsieg war nun schon eine Hand am Titel, wenn beim letzten Lauf der Saison alles rund laufen würde.

Also auf ins Saisonfinale auf dem Uhlenköper – Ring in Uelzen. Was soll man sagen, es lief nicht rund – Platz 10 von 10 im Zeittraining. Das hieß, Sören musste sich durch die Vorläufe kämpfen und hier zeigte er sein fahrerisches Können. Lauf 1 – Platz 3, im 2. Vorlauf Platz 2 und im 3. Vorlauf dann der Laufsieg – was will man mehr. Das Klassenfinale beendete Sören auf Platz 2 und damit war der Titel in der Klasse 8 eingefahren. In den 6 Wertungsläufen des NAX – Cup`s stand Sören jedes Mal auf dem Podest und hat damit auch den Sieg in der Klasse 8 mehr als verdient.

Nebenher nahm Sören noch am Werner – Rennen 2018 teil, das er ebenfalls erfolgreich beenden konnte. Hier holte er sich den Sieg in der Klassenwertung und kam in der Gesamtwertung auf einen guten 3. Platz.

Die Vorbereitungen für die Saison 2019 laufen bereits an, man möchte das Fahrzeug weiter verbessern, ebenfalls ist eine neue Lackierung und evtl. ein neuer Motor in der Planung. Auf alle Fälle ist die Titelverteidigung im NAX geplant, dazu soll dann noch das eine oder andere Rennen in einem anderen Verband kommen – je nach Lust und Laune. Zu erwähnen ist auch, das der Käfer zu den Rennen immer in einem Top – Zustand erschien, keine großen Dellen – sauber im Lack – Klasse Optik.

Ein großes Dankeschön geht natürlich noch an seine Familie und an Freundin Samira Stieghan, auf deren Unterstützung er sich immer verlassen konnte und kann, das gleiche gilt ebenfalls für alle Team Mitglieder und Freunde.

Th.

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Karsten Krängel –  Neugierig auf die DM

Hier einmal die "UP and Downs" in dieser Saison von Karsten Krängel und seinem Team in diesem Bericht beschrieben.

Karsten Krängel ist schon viele Jahre im Autocross Sport aktiv und wagte im Jahre 2017  einen Start am Matschenberg – in der ILP. Dort am Matschenberg beobachtete man  die DM erst einmal aus der Ferne, weil auch er mit dem Vorurteil behaftet war, DM fährt man nicht, weil … das alt Bekannte halt. Am Matschenberg fiel ihm auf, mmh, die sind ja gar nicht so schlimm. So wurde der Entschluss gefasst im Jahre 2018 probierst du das auch mal. Also auf nach Höchstädt – erster DM Lauf  2018 und Karsten war begeistert. Die Leute vom MSC Höchstädt freundlich, nett und hilfsbereit. Die DMSB Funktionäre auch nicht wie erwartet – alles Ok – man war zufrieden beim Team Krängel. Dann ging es nach Ortrand und auf einmal war wieder alles anders. Die Leute vom Verein alle nett, alles top, aber dann doch wieder Erlebnisse mit einigen DMSB Offiziellen, mit denen man nicht gerechnet hatte – Höchstädt so – Ortrand so – man war sich jetzt gar nicht mehr so sicher, ob man in der DM weiter starten sollte. Karsten wollte es dann aber noch einmal wissen und es wurde für den Lauf beim MSC Siegbachtal genannt. Dort wieder eine andere Welt, auch hier die Mitglieder des MSC Siegbachtal hilfsbereit, die ganze Veranstaltung gut organisiert – DMSB Funktionäre wie in Höchstädt freundlich und nett – Karsten fasste daraufhin den Entschluss, jetzt fahren wir auch noch den Lauf am Matschenberg. Am Matschenberg das gleiche Bild – alles so wie es sein sollte.

Schauen wir jetzt einmal auf die sportliche Seite, wie lief es hier für Karsten Krängel in der DM? In Höchstädt war man gleich gut dabei und erhoffte sich einen Platz unter den ersten Fünf im Finale. Es sollte direkt der erste Sieg eingefahren werden – Krängel gewinnt das Finale und das auf einer für ihn unbekannten Strecke, Einstand nach Maß. In Ortrand kam es dann dicke – nur ein paar Punkte und Ausfall mit Technischem Defekt, die Stimmung war im Keller. Jetzt war erst einmal Urlaub angesagt und anschließend hat man sich neu gesammelt. Das Fahrzeug wurde wieder einsatzfähig gemacht und es ging zu einem Test nach Uelzen.  Dort waren auch wir von ww.Buchse.de, (sprich meine Wenigkeit) vor Ort – als Glücksbringer könnte man sagen. Mission erfüllt, das vordere Differenzial verabschiedete sich und durch den folgenden Dreher kam es zu einer Kollision mit einem Mitstreiter. Also wieder Arbeit im Team Krängel. Auto wieder hergerichtet – Nennung für den DM Lauf beim MSC Siegbachtal eingereicht und mit einem mulmigen Gefühl angereist. Doch das Fahrzeug hielt und Karsten erlebte die DM einmal in der eigenen Klasse fahrend .

In Höchstädt ging man ja zusammen mit der 5a ins Rennen – in Siegbachtal die 5b alleine unterwegs. Obwohl Karsten etwas Probleme mit der für ihn bis dahin unbekannten Strecke hatte, kam am Ende ein guter 2. Platz heraus. Anschließend ein weiterer Teststart in Mölln – das Maskottchen, in Form meiner Person, wieder vor Ort und es lief bestens – Differenzialschaden schon im Training!! Egal, Karsten war motiviert und wollte unbedingt den letzten DM Lauf  am Matschenberg fahren. Für den letzten DM Lauf hatte Karsten einen Wunsch – den 1. DM Lauf 2018 in Höchstädt hatte er gewonnen, gerne würde er sich auch so aus der DM 2018 verabschieden – mit einem Sieg im Finale. Der Lauf am Matschenberg war gut besetzt – die Klasse 5b wieder alleine am Start und Karsten mitten drin - statt nur dabei.

 

Mit dem Fahrverhalten seines Trackline - Buggy  war er nicht ganz zufrieden und so rief  Karsten kurzer Hand bei Trackline an, was man evtl. wie verändern könnte. Trackline stand mit Rat zur Seite und Karsten stellte daraufhin sein Fahrzeug „Set Up“ für das Finale komplett um. Wie es ausging ist bekannt, der Trackline Buggy mit Ford – Power im Heck lag deutlich besser auf der Strecke und Karsten konnte den Finalsieg einfahren. Zum Saisonabschluss ging das Team Krängel noch beim letzten NAX – Cup Lauf an den Start und konnte auch hier ein gutes Ergebnis einfahren. In einem Gespräch vor Ort erzählte uns Karsten, dass er für die Saison 2019 auf alle Fälle mehr DM Läufe einplanen will - die Rennen haben zum Schluss richtig Spaß gebracht und so habe man sich die DM auch vorgestellt. In 2019 möchte man dann einmal sehen, wo man am Ende der Saison in der DM landet, wenn man halt mehrere Rennen fährt. Diese DM (Test) Läufe kann man als erfolgreich bezeichnen – 4 Starts – 3 x Podium – das kann sich sehen lassen. Es wurden auch schon etwas engere Kontakte zu den anderen DM Piloten geknüpft – man fühlt sich bereits etwas wohler wie am Anfang der Saison  - schauen wir einmal, wie es dann in 2019 für Karsten und seinem Team laufen wird.

Th.

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